Monatsarchiv für Mai 2012

Selbstkritik ist nichts für mich . . .

28. Mai 2012

Es muss 1966 oder 1967 gewesen sein. Der 18-jährige Matz durfte in der Regionalliga-Mannschaft von BU ein Freundschaftsspiel bestreiten, auf Grand bei Vorwärts in Billstedt, wo ein Vereinsjubiläum gefeiert wurde. BU war damals Zweitliga-Klub – weil es noch keine Zweite Liga gab. Das Spiel endete 3:3, ich wurde Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt – und spielte schlecht, unheimlich schlecht. Ich spielte so, wie ein Fan spielt, der plötzlich mit seinen Fußball-Lieblingen „daddeln“ darf. Ich erstarrte vor Ehrfurcht. Vorwärts trat damals noch mit Hans-Jürgen „Dittschi“ Ripp an, der später HSV-Profi wurde. Über dieses Spiel berichteten später einige Zeitungen, so auch das Hamburger Abendblatt, das den (inzwischen schon lange verstorbenen) Kollegen Manfred Heun geschickt hatte. Und Heun zerriss mich in seinem Artikel, er putzte mich total runter. Eigentlich völlig berechtigt, weil ich tatsächlich grottig gespielt hatte, aber ich schwor mir damals: „Wenn ich jemals wieder etwas mit diesem Heun zu tun haben werde, dann werde ich kein Wort mit ihm reden. Und sollte er sogar irgendwann (davon habe ich – wie wohl jeder Junge – geträumt) und irgendwo Profi sein, und dieser Heun will ein Interview von mir haben, dann werde ich ihn eiskalt abblitzen lassen. Jawoll, das wollte ich. Weil ich nur noch sauer auf ihn war . . .

Später wurden wir dann, wie das Leben so spielt, Kollegen beim Abendblatt. Wir gingen gemeinsam zum HSV, um über die Spiele und Turniere zu berichten, wir gingen auch zum Nachbarn ans Millerntor. Noch Jahre. Und natürlich habe ich mit ihm gesprochen. Und irgendwann, nach langer, langer Zeit, habe ich ihm auch von dem damaligen Vorwärts-Spiel und von meinem Vorhaben berichtet. Wir haben beide gelacht . . .

Warum ich das schreibe? Mein Abendblatt-Kollege Florian Heil wollte heute mit einem HSV-Profi (ich nenne bewusst den Namen nicht!) ein Interview führen. Heil erhielt aber – per Handy (telefonisch) – eine kurze und knappe Absage: „Lies dir mal die letzten zehn Berichte von Matz ab über mich durch, dann weißt du, warum ich nicht mit dem Abendblatt rede . . .“

Alles menschlich, alles verständlich – alles okay. Es bleibt jedem – so würde „Dittsche“ formulieren – unbenommen, hier und dort ein Interview zu geben, und hier und dort eines zu verweigern. Das, was Heil erlebte, ist mir als Redakteur natürlich auch schon passiert. Ich erinnere an den HSV-Spieler Carsten Kober, der heute ein „Matz-abber“ („Master of Grätsche“) ist, und mit dem über eineinhalb Jahre lang einst Funkstille herrschte. Beide haben wir kein Wort miteinander gesprochen – bis es sich dann auf der Rückreise von einem UI-Cup-Spiel in Budweis so ergab, dass wir im Flieger nebeneinander saßen. Da fand dann die Versöhnung statt – heute sind wir noch immer freundschaftlich miteinander verbunden – nicht wahr, mein Carsten?

Auch mit Stefan Schnoor gab es einmal eine solche (kürzere) Schweigephase, vor der wir uns kurz aber heftig angeschrien hatten. Es ging um „ungerechte“ Kritiken. Was sonst. Und ich erinnere mich an einen HSV-Spieler namens Florian Weichert (erinnert ihr euch noch?), der ein heftiges Wortgefecht mit mir wie folgt beendete: „Ich rede nicht mehr mit Ihnen, Sie hören von meinem Anwalt.“ Wir waren eigentlich „per Du“ – ich habe aber auch nie von seinem Anwalt gehört. Heute ist er Fernseh-Kollege beim MDR, und als wir uns beide einmal bei der Arbeit trafen, da begrüßten wir uns wie Freunde. So geht es dann auch. Bei allem Ärger.

