Ein Neuneinhalber statt eines Zehners?

13. August 2012

Das überrascht dann doch. Wochenlang hieß es beim HSV, dass ein neuer Zehner gesucht und geholt werden soll. Und nun das: Sportchef Frank Arnesen sagte beim Abstecher nach Mallorca: „Wir werden keinen neuen Zehner verpflichten, nur um einen neuen Zehner zu verpflichten. Wenn wir keinen mehr bekommen, dann bekommen wir eben keinen.“ Deutlicher geht es nicht. Oder? Wobei mein Kollege Kai Schiller, der für das Hamburger Abendblatt mit auf der Insel weilte, ja davon überzeugt ist, dass doch noch ein Zehner kommen wird. Und dass diese Transaktion schon sehr bald, also in den nächsten Tagen, über die Bühne gehen könnte. Die Kollegen der Bild zitierten Arnesen aber ähnlich: „Ich hole auf der Position nur einen Top-Mann. Wenn wir den nicht finden, werde ich die Finger davon lassen.“ Das kann ja heiter werden. Oder eventuell doch nur besser? Für den HSV.

Meine Theorie im „Fall Zehner“ ist ja folgende: Erstens nervt es Frank Arnesen, ständig auf den noch fehlenden Spielmacher angesprochen und hingewiesen zu werden – er lässt sich eben höchst ungern unter Druck setzen. Und zweitens nervt es ihn, dass ihm ständig und von überall her vorgehalten wird, wo es beim HSV noch nicht passt – personell. Denn er sagte auf Mallorca ja auch: „Wir wissen genau, was wir noch brauchen.“ Das klingt erstens gut, und zweitens nach einem Stürmer. Denn den braucht der HSV auf alle Fälle sehr, sehr dringend. Das, obwohl Marcus Berg ja nun auf Mallorca sogar ein Tor erzielen konnte. Aber wenn man sich das mal nur vor Augen führt: Mit Paolo Guerrero und Mladen Petric wurden zwei (in Worten: zwei) namhafte Stürmer abgegeben, und mit Artjoms Rudnevs kam nur ein neuer hinzu – wenn man einmal davon ausgeht, dass Maximilian Beister ein offensiver Mittelfeldspieler ist. Also fehlt schon rein rechnerisch ein Stürmer – bevor ein Zehner geholt wird, der keine Sofort-Hilfe bedeuten würde.

Mit seinem Schwenk, weg vom Zehner, wollte Frank Arnesen eventuell auch den neuen der auch neuesten Weg aufzeichnen – weg vom Spielmacher, hin zu einem „Neuneinhalber“. Oder von mir aus auch „Zehneinhalber“. So ein Typ wie zum Beispiel Marco Reus, der hinter der Spitze spielt, auch mal in vorderster Linie auftauchen kann, der aber aus der Reihe hinter dem zentralen Stürmer den entscheidenden, den „tödlichen“ Pass geben kann – oder es „notfalls“ auch auf eigene Faust versucht. Ein solcher Typ könnte zum Beispiel Hakan Calhanoglu sein. Der 18-jährige Mittelfeldspieler vom kommenden Pokalgegner Karlsruher SC soll ja erst nächste Saison kommen, aber eventuell wird der HSV versuchen, das Juwel schon in diesen Tagen zu verpflichten, um es dann noch für ein Jahr an den KSC auszuleihen. Das hätte auf jeden Fall schon mal den Vorteil, dass der HSV Calhanoglu fest an der Angel hat und dass kein anderer Klub mehr dazwischenfunken kann.

