Monatsarchiv für August 2012

Van der Vaart unterschreibt bis 2015 – der Ticker!

31. August 2012

ACHTUNG: Dies gleich am Anfang, weil es wichtig ist: Einen großen Dank meinerseits gebührt dem MA-Moderator Andre Matz, der mir bei diesem Ticker maßgeblich geholfen hat!! Vielen, vielen Dank, Andre!!

xxxxx Damit ich nicht 20 verschiedene Blogs schreiben muss, werde ich diesen in regelmäßigen Abständen aktualisieren. Ich glaube, das dürfte auch in Eurem Sinne sein. Der Van-der-Vaart-Ticker xxxxx

Hintergründe werden erläutert. So auch, dass der Transfer am Freitagmorgen um 3.30 Uhr mit Kühne final abgestimmt und entschieden wurde. Hilke hatte den Speditionsmilliardär angerufen und den rastlosen van-der-Vaart-Fan informiert. Dabei wurden die Rechte an den bisherigen sechs Spielern Kühnes zu 100 Prozent an den HSV zurück übertragen und Kühne selbst besitzt nun ein Drittel der möglichen Erlöse bei einem Weiterverkauf van der Vaarts – wobei Kühne dem wahrscheinlich nie zustimmen würde….

Interessant fand ich, dass an diesem Transfer offensichtlich alle beteiligt waren, die sich so auf der Vorstandsebene bewegen. Soll heißen, auch die, die zuarbeiten, wie Jörn Wolf und Marinus Bester. Letztgenannter flog am Morgen mit einer Chartermaschine nach Stanstead und holte van der Vaart dort mit einem Privatjet ab. In Hamburg um 12.41 Uhr angekommen, ging es direkt zum Medizincheck ins UKE, während parallel die Aufsichtsräte dem Transfer “mit großer Mehrheit” (O-Ton Otto) aber nicht einstimmig (wer um Himmels Willen kann dagegen gewesen sein?) um 14.20 Uhr dem Transfer des Niederländers zustimmten.

Insofern kann konstatiert werden, dass die Nacht von Donnerstag auf Freitag eine erfolgreiche Nacht für den HSV war. Warum Frank Arnesen die Verhandlungen nicht federführend führte, blieb unklar. Er sei ja Teil des Ganzen gewesen. Zumal sich alle Beteiligten – auch Scheel war bei der Präsentation anwesend – einig waren, dass sich der Aufwand mehr als gelohnt habe.

Und das sehe ich wie die 400 jubelnden Fans vor dem Stadion sowie Tausende HSV-Fans mehr genau so. Es ist nach langer Zeit mal wieder ein echter Hoffnungsschimmer auf bessere Zeiten.

Ich verabschiede mich für heute. Etwas müde – aber glücklich. Auch wenn wir uns bis zum 16. September in Frankfurt gedulden müssen, ehe wir die alte und neue Nummer 23 wieder live in der Bundesliga sehen können. Wobei, vorher dürfte er noch zwei Mal auflaufen: Am 4. September in Schwarzenbek sowie am 7. September in Niendorf. Auch das freut mich natürlich sehr…

Bis morgen, dann wieder mit Dieter. Und mir, sofern Ihr nach Spielschluss beim ersten “Matz-Ab live” der neuen Saison dabei sein wollt. Ab 17.30 Uhr senden wir wieder live aus dem “Champs”. Hoffentlich mit einem Auswärtssieg in Bremen im Rücken.

Scholle


17.35 Uhr: PK endet.


17.32 Uhr: Van der Vaart: “Ich würde gern auch nach den drei Jahren in Hamburg bleiben – wenn man mich noch will.”


17.31 Uhr: Jarchow verrät, dass der Transfer um 0.15 Uhr gescheitert schien, ehe es um 1.30 Uhr eine Rücklmeldung aus London gab, das sie auf die HSV-Bedingungen eingehen würden. “Insbesondere Herr Hilke hat hierbei Großes geleistet”, so Jarchow über den Verhandlungsführer des HSV.


17.25 Uhr: “Heute war es so hektisch, dass ich nicht dabei sein kann in bremen.” Wolf erklärt: “Die Abläufe waren so hektisch, dass wir es nicht geschafft haben.” Hintergrund: Bis 5 Uhr hätte der Antrag auf Spielgenehmigung inklusive unterschriebenem Vertrag eingereicht sein müssen. Da dauerte der Medizincheck noch an…


17.14 Uhr: Im Blitzlichtgewitter betritt van der Vaart zusammen mit Sportchef Arnesen, Vorstandsboss Jarchow, Jörn Wolf und dem Kühne-CEO den Presseraum der Imtech-Arena. Die Fotografen kriegen nicht genug – van der Vaart erträgts lächelnd…


17.09 Uhr: Im ersten Interview verrät van der Vaart auf hsv.de: “Es fühlt sich ein bisschen so an, wie nach Hause zu kommen. Jeder weiß natürlich, dass ich noch immer mit Hamburg in Verbindung stehe. Es ist ein Kompliment wenn dich ein Verein jedes Jahr haben will. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Diese Saison ist der richtige Zeitpunkt.”


