Vorbereitung: 13 Spiele, sechs HSV-Siege

12. August 2012

Vagner Love lässt grüßen. Erinnert das noch einer von euch? Vagner Love, oder wie er genau heißt: Vágner Silva de Souza, heute Stürmer bei Flamengo Rio de Janeiro, sollte zum HSV kommen. Hieß es nicht nur in Hamburg damals. Es sollte fast alles perfekt sein – und dann war rein zufällig auch noch mein „Matz-ab“-Kollege Christian Pletz in Brasilien, sprach persönlich mit dem Stürmer. Vagner Love bestätigte den Fast-Wechsel zum HSV, und „Matz ab“ vermeldete es quasi aus erster Hand – und dann platzte der Wechsel doch noch. Die Häme, die dann über „Matz ab“ einbrach, die war riesig. Und hielt monatelang, wenn nicht sogar jahrelang an. Genau deswegen stand hier gestern nichts von Hakan Calhanoglu. Weil ich mir zum Ziel gemacht habe, nur dann etwas von einem Wechsel zu schreiben, wenn auch ich mich informiert habe. Da der HSV auf Mallorca weilte und ich keinerlei „Nahrung“ zu einem Wechsel des Karlsruhers bekam, schrieb ich nichts. Bevor ich von anderen abschreibe – und vielleicht wieder erfahren muss, dass der Fast-Wechsel doch noch geplatzt ist. Häme – nein danke! Ich denke (und habe gedacht), dass es bis zum Sommer 2013 noch etwas Zeit ist – auch für andere Vereine, noch dazwischenzufahren und dem HSV noch einmal kräftig in die Suppe zu spucken . . . Mal abwarten, wie sich das alles entwickelt.

Sollte es für das nächste Jahr aber tatsächlich klappen, dann kann man dem HSV nur gratulieren. Ich sah am ersten Drittliga-Spieltag dieser Saison die Partie Heidenheim gegen den KSC (2:2) live im Fernsehen, ein Klasse-Spiel. Aufschlussreich gerade im Hinblick auf das Pokalspiel der kommenden Woche. Hakan Calhanoglu schoss in Heidenheim eine 2:0-Führung des Zweitliga-Absteigers heraus. Mit zwei großartigen Freistößen. Einen versenkte er links, einen rechts. Der HSV kann sich freuen. Wenn es denn klappen sollte – so wie es die deutsche Presse-Agentur berichtet:

Der HSV scheint den Poker um den Karlsruher Offensivspielers Hakan Calhanoglu gewonnen zu haben. Wie das „Hamburger Abendblatt“ und die „Bild“-Zeitung berichten, soll der 18 Jahre alte Kreativspieler in den nächsten Tagen einen Dreijahresvertrag von 2013 an unterzeichnen. In der kommenden Saison wird er allerdings noch beim Drittligisten KSC unter Vertrag stehen, dem nächsten Gegner im DFB-Pokal. Der HSV wollte sich dazu am Sonntag vor dem Rückflug nach dem mit 1:0 gewonnenen Test bei Real Mallorca nicht äußern.

Seit der U 16 spielt der in Deutschland geborene Sohn türkischer Eltern für die Auswahl-Mannschaften der Türkei. Zuletzt hatten auch die Bundesligisten Hoffenheim, Freiburg und Bremen um Calhanoglu mitgeboten. „Wenn es stimmt, wäre es sehr schade“, sagte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs, „aber zu den aufgerufenen Bedingungen hätten wir es nicht machen können.“ Der HSV soll etwa zwei Millionen Euro für das Talent an den KSC zahlen.

Vor Wochen war sich Werder angeblich schon mit Hakan Calhanoglu einig. Ich kann mir deswegen nicht vorstellen, dass die Bremer nun ohne Kampf aufgeben werden. Und andere Vereine wachen eventuell nun, wo der Wechsel zum HSV öffentlich gemacht worden ist, ja auch noch auf. Und meines Wissens dürfen Verträge dieser Art (also für 2013) jetzt noch gar nicht geschlossen werden – auch keinerlei Vorverträge.

Ganz nebenbei, gaaaaanz nebenbei: Vor Wochen hatte „uns Scholle“ hier bei „Matz ab“ als Allererster (vor allen Hamburger Zeitungen) die Meldung, dass der HSV Calhanoglu will. Marcus „Scholle“ Scholz hatte seinerzeit mit dem Berater des KSC-Spielers gesprochen, und dieser bestätigte sowohl das HSV-Interesse als auch das von Werder.

