Es kommt noch ein Spieler – wenn überhaupt

20. August 2012

„Welch ein Elend.“ Das war nur ein Kommentar eines großen und berühmte HSVers heute Vormittag. Ein anderer sagte: „Du kannst in Karlsruhe keine vier Dinger fangen, das ist einfach nur lächerlich.“ Und noch ein anderer sagte mir: „Man kann doch keinen Paul Scharner holen und ihn auf die Ersatzbank setzen. Soll der sich erst in den nächsten Woche und Monaten in die Mannschaft spielen?“ Die Kommentare mögen hart sein, hart klingen – aber sie sind im Moment berechtigt. Und sie existieren deswegen, weil sich ein jeder HSVer, und ich schreibe bewusst „HSVer“, Gedanken und große Sorgen um seinen Klub macht. Jetzt geht es doch nicht mehr nur darum, auf die drei Buchstaben einzuprügeln, jetzt geht es darum, allen vor Augen zu führen, dass es bereits fünf nach Zwölf ist. Wenn jetzt nicht ein Ruck durch die Führung geht, wenn jetzt nicht noch kurz vor Toresschluss erkannt wird, mit welch schwachem Aufgebot der HSV den Klassenverbleib in der Bundesliga schaffen will, dann sind alle auf ihren Pöstchen falsch. Man kann jetzt nicht nur die Augen verschließen und sagen, wir müssen da durch. Ein Abstieg würde den HSV um Jahre zurückwerfen und auch teuer, sehr, sehr teuer zu stehen kommen. Darüber sollten nun alle einmal verstärkt nachdenken. Und gegebenenfalls über ihren Schatten springen. Jetzt oder nie.

Karlsruhe hatte in fünf Drittliga-Spielen ja nicht nur nicht gewonnen, der KSC hatte in diesen fünf Spielen auch nur drei (in Worten DREI) Tore erzielt. Und wenn man ganz ehrlich ist, dann hätte der KSC am Sonntag mindestens sieben Tore gegen den HSV schießen können, vielleicht sogar müssen. Mindestens. Und darüber hinaus gab es noch etliche Großchancen mehr. Und das gegen eine HSV-Mannschaft, für die Trainer Thorsten Fink ein paar Tage zuvor noch ein Lob ausgesprochen hatte: „Die Defensive steht jetzt sehr gut und kompakt, besser als in der Vorsaison, da hat sich unsere Arbeit schon ausgezahlt.“

Mir fiel nach der Pokal-Pleite noch spontan ein, dass sie Dennis Aogo ja zuletzt in der „Welt“ und in der „Mopo“ über die harte Kritik am „neuen HSV“ beschwert hatte. In der „Mopo“ hatte der Nationalspieler gesagt:

„Insbesondere in unserem Umfeld herrscht keine gute Stimmung”, klagt er. „Es kotzt mich an, dass alles kritisiert und negativ gesehen wird!” Und weiter: „Wenn wir durch die Stadt gehen oder auf dem Dorf spielen, habe ich den Eindruck, dass alle nur darauf warten, dass bei uns irgendetwas passiert. Mich nervt das total!” Zuletzt mussten sich die Profis am Dienstag nach dem 5:3 bei Altona 93 von Fans verhöhnen lassen.
Aogo hat davon genug. „In mir weckt das eine Jetzt-erst-recht-Einstellung”, sagt er. „Ich hoffe, dass wir richtig gut in die Saison starten, damit wir unseren Kritikern ins Gesicht sehen und sagen können: seht her.”
Deutliche Worte des Mannes, der bislang in der Vorbereitung noch nicht zu gewohnter Stärke finden konnte. Klar ist auch: Aogo setzt sich mit seinen Worten gehörig unter Druck. Wehe, es geht schon bei Zweitliga-Absteiger Karlsruhe schief. Dann würden ihm seine Sätze mit Wucht um die Ohren fliegen.