17.07 Uhr: Der Mannschaftsbus ist bereits gen Auswärtsspiel in Bremen abgefahren – noch ohne Rafael van der Vaart.


17.05 Uhr: Jubelstürme!!!! Rafael van der Vaart ist am Stadion angekommen! In einem schwarzen Audi Q7 wird er von Teammanager Marinus Bester vorgefahren. Angekommen, fällt er Mediendirektor Jörn Wolf in die Arme. Die Fans skandieren Van-der-Vaart-Lieder…!


16:55 Uhr: Wir warten. Es ist noch kein Rafael van der Vaart in Sicht. Jetzt gleich soll die Pressekonferenz beginnen und hier werden es minütlich mehr Leute.


16:13 Uhr: Zhigin Lam ist eben vom Hof gefahren. Er dürfte sich als einziger nicht so freuen, denn er ist mit der HSV-Transferoffensive aus dem Kader geflogen. Dadurch dass Westermann in die Abwehr zurückgeht und Bruma auf rechts spielen soll ist Lam übrig.
Rafael van der Vaart ist noch nicht da. Valeria Witters, Hoffotografin des HSV, ist eben ganz aufgeregt in die Kabine gelaufen und wird dort ein paar Begrüßungsfotos schießen. Von ihr dürfen wir auch später Bilder hier im Blog verwenden.


15:57 Uhr: Frank Arnesen fährt mit seinem A7 vor, helle Aufregung, aber van der Vaart ist nicht dabei. Dennoch gibt es Applaus als Arnesen aussteigt.


15:55 Uhr: Die Erklärung des Vorstandes:

Nach langen Verhandlungen ist es gelungen, den Spieler Rafael van der Vaart zurück zum HSV zu holen. Dabei wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand ständig über den Verhandlungsstand informiert. Vor dem Hintergrund der sportlichen Situation der Mannschaft wie auch der sportlichen Perspektive sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, den Transfer zu realisieren.
Dies war nur möglich aufgrund der großzügigen finanziellen Mithilfe von Klaus-Michael Kühne. Herr Kühne hat sich bereit erklärt, uns durch die Gewährung eines Darlehens die Zahlung der Transfersumme zu ermöglichen.
Des Weiteren verzichtet Herr Kühne auf die vor zwei Jahren übertragenen Anteile an den Spielern Heiko Westermann, Marcell Jansen, Dennis Aogo, Dennis Diekmeier und Lennard Sowah. Auf den ihm zustehenden Erlös aus dem Verkauf des bereits transferierten Paolo Guerrero verzichtet Herr Kühne ebenfalls. Dieser Betrag konnte somit in die Transfersumme an Tottenham einfließen. Im Gegenzug erhält Herr Kühne einen Anspruch auf Erlösbeteiligung im Falle eines Transfers des Spielers van der Vaart innerhalb der Vertragslaufzeit. Mit diesem Schritt ist das 2010 zwischen dem HSV und Herrn Kühne beschlossene Investorenmodell in beidseitigem Einvernehmen beendet.

Der Vorstand ist der Meinung, mit diesem Transfer ein vertretbares finanzielles Risiko einzugehen. Rafael van der Vaart und die in dieser Woche zuvor präsentierten Zugänge Milan Badelj und Petr Jiracek versetzen uns in eine sehr viel bessere sportliche Ausgangslage.

Der Vorstand des HSV bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei Klaus-Michael Kühne. Ohne dessen finanzielles Engagement wäre es nicht möglich gewesen, Rafael van der Vaart zurück zum HSV zu holen.


15:53 Uhr: Klaus Michael Kühne: “Ich bin sehr stolz darauf, dass es uns mit gebündelte Kräften gelungen ist Rafael van der Vaart zurück zum HSV zu holen. Ich bin sicher, dass das der Aufbruch in eine bessere sportliche Zukunft ist.”
Die Präsentation wird bei “www.HSV.tv” live und kostenlos übertragen.


15:50 Uhr: Rafael van der Vaart: “Mit der Rückkehr nach Hamburg geht für mich und meine Familie ein Traum in Erfüllung. Ich bin dem HSV und Klaus Michael Kühne zu großem Dank verpflichtet. Ich freue mich auf drei tolle Jahre.”


15:48 Uhr: Marinus Bester ist wieder am Stadion angekommen – ohne van der Vaart! Aber wir müssen uns wohl keine Sorgen machen, der HSV hat für 17:00 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt und vermeldet justamente, dass VDV offiziell verpflichtet ist.