Themenwechsel. Der HSV hat mich sportlich mit dem 1:0-Sieg beim RCD Mallorca total und auch total positiv überrascht, das gebe ich gerne zu. Und irgendwie passt dieses Resultat auch gut in die Landschaft, denn der 1. FC Nürnberg verliert mit dem 0:1 gegen Betis Sevilla sein erstes Testspiel, und der HSV setzt mit dem Sieg in Spanien ein erstes richtiges Ausrufezeichen. Wobei die Defensivabteilung ganz erfreulich und sehr stark gearbeitet hat (gegen ein Team, das in der kommenden Woche um Punkt spielen soll!), nach vorne aber nicht allzu viel ging. Ballbesitz ist das Zauberwort, Trainer Thorsten Fink will Ballbesitz und lässt genau darauf auch spielen (Motto: „Haben wir den Ball, schießt der Gegner keine Tore“). Und auf Mallorca war der Gegner nicht in der Lage, mehr in Ballbesitz zu kommen. Ein Tor langt dem HSV – in diesem Fall. Und so könnte es in dieser Saison durchaus noch öfter Spiele dieser Art geben.

Mit einer Sache wusste ich gar nicht so recht, wie ich damit umgehen soll: Paul Scharner. Wieso kam der Österreicher, der sich lange warmlief, dann doch nicht zum Einsatz? Waren die beiden Innenverteidiger, Jeffrey Bruma und Michael Mancienne, zu gut an diesem Abend? Oder erhielten sie noch eine „Gnadenfrist“? Licht ins Dunkel brachte Trainer Fink, wie mir mein Kollegen Kai Schiller, der mit auf der Insel (gewesen) ist: „Paul Scharner hatte erst einen Tag mit uns trainiert, es war wichtig für ihn, dass er erst einmal die Mannschaft kennen lernt. Da der Österreicher auch bis Donnerstag bei seiner Nationalmannschaft ist, wird beim Pokalspiel die Innenverteidigung auch Bruma/Mancienne heißen, das kann ich garantieren – sie haben ja auch eine gute Vorbereitung gespielt.“ Das stimmt, und deswegen ich diese Maßnahme auch absolut nachvollziehbar.
Pokal-Gegner KSC steht übrigens in Liga drei nach der 0:1-Auswärts-Niederlage in Bielefeld schon wieder sieglos auf einem Abstiegsrang – Platz 18 von 20 Mannschaften. Da müsste es doch eigentlich mit dem Teufel . . .

Der HSV kehrt erst heute am Abend wieder zurück nach Hamburg, die Mannschaft lief heute auf Mallorca aus. Am Montag haben die Spieler ihren freien Tag.

Am Dienstag folgt dann – bevor es „pokalig“ wird – zum Abschluss der Vorbereitung noch das Spiel beim Hamburger Oberliga-Klub Altona 93. Es gab jetzt vom 6. Juli an 13 Spiele, die von den HSV-Leistungen her sehr durchwachsen waren, die aber (immerhin) sechs Siege und vier Unentschieden brachten. Hier noch einmal alle Partien auf einen Blick:

1860 Rosenheim – HSV 2:2
Zillertal-Auswahl – HSV 0:10
Terek Grozny – HSV 2:2 (wetterbedingt vorzeitig beendet)
Holstein Kiel – HSV 1:1
FC Suwon Samsung II (Südkorea) – HSV 0:6
FC Groningen – HSV 1:2
Seongnam Ilhwa Chunma (Südkorea) – HSV 0:1
FC Barcelona II – HSV 2:1
Eintracht Norderstedt – HSV 0:6
Borussia Dortmund – HSV 1:0 (zweimal 30 Minuten)
FC Bayern – HSV 1:0 (zweimal 30 Minuten)
Nordsjaelland – HSV 0:0
RCD Mallorca – HSV 0:1.

In einem abschließenden Resümee muss festgestellt werden, dass nicht viele Spiele dabei waren, in denen der HSV voll überzeugt hat. Im Gegenteil. Aber, und so hat es Trainer Thorsten Fink immer wieder betont, wichtig ist, dass der HSV zum Punktspiel-Start bei 100 Prozent ist – und das hat der HSV-Coach ja auch quasi versprochen. Fink sagte wörtlich: „Was nützt es, wenn man in der Vorbereitung nur gewinnt, in der Bundesliga dann aber verliert? Wir werden zum Bundesliga-Start zu 100 Prozent da sein.“ Eine Frage mit einer deutlichen Antwort. Und wenn dann der HSV in der Bundesliga erfolgreich spielt, dann denkt ganz bestimmt keiner mehr an diese etwas holprige Vorbereitung zurück. Auch ich nicht. Versprochen.