Das war der Artikel in der „Mopo“. Ich unterstelle Dennis Aogo mal, dass er erstens wirklich die Nase voll hatte (hat), und dass er sich in Karlsruhe wehren wollte und auch gewehrt hat. Weil er das immer so macht. Auch wenn er es zuletzt, wie auch die Kollegen der „Mopo“ geschrieben haben, nicht immer mit dem (von ihm und uns) gewünschten Erfolg getan hat. Das ist aber eine andere Geschichte. Mir geht es nur darum, dass sich Aogo wehren wollte – auf dem Platz. Und da stand er nach guten 15 Anfangsminuten dann doch bald ziemlich allein. Nicht ganz allein, das ist schon klar, aber neben ihm und vor ihm bröckelte es mit zunehmender Spieldauer immer mehr ab. Und das ist für mich nach wie vor unverständlich. Wieso wird aus dieser Mannschaft immer noch keine Einheit? Wieso kippen sie fast alle um, wenn ihnen nur der kleinste Hauch von Wind entgegenweht? Das ist doch alles so furchtbar unfassbar. Ich habe das Gefühl, dass man da auch eine aus elf Spielern bestehende Mannschaft auf den Rasen schicken könnte, die sich vor Minuten gerade zufällig getroffen hat, um nun miteinander zu spielen. Da greift doch nach dem ersten Missgeschick kein Rädchen mehr in das andere. Da wird nicht untereinander gesprochen, motiviert, geholfen, geführt – nichts. Wie die Einzelkämpfer, nach wie vor. Da gibt es keine Kompaktheit, da spielt jeder seinen Stiefel herunter. Dennis Aogo hatte vorher eine „Jetzt-erst-recht-Einstellung“, aber davon hatten nicht viele Kollegen etwas gehört. Oder sie kennen so etwas erst gar nicht.

Wenn es nicht so bitter wäre.

In unserem Kreis hat „Matz ab live“ ja einiges an Lob erhalten, ich bedanke mich nochmals ganz herzlich bei Benno Hafas, JU aus Qu und Lars 49 für die gute Gesprächsrunde. Sie haben ihre Meinung kund getan, andere „Matz abber“ tun es rauf und runter im Blog. Aus Sorge um den HSV. Wie zum Beispiel „Eiche“:

„Bei uns funktionieren einfachste Basic (noch?) nicht. Raumaufteilung, gesamtes Verschieben defensiv etc.
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Der Trainer labert von Chancen nutzen – und ihr seid schon wieder bei der großen Vereinspolitik.
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KOKOLORES
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Fink muss zusehen, dass er das gesamte Defensivverhalten trainiert. Sonst kommt da nichts bei heraus. Kinder lernen erst krabbeln dann laufen.
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Arnie sagt ja selber, der Kader ist nicht zu schlecht. Da bin ich bei ihm. Bleibt die Frage, warum ein Kader, der mittelmäßig genug ist aber in keinem Spiel funktioniert. Woran liegt das wohl?“

„Jetzt ist die Kritik wahrscheinlich berechtigt, und wir müssen eine Reaktion zeigen, um in der Meisterschaft direkt gut zu starten“, sagte HSV-Trainer Thorsten Fink. „Es ist klar, dass wir damit jetzt eine Woche leben müssen.“ Heute war übrigens Training. Nach einem Spiel am Sonntag eigentlich ungewöhnlich. Anzeichen dafür, dass der Coach die Zügel anziehen wird? Darüber habe ich schon zu Beginn des Jahres geschrieben,. Als angekündigt wurde, dass nun mehr im Training getan wird. Und es sollte zweimal pro Tag trainiert werden. Alle Zeitungen und Medien berichteten darüber, durch die gesamte Republik hieß es damals: „Schluss mit lustig beim HSV, Fink zieht die Zügel an.“ Das war damals dann aber so: „Morgens normales Training, nachmittags, die zusätzliche „Strafeinheit“, da wurde dann Fußball-Tennis gespielt . . .

Dabei muss doch jetzt, spätestens jetzt, etwas passieren. Die Mannschaft „verdaddelt“ eine Millionen-Einnahme im Pokal und geht dann zur Tagesordnung über. Als wäre es den Profis egal, woher das ganze Geld kommt, das sie pünktlich am Monatsende auf dem Konto haben wollen.