15:41 Uhr: Thorsten Fink hat gerade das Training beendet und wird sich in Bremen noch einmal mit Rafael van der Vaart zusammensetzen. Er nimmt ihn auf jeden Fall mit in den vorläufigen Kader von 19 Spielern. “Ich freue mich, dass der Transfer geklappt hat. Er war lange Zeit nicht realisierbar und wie man sieht hat es sich gelohnt zu warten. Ansonsten hätten wir schon früher einen 10er verpflichtet”, so Fink.
Es sind mittlerweile gut 400 Leute hier und warten auf VDV.


15:35 Uhr: Perfekt. Der Vertrag ist final, der Aufsichtsrat hat zugestimmt. Zwar nicht einstimmig, aber mit großer Mehrheit. Nach vier Jahren ist er wieder HSVer. Thorsten Fink will heute Abend noch ein Videostudium mit “Raffa” durchführen. Es spricht also alles dafür, dass der Neuzugang schon in Bremen spielen soll.


14:53 Uhr: Kommando zurück. Marinus Bester ist vor 5 Minuten wieder vom Stadion losgefahren um den Niederländer am UKE abzuholen.


14:50 Uhr: Angeblich saß VDV doch bei Bester im Auto, er soll sich im abgedunkelten Q7 hinten befunden haben. Hier an der Geschäfststelle warten rund 200 Fans und 20 Reporterteams und warten, dass Raffa aus der Kabine kommt.


14.37 Uhr: Chapeau, Sylvie! So wird man in Hamburg mit offenen Armen empfangen. Bei Twitter schrieb sie: “Thank you Spurs, and all the fans for an amazing time!You guys have the greatest team in England. Will ♥you always#coys Time to go home now♥”


14.29 Uhr: Er ist da. Um 12.41 Uhr hat er den Geschäftsflieger-Terminal in Fuhlsbüttel betreten, und in diesem Moment ist Rafael van der Vaart im Universitätsklinikum Eppendorf, wo er vom HSV-Arzt Philipp Catala Lenen untersucht wird. Marinus Bester, der van der Vaart chauffiert hatte, ist bereits – wohl allein – wieder im Stadion angekommen. Zudem tagt aktuell der Aufsichtsrat und stimmt das Paket van der Vaart ab, sobald der Medizincheck durch ist.
Gerücht: Auf der Transferliste steht er, und schon wird vermeldet, dass der HSV auch an Ryan Babel (zuletzt Hoffenheim) interessiert ist. Fakt ist, der HSV sucht einen Stürmer. Aber wohl nicht Ryan Babel. Und mehr interessante Leute stehen nicht auf der letzten, ultimativ gültigen Transferliste

Rafael van der Vaart ist in Hamburg gelandet

Geschäftsfliegerterminal Flughafen hamburg, Freitag 12.41 Uhr: Mitarbeiter lassen sich mit Rafael van der Vaart unmittelbar nach seiner Landung fotografieren.

Rafael van der Vaart ist zurück! Der Niederländer unterschreibt beim HSV einen Vertrag bis 2015. Am heutigen Morgen einigten sich der HSV und Tottenham auf eine Ablösesumme von rund 13 Millionen Euro, von denen Klaus Michael Kühne fünf Millionen Euro per Darlehen beisteuert. Die alte und neue Nummer 23 des HSV verdient rund 3,5 Millionen Euro per annum.

Genaueres später!!

Ich freu mich.
Scholle


So, und ich freue mich auch. Mit euch und dem HSV. Und ich bin total begeistert von eurer Begeisterung! Super. Welch ein Tag, dieser 31. August 2012. Mein Sohn Andre, der Mit-Moderator, rief mich vorhin an und sagte: “Das ist wie bei der deutschen Wiedervereinigung, alle Menschen liegen sich im Matz-ab-Blog in den Armen, es fließen Tränen. . .” Einfach traumhaft. Wenn das kein Wendepunkt ist für den HSV, dann weiß ich es auch nicht. Dieser Wunder-Transfer zeigt mir: Nur gemeinsam sind wir stark!
Daran sollten sich alle erinnern, wenn es mal wieder hier oder dort hapert. Dann muss man es gemeinsam anpacken, alle an einem Strang ziehen – und dann geht es.

Viele von euch haben sich vor allen Dingen bei Klaus-Michael Kühne bedankt, ich schließe mich an, sage aber auch ausdrücklich, dass ich mich bei der Vorstandscrew um Carl-Edgar Jarchow bedanke, und zwar sehr. Wenn diese Herren nicht mitgezogen hätten, wenn sie nicht sogar über ihre Schatten gesprungen wären, dann hätte diese Sache van der Vaart wahrscheinlich nicht geklappt, deswegen explizit: vielen Dank, die HSV-Führungsherren!

