Tagesarchiv für den 21. August 2012

Wacht auf, bevor es zu spät ist!

21. August 2012

„Wir sind bereit.“ Sagt HSV-Trainer Thorsten Fink im Live Magazin 50 Jahre Bundesliga, das der HSV nun herausgebracht hat. Wir sind bereit – und ich bin bedient. Und zwar schon restlos, weit vor dem ersten Anstoß zur 50. Bundesliga-Saison mit dem HSV. Sind wir denn wirklich bereit? Ist vor allen Dingen der HSV schon bereit? Ich denke nicht. Ich denke eher, dass dieser HSV noch lange nicht bereit und soweit ist. Aber wenn man in diese Richtung schreibt, dann erheben einige HSV-Fans ja immer noch Einspruch. Jedenfalls jene, die immer noch ihre rosarote Vereinsbrille aufhaben, die ihre HSV-Bettwäsche gerade noch einmal gewaschen haben, um bereit für die neue Spielzeit zu sein.

Mir graut auch in diesem Jahr davor, das gebe ich ehrlich zu, erst recht nach dem fußballerischen Offenbarungseid in Karlsruhe. Ich denke nämlich, dass es sportlich und finanziell noch nie so schlecht um den HSV bestellt war, wie in diesen Tagen und Wochen. So schlimm war es selbst 2011 noch nicht. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser schlimme, erbärmliche Zustand des Klubs stillschweigend von der Mehrheit ertragen wird. Kaum jemand begehrt auf, kaum einer schlägt Alarm, dass es so nicht geht, kaum einer fordert die Verantwortlichen zum Umdenken auf, kaum einer fordert die Vereinsführung auf – und da sind die Herren, die die sportliche Verantwortung tragen, eingeschlossen – von diesem offensichtlichen Irrweg abzugehen, umzudrehen und endlich mit Sachverstand und Kompetenz auf den eigentlichen, nämlich den richtigen Weg zurückzukehren.

Wacht endlich alle auf, bevor es zu spät ist! Vieles und viel zu viel wurde in der längsten Sommerpause der Welt verschlafen, eigentlich ist es jetzt schon viel zu spät, um noch etwas Vernünftiges auf die Beine stellen zu können.
Es ist alles sehr, sehr traurig, was in Hamburg derzeit für ein Stück gespielt wird.

Mir wird in diesem Klub schon seit Monaten viel zu viel und viel zu oft um den heißen Brei herumgeredet, davon habe ich nun die Nase voll. Während ganz Hamburg zittert, sagt der Trainer: „Wir sind bereit.“ Und der Sportchef ist nach wie vor von der Zusammensetzung dieser Mannschaft überzeugt (was er ja wohl auch muss, es ist schließlich sein Werk), und alle anderen im HSV warten erst einmal ab und setzten auf das Prinzip Hoffnung. Oder sitzen das Dilemma mal eben schweigend aus. Es ist eine Schande. Es sind zu viele Tagträumer am Werk.

Es gibt zudem in dieser prekären Situation niemanden in der Spitze des HSV, der aufsteht und endlich einmal Klartext redet. Der mahnt, dass es so nicht geht. Dass es so auf gar keinen Fall geht. Keiner und niemand legt mal den Finger in die Wunde und sagt schonungslos die (gewiss traurige) Wahrheit. Und deshalb werden sie alle auch eine große Mitschuld tragen, werden sich alle versündigt haben, wenn dieser HSV im Jahre 2013 Schiffbruch erleidet. Und das ist mit dieser Mannschaft programmiert.

„Ich möchte eines Tages und dann für immer nicht auf jener Liste stehen, die den HSV das erste Mal in den Abgrund und in die zweite Liga gespielt haben, deswegen werde ich mich zerreißen, alles geben, damit dieser HSV drin bleibt.“ Das hat 1990 HSV-Spieler Sascha Jusufi gesagt, als der Klub in Abstiegsgefahr war. Eine Mentalität, die heutzutage kaum noch vorhanden scheint. Eine solche Einstellung, ein solcher Kampfgeist, ein solcher Wille scheint in der heutige Truppe kaum noch vorhanden zu sein. Da identifizieren sich nur die wenigsten Profis noch mit der Raute auf der Brust.