„Bis zum Ende der Woche haben wir noch was zu bereden“, kündigte Thorsten Fink an. Das gilt wohl auch für die Absprache zwischen Trainer und Sportchef. Neue Leute braucht der Klub, und zwar im Mittelfeld und im Sturm. Fink aber sagt: „Ich fordere gar nichts ein. Wir werden das zusammen besprechen und zusammen entscheiden.“ Arnesen hat aber heute auf meine Frage, ob nicht auch noch ein Stürmer kommen müsse, geantwortet: „Nein, ich denke, dass wir einen Mann im Mittelfeld brauchen, der die Stürmer füttern kann und soll.“ Auf die Frage, ob er denn glaube, dass Marcus Berg und Artjoms Rudnevs als Stürmer ausreichen, sagte der Däne: „Wir haben ja auch noch Heung Min Son und Maximilian Beister. Wenn wir 4:4:2 spielen würde, dann bräuchten wir noch einen Stürmer, aber mit 4:2:3:1 haben wir genügend Leute, die stürmen.“

Heute in den Abendstunden will Frank Arnesen mit dem Vorstand darüber sprechen, wie viel Geld noch für eine Verstärkung vorhanden ist. Bekäme er noch Summe x, dann hätte er wahrscheinlich auch mindestens einen Mann für das HSV-Mittelfeld an der Hand. Arnesen: „Es gibt mehrere Kandidaten, die wir noch bekommen können.“ Aber, wie gesagt, es wird nur noch einen geben. Leider. Ich würde am liebsten noch fünf, sechs neue Spieler holen . . .

„Gegen einen Drittligisten müssen wir gewinnen, aber ich habe trotz der Niederlage in Karlsruhe noch volles Vertrauen in die Mannschaf“, sagt Arnesen, der zugab, sehr enttäuscht“ zu sein“: „Aber wir haben am Sonnabend die Zeit, Revanche zu nehmen, in einem Heimspiel gegen Nürnberg. Diese Chance müssen wir nutzen. Wir fangen an bei Null, und ich glaube immer noch, dass wir besser werden als in der vergangenen Saison.“

Das sehen inzwischen (ganz offensichtlich) viele HSV-Fans und auch große, verdiente HSVer längst anders. Auch schon vor dem KSC-Spiel. Siehe Aogos Beschwerde. Dass diese Kritiker nicht unbedingt falsch liegen, hat die Partie im Karlsruher Wildpark wohl mehr als deutlich offenbart. Und während der HSV diese Schwächen an den Tag legte, schoss Mladen Petric zwei Tore bim 5:0-Sieg des FC Fulham gegen Norwich. War es nicht doch ein Fehler, den (äußerst lauffaulen) Torjäger gehen zu lassen? Ich gebe zu, dass ich es auch getan hätte, denn Petric hatte zuletzt nicht mehr die richtige Einstellung zum und für den HSV, er brauchte eine neue Herausforderung, aber einige HSVer sagen nun auch: „Den Petric hat ganz allein der HSV und Trainer Michael Oenning auf dem Gewissen. Der Kroate sollte vor einem Jahr im österreichischen Trainingslager HSV-Kapitän werden, aber obwohl alles schon darauf hindeutete, wurde er es nicht – sondern es blieb Heiko Westermann. Eine Enttäuschung, die Petric nie verdaut hat.“

„Ich glaube, dass wir mit Berg, Rudnevs und Son drei gute Stürmer für eine Position haben. Wir wissen aber auch, dass Rudnevs noch seine Zeit braucht, aber das haben wir einkalkuliert. Und dann wird sich mit der Zeit zeigen, ob es eine gute Entscheidung war von uns, ihn zu verpflichten.“

Ja, so kommt Baustelle zu Baustelle – in diesem HSV. Ich kann nur davor warnen, dass mit einem „Zehner“ im Mittelfeld alle Sorgen beiseite gelegt sind. Dieser eine Mann wird es allein nicht richten können, weil auch ansonsten Qualität im Team fehlt. Natürlich hat der HSV kein Geld, aber andere Klubs haben es vorgemacht, dass man auch „mit Auge“ einkaufen kann.