Und nun auf zu guten und besseren Taten in der Bundesliga, es wird Zeit, dass man den HSV in Deutschland wieder einmal für voll nimmt. Ein Anfang ist gemacht, jetzt sind die Spieler und Trainer an der Reihe.

Nur der HSV!

Dieter


Ergänzung 12:25 Uhr: Aufgrund der vielen Nachfragen wollte ich nochmal weitergeben was uns Journalisten gestern gesagt wurde. Rafael van der Vaart muss bis 12 Uhr für die Transferliste gemeldet sein und der der unterschriebene Vertrag muss bis 18 Uhr bei der DFL in Frankfurt eingegangen sein. Die Transferliste sollte in Kürze veröffentlicht werden: http://www.bundesliga.de/de/dfl/transfer/

Adler: “Raffa wäre eine sensationelle Sache.”

30. August 2012

„Und? Kommt er?“

Unfassbar, was hier abgeht. Ein Raffa-Hype der Superlative. Alle Welt will offenbar Rafael van der Vaart – beim HSV. Und keiner weiß was los ist. Zum Glück werden wir alle am Freitag erlöst, um 18 Uhr ist definitiv Schluss mit lustig. Ein Glück! Einen solchen Tag wie heute möchte ich so schnell nicht wieder erleben. „Dieter, was ist mit dir denn los? Dein Handy ist mal nicht besetzt.“ So meldete sich gestern ein „Matz-abber“ bei mir. Ja das war der Wahnsinn.

„Und? Kommt er?“ Ich weiß es wirklich auch nicht so genau, aber ich denke mal ja. Erstens habe ich ein gutes Gefühl, zweitens könnte der Herr Kühne (s)einen guten Ruf verlieren (sollte es denn doch nicht klappen), und drittens sprechen auch einige Indizien dafür: Der HSV hat an diesem Donnerstag morgens die Nummer 23 aus dem Verkauf genommen – die 23 mit Slobodan Rajkovic. Zudem werden jetzt schon Marketing-Artikel mit dem Namen van der Vaart und der Nummer 23 angefertigt – und dann gibt es den englischen Blog „thespursinsider“, der seit Tagen und Wochen jeden neuen Tottenham-Spieler und jeden abgängigen Spurs-Profi hundertprozentig vorausgesagt hat. Hundertprozentig! Und der hat nun auch verkündet, dass Rafael van der Vaart nach Hamburg wechseln wird. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht so kommt, wie die meisten von uns hoffen. Auf denn, Buam – macht das Ding spätestens am Freitag um 17.59 Uhr klar! Und denkt immer dran, was der Familie Choupo-Moting einst passiert ist – da war zu Unzeiten das Faxgerät kaputt, und nix ging mehr! Erst recht kein Vereinswechsel.

Für Abendblatt-Blogs


Wobei mir nicht entgangen ist, dass der Name van der Vaart nicht auf der deutschen Transferliste (von heute) steht – in England aber sehr wohl. Und nachdem unser „Prominentester“ aus dem „Matz-ab“-Blog, „Benno Hafas“, für einige Unruhe auf dem europäischen Transfermarkt gesorgt hatte (das kam noch hinzu!), weil er vom HSV-Mediendirektor Jörn Wolf am Fotografieren (des gerade von der Untersuchung kommenden v.d.V.) gehindert worden war, wurde der Hund in der Pfanne verrückt – und zwar völlig. Wie denn, wo denn, was denn? Benno Hafas – wie immer – auf Ballhöhe, und keine Hamburger Zeitung und kein Fernsehen ist dabei? Zuzutrauen wäre es ihm ja, aber es war natürlich war nur ein kleiner Scherz. Da kommt doch Freude auf. Obwohl, vielleicht nicht bei allen? Weil das Aufregung war, die eigentlich ein wenig überflüssig war. Aber ein Gag. Motto: „Mein Name ist Benno Hafas, ich schreibe für den Matz-ab-Blog.“ Und noch ein kurzer Benno-Zusatz: „Manchmal beliebe ich ein wenig zu scherzen . . .“

Kein Scherz dagegen ist, dass der HSV an diesem Sonnabend das Nordderby in Bremen bestreiten muss. Und das wird er mit stark veränderter Mannschaft tun. Ersten werden die beiden Neulinge, Milan Badelj und Petr Jiracek, mit von der Partie sein, und zweitens hat Trainer Thorsten Fink personell umgedacht. Heiko Westermann geht von der Sechs zurück in die Innenverteidigung, Jeffrey Bruma geht aus der Mitte nach rechts, und im Angriff erhält Artjoms Rudnevs die Gelegenheit, erstmals von Beginn an. Und sollte es Rafael van der Vaart nicht bis zum Anpfiff in Bremen schaffen, so dürfte Ivo Ilicevic wohl hinter der lettischen Spitze spielen – obwohl sich Ilicevic auf dieser Position beim HSV noch nicht versucht hat, noch nicht versuchen durfte. Etwas Neues braucht der Klub . . .