Nun zu heute. Ich muss sagen, dass ich über diese Interview-Verweigerung ein wenig erstaunt bin – um nicht zu sagen entsetzt. Aber es spricht natürlich auch eine deutliche Sprache. Selbstkritik ist heutzutage ein Fremdwort. Für die meisten Profis jedenfalls. Auch irgendwie verständlich, denn jeder möchte in diesem (Millionen-)Spiel bleiben, möchte seinen Lebensstandard eher verbessern, das heißt, er muss „oben“ bleiben. Wenn es geht, dann Nationalspieler sein, aber auf jeden Fall immer Erste Liga. Das ist ganz sicher ein harter Kampf, da geht es auch – wir haben das zuletzt in Hamburg eindrucksvoll gemerkt – um Existenzen. Die Familien müssen ernährt werden, und das geht in Liga eins eben besser als in Liga zwei.

Der HSV stand über Wochen auf der Kippe. Das geht an die Nerven. Auch an die Substanz. Und es verklärt dem einen oder anderen Spieler auch ganz sicher den Blick für die Realität. Und wenn nicht das, dann muss wenigstens verbal für die eigene Stellung tüchtig gekämpft werden. Wenn diese Phase erst einmal angebrochen ist, dann ist es natürlich wenig hilfreich, wenn man (Mann) dann in den Zeitungen die schreckliche, die entlarvende sportliche Wahrheit über sich lesen muss. Auch das sehe ich ein. Aber was sollen wir, was soll ich denn machen? Der HSV hat sich in diesem Jahr so kräftig in die eigene Tasche gelogen, das kann und darf doch niemand so hinnehmen. Da wurden uns – hart formuliert – „Gurkenspiele“ als gut hingestellt. Und Grotten-Kicks als fast hervorragend. Wir erinnern uns doch alle, wie oft uns gesagt wurde: „Diese Mannschaft hat Qualität, sie ist viel besser als ihr Tabellenstand.“ Wie oft wurde es uns gepredigt? Zu oft!

Wo ist der HSV letztlich mit seiner Qualität gelandet? Genau.

Hätte in den Zeitungen tatsächlich stehen müssen: „Der HSV hatte bei der 3:4-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln wieder einmal viel, viel Pech gehabt, er hat 90 Minuten das Spiel bestimmt und nur auf ein Tor gespielt – aber der Gegner schoss leider und völlig unverdient die Tore. Kopf hoch, Jungs! Solche Spiele gibt es mal. Der HSV hat davon in dieser Saison leider etwas mehr, aber das gleicht sich immer wieder aus – so ist der Fußball. Weil der HSV im Grunde genommen auch nur Klasse-Spieler hat. Jeder für sich ist ein großer Individualist, jeder ist Nationalspieler und gehört zu den Besten seines Landes, und ganz sicher könnte auch jeder von diesen HSV-Spielern den Tempo-Fußball bei Borussia Dortmund mitspielen, oder beim FC Bayern die eine oder andere Partie Rasenschach. Sie alle, diese HSV-Spieler, haben unglaubliche Qualitäten, sie rennen, spielen, rasen, kämpfen und graben den Rasen um, so wie es vor ihnen nur die Mannschaft von 1983 getan hat. Besser kann ein HSV kaum noch sein. Dass dieser HSV auf Platz 15 steht, ist reiner Zufall, hat nichts, aber auch absolut zu sagen, ein jeder Spieler kann doch deutlich mehr, kann auch im Training viel, viel besser – und wird das schon bald, im nächsten Spiel, zeigen.“

Wer eine solche Berichterstattung wünscht und will (auch als Profi), der sollte sich besser Grimms Märchenbuch zulegen . . .

Und – nur mal zur Erinnerung, weil man ja schnell geneigt ist, vor allem das Schlechte zu vergessen:

Die Kollegen der „Mopo“ veröffentlichten nach der geglückten und grandiosen Rettung (ich bin noch immer sehr, sehr froh und erleichtert) die Statistik über die durchschnittlich pro Spiel gelaufenen Kilometer aller Bundesliga-Mannschaften. Platz eins: Nürnberg 119, 9 km. Platz zwei: Freiburg 119,8 km. Platz drei: Werder 119.3. Platz letzter (!): Hamburger SV 111,1 km. Zufall? Und wenn es darauf ankam, den Gegner zu jagen, dann wies der HSV mit 53,3 Kilometern den zweitschlechtesten Wert der Liga auf – alle (!) Abstiegskonkurrenten kamen mindestens auf 60 Kilometer. Zufall? Konnten sie nicht, oder wollten sie nicht?

