Tagesarchiv für den 15. Juni 2012

Von Niederländern und Holländern und . . .

15. Juni 2012

Geht es euch auch so? Irland schwirrt immer noch in meinem (Fußball-)Kopf herum. Waren die nicht klasse, diese Irländer (würde Rudi Völler sagen)? Nicht fußballerisch, sondern stimmungsmäßig. Der größte Gesangsverein der Welt. Mein Freund Bert Ehm sagt ja über dieses Spiel (nur 0:4 gegen Spanien): „Das war so, als ob eine Landesliga-Truppe gegen Spanien angetreten ist – das war kein Unterschied, das war ein Erdrutsch nach dem anderen.“ Stimmt. Aber diese Fans! Unfassbar. Und ich sage auch: Wenn Irland mit einem Torhüter spielen würden, dann müssten sie noch nicht nach Hause fahren. Aber es ist ja wie es ist. Diese Anhänger in Grün jedoch, die sind einfach eine Sensation. Irland hätte auch 0:12 verlieren können, aber selbst dann hätten die Fans noch gesungen. Und auch gefeiert – ganz klar. Die Fischer-Chöre sind dagegen ja nur die reinste Hinterhof-Combo. Nein, diese Iren, die da von der Insel gekommen sind, das sind echte EM-Helden. Und irgendwie musste ich unwillkürlich auch an die HSV-Fans (speziell der vergangenen Saison) denken, denn die lassen und ließen sich ja auch durch nichts, durch keine noch so bittere Pleite, durch kein noch so großes fußballerisches Desaster beirren. Die hielten tapfer zur Raute. So wie diese grandios singenden „Irländer“ nun auch zu ihrer Landesliga-Truppe – die mit einem Welttrainer (Trapattoni) auf Europa-Tournee ist. Note eins, setzen!

Wobei: Es gibt ja einen Iren, dem diese Gesänge tatsächlich ganz stark auf den Geist gingen. Der Sport-Informations-Dienst (SID) schreibt heute:

Die irischen Fußballfans haben mit ihren friedlich-fröhlichen Fanfesten bei der EM die Herzen der Menschen erobert, doch ausgerechnet Irlands Ikone Roy Keane sind die grünen Partys nach Niederlagen ein Dorn im Auge. „Ich denke, die Spieler und Fans müssen ihre Mentalität ändern. Lasst uns nicht gegenseitig verarschen, die Anhänger wollen ihr Team gewinnen sehen. Wir sind ein kleines Land, aber lasst uns hin und wieder nicht nur mit dem Rumgesinge zufrieden geben“, kritisierte der ehemalige Kapitän der irischen Nationalmannschaft.

Trotz der 0:4-Niederlage gegen Welt- und Europameister Spanien sowie dem vorzeitigen Vorrunden-K.o. hatten Zehntausende irischen Fans im Danziger Stadion nach dem Anpfiff noch minutenlang ihr Team und sich selbst gefeiert. Irlands Nationaltrainer Giovanni Trapattoni war überwältigt: „Unsere Fans standen immer hinter uns. Das dürfen die Spieler und ich nie vergessen.“

Auch international stieß die beeindruckende Leidensfähigkeit der Anhänger in Grün auf viel Bewunderung. „Wie kann man Irland nicht lieben?“, fragte die polnische Zeitung Gazeta Wyborcza Daily.

John Delaney, Chef des irischen Fußballverbandes FAI, konnte Keanes Kritik nichts abgewinnen. „Die bleibende Erinnerung aus diesem Spiel ist, wie viele Tausende irische Fans das Lied ’Fields of Athenry’ kurz vor und kurz nach dem Schlusspfiff gesungen haben“, sagte Delaney.

Die Iren fahren also nach Hause. Ähnlich wie Deutschland bei der EM 2000 in Belgien/Niederlande. Da ging damals ja nichts. Obwohl wir ja nicht die Schlechtesten waren. Dänemark, unser Gegner am Sonntag, verabschiedete sich ohne Tor und ohne Punkt aus den Benelux-Ländern. Ich komme da drauf, weil ich nach dem Turnier bei einem HSV-Freundschaftsspiel in Westerrade war. Die tapferen Amateure, die sind in „irischer Form“ präsentierten (sie verloren 0:11), hatten, rührig wie Amateure nun mal sind, eine ganz kleine, ziemlich wackelige Holztribüne gebaut, auf der vielleicht so 20 bis 30 Leute Platz fanden. Ich stand da auch, und mit mir Thomas Gravesen, der noch seinen EM-Urlaub genoss, und auch Stig Töfting, der im Schlepptau mit Gravesen nach Westerrade gekommen war.