Und wenn der „Raffa“ denn tatsächlich käme, dann würden sich wohl auch die meisten HSV-Profis freuen. So wie Rene Adler, der über van der Vaart verriet: „Ich habe ihn bislang ja nur als Gegenspieler erlebt, und das war schwer genug, aber er hatte natürlich eine riesige Stellung hier in der Stadt. Er hat viel für den Verein geleistet, und ich kann mir gut vorstellen, dass die Fans und die Stadt den Namen van der Vaart mit positiveren Zeiten und mit einer besseren Mannschaft verbinden. Vielleicht ist das mit ihm wie zurück in die Zukunft.“ Adler weiter: „Es wird ja hier viel gesprochen von Umbruch und neuen Zeiten, ich könnte mir vorstellen, dass seine Verpflichtung das positivste Zeichen dafür ist. Dass hier ein alter Leistungsträger kommt, mit dem sich die Leute hier identifizieren können, der für die Stadt steht, der für den Verein steht – ich denke, dass Raffa van der Vaart in Deutschland mit dem HSV absolut verbunden ist. Und deshalb wäre eine solche Verpflichtung, wenn man sie dann machen kann, für die Stadt und für den Verein eine sensationelle Sache. Er würde uns schon wesentlich weiterhelfen.“

Beim heutigen Training, bei dem bestimmt wieder 500 Kiebitze anwesend waren, zeigten im abschließenden Spielchen die beiden Neuen ihre Klasse. Als Petr Jiracek mit links zum 1:0 für die Stamm-Mannschaft (gegen Jaroslav Drobny) getroffen hatte, gab es viel Beifall auch von den Mitspielern. Später applaudierten nur noch die Zuschauer, denn Jiracek traf noch einmal mit links und dann auch mit rechts. Ein Tor schöner als das andere. Der Mann kann es, und er wird es garantiert auch in den nächsten Spielen unter Beweis stellen. Wie auch der Kroate Badelj, der neben dem Tschechen auf der Sechs spielte und technisch glänzen konnte, der auch sein gutes Auge demonstrierte. Ich lege mich fest: Mit diesen beiden Spielern hat sich der HSV nicht nur verstärkt, er hat auch gleich einige Schritte nach vorn gemacht. Ihr werdet es erleben – wenn auch noch nicht unbedingt in Bremen, denn die Zeit, sich an die neuen Kollegen zu gewöhnen, ist ja doch relativ knapp.

Die A-Elf gewann das Spielchen gegen B (dort spielten Co-Trainer Frank Heinmann und Keeper Sven Neuhaus in der Abwehr!) mit 4:0, wobei das vierte Tor von Ilicevic erzielt wurde – in dieser Szene im vierten Versuch. Vier Versuche hatte auch Rudnevs in diesem Spiel, er hatte vier Mal die freie Auswahl, traf aber lediglich einmal den Pfosten. Das ist also noch verbesserungsfähig. Obwohl ich schon während des Trainings von einem „Matz-abber“ geflachst wurde: „Was machst du, Dieter Matz, eigentlich, wenn Rudnevs am Sonnabend in Bremen gleich dreimal trifft?“ Ich kann es euch sagen: ich würde mich freuen. Mehr nicht. Denn ich bin ja in diesem erlauchten Kreis, der Rudnevs bislang nur durchschnittliche oder auch unterdurchschnittliche Leistungen bescheinigte, nicht allein.
Aber frohlockt noch nicht zu früh, lasst ihn man auch erst einmal diese drei Tore schießen.

Was nach dem offiziellen Training auch noch klappte. Da brachte Dennis Aogo noch einige Flanken zur Mitte, und dort versuchten sich Heung Min Son, Zhi Gin Lam und Rudnevs als (Kopfball-)Torschützen gegen Drobny. Wobei es mir nicht in erster Linie um die Tore geht, sondern um diese gute Sache. Dass sich dort einige Spieler zusammenfinden und noch üben, obwohl die meisten Kollegen schon unter der Dusche stehen. Eine sehr gute Sache, die ich immer wieder loben werde.

Es tut sich einiges beim HSV. Irgendwie war die Aufbruchstimmung heute deutlich zu erkennen. Es geht aufwärts, obwohl es noch keinen Punkt auf dem Konto zu feiern gibt. Und selbst wenn es damit auch am Sonnabend in Bremen nicht klappen sollte – ich habe jetzt ein absolut gutes Gefühl. Der HSV hat gerade noch einmal die Kurve gekriegt. Was er jetzt allerdings auch in den Bundesliga-Stadien unter Beweis wird stellen müssen. Immerhin sage ich: mir ist davor nicht mehr bange. Ich bin sogar so optimistisch, dass ich behaupte, dass dieser HSV jetzt mit dem Abstieg 2012/13 nichts mehr zu tun haben wird.
Mein Dank an die Verantwortlichen.