So, ansonsten gab es an diesem Sonntag Dütt und Datt.

Wie zum Beispiel die Meldung, dass sich Markus Babbel, der Hoffenheimer Trainer, darüber beklagt hat, dass nicht der Bundestrainer Joachim „Jogi“ Löw seinem Keeper Tim Wiese eine Absage für das Argentinien-Länderspiel (am Mittwoch in Frankfurt/M.) erteilt habe, sondern „nur“ der Co-Trainer und der Torwarttrainer (Hansi Flick und Andreas Köpke). Auch das ist nachvollziehbar. Denn erstens überrascht es mich, dass nun Hannovers Zieler die Nummer zwei ist, und dann wäre es ganz sicher besser gewesen, wenn Löw das selbst verkündet hätte. Da bin ich ganz auf Babbels Seite, denn er ist ein feinfühliger, ehrlicher und eher zurückhaltender Mensch, der immer weiß, was er sagt und wie er sich zu verhalten hat. Babbel, der ehemalige HSV-Spieler (den ich immer sehr geschätzt habe!), ist ganz sicher kein Besserwisser und auch kein Lautsprecher, der Mann ist einfach nur klasse – ein ganz feiner Mensch.
Und dass er Wiese zum TSG-Kapitän gemacht hat, das hat Babbel sicherlich nicht getan, um den HSV-Anhang zu ärgern, das spricht vielmehr und irgendwie auch für Wiese, der bei anderen Klubs (und den dazugehörigen Fans) ja nicht sonderlich beliebt ist. Wiese soll aber, so hat es mir mein alter Freund Harald Stenger (der nun als Medien-Direktor des DFB aufhören muss) oft genug bestätigt, gar nicht so ein „Stinkstiefel“ sein, für den er vor allem wohl in Hamburg gehalten wurde – und wird.
Aber, das zum Abschluss, macht ein Trainer einen „Quertreiber“ wirklich sehenden Auges zum Kapitän?

Und wo wir gerade bei Torhütern sind: Jens Lehmann hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Und in meinen Augen ganz gute Dinge von sich gegeben. Die Agentur dapd schreibt:

Der ehemalige Fußball-Nationaltorwart Jens Lehmann hat sich verwundert über Matthias Sammers Wechsel zu Bayern München geäußert. „Ich war überrascht“, sagte Lehmann der „Bild am Sonntag“. Sammer habe seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) im vergangenen Jahr verlängert und von Werten wie Loyalität gesprochen. „Und auf einmal werden diese Werte innerhalb von ein paar Stunden anders beurteilt und ausgelegt.“

In der Verpflichtung des 44-Jährigen als neuen Bayern-Sportvorstand sieht Lehmann zudem erhöhtes Konfliktpotenzial beim Rekordmeister. Er betonte aber: „So, wie ich ihn erlebt habe, streitet Matthias Sammer mit den Leuten, die unter ihm sind. Er streitet nicht mit den Leuten, die über ihm stehen.“

Lehmann und Sammer kennen sich unter anderem durch ihre gemeinsame Zeit bei Borussia Dortmund. Sammer führte den BVB 2002 als Trainer zur Meisterschaft, Lehmann stand damals im Tor.

Eine interessante Meinung von Lehmann. Und die rief bei mir noch einmal die damalige Wechsel-Posse Sammers zum HSV ins Gedächtnis zurück. In der Tat, damals, als Sammer sich für den DFB entschied (obwohl er beim HSV schon zugesagt hatte), sprach der Sport-Direktor viele hehre Worte. Die aber wohl dann doch nicht mehr ganz so hehr sind, wenn der große FC Bayern ruft . . . Aber ist ja ohnehin abgehakt, dieses Thema, ich fand es nur ganz interessant, wie ein Großer des deutschen Fußballs darüber denkt – und es dann auch offen ausspricht.

Zum Thema Nationalmannschaft gab es dann heute auch noch folgenden Meldung (dapd), wobei es hier um den FC Bayern geht:

Bayern München wird das Supercup-Duell mit Borussia Dortmund ohne Bastian Schweinsteiger antreten. Der Nationalspieler, der zuletzt mit Sprunggelenksproblemen zu kämpfen hatte, trainierte zwar am Samstag wieder. Trainer Jupp Heynckes verzichte im Supercup aber vorsichtshalber auf ihn, teilte der Verein vor dem Heimspiel am Sonntag (20.00 Uhr) mit. Dagegen soll Stürmer Claudio Pizarro nach seinen Hüftproblemen wieder in den Kader zurückkehren.