Die Kollegen der „Bild“ hatten dazu auch noch folgende Statistik auf Lager:
In dieser Saison hatte der HSV mit nur 36 Zählern die wenigsten Punkte in seiner 49-jährigen Bundesliga-Geschichte, noch nie stand der HSV so schlecht wie diesmal – Platz 15. Nur Hertha BSC und Kaiserslautern hatten weniger Siege als diese acht, auf die es der HSV 2011/12 brachte – bei einem Torverhältnis von 35:57. Dazu gab es sieben Heimniederlagen und nur drei Heimsiege – bei 17 Spielen! Die Flanken waren schlecht wie nie: Dennis Diekmeier brachte es auf 228 Flanken, aus denen zwei Tore resultierten. Dennis Aogo bereitete sein letztes Flanken-Tor in der Liga im August 2009 vor, Marcell Jansen im Dezember desselben Jahres – 2009. Marcell Jansen hatte zudem die höchste Fehlpassquote aller Bundesliga-Spieler, 32 Prozent seiner Bälle landeten beim Gegner. Mladen Petric wurde mit sieben Treffern (davon drei Elfmeter) der schlechteste Top-Torjäger des HSV in der Bundesliga-Geschichte. Und: Beim 0:4 gegen Stuttgart sprintete Petric in Halbzeit eins ganze 24 Meter.

Diese leicht negative Statistik ließe sich sicher noch ausweiten, aber ich möchte sie in Ausschnitten nur noch einmal jenem HSV-Profi komprimiert vor Augen führen, der sich schlecht (von mir, von Matz ab und dem Hamburger Abendblatt) behandelt fühlt. Wer bei einer solchen niederschmetternden Saison-Bilanz noch erwartet, dass er majestätisch hofiert und gepudert wird, der sollte seine Einstellung zum Beruf überdenken. Mich macht das auf jeden Fall enorm nachdenklich. Aber vielleicht ist da auch eine Entwicklung an mir vorbeigegangen, ich bin ja schon ein alter Sack. Wenn ich früher schlecht gespielt habe, dann war ich geknickt, sauer auf mich und auch fix und foxi. Dann brauchte ich nicht selten mal eine oder zwei Schlaftabletten, um überhaupt ein Auge (in der Nacht nach dem Spiel) zuzubekommen.

Um das auch noch schnell zu sagen: Ich wollte heute kein Interview mit jenem HSV-Profi, ich bin also nicht getroffen von der Absage – ich bin nur betroffen.

Nein, nein, wer mir – als HSV-Profi – jetzt noch verkaufen will, er war gut und nur die anderen waren schlecht, der liegt für mich nur ganz grausam daneben. Und dann denke ich schon gleich mit Schrecken an die nächste Saison. Da geht das „In-die-eigene-Tasche-lügen“, dieser sportliche Selbstbetrug, dann doch munter und genau so weiter. Warum sollte man diese Einstellung auch ändern? Hat ja Erfolg gehabt! Aber wie soll der HSV dann tatsächlich noch einmal auf einen grünen Zweig kommen? Wie? So geht es doch nicht!

Selbstkritik? Ist wahrscheinlich doch nur etwas für den Nebenmann.

Nein, nein, träum schön weiter, lieber HSV-Profi – und wenn Du, was ich ja ganz stark annehme, jetzt nicht mehr mit mir sprechen möchtest, so werde ich auch dieses Drama noch überstehen. Aber vielleicht denkst Du ja auch in einer stillen Minute kurz, nur ganz kurz darüber nach, ob ich tatsächlich so gravierend danebenliege, wie Du jetzt glaubst. Und ob es nur gekränkte Eitelkeit ist, die Dich zu diesem Abschalten veranlasst hat? Ich hätte es gut gefunden, wenn einer (oder mehrere) von den HSV-Spielern nach dieser desolaten Saison gesagt hätte – öffentlich (!): „Das war alles so schlecht, so grausam und erschütternd, wir sollten uns schämen. Und ich verspreche hier und heute, dass ich mich in der Spielzeit 2012/13 so reinhänge für den HSV, wie noch nie. Wie noch nie! Ich habe, das weiß ich sehr wohl, auch etwas gutzumachen, deswegen gebe ich alles für den HSV. Und im Grunde genommen stimmt es schon, ich habe zuletzt viel zu wenig getan – ich will wieder der Alte werden.“

