Tagesarchiv für den 25. Dezember 2012

Teil zwei des HSV-Weihnachtsgedichts

25. Dezember 2012

Zwischen Puter, Gans und Karpfen schnell mal an den HSV denken, das kann auch zu Weihnachten nicht schaden – denke ich mal. Deswegen folgt heute nun Teil zwei des HSV-Weihnachtsgedichtes – und dann wünsche eich allen “Matz-abbern” und ihren Familien und Freunden weiterhin wunderschöne Festtage. Obwohl das Wetter ja ganz sicher nicht dafür gemacht ist, vor die Tür zu gehen. Doch man kann es sich ja auch in den eigenen vier Wänden komodig machen und es sich gut gehen lassen. Viel Spaß dabei!

 

Aogos Jahr – sag ich mal frech,

das brachte ihm doch sehr viel Pech,

erst Nati futsch, dann Stammplatz weg,

da sitzt er tief, der böse Schreck;

lass ihn nicht zu lange zappeln,

er soll sich ganz schnell berappeln,

soll nicht grübeln, nicht verzagen,

aufspiel’n wie zu besten Tagen,

egal auf welcher Position –

Aogo, ja, der macht das schon,

auch wenn Löw nicht auf ihn baute –

Dennis passt sehr gut zur Raute!

 

Skjelbred aus dem hohen Norden,

ist nicht glücklich hier geworden,

Per hat sich viel vorgenommen,

doch so viel ist nicht gekommen,

er kam nicht in das Team hinein,

das fand der JU aus Qu gemein,

doch nun wird kräftig aussortiert,

da scheint die Trennung programmiert,

der Per wird auf die Reise geh’n –

da hilft kein betteln, hilft kein flehn.

 

Von der Sechs auf Wolke sieben,

Arslan hat’s hier toll „getrieben“

die Super-Sechs, die er nun gibt,

die macht den jungen Mann beliebt,

er ist in Hamburg Shooting-Star,

und findet das ganz wunderbar,

doch, lieber guter Weihnachtsmann,

es fängt ja jetzt erst richtig an,

bewahre ihn vor Übermut,

denn dieser tut auch ihm nicht gut,

lass ihn weiter kräftig beißen,

denn nur so wird er was reißen,

lass ihn weiter Vollgas geben,

dann wird er nach oben streben,

er steht am Anfang erst – genau,

für Deutschland und den HSV.

 

Marcus Berg dem gib die Sporen,

Stürmer leben ja von Toren,

und da gibt es viel zu schelten,

denn er trifft ja viel zu selten,

wenn er mal spielt, dann unterkühlt,

er ist kein Stürmer – der mal wühlt,

der schnell ist und voll Temp’rament,

der Biss hat und der richtig brennt

lang’ liegt mir das schon im Magen

– könntest Du ihm das mal sagen?

 

Ilicevic – das war ein Traum,

ich traute meinen Ohren kaum,

als es da hieß, er käm’ hierher,

ich hatte keine Wünsche mehr;

dieser Mann – das war der Kracher,

wollte nicht g’rad Bayerns Macher,

auch den Ivo zu sich holen?

Und dann Hamburg – echt der Hammer

– und nun dieser Katzenjammer!

Es war bislang nicht viel zu seh’n,

ich kann das nicht so ganz versteh’n.

Was hindert ihn? Was bremst ihn aus?

Er spielt zu oft die graue Maus,

kannst Du ihm noch Feuer machen?

Sonst fällt er dem Reinemachen,

auch noch zum Opfer – und muss weg,

denn so hat das nicht wirklich Zweck.

 

Wenn Beister stürmt – das ist ‚ne Pracht,

dann kommt mir schnell mal der Verdacht,

dass nichts auf dieser großen Welt,

ihn dann noch stoppt, ihn dann noch hält,

er sprintet dann, den Kopf voraus,

und schaltet alle Sinne aus,

er läuft auch durch die dickste Wand,

das macht er oft – er macht’s konstant,

er flitzt, er rast – als wär’s ‚ne Flucht,

und dann sein Schuss – mit voller Wucht –

verfehlt sein Ziel, wird abgeblockt,

er ist noch lang’ nicht abgezockt,

auch wenn man’s manchmal denken kann,

doch das kommt sicher irgendwann –

sag ihm bis dahin – das wär gut:

„Versuch es mal mit ruhig Blut.“

 

Gojko Kacar hat gelitten,

deshalb möchte ich drum bitten,

stell ihn wieder auf die Beine,

und dann schick ihn an die Leine,

dort zeigt er was er wirklich kann

– denn hier kam er nie wirklich an.

 

Und beschenke auch den Sala,

denkst Du noch an seine Gala?

Er traf super gegen Bayern,

ließ sich danach lange feiern,

der Rausch hält noch bis heute an,

was ja nicht wirklich wahr sein kann,

tritt ihm in den Hintern – mächtig,

das wär voll und ganz berechtigt,

zeig ihm den Ernst der Lage auf

– ansonsten droh’ ihm mit Verkauf!

 

Artjoms Rudnevs, unser Lette,

ist ja wirklich voll der Nette,

ist der Liebling der Kollegen,

und schießt Tore – welch ein Segen,

er läuft und läuft – und rennt und rennt,

das macht er wirklich exzellent,

nur am Ball – da gibt’s Probleme,

das ist nicht die Creme der Creme,

er schießt auch manchmal sehr diffus,

drum schule bitte seinen Fuß,

gib ihm mal Pattex auf den Spann,

und man wird seh’n – der Ball klebt dran.

 

Bei van der Vaarts – da hilf mir mal,

das ist mitunter recht fatal,

ich weiß oft nicht – wer hat gespielt?

Hat „Raffa“ nun das Tor erzielt?

Oder vielleicht die Sylvie-Maus?

Oft sah es ja dann doch so aus,

als hätt’ Sylvie mal getroffen

– in der Zeitung blieb das offen,

da war sehr oft das große Bild

(das machte mich als Mann ganz wild!),

die Sylvie – uns’re Zauberfee,

auch deshalb kam mir die Idee,

dass auch die Sylvie Tore schießt

– weil’s Mann so in der Zeitung liest.

Klär’ mich mal auf, was ist jetzt wahr?

Ist „Raffa“ nun der Fußball-Star?

Die Sylvie, seine tolle Frau,

die macht bei uns doch viel TV,

und diese Seite Fußball-Sport,

das wär für „Raffa“ doch der Ort . . .

Wenn er sich dann in’ Gang gesetzt,

so richtig fit ist – nicht verletzt,

grätschen soll er, und auch kloppen,

soll die besten Gegner stoppen,

ich weiß, dass längst ein jeder denkt:

als Regisseur ist er verschenkt,

der Fußball heute ist durchdacht,

das eig’ne Tor wird streng bewacht,

ganz offensiv, dass es mal kracht,

wird heute kaum noch mal gedacht,

ein Lenker Marke van der Vaart,

der wird heut’ meistens eingespart,

das ist auch so beim HSV,

das weiß der „Raffa“ auch genau,

er spielt jetzt das, was er nicht kann,

das Zauberwort heißt: Abwehrmann.

11.49 Uhr