Wir erinnern uns: Schweinsteiger wurde bei der EM trotz seiner fehlenden Fitness immer tapfer mit durchgeschleppt. Nach der EM bestritt Schweinsteiger kein Pflichtspiel mehr, und er ist trotz allem immer noch nicht fit für den FC Bayern! Das hätte ich auch mit einem dicken Fragezeichen versehen können, denn ganz offenbar ist da doch etwas ganz Gravierendes falsch gelaufen. Schweinsteiger hätte, ich schrieb es während der EM, gar nicht (mehr) auflaufen dürfen (und sollen), aber da war wohl falsch verstandene „Liebe“ zwischen Trainer und Spieler mit im Spiel (während ich das schreibe, verwandelt der ehemalige HSV-Spieler Christian Rahn, ja der „alte“ Rahner, gerade einen Elfmeter zum 1:0 für Regensburg gegen Duisburg – Glückwunsch!).

Apropos Ehemaliger: Auch ihn gib es noch, wie der Sport-Informations-Dienst berichtet:

Der frühere Fußballer des Jahres Ailton war bei seinem Debüt beim Sechstligisten Hassia Bingen gleich der Matchwinner. Der 39-Jährige kam gegen die SpVgg Ingelheim in der 68. Minute ins Spiel und erzielte vor 1300 Zuschauern beide Treffer (84./90.) zum 2:0-Erfolg. „Kugelblitz bleibt Kugelblitz. Mein Antritt ist Explosion“, sagte der frühere Bremer der Rhein-Zeitung. Nach Angaben der Zeitung war bereits nach dem ersten Tor ein Kamerateam auf den Platz gelaufen.

Dschungelcamp-Teilnehmer Ailton tingelt seit 2009 durch die deutschen Amateurligen. Zunächst beim in die Niederrheinliga abgestürzten Ex-Pokalsieger KFC Uerdingen, ein Jahr später beim Bremer Regionalligisten FC Oberneuland und schließlich beim niedersächsischen Siebtligisten VfB Peine.

Ja, der liebe, gute, dicke Ailton, der hier noch in Hamburg aufdribbeln durfte, obwohl er seine Zukunft schon lange hinter sich hatte. Wenn ich an ihn denke, dann nicht nur wegen der tausendprozentigen Chance gegen Werder, die dem HSV Millionen gekostet hat, sondern an seine Extravaganz. Der führte sich hier beim HSV oft so wie ein König auf. Da musste man anklopfen, bevor man ihn ansprechen durfte. Es fehlte nur noch eine Sänfte, auf der ihn die Mitspieler auf den Rasen zu tragen hätten. Ja, es gab schon Typen hier . . . Trainer Thomas Doll verzweifelte damals an dem „Dicken“, weil der stets versprach, im Hotel im Kraftraum zu arbeiten, um den Rückstand in Sachen körperlicher Fitness so schnell wie möglich aufzuarbeiten. Aber denkste Kraftraum, Ailton legte die Beine hoch und ließ den lieben Fußball-Gott einen guten Mann sein.

Dann ganz kurz noch ein kleiner Schwenker in die Zweite Liga. Zum 1. FC Köln. Zwei Spiele, zwei Punkte – ein Fehlstart? Mir tut der ehemalige HSV-(Jugend-)Spieler Holger Stanislawski etwas Leid. Der EFFZEH jagt Podolski, Novakovic und alles was sonst noch stürmen kann vom Hof, und jetzt fragt sich „ganz Köln“, warum der Klub keine Tore schießt? Kommt mir irgendwie bekannt vor.

So, und nun trifft noch ein „Ehemaliger“ in der Zweiten Liga. Änis Ben-Hatira, der ein unwahrscheinlich breites Kreuz bekommen hat (alles Muskeln!), schießt Hertha BSC gerade beim FSV Frankfurt mit 1:0 in Führung. So schießt das Leben . . .

Und dann gab es da noch diesen Bericht von „Malle BZ“:

HSV-Hooligans vs. Helmuts

Gestern Nacht soll es laut Zeugenberichten in der Schinkenstraße am Ballermann zu einer massiven Schlägerei zwischen HSV-Fans und den Sonnenbrillenverkäufern gekommen sein. Die HSV-Supporter feierten in den dort liegenden Biergärten ausgelassen und wurde immer wieder von den dreisten Schwarzafrikanern bedrängt, etwas aus dem Angebot zu kaufen. Irgendwann gegen 2 Uhr muss die Stimmung dann aber ziemlich schnell umgeschlagen haben, nachdem es immer wieder zu Beleidigungen von Seiten der „Helmuts“ kam.