Alles Gute wünsche ich Dir für die nächste Saison, ich werde, so habe ich es stets mit allen Spielern gehalten (die nicht mehr mit mir reden wollten), Dich weiterhin so beurteilen, wie ich es sehe. Und nicht so, wie es mir eingeredet werden soll.
Das hast Du übrigens, um noch mal aus dem Nähkästchen zu plaudern, mit dem großen Manfred Kaltz gemeinsam. Der nahm mich mal nach dem Training in Ochsenzoll beiseite, weil ihm meine Benotung zu schlecht war: „Alter, wenn du mir nicht bald wieder bessere Noten gibt’s, dann muss ich mal mit deinem Chef reden – dann warst du die längste Zeit bei . . .“ Ich habe ihm geantwortet: „Alter, wenn mein Chef das meint, dann soll er – ich gebe Dir aber weiter die Noten, die Du aufgrund deines Spiel in meinen Augen verdient hast.“ Kaltz ging nie zu meinem Chef. Und wir reden auch heute noch freundschaftlich verbunden miteinander.

PS: Ich weiß genau, dass Trainer und Sportchef ob dieser sportlichen „Top-Leistungen“ des HSV 2011/12 auch ähnlich desillusioniert waren, wie ich. Und wie viele andere Fans natürlich auch. Nur hatten sie während dieser verkorksten Saison doch gar keine andere Chance als die, die Spieler (Bild nennt sie in der Statistik die „Versager“) zu „loben“. Hätten sie sie niedergemacht, wäre so manch selbstkritischer HSV-Profi eventuell auf die Barrikaden gegangen, hätte sich schmollend zurückgelehnt und auf Dienst nach Vorschrift geschaltet. Nein, nur so, mit Lob (als Notlüge), konnten sie sie fast alle bei der Stange und bei Laune halten, nur so bestand die Hoffnung auf den Klassenerhalt – denn sonst hätte ja die Zweite von Rodolfo Cardoso Bundesliga spielen müssen. Und ob die es denn ebenso gut gerichtet hätte, wie die „Erste“? Da mag so mancher doch Zweifel haben, berechtigte Zweifel.

Und noch ein PS: Heute gibt es keine Ver- und keine Einkäufe beim HSV. Is ja Finxten, wie mir ein “Matz-abber” schrieb.
Ich wünsche euch ein schönes Rest-Finxten noch.

15.15 Uhr

Hermann – gut drauf und bester Hoffnung

27. Mai 2012

Pfingsten, herrliches Wetter, die Länderspiele geraten schnell in Vergessenheit – und der HSV ist ganz weit weg. Ist ja auch Sommerpause. Trotz allem muss ich den HSV kurz noch einmal loben, denn wie die Damen und Herren das Spiel Brasilien gegen Dänemark „hinbekommen“ haben, das war klasse. Glückwunsch dazu, es geht doch. Obwohl ich sagen muss, ich habe zum Beispiel die Presse-Abteilung noch nie so flitzen und schuften gesehen, wie diesmal. Es hat sich aber ganz offenbar gelohnt, denn ich habe weder von brasilianischer Seite noch von dänischer Seite Beschwerden gesehen, gehört oder erlebt. Klappte fast alles reibungslos. Und wenn nicht, dann wurde es in aller Ruhe und ohne auszurasten geklärt. Der einzige Mann, der irgendwie etwas zu bemängeln hatte („Ist doch alles vom A. . . „) – das war ein Deutscher.