Zurück zum Zehner. Vergangene Saison hatte der HSV ja schon ein ähnliches Modell. Da spielte Mladen Petric ganz vorne und Paolo Guerrero dahinter. Allerdings kam schon zu jener Zeit (und davor) immer die Ruf nach einem Regisseur auf. Und eigentlich wollte der HSV ja auch einen solchen Mann holen. Wenn es finanziell und sportlich passt. Das scheint bislang allerdings bei allen Fällen noch nicht so recht gepasst zu haben. Fest steht für mich: Spielen Heiko Westermann und Zugang Milan Badelj, der ja bekanntlich erst im September kommen wird, gemeinsam auf der Doppel-Sechs, dann wird es einen zweiten Stürmer nach dem „Petric-Guerrero-Modell“ geben – und keinen Spielmacher mehr. Davon bin ich überzeugt, denn Badelj hat ja durchaus auch offensive Qualitäten, er kann sich, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet, mit in die Offensive einschalten. Entweder als Passgeber, oder als zusätzlicher Mann hinter der Spitze.

Es wird, davon können wir alle aber ausgehen, noch etwas im Offensiv-Bereich des HSV passieren. Das hat mir heute noch einmal ein führendes HSV-Mitglied bestätigt, und auch Arnesen hat ja gesagt, dass er weiß, was noch gebraucht wird. Gefahr erkannt, Gefahr . . .

Viel wird ohnehin davon abhängen, wie sich der HSV als Mannschaft präsentiert. Eine Einheit oder sind es (wieder) nur elf Solisten? Trainer Thorsten Fink sprach ja nach dem 1:0-Sieg auf Mallorca von einem „guten Geist“ in der Truppe. Dieser gute Geist kann ja auch im schwedischen Überlebens-Camp Einzug beim HSV gehalten haben. Schön wäre es auf jeden Fall. Wie man große Erfolge als Team, als verschworener Haufen, feiern kann, das haben uns nun gerade die Olympischen Spiele von London gezeigt. Paradebeispiel dafür ist für mich der deutsche Achter. Was für eine verschworene Truppe. Und seit Jahr und Tag habe ich nie eine solche Mannschaft gesehen, die sich so dermaßen verausgabt hat. Diese acht Männer konnten ja selbst zehn, 15 Minuten nach ihrem Zieleinlauf kein klares Wort reden – das war Weltklasse. Da hat ein Rädchen ins nächste gegriffen, und zwar perfekt. Ähnlich dazu auch die Hockey-Herren, über die der Bundestrainer nach dem Gold-Triumph sagte: „Diese Mannschaft liegt voll auf einer Wellenlänge.“ Und wenn das so ist, dann lassen sich solche Erfolge auch einfahren. Der Wille versetzt manchmal Berge.

Bei der „neuen“ HSV-Mannschaft wird sich, davon bin ich überzeugt, positiv auswirken, dass mit Rene Adler und auch Paul Scharner, der bekanntlich noch keinen Einsatz im HSV-Trikot hatte, zwei Spielertypen dazu gekommen sind, die in meinen Augen absolute Teamplayer gelten. Beide Spieler werden der Mannschaft sicherlich in Sachen Zusammenhalt sehr gut tun. Und vielleicht schließt sich diesen beiden Herren ja auch noch der eine oder andere HSV-Profi an, der es bislang nicht geschafft hat, sich in erster Linie in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Wobei Heiko Westermann und Dennis Aogo damit ausdrücklich nicht gemeint sind, denn sie sind schon seit langer Zeit ganz auf einer Wellenlänge mit Adler und Scharner. Damit sind es auf jeden Fall schon mal vier – und auch ein Fortschritt gegenüber der vergangenen Saison.

Wenn sich jetzt auch noch spielerisch eine Entwicklung abzeichnet – dann könnte der HSV-Fan schon mal ein wenig optimistischer in die Zukunft blicken. Und ein Lichtblick gibt es da für ich bereits, denn der klein Zhi Gin Lam scheint sich ja als Verteidiger zu entwickeln. Dass man hinten rechts (oder links) nicht unbedingt ein Kraftei, ein Bulle oder ein Riesenbaby sein muss, das hat in diesem Land ja Philipp Lahm schon zur Genüge bewiesen. Offenbar hat Thorsten Fink mit seinem Umschulungsversuch ein gutes Händchen bewiesen, und nun bin ich mal gespannt, wie sich das im Bundesliga-Alltag (und auch beim Pokalspiel in Karlsruhe?) anlassen wird.