Frank Arnesen soll ja Angebote gehabt haben (oder hat er sie noch?), nach England oder Russland zu wechseln. Nervt es ihn nicht, dass er in Hamburg immer auf den letzten Cent gucken muss, um Leute verpflichten zu können? Der Däne sagt: „Nein, ich habe immer gesagt, dass es eine Herausforderung für mich ist. Wir können nicht mehr machen als das, was der Verein mir gibt. Ich habe hier für drei Jahre unterschrieben, und dann mache ich das auch. Wenn wir diese Saison durchstehen, dann haben wir wahrscheinlich im nächsten Jahr schon wieder mehr Möglichkeiten.“ Und dann sagt der Sportchef weiter: „Deshalb setzen wir ja auch auf junge Spieler. Wir haben Hakan Calhanoglu, Matti Steinmann, Son, Sala, Nörgaard – wir haben viele gute Talente, mit denen wir diesen Weg gehen wollen, und das macht mir auch Spaß. Ich sehe das als großes Plus, wenn man nicht so viel Geld hat, um groß einzukaufen. Wir haben Talente, die für eine gute Zukunft des HSV stehen.“ Der Sportchef weiß aber auch. „In diesem Moment ist es schwer für uns, für alle. Auch für die Fans. Deswegen ärgern wir uns ja auch alle, dass es nicht schneller geht, aber wir müssen Geduld haben. Natürlich hilft dann eine solche Niederlage wie am Sonntag überhaupt nicht, aber jetzt müssen wir aufstehen und kämpfen, schon am Sonnabend gegen Nürnberg damit anfangen.“

Wobei es nicht die besten Voraussetzungen dafür gibt, denn:
Tolgay Arslan hat einen Muskelfaserriss erlitten, und Paul Scharner (der den Österreichischen Fußball-Verband wegen des Rausschmisses aus der Nationalmannschaft – und der falschen Aussagen dazu – verklagen will) einen Innenbandriss im Knie (Pause von mindestens sechs Wochen). Die Nackenschläge nehmen zu – es geht schon wieder los . . .

Am Dienstag wird um 16 Uhr im Volkspark geübt.

17.08 Uhr

827 Reaktionen zu “Es kommt noch ein Spieler – wenn überhaupt”

  1. randnotiz sagt:

    DieRauteImHerzen sagt:
    21. August 2012 um 17:33
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    Er muss es tun als Journalist. Das ist sein Job. Da habe ich vollstes Verständnis und ich freue mich auch über die ganzen Infos die wir erhalten.
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    Aber die Art und Weise wie er versucht Stimmung zu machen, unterschwellig, mit kleinen nebensätzen und immer wieder aufgewärmten Spitzen, das gefällt mir nicht, das empfinde ich sogar als unangenehm.
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    Abe ich akzeptiere es notgedrungen ;) so wie ihr auch mich ertragen müsst :)

  2. Mustang sagt:

    @DieRauteimHerzen 17:33 (Dieter kein HSV-Fan?)
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    Herzchen, mach’ mal halblang. Ohne Dieter wären wir alle nicht hier und wäre so mancher eklatanter Missstand unerwähnt liegen geblieben. Er ist ganz sicher einer der treuesten HSV-Anhänger, die ich kenne!

  3. Reinhard 1954 sagt:

    Schenefelder, bitte heute Abend konkrete Fragen bestellen.
    Es gilt der alte Spruch “wer fragt der führt”.
    Bitte die heißen Themen wie
    Umsatz-und Sponsoreneinnahmen, Entwicklung in den letzten zwei Jahren
    Verkleinerung AR
    Briefwahl
    Ausgliederung
    Einbindung Kühne
    Zuschauerrückgang in der letzten Saison, auch gegen Nürnberg gibt es noch 10000 Karten
    usw. ansprechen.

    Schenefelder sagt:
    20. August 2012 um 21:22
    Ich weiß nicht, ob man im Rundfunkstudio sein Mobiltelefon ausschalten muss. Ansonsten würde ich euch anbieten, euch meine Nummer zu geben und mir Fragen per SMS zu senden. Vielleicht haben wir Gäste ja die Chance, den Herren Fragen zu stellen, was ich gern stellvertretend für euch machen würde?!
    .
    Zur Aufklärung; Ich habe einen der wenigen Zuschauerkarten gewonnen und darf morgen live auf 90,3 (NDR) bei der Gesprächsrunde mit TF, FA, Adler, Otto und Jarchow dabei sein.