Lars Wegener von der HSV-Presse-Abteilung war denn auch sehr zufrieden. Lob gab es von den Südamerikanern und von den Dänen. Von denen wir übrigens alle lernen können, denn sie blieben in jeder Lage gelassen und entspannt. „Beide Teilnehmer dieses Spiels hatten nicht zu beklagen, weder Offizielle noch Journalisten – das hat ganz einfach nur Spaß gebracht“, sagt Wegener in seinem Resümee. Die Brasilianer lobten die gesamte Crew: „Wir haben selten ein so gut organisiertes Spiel miterlebt. Wir sind begeistert von der Stadt und von diesem Stadion.“ Das befanden auch die Dänen: „Es hat super gut geklappt, und dass 51 000 Zuschauer dabei waren, das ist sensationell. Und es war Werbung für diese tolle Arena und für Hamburg.“ In der kommenden Woche spielt Dänemark in Kopenhagen gegen Australien. Für diese Partie sind erst 15 000 Karten verkauft worden. Hamburg zieht. Lars Wegener sagt: „Es war ein voller Erfolg für den HSV, dieses Spiel durchgeführt zu haben – und Lob hört man ja immer gerne.“ Die Hamburger, die ich nach dem Spiel bislang traf, die waren ebenfalls sehr angetan von diesem 3:1-Erfolg der Brasilianer.

Einer, der nicht dabei war, das ist Hermann Rieger. „Hermann the german“ hatte seit Wochen einen Termin bei einem HSV-Fan-Klub in Schaumburg – und freute sich darauf. Auch wenn er die Brasilianer schon gerne mal aus der Nähe gesehen hätte. Aber wenn Hermann auf Achse ist, egal wohin, dann ist das ja ein gutes Zeichen, denn das zeigt ja, dass er voll auf der Höhe ist. „Es geht mir sehr gut, ich kann nicht klagen. Ich war gerade in der Klinik, und da wurde mir gesagt, dass ich nun weniger Tabletten nehmen muss. Sechs Stück weniger, das ist doch schon toll. Und Chemo brauche ich auch nicht mehr, meine Blutwerte sind absolut okay, ich gehe ohne Einschränkung durch den Tag“, sagt der Kultmasseur.

Erst kürzlich zeigte sich Hermann Rieger in Hamburg von seiner besten Seite – bei Lotto King Karl im Stadtpark. Da tanzte Hermann mit einer meisterschale auf der Bühne herum. Später sagte er: „Diese Auftritte sind der Wahnsinn, das ist Gänsehaut pur, dafür danke ich Lotto sehr.“ Am 23. Juni spielt Lotto bei der Kieler Woche auf, Hermann wird auch dann wieder mit von der Partie sein.

Die schlechte, die schlimme Saison des HSV hat Hermann Rieger fast schon verdrängt: „Es ist alles höchst unglücklich für uns gelaufen. Der Umbruch musste kommen, aber es gingen viele erfahrene Leute, es kamen junge Spieler die zu unerfahren waren. Dazu der harte Start mit Dortmund und den Bayern, als das nicht lief, geriet man schnell unten rein – und dann ist das auch eine Sache der Nerven.“

Hermann wird darauf oft angesprochen. Auch bei seinen Besuchen in den Fan-Klubs. „Ich sage da schon, wie ich das gesehen habe, da rede ich nicht um den heißen Brei herum. Ich denke aber auch, dass jetzt alles nur besser werden kann, auch besser werden muss“, sagt er und fügt hoffnungsvoll hinzu: „Das, was sich bis jetzt getan hat, das hört sich doch schon wieder gut an. Es wird bergauf gehen, davon bin ich fest überzeugt.“ Dann sagt er aber auch: „Noch eine solche Saison wie die nun abgelaufene machen die Fans auch nicht mehr mit. Wie sie im vergangenen Jahr zu ihrem HSV standen, wie sie immer da waren, wie sie alles für die Raute gegeben haben, das war sensationell. Eine solche Treue gibt es bei anderen Abstiegskandidaten nicht, so etwas ist einmalig. Dafür danke ich diesen Super-Fans.“