Und noch ein Mann hat sich in der Vorbereitungszeit des HSV hervorgetan: Marcell Jansen. Von mir oft genug auch deutlich und kräftig kritisiert, nun aber muss dem ehemaligen Nationalspieler bescheinigt werden, dass er sehr wohl wieder auf einem guten Weg ist. Er sollte (und wollte), so hieß es kürzlich bei seiner Vertragsverlängerung, ja künftig mehr Verantwortung übernehmen, und das scheint er nun auch in die Tat umsetzen zu wollen. Wenn es in diesem HSV mal etwas wie ein Offensivspiel gab (und davon gab es noch nicht so sehr viel!), dann war es meistens Jansen, der seinen linken Fuß mit im Spiel hatte. Er ist offensichtlich dabei, seine frühere Dynamik wiederzufinden – fast so etwas wie ein weiterer HSV-Zugang. Hoffen wir mal, dass er auf diesem Weg weitermachen wird. Und vielleicht auch noch so manch anderer HSV-Spieler. Dann befände sich der Klub dann schon mal auf dem Wege der Besserung.

PS: Der HSV trainiert am Dienstag um 10 Uhr im Volkspark und spielt am Abend um 19 Uhr bei Altona 93 (Adolf-Jäger-Kampfbahn).

17.55 Uhr

428 Reaktionen zu “Ein Neuneinhalber statt eines Zehners?”

  1. Dylan1941 sagt:

    Philipp sagt:
    14. August 2012 um 16:33

    http://www.goal.com/de/news/835/premier-league/2012/08/14/3306391/frank-arnesen-im-visier-von-manchester-city

    Ich hoffe da ist nichts dran und uns verlässt jetzt nicht auch noch der letzte VV mit Fußballsachverstand. Es muss auf diesem Posten einfach über einen langen Zeitraum Kontiunität herschen um langfristig erfolg zu haben und mittlerweile muß ich arnesen zu seiner Arbeit gratulieren, gerade vor dem hintergrund mit welchen mitteln und “kollegen” er hier zu kämpfen hat!!
    _____________
    Ach wie überraschend….. :roll:

  2. CosmoSchmidt sagt:

    Nun – ich würde Frank Arnesen jetzt nicht nachtrauern, sollte er in diesem Moment gehen. Warum auch? Er hat letztes Jahr eine Mannschaft zusammengestellt, die fast abgestiegen wäre und es definitiv verdient gehabt hätte. Zwar argumentieren hier einige, dass er kein Geld gehabt hätte – die Wahrheit aber ist doch, dass der Spieleretat immer noch deutlich höher ist, als bei vielen anderen Mannschaften. Wenn mir ein Mann vorgestellt wird, der “das dickste Notizbuch” für Talente hat und der dann aber für einen guten Etat eine Mannschaft zusammenstellt, die mich viel Echzen die Liga hält, dann ist Kritik ja nun auch wirklich angebracht. Zumindest eine Mannschaft, die sich locker im Mittelfeld hält, hätte er seinerzeit schon zusammenbekommen müssen.
    .
    Aber das heisst ja nicht, dass er unbedingt schlecht ist. Vielleicht hat er die Bundesliga unterschätzt. Man wird sehen, wie sich die neue Mannschaft schlägt. Nur solche Einkäufe wie Skelbred und Raikovic dürfen ihm beim besten Willen nicht mehr passieren.

  3. Aradia sagt:

    Calha noglu ist das türkisch für Eiche?

  4. Tante Kaethe sagt:

    Danke Frank, guter Job!
    .
    Arnie for President – Der Fußball-Terminator :mrgreen:

  5. Tante Kaethe sagt:

    wenn Arnie zu City geht, dann nur für 14 Mio Ablöse!!!
    .
    Dann kaufen wir eben nächstes Jahr den 30 Jährigen Raffa zurück!! :lol:
    .
    Neuer Sportdirektor wird dann der Dicke vom SC :devil:

  6. Magath-Fan sagt:

    Meier 2 14. August 2012 um 16:47
    Da kann man nur den Kopf schütteln.
    —————————————–
    Soll bei Senilität helfen, las ich mal, und melde dich wenn du fertig hast. Übrigens, nachts bei Fackeln schüttelt es sich besonders gut, vielleicht hast du jemanden der die Fackel hält. :mrgreen:

  7. Jasmin sagt:

    Och nö :roll: Nun geht das wieder los :roll:
    Afk

  8. randnotiz sagt:

    Immerhin Rang 10. best Prognose bisher :)
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    Bundesliga-Prognose: Der HSV steht vor einer schwierigen Saison
    .
    Beim HSV läuft die Bundeliga-Uhr, fragt sich nur, wie lange noch
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    Hamburg gilt als das Tor zur Welt, da darf der HSV natürlich niemals an die Tür zur 2. Liga klopfen. Dieses Selbstverständnis ist in der Hansestadt omnipräsent, aktuell aber auch sehr hinderlich. sportal.de ist sich sicher, dass es wieder gegen den Abstieg geht.
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    Mit den Hamburgern starten wir elf Tage vor Bundesliga-Start mit der Vorstellung aller 18 Clubs. Wie Sie es von uns gewohnt sind, nicht mit einer weichgespülten Prognose, wir legen uns auf konkrete Plätze fest. Die Papiertüten im Anschlag hoffen wir zudem auf viele Diskussionsbeiträge, genug von Vielseitigkeitsreiten und Beachvolleyball.
    .
    Prognose: Der HSV erreicht maximal Platz 10
    http://www.sportal.de/bundesliga-prognose-der-hsv-steht-vor-einer-schwierigen-saison-1-2012081423232200000

  9. Magath-Fan sagt:

    Prognose für Löw! Nachdem ihm der Eintrag in die Fußball- Geschichtsbücher als erfolgloser Trainer sicher ist, steht seiner Demission 2014 samt Stab nach dem Viertelfinal- Aus in Brazil nichts mehr entgegen. Der Mann hat mit seinem Rundumschlag sein Ende eingeläutet. Macht nichts, vielleicht findet sich ein erfolgreicher Trainer, ich wäre für den felix wenn der nicht Präsi beim HSV werden will!

  10. randnotiz sagt:

    Was soll Arnie denn bei City. Dort ist es nicht anders als bei Chelsea. Dort braucht man nur einen Anchorman,d er die Spielerkäufe präsentiert. den rest regelt das Geld.
    .
    FA ist ein Mann des Nachwuchses und findet es spannend ein Konzept zu verwirklichen, dass eine nachhaltige Wirkung hat. Das hat ihn ja auch so an HH gereizt. Allerdings hat man ihn für diese Mission andere Beträge genannt als ihm letztendlich tatsächlcih dafür zur Verfügung stehen.
    .
    Das hat FA in einem Interview mal zum Besten gegeben und deswegen kann ich mir City nicht vorstellen. Aber im Fußball ist heutzutage alles möglich.

  11. randnotiz sagt:

    Magath-Fan sagt:
    14. August 2012 um 17:07
    .
    .
    Ist das eine Charaktereigenschaft von dir, dass du griesgrämig gegen alles lospolterst was dir irgendwie nicht in den Kram passt? Du bist ja richtig anstrengend. ;)

  12. Magath-Fan sagt:

    randnotiz 14. August 2012 um 17:11
    —————————————–
    Ich sehe den nüchternen Realitäten entgegen und halte das mit Horaz: das kurze Leben gebietet es uns, keine langen Hoffnungen anzufangen! ;-)

  13. WORTSPIELER sagt:

    Maximilian Beister, Marcus Berg, Muhamed Besic, Jaroslav Drobny, Ivo Ilicevic, Christian Norgaard, Artjoms Rudnevs, Jacopo Sala und Paul Scharner sind bei der jeweiligen N11
    -
    dazu fehlen: “Frisch vom #HSV: René #Adler, Robert #Tesche, Matti #Steinmann u. Heiko #Westermann sind beim Testspiel gegen Altona 93 nicht dabei.”
    -
    da hat das heutige testspiel beim AFC wohl wenig aussagekraft…?!