    Jasmin sagt:
    21. August 2012 um 14:01

    Es sind noch 10.000 Tickets zu haben.

  4. HSV Bayer sagt:

    Jasmin: Ne, weiss ich nicht und es steht Dir zu, dies zu entscheiden. Ich bin auf den coolen Blogger Rehbusch eingegangen, der gestern behauptet hat, in diesen Blog glauben nur die Herren Randnotiz und Bayer an den Klassenerhalt.

  5. HSV Bayer sagt:

    Zaungast: Herzlich willkommen im Club der Kuschelblogger und verblendeten HSV Fans die nur schön reden, keine Kritik üben etc.

  6. Fan seit 1960 sagt:

    Warum die Flinte jetzt schon ins Korn schmeissen?
    Wir haben noch 34 Spiele vor der Brust.
    Platz 12 bis 15 ist realistisch! ;)

  7. Zaungast60 sagt:

    Die Welt ist bunt – der Blog ist schwarz……….. -weiss-blau

  8. Jasmin sagt:

    Frage von mir: Warum hat man Hern Kühne immer noch kein Konzept vorgelegt?

  9. HSV Bayer sagt:

    Fan seit 1960: Genau so ist es, so langsam nervt das Geseiere!

  10. Zaungast60 sagt:

    Danke HSV Bayer, ich denke ich kann auch kritisch, aber nach so vielen Jahren mitgelittener HSV-Geschichte glaube ich nicht mehr an jeden neuen Weltuntergang. Mann was haben wir uns damals in der Westkurve anfangs über “Versager” wie Reimann, Hrubesch oder Keegan aufgeregt…. Mit den Jahren wird man etwas gelassener.
    Aber das Arnesen jetzt beginnt, vom Vorstand zu fordern, find ich gut. Vielleicht gibt ihm die Offerte von ManCity ja eine starke Verhandlungsposition und Vorstand und Aufsichtsrat erkennen was Sie an ihm haben.

  11. Reinhard 1954 sagt:

    Babe sagt:
    21. August 2012 um 14:16

    schreibt u.a.

    .
    Ein Abstieg? Ich schätze mal, langfristig gesehen, ca. 100 Mio. Mindestens!
    .
    Schade, dass Verantwortliche dies nicht verstehen wollen oder können! Eine Schande!

    ……………….
    Babe so ist es. Schaut euch mal den ehemaligen Spitzenclub 1.FC Köln an.
    Was ist aus denen, nach dem ersten Abstieg geworden?
    Eine Fahrstuhlmannschaft.
    Gleiches würde wahrscheinlich auch uns passieren.
    Ein Abstieg wäre wirklich der Supergau.
    Ob es uns danach gelingen würde die SCler vom Hof zu jagen bezweifele ich.
    Dank Satzung, die wir uns Uwe zu verdanken haben, bräuchten wir für notwendige Satzungsänderungen 75% + 1 Stimme. Wer glaubt daran?

  12. Aradia sagt:

    @ Jasmin, wer soll ein Konzept erarbeiten? Michi fordert einfach zu viel. :mrgreen:

  13. HSV Bayer sagt:

    Zaungast:

    Tja, da ich auch seit 1976 Anhänger dieses Vereins bin,( könnte meinen Vater heute noch verfluchen mit mir das Pokalfinale angeschaut zu haben :), vermutlich wäre ich sonst, wie viele meine Freunde bei einen anderen Verein gelandet und würde mich heute über einen vermutlichen 40 Mio Transfer freuen), habe ich auch schon viele Täler durchschritten, vermutlich schockt mich so manches daher auch nicht mehr. Aller dings eine Saison wie die letzte brauche ich nicht mehr! Der Blog ist mittlerweile Fluch und Segen!