Beide standen auf dieser Tribüne – und der Flachs blühte. Gravesen nahm mich, aus reinem Übermut, zwischendurch mal in den Schwitzkasten, sodass ich die Engel singen hörte. Der Mann hat (hatte?) Bärenkräfte. Und beide Dänen plauderten von einem EM-Erlebnis der besonderen Art. Null Tore, null Punkte. Das galt nicht für das Mannschaftshotel, denn: Die verrückten Dänen holten sich einen Ball, spielten erst im Zimmer gegeneinander, dann auch dem Hotelflur. Barfuß. Und schossen so Bilder und Vasen um und dumm. Nichts blieb mehr heil. Und das wurde natürlich besonders gefeiert. Was sich später herausstellte: alle Spieler, die daran beteiligt waren hatten Brandblasen unter ihren Füßen. Weil sie ja barfuß auf dem groben Teppich gedaddelt hatten. Gravesen sagte damals: „Wir haben unsere medizinische Abteilung dazu verdonnert, nichts dem Trainer zu sagen.“ Und zu den Blasen generell sagte er: „Wir ahnten, dass so etwas auf uns zukommen würde, aber wenn man erst einmal dabei ist, der Ball rollt, dann muss man das auch durchziehen . . . Scheiß auf Blasen.“ Null Tore, null Punkte eben.

Als ich eben nachsah, wann dieses Spiel in Westerrade stattgefunden hat, blätterte ich durch das immer noch wirklich sehenswerte HSV-Buch von Axel Formeseyn („Unser HSV“) und blieb auf einer Seite der Saison 1999/2000 hängen. Da war, hättet ihr es noch gewusst, der HSV-Torhüter der HSV-Torjäger der Saison. Jörg Butt hatte neun Elfmeter verwandelt! Er lag damit gleichauf mit Roy Präger und Anthony Yeboah! Ich hatte das nicht mehr drauf – es ist doch auch eigentlich unglaublich, oder?

So, Themenwechsel. Die „deutsch-niederländische Freundschaft“. Der HSV hat ja schon einige Profis aus dem Nachbarland unter Vertrag gehabt. Und Trainer. Wobei Huub Stevens fuchsteufelswild werden konnte, wenn er als “Holländer” bezeichnet wurde. Dann wurde er nicht nur grantig, sondern böse und sauer – einige Male drehte er sich um und das Gespräch war beendet. Weil er darauf bestand: “Ich bin Niederländer, kein Holländer. Ich sage zu Ihnen ja auch nicht, dass Sie ein Bayer sind . . .” Ja, das ist Stevens. Und zu Hans van Breukelen gab es ja auch einige Reaktionen auf die gestrige Geschichte um und mit dem ehemaligen niederländischen Keeper. Dazu gab es zwei Mails an mich, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

„Moin Dieter,

ich hab mit Überraschung deine Ausführungen zu den „Aussagen” von Hans van Breukelen gelesen bzw. wozu diese dich verleitet haben. Ich hab den Artikel bei Sport Bild nicht gelesen. Aber bemerkenswerterweise wurde am 04.06.12 auf 11freunde.de ein Artikel von eben diesem Hans van Breukelen veröffentlicht. Überschrift:

„Ich bin verliebt in euch Deutsche”

Der Artikel ist in seiner ganzen Länge unter http://www.11freunde.de/artikel/hans-van-breukelen-ueber-die-rivalitaet-zwischen-deutschland-und-holland verfügbar. Aus dem Artikel kann ich ehrlich gesagt keinen „tief sitzenden Stachel” herauslesen.

Vielleicht bietet sich ja die Möglichkeit – wenn du überhaupt daran Interesse hast – deine „lieben Kollegen” von der Sport Bild zu fragen, wann und mit wem denn dieses Interview geführt wurde. Gerade vor dem Hintergrund seines Artikels halte ich deine Reaktion – auf „seine” Aussagen – für deutlich überzogen.