  14. Sascha Rautenberg sagt:

    so die Karten gegen 96 sind im Sack :-)

  15. Magath-Fan sagt:

    Wer so alles mal beim HSV war, wunderbare Bilder!
    xxhttp://www.ndr.de/sport/fussball/bundesliga/hsv5321.html

  16. Tom sagt:

    <blockquote CosmoSchmidt sagt:
    14. August 2012 um 16:56
    Zwar argumentieren hier einige, dass er kein Geld gehabt hätte – die Wahrheit aber ist doch, dass der Spieleretat immer noch deutlich höher ist, als bei vielen anderen Mannschaften. Wenn mir ein Mann vorgestellt wird, der “das dickste Notizbuch” für Talente hat und der dann aber für einen guten Etat eine Mannschaft zusammenstellt, die mich viel Echzen die Liga hält, dann ist Kritik ja nun auch wirklich angebracht.
    Das sind so Beiträge, da weißt Du echt nicht, ob Du lachen oder weinen sollst. Was ist das für ein absurdes Etat-Gesülze? Wieso hat Arnesen “für einen guten Etat eine Mannschaft” zusammengestellt?
    Er hat einen Kader mit (zu) hohen Personalkosten übernommen, diese dann deutlich runterfahren müssen. Er hat doch nicht 45mio an Gehältern bereitgestellt bekommen und die dann freiwillig in genau diese Spieler investiert. Der Großteil des Kaders stand doch bereits. Und somit war auch schon ein Großteil des Etats ausgeschöpft.

  17. randnotiz sagt:

    Auch andere Personen der Öffentlichkeit hauen ab und an mal einen unbedachten Spruch raus, wenn ich so an Londons Bürgermeister denke. Also das passiert nicht nur bei uns ;)
    .

    »Halbnackte Frauen, die glitzern wie feuchte Otter.«

    (Londons Bürgermeister Boris Johnson über Beachvolleyballerinnen)
    .
    :lol:

  18. Tom sagt:

    Sorry, Formatierung war im Eimer.

    CosmoSchmidt sagt:
    14. August 2012 um 16:56
    Zwar argumentieren hier einige, dass er kein Geld gehabt hätte – die Wahrheit aber ist doch, dass der Spieleretat immer noch deutlich höher ist, als bei vielen anderen Mannschaften. Wenn mir ein Mann vorgestellt wird, der “das dickste Notizbuch” für Talente hat und der dann aber für einen guten Etat eine Mannschaft zusammenstellt, die mich viel Echzen die Liga hält, dann ist Kritik ja nun auch wirklich angebracht.

    Das sind so Beiträge, da weißt Du echt nicht, ob Du lachen oder weinen sollst. Was ist das für ein absurdes Etat-Gesülze? Wieso hat Arnesen “für einen guten Etat eine Mannschaft” zusammengestellt?
    Er hat einen Kader mit (zu) hohen Personalkosten übernommen, diese dann deutlich runterfahren müssen. Er hat doch nicht 45mio an Gehältern bereitgestellt bekommen und die dann freiwillig in genau diese Spieler investiert. Der Großteil des Kaders stand doch bereits. Und somit war auch schon ein Großteil des Etats ausgeschöpft.

  19. Schienbein sagt:

    Prof. Vitzliputzli sagt:
    14. August 2012 um 16:38

    Ob er sich auch zugleich verpflichtet hat, am kommenden Sonntag auf keine dummen Gedanken zu kommen?
    Sozusagen erste Vertragserfüllung…
    http://www.youtube.com/watch?v=Us1VoEh_jFQ&feature=fvwrel

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    …und DER soll noch 1Jahr Ausbildung in der 3. Liga machen? Ich glaub mein Elch der hustet :mrgreen:

  20. randnotiz sagt:

    Magath-Fan sagt:
    14. August 2012 um 17:15
    randnotiz 14. August 2012 um 17:11