  14. ThomasToll sagt:

    HSVBayer, ich bin zu sehr HSV-Fan, als dass ich mich da nicht mehr aufregen könnte. Aber teilweise ist es dann schon Ernüchterung und Abstumpfen. Ich steh nicht wirklich hinter dieser Mannschaft, dafür zeigt sie zu wenig, nicht mal Willen. Da kann man über Taktik reden so viel man will, wenn man sich auf diesem niedrigen Level bewegt, dann muss zuerst mal der Kampf stimmen. Den sieht man komischerweise dann in einem Spiel gegen die Bayern, und ansonsten eine ganze Saison lang nicht. Und der zweite Ansatzpunkt wäre dann das läuferische Engagement, bzw. die Fitness. Die muss höher sein als bei den Konkurrenten, wenn man überleben will. Auch da sehe ich keine Fortschritte, im Gegenteil, wir sind eine Truppe, die mit den geringsten Laufwillen zeigt. Und danach, danach und eben viel später, können wir uns über fussballerische Dinge unterhalten. Erst muss mal dieser Part stimmen um überhaupt eine realistische Chance zur Verbesserung zu haben. So steigen wir in der Tat ab. Und wäre das nicht genug, man spürt, dass es in der Truppe hinten und vorne nicht stimmt, die würden sich privat wahrscheinlich untereinander kaum die Hand geben. Wenn ich den kämpfenden Westermann sehe, der ackert und pustet, und die Verzweiflung in den Augen hat, und daneben einen Bruma, der das Trikot selbst bei den Temperaturen locker wieder zurück in den Spind legen könnte, dann muss da was faul sein. Wenn ich als Käptn sowas sehe, dann würd ich den Kollegen noch auf dem Platz rund machen, in alter Matthäus-Effe-Brehme Manier, aber Westermann ist was das anbetrifft schon durch. Wenn man das zu oft machen muss, bei zu vielen Mitspielern, dann stumpft man ab und lässt es irgendwann. Packt da nen Leader rein, der laut ist, und vielleicht noch 1-2 gute Kicker, dann könnte man sich retten, aber viel mehr ist nicht zu erwarten. Sorry, dass man das so hart sagen muss, aber die Mannschaft hat null Potential. Jansen ist tauglich, wenn fit. Der Beister scheint nen gewissen Level zu haben, Westermann wäre brauchbar trotz seiner technischen Mängel. Und dann hört es leider auf. Rudnevs ist 2 Klassen besser als Berg, aber auch noch weit davon entfernt uns weiterzuhelfen. Bei allen anderen sehe ich keine Bundesligatauglichkeit. Fussball wird eh nicht machbar sein diese Saison, das wird erst wieder gehen, wenn die Mannschaft grundlegend personell verändert ist. Mit neuem Trainer, und Lernen und Co. nicht vollziehbar. Einen neuen Trainer brauchen wir allerdings auch, wenn Fink weiter so blind aufstellt.

  15. Mops sagt:

    Jasmin, das frage ich mich auch!
    Ich denke Herr Jarchow ist immer noch empört und hat Frank ‘the Tank’ Arnesen gewarnt, sollte er dem Kühne nochmal ne SMS schreiben…

  16. Also ich finde HSV Bayer´s Papa gut…….. :D

  17. Zaungast60 sagt:

    Pokalendspiel 76 hat mich meine Mutter mit 16 nach Frankfurt fahren lassen.So lange derJung sich für Sport interessiert macht er wenigstens keinen Blödsinn…..

    Also ich find meine Mama auch gut….

  18. Nordbert sagt:

    Zaungast, hereinspaziert, hereinspaziert! Kommse rein, könnse rausgucken. ;-)

  19. HSV Bayer sagt:

    TT: Glaube mir, ich rege mich auch auf!! Kannst mal meine Frau fragen! :) Allerdings halte ich diese ganzen Analysen für verfrüht! Du verstehst vom Fussball sicher mehr wie ich, den Schuh ziehe ich mir gar nicht an. Auf der anderen Seite weiss ich aber auch, dass manche Dinge, durch einen Erfolg und einen sog. Lauf manchmal von ganz alleine klappen.

    Einen Einspruch habe ich noch, die Mannschaft wurde in den letzten 2 Jahren grundlegend verändert, schaue Dir mal die ganzen Abgänge an, ich halte es nach wie vor für verfrüht ein endgültiges Urteil zu fällen. Du hast ja selbst geschrieben, dass 1-2 Zugänge noch etwas verändern können.

    Des weiteren, stelle ich auch bei anderen Mannschaften die ich neutral beobachte Unzulänglichkeiten fest.