Ansonsten kann ich dir sagen, dass sich, soweit ich es – Mittwoch vor Ort in Kharkov! – mitbekommen habe, beide Fangruppen vorbildlich verhalten haben.

Hättest du im Übrigen einfach mal nach dem Namen “Hans van Breukelen” gegoogelt, wärst du auf den obigen Artikel sowie auf weitere aktuelle Interviews gestoßen, die deutlich keinen tief sitzenden Stachel erkennen lassen…

Beste Grüße, Michael S.“

Dazu dann auch noch die zweite Mail:

„Hallo Dieter,

ohne den Bericht in der Sportbild gelesen zu haben glaube ich, dass du Hans van Breukelen unrecht tust. Dass die Bild gerne mal ein wenig überzieht ist ja bekannt, im aktuellen 11 Freunde Magazin ist ein Bericht, geschrieben von Hans van Breukelen, den es sich durchaus lohnt einmal zu lesen. Hier ein paar Auszüge:
Zu seiner Begegnung mit Rudi Völler 1990

„Das war schon ein bisschen zu viel des guten. Hinterher, als ich die Bilder im Fernsehen sah, habe ich mich richtig geschämt und tue es bis heute.”

„Aber jetzt kommt eine Überraschung, also haltet euch fest: Ich bin verliebt in euch Deutsche! Da staunt ihr, was?”

Vielleicht führst du dir diesen Bericht einmal zu Gemüte.

Gruß Sven.“

Ich habe mir das Interview inzwischen durchgelesen – es ist gelungen. Und in der Tat, es ist kein Stachel mehr erkennbar. Ich werde aber die Kollegen der Sport Bild dennoch nicht fragen, denn ich bin nicht der Ober-Kontrolleur. Jeder macht seine Arbeit so, wie er es für richtig hält. Ich kann zu diesem Thema nur abschließend sagen: Ich habe oft Deutschland – Niederlande und Niederlande –Deutschland gesehen und miterlebt, es war meistens die Hölle. Sodass ich irgendwann in der Redaktion gesagt habe: „Sollte es irgendwann wieder mal Niederlande – Deutschland geben, so möchte ich bei diesem Spiel nur Innendienst machen . . .“ Das habe ich auch durchgezogen. Eisern. Vielleicht aber spielt auch ein Jugend-Erlebnis von mir eine große Rolle (im Unterbewusstsein). Mit der BU-Jugend, ich war 16 Jahre alt, fuhren wir mal zu einem riesigen Turnier in die Nähe von Amsterdam. Die Spiele war auf zweimal sieben, ahct oder neun Minuten angelegt. Uns pfiff im ersten Spiel ein Mann, der unser Opa hätte sein können. Auch er: Rundschnitt in Augenbrauenhöhe. Und der gute Mann brachte es fertig, in den ersten sieben Minuten drei Mann von uns vom Platz zu stellen. Für nichts. Ich würde es zugeben, wenn da etwas gewesen wäre, aber es gab nichts. Als „Opa“ dann im zweiten Durchgang den vierten Barmbeker vom Platz schickte (ich war, ganz seltsam, immer noch drauf!), da nahmen wir uns diesen Herren mal – mit Rudelbildung – zur Brust. Wörtlich genommen. Das Spiel wurde abgebrochen, das Turnier unterbrochen – weil wir uns auch, das muss ich zugeben, dann einfach total hirnrissig verhalten hatten. Eine Stunde lang wurde beraten, dann durften wir in diesem Turnier bleiben und weiter mitspielen (vielleicht erinnert sich ein hier mitlesender BU-Spieler von damals ja an diesen Skandal). Seit dieser Zeit aber habe ich eine ganz besondere Beziehung zu den Niederlanden gehabt . . .

Obwohl ich auch zugeben muss: Von dem erwähnten (im letzten Bericht) Qualifikationsspiel damals habe ich nichts gesehen. Die Schlachten in den Straßen von Rotterdam und rundum das Stadion sah ich in einem Polizei-Container, in dem alles haargenau auf zig Monitoren gezeigt wurde. Man konnte alles sehen und hören, was da ablief. Und ich saß bei einem niederländischen Polizisten, der mein Vater hätte sein können – und dieser Mann war so nett und liebenswürdig, der war einfach nur klasse. Den habe ich bis heute ins Herz geschlossen, obwohl ich ihn nie wieder gesehen und gesprochen habe. Aber es gibt natürlich auch solche Menschen – in beiden Ländern.