    .
    .
    Das Leben ist lang und länger. Da passen sogar 25 Jahre ohne Titel mit rein und hat trotzdem noch so viele schöne Momente für einen parat.
    .
    Aber es ist zu kurz um sich pausenlos über Belanglosigkeiten aufzuregen ;)

  21. randnotiz sagt:

    Check++Check+++Check+++
    .
    .
    Hamburger SV
    .
    Positive Schlagzeilen:
    Gute Nachrichten und der Hamburger SV – das passte in den vergangenen Wochen nicht zusammen. Einzige Lichtblicke waren der Gewinn des Peace Cups, der rund 1,5 Millionen Euro in die Kassen spülte, und die eingetüteten Transfers von Innenverteidiger Paul Scharner und Spielmacher Milan Badelj, der jedoch erst Ende August zur Mannschaft stoßen wird (siehe unten).
    .
    Negative Schlagzeilen:
    Der ´Bundesliga-Dino´ avancierte in der Vorbereitung zum Hollywood SV: Erst der Wirbel um Rafael van der Vaart, der dem Verein einen Korb gab, dann der Ärger mit HSV-Gönner Klaus-Michael Kühne, Slobodan Rajkovic ging im Training auf Mitspieler Son Heung-Min los, wurde suspendiert und beschimpfte Trainer Fink daraufhin öffentlich als Lügner – Chaos, wohin das Auge reicht. Zudem haben mit Paolo Guerrero, Mladen Petric und Gökhan Töre drei Leistungsträger den Verein verlassen. Im Mittelfeld fehlt es an Kreativität, im Angriff an Durchschlagskraft.
    .
    Baustellen:
    Die HSV-Verantwortlichen sind gut beraten, besser heute als morgen Ruhe in den Verein zu bekommen. Nach den Querelen in der Vorbereitung brodelt es im Umfeld. Auf dem Rasen fehlt den Hamburgern ein Spielmacher. Das wurde in den Testspielen deutlich. Mit Badelj kommt von Dinamo Zagreb zwar genau dieser Spielertyp, doch der Kroate wird den ´Rothosen´ wegen der Qualifikation zur Champions League mit Zagreb erst im September helfen können.
    http://www.sport.de/cms/fussball/bundesliga-1/news-liga1/1bundesliga.html?startid=1226703

  22. Dylan1941 sagt:

    Magath-Fan sagt:
    14. August 2012 um 17:24

    Wer so alles mal beim HSV war, wunderbare Bilder!
    xxhttp://www.ndr.de/sport/fussball/bundesliga/hsv5321.html
    ____________
    Ja und daran kann man sehen -trotz dieser “Weltstadt und dem verbundenen oftmals zitierten Riesenpotential” das fast 30 Jahre vollkommen dämlich gewirtschaftet wurde
    und man keine Sau halten konnte oder zu Happels Zeiten wollte mit Qualität.

  23. Magath-Fan sagt:

    Dylan1941 14. August 2012 um 17:37
    ——————————————-
    Leider hast du recht, daher auch die Transfer- Sünden in Bildern:
    xxhttp://www.ndr.de/sport/fussball/bundesliga/hsv3875.html

  24. Magath-Fan sagt:

    randnotiz 14. August 2012 um 17:29
    Da passen sogar 25 Jahre ohne Titel mit rein…
    —————————————————–
    Genau, und deshalb ist man mit Fug und Recht “25 Jahre Graue Maus HSV” mit entsprechenden Feiern mit der 100 davor! ;-)

  25. Fred Bull sagt:

    Ich geb hier mal ne steile These rein: alle Blog-Maniacs – jeder kann sich überlegen, ob er dazu gehört! – haben keinen Sex. Für die ist Matz das Surrogat.
    .
    Ich mein, wann sollen die denn noch Zeit dafür haben angesichts ihrer permanenten Präsenz in diesem Forum. :shock:

  26. Fred Bull sagt:

    Hast du noch Sex ist bloggst du schon?? :mr.green:

  27. Lars49 sagt:

    Beister!

  28. Lars49 sagt:

    1:0 gegen Argentinien. Schönes Tor von “unserem” Maxi!