Die Situation eskalierte und einige Dutzend HSV´ler teilten massive Ohrfeigen an die immer mehr werdenden Schwarzen aus. Eine Massenkeilerei quer über die Schinkenstrasse entstand, es flogen Bierkrüge und Tische. Die Lage beruhigte sich erst, als eine große Anzahl Polizisten am Schlachtfeld auftauchte und die Lager spaltete. Auf Seiten der Sonnenbrillenverkäufer soll es zu einigen Verletzten gekommen sein, die in mehreren Krankenwagen abtransportiert wurden.

PS: Nicht vergessen, am Montag kein Training im Volkspark.

16.26 Uhr

429 Reaktionen zu “Vorbereitung: 13 Spiele, sechs HSV-Siege”

  1. Sascha Rautenberg sagt:

    randy,ich kann nich,hab n Friseurtermin..

  2. randnotiz sagt:

    Sascha Rautenberg sagt:
    13. August 2012 um 16:23
    .
    .
    Absagen. habe dir einen neuen gemacht in HH am 21.08. kurz vor der Sendung. :)
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    Schmiddel – der HSV-Friseur
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/media/typisch423.html

  3. Sascha Rautenberg sagt:

    randy…allet klaa..dem vertrau ich :-)

  4. Sneider sagt:

    Reinhard 1954 sagt: 13. August 2012 um 13:12
    .
    Das sich der Sportdirektor auf dem Rückweg befindet ist zumindest denkbar. Zumindest lassen die Äußerungen diese Interpretation zu. Für Arnesen ist Deutsch nicht die Muttersprache, so dass man nicht abschließend einschätzen kann, ob er sich der Interpretationsmöglichkeit bewusst ist/war.
    .
    Es erscheint offensichtlich, dass im HSV-Umfeld viele froh wären, wenn man Arnesen wieder verabschieden könnte. Das kann man auch in den Anmerkungen von Dieter Matz ablesen. Irgendwie stört Arnesen die alten HSV-Unterstützer doch nur. Auch hier im Forum wird er nicht nur von Dylan kritisch gesehen. Eine Rolle spielt dabei sicher auch, dass er noch in der Zeit des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden verpflichtet wurde oder zumindest die Kontaktaufnahme in dieser Zeit lag. Ein unvoreingenommenes Urteil ist deshalb bei vielen HSV-Freunden kaum vorstellbar.
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    Ohne es zu wissen, sage ich mal den dann kurzfristig gefundenen Nachfolger voraus: Thomas von Heesen. Er hat Stallgeruch und beste Kontakte (auch zu Dieter Matz) in die Hamburger Medien. Zudem ist er wohl arbeitssuchend (?).
    Wäre Billy noch zugelassen und er dürfte hier noch was schreiben, würde er dann wohl mitteilen, dass die Bochumisierung des HSV mit der Verpflichtung von Von Heesen durch den neuen Vorstand nun endlich abgeschlossen ist und die vollständige Bielefeldisierung als neues Ziel nun angestrebt wird.
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    Ich würde Thomas von Heesen und den Wechsel begrüssen. Dann wird noch deutlicher, wer für die Entscheidungen die Verantwortung hat und wem Ruhm und Tadel wirklich zustehen. Die Verschiebung der Verantwortung auf Bernd Hoffmann ist hier seit langem ein großes Ärgernis. Das löst sich im Zeitablauf, denn selbst für Dieter Matz wird das zunehmend anspruchsvoll. Wenn man der Auffassung zuneigt, dass ein Sportchef ohne Geld keine gute Figur machen kann, dann erscheint die Begründung eines Vereinsniedergangs mit einem schlechten Sportchef abwegig. Nun gilt es also, frühzeitig weiteren fadenscheinigen Begründungen und Legenden vorzubauen. Sonst würde statt auf Bernd Hoffmann später auf Frank Arnesen verwiesen.

  5. Schenefelder sagt:

    @ randy: Ich hab es geschafft! Bin am 21.8.12 live beim NDR dabei! Glück gehabt! Freue mich sehr, da mal dabei zu sein und vielleicht auch die eine oder andere Frage stellen zu können!?

  6. Blogfan sagt:

    in Sachen F.Arnesen ist ein Schmierentheater eine Volksbühne.

  7. colt seavers sagt:

    @Sneider
    versteh ich deinen gedankengang richtig? du bist für noch mehr vor-die-wand-fahren, weil dann wenigstens auch dem dümmsten klar wird, wer schuld hat?