Mit etwas Besorgnis blickt er dagegen auf die Mitgliederversammlung zurück, die zuletzt in der Arena durchgeführt wurde. Hermann: „So turbulent hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. Das Klima war nicht gut, das hat mich absolut überrascht, da waren viele verdienstvolle Mitglieder doch schon erschüttert – auch ich.“ Obwohl der Rieger Hermann auch Gutes fand: „Die Saison war schlecht, dem Verein geht es nicht gut, deswegen waren die ehrlichen und klaren Worte, die dort gesprochen wurden, zum Beispiel von Aufsichtsrats-Chef Ernst-Otto Rieckhoff, auch durchaus angebracht. Nur wenn man Klartext spricht, kann man auch die Missstände beseitigen.“ Dann auch zu diesem Punkt noch eine kleine Ergänzung: „Ich hoffe sehr, dass sich bald alle in diesem Verein wieder zusammenraufen werden, es kann doch nicht angehen, dass da gegeneinander geschossen wird. Nur wenn wir uns alle einig sind, kann es auch wieder Erfolge für den HSV geben. Bitte denkt nicht an euch, sondern den HSV.“

Das wäre schon enorm hilfreich. Der HSV befindet sich in einer ganz entscheidenden Phase. Hermann Rieger: „Erst wenn die Verantwortlichen wieder alles im Griff haben, und ich denke, dass sie auf einem sehr guten Weg sind, und wenn sich dann wieder sportliche Erfolge für den HSV einstellen, dann wird es Ruhe geben, und dann wird der HSV auch wieder daran denken können, wieder zur alten Stärke zurückfinden zu können. Es geht, das ist eine alte Weisheit, alles viel, viel leichter, wenn man Erfolg hat. Aber dafür muss man auch was tun.“

Die Chefs arbeiten im Moment daran. Und Hermann sagt: „Ich bin nicht nur guter Hoffnung, ich vertraue auch Trainer Thorsten Fink und Sportchef Frank Arnesen, dass sie das Richtige tun werden. Auch wenn ich natürlich weiß, dass der HSV finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Ist doch klar, früher waren wir fast jedes Jahr in Europa unterwegs, jetzt nicht mehr – das Geld fehlt. Aber dann muss man eben nicht mit Geld einkaufen, sondern mit Auge. Das machen andere Vereine, die auch nur wenig Geld haben, ja auch. Und dann muss man sich eben Mühe geben, dass es keine Fehleinkäufe mehr gibt, die kann man sich jetzt nicht mehr erlauben. Spieler, die jetzt geholt werden, die sollten schon hundertprozentig passen.“

Wäre nicht schlecht.

Übrigens: Hermann Rieger wohnt und lebt weiterhin in Alfstedt. Er hat jetzt eine Haushälterin an seiner Seite. Eine riesige Erleichterung für ihn. Kochen zum Beispiel ist nicht sein Ding: „Da bin ich ganz sicher kein Favorit drin . . .“ Aber so geht es eben Schritt für Schritt wieder bergauf mit unserem Hermann – er macht es dem HSV vor. Und eines Tages, diese Hoffnung hat er auch nicht aufgegeben, will er wieder zurück. Hamburg ist seine Stadt: „Hamburg wird immer mein Ziel sein, ich liebe Hamburg.“ Und? Was sagt er immer dann, wenn er von der Menge gefeiert wird (so wie zuletzt bei Lotto): „Ich liebe euch, ich liebeeeeeee euch!“

So wird es immer sein. Beidseitig.

Kurz noch in eigener Sache:

Bei „Matz ab live“ hatte ich ja – im Trikot der Nationalmannschaft – versprochen, dass derjenige, der am schnellsten errät, welcher Spieler dieses Trikot einst in einem Länderspiel getragen hat, ein HSV-Trikot von mir bekommen wird. Und nun gab es ein „Totes Rennen“. Damit konnte ja keiner rechnen. Das Moderatoren-Team schrieb mir dazu:

Also es war echt knapp.

„von matterhorn” und „wortspieler” haben BEIDE um 20:24 Uhr die richtige Lösung geschrieben. In derselben Minute.
Wortspieler war nur einige Sekunden schneller – aber: Matterhorn schrieb richtig „Thomas Hitzlsperger”, Wortspieler schrieb „Thomas Hitzelsberger”
(also mit „e” und „b”).

Wortspieler:
eingereicht am 26.05.2012 um 20:24
thomas hitzelsberger

Lorenzo von Matterhorn:
eingereicht am 26.05.2012 um 20:24
Letzter Versuch:
Thomas Hitzlsperger Confed Cup 2005

Nun musst du (Dieter) entscheiden.
Ist nur der eine richtig oder ist auch die falsche Schreibweise okay?