Anderes Thema. Auch diese Mail erhielt ich in diesen Tagen:

Hallo Dieter, hallo Scholle,

habe vor ca. 6 Monaten Euren Blog entdeckt, für mich hier in Bayern als in
der ferne lebender Hamburger und HSVer eine tolle Möglichkeit, mal wieder
mehr zu erfahren. Wobei mich vorher meine relative Unwissenheit zu den
aktuellen Vorgängen beim HSV doch hat ruhiger schlafen lassen.

Dies ist aber nicht der Grund warum ich schreibe. Vielmehr möchte ich
Euch kurz von einem E Jugend Turnier hier bei uns im tiefsten Oberbayern
(eigentlich schon eher Nordösterreich, 10 km von der Grenze entfernt :-) )
berichten, was mich doch sehr nachdenklich gemacht hat. Die Mannschaft
meines Sohnes (1. E Jugend ASV Großholzhausen) hatte sich für den
Inntalcup qualifiziert, ein relativ gut besetztes jährliches Turnier des
SV Nickelheim (minikleiner Dorfclub).

Meine Freude war riesengroß, als ich erfuhr, dass auch der HSV eine
Mannschaft schickt. Außerdem waren dabei:

1. FC Nürnberg, Karlsruher Sportclub, 1860 München, Rapid Wien, Ljubljana
(Slowenien), 1860 Rosenheim und 3 unserer Dorfvereine. Um es kurz zu
machen: Der HSV hat mit Müh und Not, unverdient und mit sehr viel Glück
einen 4. Platz erreicht. Karlsruhe, Nürnberg, 1860 München und Rapid Wien
waren so deutlich besser, wie ich es nicht erwartet hätte.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich finde es toll, wenn die Jungs
aus Hamburg hier zum Kicken kommen und es geht in dieser Altersklasse um
viel mehr als nur gut Fußball zu spielen, aber bei dem Einzugsgebiet, das
der HSV hat und bei so einem Namen (da will doch jeder Hamburger Jung
hin!!), hätte ich so einen Unterschied nicht erwartet. Wenn man die
technischen Fähigkeiten und die Spielübersicht der Spieler der anderen
genannten Vereine sieht, so war der Unterschied doch eklatant. Und das
sind Vereine, die bis auf Nürnberg nicht so einen Namen und solche
Möglichkeiten wie der HSV haben.

Dies ist sicherlich nur eine subjektive Momentaufnahme einer Nachwuchsmannschaft (und die Jungs können wirklich nichts dafür), die mich aber in Bezug auf die Nachwuchsarbeit beim HSV doch nachdenklich stimmt.

Das war es, wovon ich Euch erzählen wollte, ist sicherlich nichts für den
Blog, da ich hier keinen von den jungen Spielern schlecht machen möchte.
Bin gespannt, wie es die erste Mannschaft am 6. Juli hier in Rosenheim bei
einem Gastspiel macht.

Herzliche Grüße nach Hamburg, macht weiter so, Ihr seid Spitze, Gruß Frank.“

Dann gibt es heute noch einen Beitrag von der Deutschen Presse-Agentur (dpa), der ein wenig in unser Thema hineinspielt:

In Zeiten sozialer Netzwerke – und nicht zuletzt auch von Smartphones – spiegelt sich die Fußball-EM auch gewaltig bei Facebook wider. Dort wird wie wild geschrieben und verlinkt. Dabei kristallisieren sich verschiedene Arten von Leuten heraus. Der Versuch einer Kategorisierung in zehn Typen. Anspruch auf Vollständigkeit nicht erhoben, Überschneidungen nicht ausgeschlossen:

– Der Plattitüden-Poster: Schreibt Sätze wie „Die Spanier kochen auch nur mit Wasser“ oder „Das Runde muss ins Eckige“ oder „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Geht’s noch?

– Der Foto-Verlinker: Nimmt auf seinem Profil jeden Bilderwitz, jeden Cartoon zur EM mit. Egal, ob Angela Merkel gerade jubelt oder sich irgendeine Zeitung oder ein Blogger in der Welt „etwas Lustiges“ zum Thema ausgedacht hat: Hier ist es alle paar Minuten zu sehen.