  8. HSV Bayer sagt:

    sneider: ich tippe auf Herrn Rost

  9. Mario sagt:

    Es ist einfach bemerkenswert, was sich ein Amateurfußballer mit Trainer B-Lizenz alles so auf seinen Zettel schreibt. Was für eine Koryphäe dieser Dieter Matz?! Zukünftig sollten alle Entscheidungen nur noch mit der Zustimmung dieser Größe beim HSV getroffen werden! Wenn Frank Arnesen genervt ist von solchen schreibenden Amateuren in Hamburg und zudem noch intern ausgebremst wird, kann ich ihn absolut verstehen! Da spült er mal so ganz nebenbei innerhalb eines Jahres ein paar Millionen in die Vereinskasse durch eine clevere Einkaufspolitik/Verkaufs- und wird hier an die Wand genagelt!
    @Sneider 16:57
    Ich sehe das auch so. Tommi ist aber nicht arbeitslos, sondern probt schon einmal in der 2. Liga, allerdings bei den Ösis…..

  10. loewenherz sagt:

    Vergesst bitte nicht wie damals die Verpflichtung der Chelsea-Spieler zustande kam.
    Das waren ja keine Wunschspieler von FA. Das war ja aus der Not geboren. Das ging erst los als man FA in Kenntnis gesetzt hat, das der versprochene Transferetat nicht vorhanden ist. Eine Charakterprüfung war damals doch zweitrangig. Ausserdem sollten sie ja zumindest drei von ihnen eigentlich langsam über die Zweite an das Profiteam herangeführt werden. Dazu passt ja auch der Vertrag von Töre mit 10t€ pro Profieinsatz.
    Im Rückblick hat sich das doch bis heute gut entwickelt. Allein durch den Töre-Transfer hat sich das doch bezahlt gemacht. Wenn sich jetzt noch MM oder Sala durchsetzen sollte, ist das sogar eine Erfolgsgeschichte.

  11. Dylan1941 sagt:

    JU aus Qu sagt:
    13. August 2012 um 15:47
    Bob,15.40
    ….man munkelt ja……….das Du schlimmer als ne siebenschwänzige Domina Peitsche sein sollst
    ………….
    Ich habe eine siebenschwänzige peitsche in der jeans

  12. Blogfan sagt:

    HSV Bayer sagt:

    13. August 2012 um 17:19

    sneider: ich tippe auf Herrn Rost

    ……warum nicht den Blogschreiber Scholz bei Niendorf rauskaufen ????

  13. HSV Bayer sagt:

    Der ist gegen Pyro

  14. Schienbein sagt:

    Verdammt nochmal, wir brauchen Torwarte, wir brauchen Busfahrer und wir brauchen Greenkeeper! Außerdem fehlen uns Bratwürste!!! Frank A. komm in die Hufe, aber plötzlich :mrgreen:

  15. JU aus Qu sagt:

    bob,17.23

    …..die Du immer über der Wäscheleine hängen hast :roll:

  16. Sascha Rautenberg sagt:

    bin auch für Bratwürste..und Bier..was iss mit Aufklebern?!

  17. Schienbein sagt:

    Sascha Rautenberg sagt:
    13. August 2012 um 17:31

    bin auch für Bratwürste..und Bier..was iss mit Aufklebern?!

    ++++++++++++++++++++++++++++

    Mit Aufklebern verdirbts Du Dir den Magen, also untauglich der Vorschlag :evil:

  18. Allan Clarke sagt:

    Dylan1941 sagt:
    13. August 2012 um 17:23
    ——————————————————————————————————-
    .
    Classic
    .

  19. Eisenwilli sagt:

    arnesen: “ich hole keine weiteren spieler von chelsea!”
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    warum denn nicht? ich denke, es würde ihm hier niemand übel nehmen, wenn es denn richtig gut talente wären, die hier auch einschlagen und uns direkt weiter helfen.
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    armer frank. wie er es auch macht, ist es verkehrt. vermutlich jedoch ist der spodi-posten beim HSV kein einfacher job.
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    andereseits hatte ich mir bei der verpflichtung arnesens auch deutlich mehr erhofft, was und wen er alles in seinem so viel zitierten büchlein im aufgebot hat.
    um so ärgerlicher, dass nun delmenhorst ost sich die sahnehäppchen günstig schnappen.