Ja, da werde ich mir etwas einfallen lassen müssen. Ich werde noch einmal in meinen Schrank in der Redaktion gucken müssen, um die Lage mit den Trikots zu sondieren. Ich werde mitteilen, wie ich mich entschieden hab.

Und dann gab es noch das. Eine private Zuschrift einer lieben „Matz-abberin“. Sie schrieb u. a. dies:

Im Blog stand neulich, dass Du eine Anregungen für die Sommerzeit für den Blog bekommen hast. Falls Du noch eine brauchst, wäre eine Idee ein “Wunschkonzert”, d.h. frag doch mal Deine Leser, worüber sie gerne mehr Infos hätten, damit Du sie ins Boot holst und Du diese vielleicht etwas maue Zeit gut füllen kannst, denn ich stelle mir das nicht leicht vor, in einer Zeit was zu schreiben, wo nicht viel passiert.

Richtig erkannt, gut erkannt, es gibt ja nicht immer etwas vom HSV. Wer also eine Idee hat, wer etwas wissen möchte, wer etwas anregen will – immer raus damit.
Mit Nähkästchen tue ich mich im Moment schwer, weil ich gerade für das Hamburger „Hinz und Kunzt“ einige Nähkästchen in der in dieser Woche erscheinenden EM-Beilage geschrieben habe. Es wäre ganz toll, wenn ihr euch dieses Heft (mit extra erhöhter Auflage) kaufen könntet, das Hamburger Straßenmagazin wird von obdach- und wohnungslosen Menschen auf der Straße verkauft. Ihr tut also ein gutes Werk.

18.25 Uhr

Deutsch-dänische Blamagen

26. Mai 2012

„Herrlich! Mal ehrlich, das hat doch etwas von einer Weltmeisterschaft, oder?“ HSV-Vorstandsmitglied Joachim Hilke war ganz begeistert von der Atmosphäre im Volkspark. International war es, die Farbe Rot war beherrschen, mit ein wenig Gelb abgesetzt: Dänemark gegen Brasilien. So Rot war das Stadion noch nie. Wahrscheinlich. Aber: Endlich wieder einmal großer und richtiger Fußball in Hamburg, es war einfach nur herrlich. Besonders die weiblichen Fans waren eine Augenweide, speziell natürlich die Damen aus Südamerika. Und dazu dann der Fußball – das hatte schon was. Obwohl mein Freund „Dicki“ mir mit auf den Weg in die Arena gab: „Pass bloß auf, dass die Brasilianer nicht zu gut spielen, denn sonst wissen ja die HSV-Fans, wie richtig guter Fußball aussieht.“

Egal, die Werbung für Hamburg war auf jeden Fall schon mal weltmeisterlich. Von den 40 000 Dänen, die über die A 7 angerollt kamen, könnten sich ja eventuell ein Drittel in die wunderschöne Arena an der Elbe verliebt haben – und kommen dann zur Bundesliga wieder. Vielleicht. Und so ganz nebenbei bekommt der HSV für diese Partie ja auch ein wenig Kleingeld in die leere Kasse: 500 000 Euro. Könnte ja eine kleine Anzahlung für – sagen wir mal – einen Rafael van der Vaart sein. Könnte. Zum Beispiel

Der Rasen top, die Fans friedlich und bestens gelaunt (wenn auch der eine oder andere Däne das Spiel vor dem Stadion auf dem Rasen verschlief – „leicht“, nur ganz „leicht“ alkoholisiert), la Ola (die Welle), das Wetter wie zu herrlichsten WM-Zeiten 2006 – Fußballherz, was willst du mehr?