PS: Training am Freitag um 13.30 Uhr. Ob öffentlich oder nicht – ich weiß es nicht. Aber bei der Euphorie um den neuen HSV wird es meiner Meinung nach öffentlich sein, ein solcher Zustand muss doch eigentlich genossen und auch forciert werden!

18.54 Uhr

Jetzt fehlt nur noch van der Vaart

29. August 2012

Der HSV ist eben Herzensangelegenheit. Dem Klub geht es, sagen wir mal, nicht gerade rosig, der Klub hat sich fast schon ans Verlieren gewöhnt, aber die Fans klammern sich an jeden Strohhalm, der greifbar ist. Deshalb gab es an diesem Mittwoch einen großen „Bahnhof“ für zwei Neue: Milan Badelj und Petr Jiracek wurden wohlwollend von über 800 HSV-Anhängern empfangen und bei bestem Sommerwetter mit begleitetem Applaus auf dem Weg zum Training begleitet. Vor ein paar Tagen hatte mein Kollege Jürgen Schnitgerhans von der Bild geschrieben, dass die Herren des HSV „endlich aufwachen sollen“, und prompt wachten sie auf. Jetzt wird alles gut? Ich bin davon überzeugt, weil ja beim HSV noch ein Name in der Pipeline steckt: Rafael van der Vaart. Bei den Fans, die heute im Volkspark waren, war der Name des „kleinen Engels“ in aller Munde. Die meisten sind davon felsenfest überzeugt: „Raffa wird auch noch kommen . . .“ Abwarten.

Für Abendblatt-Blogs


Auf jeden Fall hatte die Online-Redaktion der Bild am heutigen Nachmittag für Verwirrung gesorgt, denn für ein paar Minuten war dort zu lesen, dass die Rückkehr des Niederländers zum HSV perfekt sei. Diese Nachricht wurde aber nur Minuten später ersatzlos aus dem Verkehr gezogen. Wussten die Kollegen schon mehr? Oder wurde da nur für den Fall der Fälle geprobt? Sei es wie es sei, bis Freitag wird es wohl spannend bleiben, dann schließt das Transferfenster des Sommers 2012. Ich denke ja, dass HSV-Sponsor (-Mäzen, -Gönner, – Investor) Klaus-Michael Kühne doch noch zuschlagen wird. Er wollte van der Vaart, er hat immer um ihn gekämpft, und er wird sich diese Chance nicht entgehen lassen, ihn persönlich nach Hamburg zu bringen. Sonst würde es doch wohl noch lange heißen: „Selbst die vielen Kühne-Millionen haben es nicht geschafft, Raffa wieder in den Volkspark zurück zu bringen . . .“

Und auch wenn es eine gewisse Disharmonie zwischen der HSV-Führung und Kühne gab – in diesem Fall werden die Herren an einem Strang ziehen. Denn, auch das schrieb der Kollege Schnitgerhans, es ist bereits fünf nach Zwölf, und das haben nun doch alle im HSV erkannt. Sie tun doch jetzt, wenn auch erst in letzter Sekunde, aber sie tun. Sie gehen sogar Risiko, und zwar kein ganz so kleines, vielleicht ist es sogar größer als jenes Risiko, das einst die (der) Vorgänger von Carl-Edgar Jarchow im Verborgenen eingingen – und dabei verloren. Uwe Seeler hat es bereist vor vielen Wochen gesagt: „Ein Abstieg käme den HSV teurer, als jetzt Risiko zu gehen.“ Diesem Aufruf (?) sind die Führungsherren nun gefolgt – und das lobe ich deshalb auch einmal ausdrücklich. Es hätte auch weiterhin tief und fest geschlafen werden können, aber nein, der HSV ist aufgewacht und versucht alles. Auch wenn es dem Klub (finanziell) sehr wehtun wird. Denn Geld, das wissen inzwischen alle, ist eigentlich keines mehr da. Deshalb noch einmal: Kompliment für diesen risikoreichen Weg (in Sachen Finanzen). Aber nur so war diese fast schon festgefahrene Situation noch zu retten – nur noch so. Und nun heißt es Daumendrücken, dass dieser Weg auch zum Erfolg führt. Das heißt, der Nicht-Abstieg des HSV ist nun hoffentlich am Ende dieser Saison beschlossene Sache. Andernfalls könnten diese Schüsse, die nun losgelassen worden sind, auch schnell nach hinten gehen . . . Was wir alle nicht hoffen wollen – natürlich nicht.