  20. Freddie sagt:

    Es ist ernsthaft zum Kotzen, wie oberflächlich so viele von “uns” Bloggern zu Werke gehen!
    .
    Reicht es wirklich, wenn man VERSUCHT, sich “nebenberuflich” in eine Person hineinzuversetzten und diese dann endgültig beurteilt?
    .
    In meinen Augen ist Frank Arnesen für den HSV Gold wert!
    .
    Gerade deshalb, weil der Rest der Vorstandsebene sowie auch der Aufsichtsrat in puncto Fußball völlig ahnungsfrei sind und dazu auch noch völlig schmerzfrei, was Art und Weise betrifft. Die Vereinsstrukturen mal völlig außer Acht gelassen.
    .
    Sein erstes Jahr beim HSV begann auch für Frank Arensen selbst mit einer überraschenden Neuigkeit. Anstelle von EUR 20,0 Mio. war der Etat plötzlich auf “erst einmal selbst erwirtschaften” reduziert worden.
    .
    Diese Neuigkeit rief sicher einige Änderungen auf den Plan. Ein – so bin ich mir sicher – bereits bestehender Plan musste äußerst kurzfristig geändert werden. Keiner fängt unvorbereitet einen neuen Job an.
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    Nun, ihr Hobby-Manager, wie geht man dann am Besten vor? Unter Zeitdruck. Der Arbeitsvertrag hatte noch nicht einmal begonnen und schon zerrissen sich Presse, Fangemeinde und wer sonst noch den Mund und erwarteten einen Start von 0 auf 100 0,nix. Und das, obwohl das Thema “Umbruch” schon lange angekündigt wurde.
    .
    Waren diese Erwartungen realistisch?
    .
    Wenn ich unter Druck stehe und Hilfe brauche, wende ich mich zunächst an Leute, die ich gute kenne, denen ich vertraue und die vom Fach sind. Mit denen kann man offen über Probleme sprechen und gemeinsam eine Lösung suchen.
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    Wer bietet sich da in Arnesen’s Situation besser an, als der “alte” Arbeitgeber, für den man lange Zeit zufriedenstellend gearbeitet und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat? Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte man Arnesen ganz einfach entlassen. Kosten spielen für Abramowitsch doch keine Rolle.
    .
    Bei Chelsea kennt Arnesen sich aus und hat entsprechend die benötigten Talente ausgewählt, denen er auch eine Entwicklung zugetraut hatte. Perspektive, die war gefordert. Und die hat(te) zweifellos jeder von den “Chelsea Boys”. Wer nicht funktionierte, wurde gewinnbringend verkauft, der Rest macht sich.
    .
    Wenn man dann noch fragt, weshalb keine deutschen Talente geholt wurden, dann ist dass schnell beantwortet. Die Verhandlungen mit Chelsea nahmen sicher weniger Zeit in Anspruch und die deutschen Talente, wie z.B. Ekici und Gündogan, wären deutlich teurer geworden, hätten sie denn überhaupt zum HSV gewollt. Offensichtlich ja nicht.
    .
    Diese Fakten muss doch ein jeder irgendwann mal erkennen.
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    Man stelle sich vor, Arnesen hätte Lukaku und de Bruyne nach Hamburg geholt. Beide Spieler wären sicher eine sportlich sowie als Leihgeschäft kassenschonende sehr gute Lösung für den Verein gewesen.
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    Das Einzige, das für Arnesen gegen diesen Deal sprach, war das Verhalten der deutschen Presse und ein Teil der ahnungslosen Fangemeinde, der ohnehin gegen alles wettert.
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    Wie wohl die Presse auf die neueste Aussage reagieren wird?
    .
    Eigentlich egal, denn Fakt ist, diesen miesen Schreiberlingen kann man sowieso nichts recht machen. Und ebenso verhält sich das mit der Überzahl der Teilnehmer in diesem Blog.
    .
    Ich bin mir dessen vollkommen bewusst, dass wir hier alle das Beste für den HSV wollen. Zumindest nehme ich das hoffnungsvoll an.
    .
    Aber wir befinden uns nicht in einer Traumwelt und sollten zumindest einmal versuchen, Dinge – neben all den positiven Wunschvorstellungen – objektiv / sachlich zu betrachten und abzuwägen, was in der Realität möglich ist und was leider (noch) nicht.
    .
    Das sollte zu ein wenig mehr Fairness führen.
    .
    Von der Presse ist das sicher nicht zu erwarten, denn so etwas verkauft sich nicht so gut, wie irgendwelche reißerischen Schlagzeilen.
    .
    Aber zumindest so “ausgesuchtes” Publikum wie hier sollte sich mal ernsthaft Gedanken machen.
    .
    Amen.

  21. Dylan1941 sagt:

    Freddie
    Ich mach mir Sorgen um Dich,starke Sorgen.So wie Uwe um den HSV jede Saison vorm ersten Anpfiff….