  20. Reinhard 1954 sagt:

    Randnotiz, ich arbeite seit 1992 in Hannover.
    Wir leben übrigens in der Gegenwart. Für unsere Titel von 1976 bis 1987 können wir uns heute leider nichts mehr kaufen.
    Meine Feststellung:
    In den letzten zwei Jahren hat 96 so ziemlich alles richtig gemacht.
    Bei 96 sehe ich alles dass, was ich bei uns schmerzhaft vermisse.
    Spielkultur, schnelles Umschalten von Defensive auf Offensive usw.
    Während es bei uns in den letzten zwei Jahren stetig abwärts ging, ging es bei 96 stetig nach oben.
    Von der Einbindung/Erhöhung der Einlagen der Gesellschafter Rossmann und dem Celler Unternehmer hat man erst etwas erfahren, als die Verträge unterschrieben waren. Bei uns wäre ähnliches undenkbar, da natürlich Bednarek, Liebnau und Co. vorher befragt werden müssen. Über die von Rautenschälchen gestern geschilderte Geschichte mit Liebnau in Karlsruhe muss ich immer noch den Kopf schütteln. Und solche Leute bestimmen bei uns indirekt die Vereinspolitik.

    randnotiz sagt:
    21. August 2012 um 15:49

    Reinhard 1954 sagt:
    21. August 2012 um 15:26
    .
    .
    Ganz im Ernst. Seit wann arbeitest du denn in Hannover. Seit 2 Jahren.
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    Mein Schwigervater ist in hannover geboren und lebt auch dort und ist eingefleischter H96-Fan. Glaube mir, wir haben viele kontroverse Gespräche über den großen und kleinen HSV geführt und ich kenne mich bei den 96igern ganz gut aus.
    .
    Dort lief bis vor 2 Jahren nichts aber auch gar nichts geräuschlos ab. Und der gute Kind hat als Patriach der 96iger gerne öffentliche Statements abgegeben, wenn ihm mal wieder etwas nicht passte und da hat er vor seinem Personal keinen Halt gemacht und sie auch mal öffentlich an die Wand gestellt.
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    Zu geil wie 2 gute Jahre die Wahrnehmung verschieben und man das was man schreibt auch noch glaubt. Ich kann dir Stories über 96 erzählen, da ist der HSV teilweise harmlos gewesen.

  21. WORTSPIELER sagt:

    komme gerade vom training der HSV-lizenspieler-mannschaft. ich bin mehr oder weniger enttäuscht, von dem, was ich dort sah. zunächst zum programm:

    es begann mit einem “warm-up”, das in drei stationen à ca. 10minuten durchgeführt wurde. I) ballschule (technische aufgaben wie passpiel mit 2 kontakten, passspiel mit 1 kontakt, kopfball, brust, volley, …) auf 10m abstand von zwei gruppen, die sich gegenüberstanden und dann im rundlauf die positionen wechselten. II) koordinationsparcours als rundlauf mit ca. 9-10 unterschiedlichen aufgaben – mit nicht vorgegebenen, sondern eigenständigen ideen der absolvierung (skippings, sidestep, schlusssprünge, vorwärts-rückwärts). III) koordinations- / kräftigungsübungen mit dem deuserband sowie dem “rundkissen” nach vorgaben des fitnesscoaches.

    die zwei mal sieben sowie ein mal sechs feldspieler absolvierten in einer “bunt gemischtes zusammenstellung” alle drei stationen. die (drei) torhüter arbeiteten separat am anderen ende der anlage.

    anschließend wurde in drei gruppen (das wohl obligatorische) “6gg2″ gespielt. um die benötigten 24 spieler komplett zu machen, spielte ein co-trainer mit. konnte auf die entfernung aber nicht erkennen, wer das war. abgesehen davon war ich ohnehin abgelenkt, weil ich mit einem – zur zeit arbeitslosen – profitrainer aus HH einen netten austausch pflegte…! das “olé”-spiel dauerte 10min.