Dass sowohl Milan Badelj als auch Petr Jiracek Verstärkungen für den HSV sind, das steht für mich außer Frage. Diese beiden Spieler bedeuten „Soforthilfe“, sie werden schon am Sonnabend in Bremen mit von der Partie sein – obwohl das natürlich noch nicht gleichbedeutend mit einem Auswärtssieg sein muss (sein wird). Dazu gibt es dann doch noch immer die eine oder andere Baustelle mehr, die noch zu beackern sein wird. Vor allen Dingen die im Angriff. Denn nach wie vor frage ich mich, wen dann der Herr van der Vaart schicken soll? Da käme für mich in erster Linie Maximilian Beister in Frage, und dann Artjoms Rudnevs. Wobei ich glaube, dass die Stunden des Letten nun schon am Sonnabend im Weserstadion schlagen wird. Ob das letztlich ausreichend für, für eine ganze Saison, das vermag ich abschließend nicht zu beurteilen, aber ich habe da nach wie vor meine Zweifel. Doch zu Not könnte in Sachen Angriff ja noch im Winter nachgebessert werden – zur Not.

Erst einmal ist die Freude darüber, dass zwei aktuelle Nationalspieler neu zum HSV gekommen sind, groß. Milan Badelj (er spricht sich Badel aus – mit einem ganz kleine, verschluckten J am Ende – aber mehr Badel) ist 23 Jahre alt und hat gestern noch für Dinamo Zagreb (in und gegen Maribor) den Einzug in die Champions League klar gemacht. Und nun droht ihm der Abstiegskampf in der Bundesliga. Er sagt: „Das ist der Fußball.“ Und: „Ich hatte schon vorher beim HSV zugesagt, bevor wir mit Dinamo die Champions League erreicht hatten.“ Das ist Schicksal. Er freut sich aber schon auf das Derby, und er weiß: „Bremen – HSV ist wie HSV gegen St. Pauli. Ich weiß um die Bedeutung, ich habe die Bundesliga immer im Fernsehen verfolgt. In Kroatien wissen alle, dass der HSV ein großer Klub ist.“

Hoffentlich bleibt er das auch – aber Badelj, der in vier Jahren für Dinamo Zagreb 188 Spiele absolvierte, soll ja mithelfen, dass es so bleibt. Aber er sagt: „Es ist doch erst ein Spieltag vorbei, ich muss mir erst ein Bild machen, was möglich ist –aber ich will immer das Maximale erreichen, das ist klar.“ Informationen über den HSV und die Bundesliga hat er sich vom ehemaligen HSV-Spieler Josip Simunic und auch vom früheren HSV-Liebling Ivica Olic eingeholt, und natürlich von Landsmann Ivo Ilicevic. Badelj wird übrigens künftig die Nummer 14 tragen, die von David Jarolim. Und die einst Johan Cruyff weltberühmt gemacht hat. Der Kroate sagt: „Ich weiß, dass das eine berühmte Nummer ist, ich möchte damit auch großen Erfolg haben.“

Die Rückennummer 19 wird in Zukunft Petr Jiracek (26) auf dem Rücken tragen. Der vom VfL Wolfsburg gekommene Profi wirkt im ersten Moment ein wenig schüchtern und introvertiert – auf dem Platz, das hat die Europameisterschaft in diesem Jahr gezeigt, ist der langmähnige Mittelfeldspieler allerdings alles andere als zurückhaltend. Da ist der Dauerläufer ein großer Kämpfer, der mit Herz und Leidenschaft zur Sache geht – und zwar 90 Minuten.

Kurios: Bei der heutigen Vorstellung von Jiracek spielte ein „Schweiger“ eine oder die große Rolle: Jaroslav Drobny. Der Torwart war der Übersetzer, obwohl Petr Jiracek schon gut Deutsch versteht und auch schon sprechen kann. Sicher ist sicher. Drobny hat seit vielen, vielen Monaten nichts gesprochen, dass er es heute tat, ist ihm sehr hoch anzurechnen – Respekt. Und der Keeper verriet sogar, was er über seinen Landsmann (als Fußballer) denkt: „Ein guter Typ, ein Super-Typ, jeder weiß, er war unser bester Mann bei der EM, er genießt in der Nationalmannschaft einen sehr guten Ruf und genießt auch viel Respekt in Tschechien.“ Und Drobny verriet auch: „Petr weiß, dass die Fans jetzt viel von ihm erwarten, er wird auch alles geben und immer für den HSV kämpfen, doch die Leute sollen bedenken, dass er allein es auch nicht schaffen kann.“ Natürlich nicht. Aber die beiden Neuen werden den einen oder anderen Nebenmann (oder alle?) ganz sicher mitreißen – zum Wohle des Klubs. „Ich hoffe, dass wir so in jedem Spiel einen Schritt nach vorne machen werden“, sagt Jiracek. Wir hoffen mit ihm.