– Der Ego-Typ: Veröffentlicht am liebsten Fotos von sich in Fan-Klamotten beim Feiern. Schrecklich eitel.

– Der Chronist: Erwähnt jedes Tor sekundenschnell (als ob irgendeiner, der sich für Fußball interessiert, das Spiel nur bei Facebook verfolgt und auf diesen Eintrag warten würde…)

– Der Hyper-Patriot: Bei ihm dreht sich alles nur um Deutschland, Deutschland, Deutschland.

– Der Facebook-Feuilletonist: Zitiert gerne aus „11 Freunde“, dem Heft zur Fußballkultur, oder dessen Ticker schlaue Sätze zu den verschiedenen Partien. Zu Ukraine-Schweden etwa: „In dem einen Land gibt es jede Menge tolle Blondinen, dafür ist das Bier teuer. In dem anderen ist das Bier billig, aber Blondinen landen im Knast.“

– Der Meta-Kommentierer: Schreibt am liebsten nicht übers Spiel, sondern das mediale Drumherum, also über Tonpannen im TV, ach so schlimme Kommentatoren und so weiter. Laaaaangweilig!

– Der Besoffene: Alle Einträge lesen sich so, als wäre der Autor – hicks! – nicht ganz nüchtern gewesen.

– Der Facebook-„Hooligan“: Lässt außer seiner Meinung nix gelten. Beschimpft alle anderen. Möchte man nicht live begegnen – und eigentlich auch nicht im Internet.

– Der Frustrierte: Lädt spontan zum „fußballfreien“ Grillen ein und wundert sich dann, wenn keiner zusagt, sondern stattdessen nur „Du spinnst wohl“-Kommentare und Absagen kommen.

Und auch der HSV kommt in der heutigen Agentur-Landschaft zu Wort – bei dapd:

„Mit 30 Teams in drei Zehnerstaffeln startet am 25. August die den B-Juniorinnen vorbehaltene Nachwuchs-Bundesliga in ihre Premieren-Saison. Die Teilnehmer haben sich sich über die Regionalverbände qualifiziert haben. Eine bundesweite Liga für A-Juniorinnen gibt es nicht, da entsprechend der Regeln des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ab 16 Jahren in Frauenteams gespielt wird. Aktueller Junioren-Meister ist die TSG Hoffenheim, die vor Wochenfrist Rekordmeister Turbine Potsdam mit 3:1 entthronen konnte.

Die neue Bundesliga der B-Juniorinnen:

Staffel West/Südwest: 1. FC Saarbrücken, SC Bad Neuenahr, Herforder SV, FCR Duisburg, VFL Bochum, SG Essen, FSV Gütersloh, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, 1. FC Köln.

Staffel Süd: SV Frauenbiburg, 1. FC Nürnberg, Bayern München, ETSV Würzburg, TSG Hoffenheim, VfL Sindelfingen, SC Freiburg, SV Albersweiler, Eintracht Frankfurt, 1. FFC Frankfurt.

Staffel Nord/Nordost: VfL Wolfsburg, Werder Bremen, Hamburger SV, SV Meppen, Holstein Kiel, Turbine Potsdam, Union Berlin, USV Jena, Magdeburger FFC, 1. FC Neubrandenburg.“

Und noch einmal nennt “dapd” den Namen HSV;

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Trainer Rodolfo Esteban Cardoso vom Regionalligisten Hamburger SV II wegen unsportlichen Betragens zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt. Dies gab der DFB in einer Pressemitteilung bekannt.

Der Ex-Bundesligaprofi hatte sich am 12. Mai im Spiel gegen den FC Energie Cottbus II unsportlich gegenüber dem Schiedsrichtergespann geäußert und war deshalb aus dem Innenraum verwiesen worden. Laut DFB haben der Verein beziehungsweise Cardoso dem Urteil zugestimmt.

Es trifft ja keinen Armen. Wen denn auch immer.

Übrigens: Was heißt Ausscheiden nach der Vorrunde auf Niederländisch?

HEIMROBBEN.

Das mache ich jetzt. Euch allen ein wunderschönes EM-Wochenende – und vor allem gutes Wetter.

17.02 Uhr