    anschließend wurde in einem feld von ca. 50m länge “10gg10″ – nur feldspieler – gespielt. ziel des spiels – offensichtlich ohne weitere auflagen (z.b. begrenzung der ballkontakte, was einigen spielern durchaus gut täte) – war es den pass in die tiefe zu spielen, denn es gab an den stirnseiten jeweils eine 10m tiefe endzone, in der der ball verarbeitet / kontrolliert werden musste, um zu punkten. die startelf vom vergangenen wochenende, wenn ich mich nicht irre, also das “team a” – mit leibchen – erhielt eine gehörige lektion und verlor deutlich gegen die jungspunde, respektive “team b”. dieses spielchen dauerte ca. 15-20min und wurde zwei mal längerfristig unterbrochen, weil der coach “erklärungen” auf deutsch und englisch abgab. dazu jedoch später mehr.

    uuups, da kam ja schon das abschlussspiel, denn im anschluss wurde noch 20min auf ca. 80m feldlänge (ohne strafräume) auf zwei “7m-tore” mit torhütern “11gg11″ gespielt. drobny bekam einzelunterrichtz – wieder am anderen ende der anlage. die teams blieben m.e. unverändert, wobei ich abermals nicht “100%ig” konzentriert war, denn ich lernte “lars49″ kennen und lobte ihn persönlich für seinen couragierten “matz ab – live”-auftritt am sonntag. deswegen bin ich mir bei diesem abschlussspiel auch nicht ganz sicher, ob das tor für “team b” durch rudnevs das einzige blieb. es wurde allerdings durch einen wunderschönen steilpass von son eingeleitet…! nur dumm, dass son in “team a” spielte und eigentlich zu adler zurückspielen wollte. der ball verhungerte und “rudi” sprintete dazwischen, traf den ball nicht einmal ansatzweise, schaffte es aber deswegen so, adler den ball durch die hosenträger zu spielen. ungewollt mit gefühlten 3 km/h. wie geschrieben: es handelte sich m.e. um das einzige tor in diesem spiel, das einiges schuldig blieb, ausser dass westermann einmal (gg. norgaard?) richtig zupackte, was schon ein wenig nach frust aussah, aber auch fehlinterpretiert sein kann. jedenfalls hatte das ganze keine folgen.

    fazit: es wurde 85min trainiert mit 20 plus 3 torhüter trainiert.


    @slobo: vielleicht hatte FA bei seiner sommer-kader-rechnung ja die verletzten schon immer rausgenommen…?! :p


    p.s. ich habe noch 1-2 videos, das schaffe ich aber erst nachher hochzuladen. aber zwei fotos schon einmal appetitanreger…viel spaß.

    1) http://www.fcquickborn.de/images/extern/hsv_training_21082012_001.jpg

    2) http://www.fcquickborn.de/images/extern/hsv_training_21082012_002.jpg


    p.p.s. ausserdem werde ich es mir nicht nehmen lassen, heute abend noch einige sehr interessante beobachtungen meinerseits zum heutigen training zu posten, denn ausser den wunderbaren trainingsbedingungen inkl. wetter gab es nicht viel positives auf dem platz zu sehen. bis nachher…!!!

  22. The_MaXX sagt:

    @ Wortspieler: oh ja. .es wäre super wenn du noch ein bisschen was negatives schreiben könntest….

    ;-)

    ach ohne niederlage gibt es immer gute gründe über den hsv zu motzen… yihaaa

  23. hansel sagt:

    Launi sagt:
    21. August 2012 um 15:44
    Neu Ossi, dein Beispiel ist in etwa so, wenn die HSV Spieler lesen, was in Düsseldorf alles schief läuft
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    Es behauptet sicherlich auch niemand, dass hier oder in anderen Foren alle Spieler lesen. Aber der ein oder andere interessiert sich sicherlich, was über ihn gedacht wird – und das ist aktuell ja nicht berauschend.
    .
    .
    Wenn Sie nicht lesen, werden Sie schon von ihren Freunden und Bekannten darauf hingewiesen was über denen in den Gazetten steht.
    .
    .
    @ HSV Bayer
    .
    Ich glaube nicht nur an den Klassenerhalt, sondern ich bin davon auch überzeugt, egal was von den Experten hier geschrieben wird.
    .
    Das heißt aber nicht das ich alles gut finde was im Moment passiert, im Gegenteil mir stinkt sogar einiges.
    .

  24. randnotiz sagt:

    Benno klönt mit Jarchow. Vlt kann er ihm ja noch ein paar Mäuse aus dem Ärmel schütteln :)