Schlimm ist zudem, dass die, die jetzt am Ruder sind (auch die sportlich Verantwortlichen), diejenigen verurteilen und mitunter mitleidig belächeln, die jetzt schon warnen. Uwe Seeler, der stets gewarnt hat, der auch einen neuen und fähigen Stürmer gefordert hat, wird ebenso belächelt wie andere ehemalige HSV-Profis, die einst mithalfen, den Ruhm des HSV zu begründen. Sie alle werden verurteilt und belächelt und als ahnungslos abqualifiziert. Willi Reimann zum Beispiel forderte in der letzten Woche: „Es müssen Verstärkungen her.“ In der „Mopo“ sagt der sonst immer sehr zurückhaltende Ditmar Jakobs: „Die Qualität hat sich eher verschlechtert.“ Ich kenne viele, viele Ehemalige, die sich die größten Sorgen um „ihre HSV“ machen. Und selbst ein aktueller HSV-Spieler wie Marcus Berg hat ja erkannt: „Wenn wir so spielen wie in Karlsruhe, verlieren wir jedes Spiel.“
Ach was?

Und? Ist das wirklich alles nur dummes Gesabbel? Alles nur Panikmache? Sind das alles nur Ahnungslose? Oder sogar HSV-Feinde? Nein, liebe HSV-Freunde, diese Männer – und viele tausende Fans mehr – sorgen sich lediglich und nur um den Dino. Und sie haben erkannt, dass es so nicht funktionieren kann. Nur die Herren, die jetzt am Ruder sind, die sind immer noch total vom Gegenteil überzeugt. Oder sie tun in der Öffentlichkeit nur so.

Ich sage klipp und klar: Handelt jetzt, wo es noch geht, ansonsten wird dieser Verein voll gegen die Wand gefahren!
Und das soll gewiss keine billige Polemik oder eine besonders tolle Effekthascherei sein, sondern ist einzig und allein die Sorge um den HSV, die mich dazu treibt, so etwas zu schreiben.

Tut endlich etwas und legt eure Hände nicht nur in den Schoß, handelt jetzt und endlich, damit dieser HSV tatsächlich noch eine reelle Chance auf den Klassenerhalt hat. So wie zurzeit, davon bin ich restlos überzeugt, wird das jedenfalls nichts. Auf keinen Fall, nie und nimmer.
Obwohl der Trainer sagt, dass er „bereit ist“ – dass der HSV nun bereit ist.

Ich sage auch: Selbst wenn es nun den einen oder anderen Härtefall geben sollte, es geht nicht anders. Kontinuität hin, Konstanz her: Alle diejenigen, die in dieser Phase immer noch nichts begriffen haben, die sollte von selbst aufhören oder vor die Tür gesetzt werden. Und mit „alle“ sind wirklich alle gemeint, ist ein jeder, der nun noch immer glaubt, dass dieser schwache und vor Jahren (jawohl, vor Jahren!) schon nach allen Regeln der Kunst heruntergewirtschaftete HSV stark genug sei, die Klasse zu halten. So etwas zu behaupten, das ist ein absoluter Witz! Und wer jetzt nicht die Ärmel aufkrempelt und Gas gibt, mehr Gas als in allen anderen Bundesliga-Klubs üblich, der ist ebenfalls nicht mehr zu retten und völlig falsch am Platz – raus! Es geht nun nicht mehr mit dem ganz normalen Alltagstrott. Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, der sollte in diesem HSV keinen Platz mehr haben.

Und alle, die nun immer noch der festen Überzeugung sind, dass doch alles gut wird, die sollten sich nur noch einmal die vier Gegentore des Drittliga-Klubs KSC auf der Zunge zergehen lassen. Vier Gegentore (gefühlt sieben oder acht) gegen eine HSV-Defensive, von der der Trainer vor einer Woche noch gesagt hat, dass sie besser als in der vergangenen Saison sei.
Aber wahrscheinlich ist ohnehin alles besser. Und ein Ditmar Jakobs, der stets vorsichtig und absolut besonnen argumentiert, hat Unrecht, wenn er sagt: „Die Qualität hat sich eher verschlechtert.“ Da stimmt doch was nicht!