Und wo ich gerade bei Tschechen bin: David Jarolim hat nun (doch) beim FC Evian in Frankreich unterschrieben. Hat sich dann doch nur um einen Tag verschoben. Ich habe „Jaro“ im Namen aller „Matz-abber“ zu seinem neuen Arbeitgeber gratuliert – und er hat sich per SMS bedankt.

Dann war heute der Sportchef in aller Munde. Es wird in diesen Tagen viel über die Zukunft von Frank Arnesen spekuliert. Auch bei „Matz ab“. Viele fragen sich, warum der Däne so plötzlich im Blickpunkt steht – und längst nicht mehr unumstritten ist. Einige sprechen (und schreiben) sogar schon von Trennung und Abschied aus Hamburg, doch davon weiß ich erstens nichts, und zweitens habe ich zu einem solchen Gerücht auch keinerlei Nahrung erhalten. Ich gehe davon aus, dass Frank Arnesen noch lange beim und für den HSV arbeiten wird.

Warum er so in „Ungnade“ (wenn man das so sagen kann?) gefallen ist, liegt sicherlich auch darin begründet, dass der HSV in Sachen Verpflichtungen nicht so richtig „in die Pötte“ gekommen ist. Mal hieß es, es soll ein Zehner kommen, dann hieß es (von Arnesen), dass wenn es keinen Zehner gibt, es auch keiner geholt wird. Da spielte eine gewisse Ratlosigkeit mit hinein, die wiederum andere HSVer sprachlos machte. Und wenn Milan Badelj zum Beispiel für Kroatien spricht, dass der HSV in seiner Heimat immer noch ein großer Klub ist, dann denken vielleicht auch die Verantwortlichen daran, dass ein HSV vielleicht doch ein wenig offensiver an die Neuverpflichtungen herangehen könnte. Frank Arnesen wirkte aber oft auch ein wenig zu zögerlich und zauderhaft.

Was eventuell auch noch für ein wenig Verdruss sorgte ist die Tatsache, dass der Däne den HSV-Kader, dem von fast allen Experten in Deutschland ein schlechtes Zeugnis ausgestellt wurde (können die wirklich alle irren?), immer als absolut bundesligatauglich hinstellte und lobte. So nach dem Motto: „Der Veranstalter lobte die Veranstaltung.“ Vielleicht hatten die HSV-Führungsherren aber ja auch nur Angst, dass Arnesen diese Einschätzung tatsächlich so meinte, wie er sie stets nach außen verkündete. Und das hätte dann in der Tat bedeutet, dass da irgendetwas nicht so richtig stimmt und im Lot ist – beim HSV. Nämlich die Sache mit dem Anspruch und der Wirklichkeit.

Und dazu finde ich, um mich nicht zu drücken, dass Frank Arnesen tatsächlich mehr für sein glückliches Händchen wird tun müssen. Ich habe ihm im vergangene Jahr stets in Schutz genommen, als es um die Verpflichtungen der fünf Chelsea-Buben Rajkovic, Bruma, Mancienne, Sala und Töre ging. Der Grund für meinen Zuspruch: Es sollte jeder einmal für sich versuchen, „ohne“ Geld einzukaufen. Und Arnesen hatte so gut wie kein Geld in der Hand, musste aber etwas „anschleppen“. Dafür hat er aus der Not eine Tugend gemacht. Das war in meinen Augen gut. Dass er dann mit den „richtigen“ Einkäufen, mit Ivo Ilicevic und Per Ciljan Skjelbred, ein wenig (heftiger) daneben lag, das wird ihm heute ganz sicher angekreidet. Zumal mit Artjoms Rudnevs in diesem Jahr ja auch noch ein Spieler kam, auf den „ganz Hamburg“ immer noch wartet – dass er sich entwickelt. Und das sollte sich jeder (hier) einmal vor Augen halten: Jiracek und Badelj werden am Sonnabend wohl gleich zum Einsatz kommen, auf Rudnevs haben wir bislang vergeblich gewartet. Er wird nun wohl in Bremen kommen, das mag wohl sein, aber ich sage trotz allem: Soforthilfe sieht anders aus. Aber nun hoffen wir eben alle auf Sonnabend. Mit Rudnevs, Badelj, Jiracek und vielleicht sogar mit der „ewigen 23“. Ich hoffe und glaube daran.

Übrigens: Im Blog wird geschrieben, dass ich am Sonntag Gast im Doppelpass von „Sport 1“ bin, aber das kann ich nicht bestätigen – ich weiß von nichts.

PS: Morgen ist um 10 Uhr Training im Volkspark (sorry, nicht 19 Uhr, das war ein Tippfehler, danke für den Hinweis)

19.42 Uhr

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