  22. Fetherstone sagt:

    http://www.bild.de/sport/fussball/hsv/super-talent-calhanoglu-kommt-25635772.bild.html

    So, jetzt ist es auch online bei der Bild und quasi perfekt gemeldet:
    Hat der Arnesen doch glatt Dieters Bedenken bezüglich Wechselmodalitäten ignoriert. Beiersdorfer war auch so einer, der hatte das mit Pitroipa auch so gemacht.

  23. Fetherstone sagt:

    Dürfen Jarchow und Arnesen eigentlich Ratenzahlung vereinbaren oder ist das “böse” und führt zu Millionenlöchern im nächsten Jahr?

  24. Freddie sagt:

    Danke Dylan, aber ich mache mir keine Sorgen um den Verein, mehr um das Umfeld.
    .
    Um dich sorge ich mich auch nicht. Das muss man auch nicht. Du bist völlig verkorkst und schüttelst dir wahrscheinlich 24 Stunden deine Siebenschwänzige … wenn’s frei macht. ;)
    .

  25. Sascha Rautenberg sagt:

    Freddie iss sauer..und ich wollt nur Aufkleber..

  26. Freddie sagt:

    Sascha Rautenberg sagte am 13. August 2012 um 18:04 Uhr:
    .
    :mrgreen: Glaube mir, das liegt sicher nicht an deine dusseligen Aufklebern.
    .
    Aber irgendwann hat sich genug aufgestaut und dann muss das auch mal raus.
    Frag’ Dylan. ;)

  27. Roberto Flanko sagt:

    Freddie sagt:
    13. August 2012 um 17:54

    .
    Aber wir befinden uns nicht in einer Traumwelt und sollten zumindest einmal versuchen, Dinge – neben all den positiven Wunschvorstellungen – objektiv / sachlich zu betrachten und abzuwägen, was in der Realität möglich ist und was leider (noch) nicht.
    .
    Das sollte zu ein wenig mehr Fairness führen.
    .
    Von der Presse ist das sicher nicht zu erwarten, denn so etwas verkauft sich nicht so gut, wie irgendwelche reißerischen Schlagzeilen.
    .
    Aber zumindest so “ausgesuchtes” Publikum wie hier sollte sich mal ernsthaft Gedanken machen.
    .
    Amen.
    _______________________________
    Gut gebrüllt Löwe, habe es aber auch schon öfter versucht mit vernünftigen Argumenten…allein, es bringt nichts, die üblichen Besserwisser, Profis und Nörgler werden es Dir schon bald wieder beweisen. Versprochen!

  28. Freddie sagt:

    Roberto Flanko sagte am 13. August 2012 um 18:10 Uhr:
    .
    “…allein, es bringt nichts, die üblichen Besserwisser, Profis und Nörgler werden es Dir schon bald wieder beweisen. Versprochen!”
    —–
    Du machst mir Mut. :)

  29. max.headroom sagt:

    @Freddie (und auch roberto flanko):
    lasst Euch nicht von Tieffliegern entmutigen. Je mehr gute, sinnvolle Beiträge gepostet werden, umso mehr werden die Flachpfeifen inhaltlich ausgedünnt. Obwohl – das zeigen alle blogs – Masse ist nicht klasse!

    zur Sache:
    Ich finde auch, Arnesen macht einen tollen Job. Vor allem ist er superloyal! Tritt sein Amt an und bekommt dann erst eröffnet, dass er mit leeren Kassen einkaufen soll.
    Beschwert hat Arnesen sich extern nie! Großer Charakter! Wichtig ist oftmals auch das, was NICHT gesagt wird, Leute!
    Ja, naheliegend ist in einer solchen Situation, sich dort zu bedienen, wo bekannte Qualität gut zu bekommen ist: Das war damals Chelsea.
    Und, welcher Spieler war eine Niete? Sala und Mancienne sind auf gutem Weg, haben die beste Zeit noch vor sich. Beide stehen in der voraussichtl. Startelf zum Saisonbeginn. Töre hatte einen guten Start und ist hochpreisig wieder vertickt. Bruma ist im erweiterten Kreis der NL-Nationalmannschaft und vielseitig einsetzbar, – wenn er auch noch etwas Zeit braucht. Auch, um “seine” Position zu finden [sehe ihn als besseren Diekmeier auf rechts – aber da gibt s ja auch noch Lam – welch personeller Luxus ;-) ]
    Liebe hastige Kritiker, lass den Frank mal machen, er ist noch nicht fertig.