Hört endlich auf zu träumen!

Und wacht endlich, endlich auf, ihr Träumer im HSV und um den HSV herum. Bitte, bitte. Und wenn ihr alle dort oben, in der HSV-Führung, zu schwach oder zu unentschlossen seid, dann nehmt euch bitteschön die echten Experten, die wirklich erkennen, wie es um den HSV steht, die vor allen Dingen aus dem eigenen Stall kommen und es nur gut mit dem Klub meinen, nehmt die mit ins Boot. Wichtig ist erstens, dass jetzt alle an einem Strang ziehen, und zweitens dass doch noch die richtigen Entscheidungen getroffen werden, die den HSV vor dem Gang in die Niederungen des deutschen Fußballs bewahren.

„Der HSV wie ein Absteiger.“ So schrieb es die „Bild“ am Montag. Doch nicht etwas deshalb, um mehr Auflage zu machen (und zu verkaufen), sondern weil es eine unübersehbare Tatsache ist. Wer sich jetzt keine Gedanken um den Klassenerhalt des HSV macht, der sollte die Sportart wechseln. Und wenn er beruflich mit diesem Metier zutun hat, dann sollte er in Rente gehen.

Ganz Deutschland hat inzwischen erkannt, wie es um diesen HSV bestellt ist, ganz Deutschland. Viele lachen, viele verbreiten Häme, viele haben auch nur noch Mitleid mit dem Dino.

Hier nur ein Beispiel von unzähligen (nach dem Pokal-Debakel):

“Eher lustige Gastgeber als grimmige Türsteher”

Auch der HSV ging gegen einen unterklassigen Gegner als Verlierer vom Platz. Tobias Schächter (Financial Times Deutschland) wundert sich nicht: „Während andere Erstligisten wie Hoffenheim oder Frankfurt an diesem Super-Desaster-Pokalwochenende einen kompletten Blackout hatten, zeigte der HSV ja nicht viel weniger, als er tatsächlich kann. Aller Anstrengungen zum Trotz offenbarten sich die ganze Fragilität und die mangelnde Klasse, die in dieser unfertigen Mannschaft stecken. Die Innenverteidiger Jeffrey Bruma und Michael Mancienne sind eher lustige Gastgeber als grimmige Türsteher. Und ein Mittelfeld, in dem Heiko Westermann auf der zentralen Position den Aufbauspieler geben muss, ist so fehlbesetzt wie Thorsten Fink als Jürgen-Klopp-Double.”

„Wir werden jetzt eine Woche lang Feuer bekommen. Diesmal völlig zu Recht.“ Sagte Thorsten Fink nach der Pleite in Karlsruhe. Vielleicht gibt er dieses „Feuer bekommen“ ja auch mal an seine Mannschaft weiter.

Beim Spiel gegen Altona 93, als der grottenschlechte HSV zur Pause 1:2 zurücklag, sagte ein HSV-Fan auf der Stehtribüne: „Felix Magath würde die Spieler jetzt gar nicht erst in die Kabine lassen. Die Jungs würden jetzt 15 Minuten lang Runden drehen müssen. Und nach dem Spiel, sollte der HSV tatsächlich verlieren, müsste die Mannschaft bis zum Einbruch der Dunkelheit schön weiter ihre Runden drehen . . .“ Beim HSV 2012 aber werden die „Zuckerjungs“ immer nur fleißig gestreichelt und in Watte gepackt.
Merken die eigentlich noch was?
Mit „die“ sind alle gemeint.

Alle, die diesem harmlos-bunten Treiben nur tatenlos und leicht staunend und vor allem hilflos zusehen.

In Hamburg, beim HSV, hat es sich seit geraumer Zeit eingebürgert, alles nur noch schön zu reden. Zu verharmlosen, behutsam vorzugehen, Nachsicht zu üben. Niederlagen werden in Fast-Sieg umgewandelt, schlechte Spiele noch glorifiziert. Dabei geht es hier um den sonst so harten und unerbittlichen Profi-Sport. Es geht um Millionen, auch um jene Millionen, die die Spieler hier nach Hause schleppen. Obwohl sie dafür längst nicht mehr die entsprechenden Leistungen und den dazu passenden Einsatz bieten. Und es geht um den HSV, der weltweit immer noch einen guten Ruf genießt, der aber seit längerem dabei ist, alles aufs Spiel zu setzen. Die Raute, die drei großen Buchstaben, das Renommee des HSV – all das wird mit Füßen getreten, aber auf die höchst unfeine Art.
Wacht endlich alle auf! Das gilt auch für Thorsten Fink, der einst Super-Zeiten beim und mit dem FC Bayern München erlebte und doch wissen müsste, wie guter Fußball auszusehen hat. Und das gilt auch für Frank Arnesen, der sich einst einen großen Namen als langjähriger dänischer Nationalspieler gemacht hat. Diese beiden Herren sollten ab sofort, auch wenn sie sich immer noch scheuen, vom „worst case“ ausgehen, dann wären sie klug beraten.

Arnesen hatte zum Beispiel nach der letzten Horror-Saison gemutmaßt und prophezeit: „Die jungen Spieler werden daraus gelernt haben, sie werden alle einige Schritte nach vorne machen.“ Und? Haben sie? Bislang ist davon nichts zu sehen. Obwohl die Sommerpause lang genug war, um diese Schritte zu gehen . . . Oder sind solche Sprüche (und die damit geschürte Hoffnung) ohnehin nur für den Wind? Um alle Skeptiker in jenem Glauben zu halten, dass alles doch gut wird? Warum sollten die jungen Spieler denn tatsächlich einige Schritte nach vorn gemacht haben? Im letzten Spiel der Saison, beim 0:1 in Augsburg, war davon weit und breit nichts zu erkennen, und in der Vorbereitung doch auch nicht.
Wobei die Vorbereitung doch ohnehin ohne Bedeutung war (so wurde der Öffentlichkeit immer wieder einsuggeriert). Die Ergebnisse? Zweitrangig. Und die Leistungen, die Minus-Leistungen vor allem? Nebensächlich. Was zählte, das waren der Pokal und die Bundesliga. Und die Sache mit dem Pokal hatte sich dann auch schnell (und so wie von vielen Experten befürchtet) erledigt.
Genau.

Und gelernt? Thorsten Fink hatte vor dem KSC-Spiel vor den Freistößen des Gegners gewarnt, aber er hatte nicht verboten, selbst welche (am KSC-Strafraum) herauszuholen. Jedoch Fehlanzeige. Wenn ich es richtig erinnere, dann hatte der HSV in der Anfangsphase einen Freistoß in KSC-Tor-Nähe. Den brachte Dennis Aogo in die Mitte – und an allen – Freund und Feind vorbei – hoch und weit ins Tor-Aus. Aber wenn KSC-Spieler am HSV-Strafraum gefoult werden, warum werden HSV-Spieler nicht auch am KSC-Strafraum gefoult? Die einfache Erklärung: Der HSV ist meistens gar nicht so weit gekommen. Gegen einen sieglosen Drittliga-Klub. Auch das kann man sich gar nicht oft genug wieder vor Augen führen. Und überhaupt: Ich habe seit Jahr und Tag nicht einen gegnerischen Trainer mehr gehört, dass der vor einem HSV-Freistoß-Schützen so gewarnt hätte, wie nun Thorsten Fink vor Hakan Calhanoglu, einem netten und talentierten 18-jährigen Mittefeldspieler. Nein, nein, in dieser HSV-Mannschaft fehlt es an allen Ecken und Kanten, und sie hat im Wildpark genau das gespielt, was sie kann. Und das ist zurzeit nicht erstligareif.

Und deswegen erwarte ich jetzt von denen, die dazu von den Mitgliedern befähigt worden sind, dass gehandelt wird. Sofort. Geldmangel hin, Geldmangel her. Klaus-Michael Kühne würde ja helfen, egal was auch zuletzt passiert ist, und dieser Strohhalm muss im Interesse des HSV ergriffen werden. Macht es! Persönliche Eitelkeiten dürfen jetzt nicht den kleinsten Spielraum mehr haben, die Lage ist viel zu ernst. Ach was, ernst, sie ist dramatisch. Auch deshalb, weil längst nicht alle begriffen haben, dass es der HSV nur noch einen Schritt vom Abgrund entfernt ist. Ein winzig kleiner Schritt ist es nur noch, so weit ist der so ruhmreiche HSV nun schon heruntergewirtschaftet worden.

So, wer sich aus erster Hand über die Geschehnisse im HSV und die prekäre Lage der Bundesliga-Mannschaft informieren will, der sollte sich um 19 (bis 21 Uhr) im Radio auf NDR 90,3 die Talkrunde mit Carl-Edgar Jarchow, Alexander Otto, Frank Arnesen, Thorsten Fink und Kapitän Heiko Westermann anhören. Britta Kehrhahn und Lars Pegelow sind die NDR-Moderatoren. Wird bestimmt spannend.

Dann habe ich noch zwei Dinge anzukündigen, die zu dem, was ich zuvor alles geschrieben habe, eigentlich überhaupt nicht passen (weil sie die Lage nur noch verniedlichen), die mir aber sehr dennoch sehr am Herzen liegen:

Passend zum 125-jährigen Geburtstag des Hamburger Sport-Vereins und drei Tage vor dem Start in die 50. Bundesliga-Saison erscheint erstmals ein komplettes Panini-Album rund um den HSV. 36 Seiten stark, mit insgesamt 240 Sticker-Motiven – ein Werk meines Kollegen Oliver Wurm, den wir während der EM auch bei „Matz ab live“ zu Gast hatten. Die Sammelwelten zeigen zum Teil unveröffentlichte Bilder aus den Gründerjahren des Vereins. Dazu: Legendäre Spieler, unvergessene Spiele und Spielstätten, nationale und europäische Erfolge, beeindruckende Fan-Choreos, alle Abteilungen sowie den aktuellen Kader – kurzum: „Tausche Uwe Seeler und Ernst Happel gegen Maxi Beister und Uli Stein.“

Thorsten Fink und Klubmanager Bernd Wehmeyer werden am Mittwoch um 13 Uhr bei Karstadt Sport in der Mönckebergstraße sein, um die ersten Sammeltütchen aufzureißen.

Und dann gibt es jetzt ein besonderes Bundesliga-Buch, auf das ich hinweisen möchte. Der von mir sehr geschätzte Fernseh-Kollege Gerhard Delling hat es mit Akribie geschrieben, es erscheint unter dem Titel „50 Jahre Bundesliga – So wie ich sie erlebte”. Das Werk ist pünktlich zum Bundesligastart am 24. August auf dem Markt (Verlag „Die Werkstatt”). Es gibt auf über 500 Seiten viele Geschichten zur Entwicklung der höchsten deutschen Fußball-Klasse – aus Dellings persönlicher Sicht. Er begann mit drei Jahren seine „Fußballkarriere“, also gerade als die Bundesliga beschlossen wurde. Mit 16 wurde er Sportjournalist bei einer Zeitung, hat sich dementsprechend schon ein Leben lang mit diesem Erfolgsmodell und den handelnden Personen beschäftigt.

Gerhard Delling schildert in vielen Episoden die Begegnungen mit wichtigen Charakterköpfen des Fußballs, so gibt es zum Beispiel Geschichten mit und um Ernst Happel, Uwe Seeler, Wolfgang Overath, Uli Hoeneß und natürlich Günter Netzer.

Ich bin schon sehr gespannt und werde mir dieses „Ding“ auf jeden Fall zulegen.

PS: Am Mittwoch wird im Volkspark um 10 und um 16 Uhr geübt – “uns Scholle” ist am Start.

18.03 Uhr