Nun ja, vielleicht hätte eine etwas bessere dänische Mannschaft zu diesem Sonnabend und vor allem zu diesem Spiel auch ganz gut gepasst. Das war ja erschreckend, jedenfalls eine Halbzeit lang. Sommer-Fußball, was der nördliche Nachbar spielte. Ohne Abwehr, ohne Mittelfeld, ohne Sturm. Und noch einmal ohne Abwehr. Und völlig ohne Tempo. So sollte Dänemark mal bei dieser EM gegen Deutschland auftreten. Werden sie wohl nicht, aber dieser Auftritt wird so manchem Dänen doch zu denken geben. 3:0 stand es zur Halbzeit, 3:0. So deutlich einseitig verlief auch diese Partie. Die Brasilianer waren alle perfekt am Ball (außer Torwart Jefferson, der kam mir wie ein Schmetterlings-Fänger vor!), sie hatten Lust, sie waren alle schnell und hatten Ideen – das war traumhaft. Dafür, dass Brasilien erst für die WM 2014 im eigenen Lande eine neue Mannschaft aufbauen will, war das schon sehenswert – und enorm unterhaltsam. Hulk vom FC Porto schoss im ersten Durchgang zwei Tore, hinzu kam ein Eigentor des Dänen Zimling. Ziemlich bitter gelaufen, wobei sich der frühere Bundesliga-Spieler Poulsen beim 2:0 den Ball abluchsen ließ, und beim 3:0 Agger. Und beim 1:0 ließ Torwart Sörensen den Schuss von Hulk durch die Hosenträger ins Netz fliegen. Das sah schon alles sehr amateurhaft aus – hoffentlich lassen sich die Deutschen davon einlullen. Nimmt man dieses Spiel als Grundlage für eine EM-Partie, könnten man als Löw-Schützling leicht überheblich werden . . .

„3:0 zur Pause für die Heimmannschaft, das hatten wir auch lange nicht mehr“, sagte Lotto King Karl, der gemeinsam mit Dirk Dröge durch das Programm dieses Nachmittags führte. Immerhin aber hatten die Dänen etwas auf Lager, was auch dem HSV gut zu Gesicht stehen würde: Als der Dänen-Torwart Sörensen in der Anfangsphase verletzt war, kam ein „Mediziner“ zu ihm ans und hinter das Tor, hörte sich die Sorgen des Keepers an – und sofort signalisierte der Mediziner per Funk (!) zur Bank, wie schwer diese Verletzung ist. Der Torwart musste wenig später ausgewechselt werden. Aber das war schon neu. So etwas habe ich in der Bundesliga noch nie gesehen, aber ist schnell, effektiver und einfach nur profihaft. Denn sofort nach dem Signal machte sich der zweite Keeper warm . . . Wieder was gelernt.

Was zudem festgehalten werden muss: Das Beste an Dänemark waren an diesem Bilderbuch-Nachmittag die Fans. Die machten erst Stimmung, dann waren sie nach dem 0:2 kaum noch zu hören und zu sehen, doch als sie den Schock verdaut hatten, waren sie voll wieder da: „Danmark, Danmark, Danmark!“ Konnte sich sehen und hören lassen. Trotz der Tatsache, dass sie nach dem Halbzeitpfiff des guten Münchner Schiedsrichter Dr. Felix Brych (unser Mann für die Olympischen Spiele in London) ein riesiges Pfeifkonzert veranstalteten. Aber watt mutt, datt mutt.

Und von den Brasilianer habe ich gelernt, dass es am Zuckerhut tatsächlich doch noch bessere Fußballer gibt, als Thiago Neves und Alex Silva gibt. Die hatte sich der HSV ja einst zu eigen gemacht, aber besser wäre es wohl gewesen, die richtig guten Brasilianer nach Hamburg zu holen – und nicht die dritte Wahl.

Apropos: Bei den Dänen spielte Christian Eriksen mit, der Ajax-Spieler wird ja als großes Talent und als kommender Mann im europäischen Fußball gepriesen, aber so richtig viel war davon in Hamburg nicht zu sehen. Vielleicht lag es ja daran, dass die dänische Truppe allgemein zu schwach war.

Dass das Spiel in der zweiten Halbzeit verflachte, das lag wohl daran, dass die Brasilianer nicht mehr wollten, und die Dänen noch immer nicht richtig konnten. Daran konnte auch das Ehrentor nichts ändern, denn das war irregulär. Bendtner stand bei seinem Abstaubertor im Abseits (71.), aber die Brasilianer reklamierten nicht einmal. Die zweite Halbzeit war dennoch eine Klasse schlechter als die erste.

Egal, denn dann gab es Schweiz gegen Deutschland. Bayern-frei. Und obwohl die deutsche Mannschaft schwungvoll startete, so war das doch eine Enttäuschung, diese Vorstellung der Löw-Bubis. Ein leichtes Training unter Wettkampfbedingungen. Ähnlich wie Dänemark. Deutschland verlor 3:5. Wie einst, 1954, als es ein 3:8 in der Schweiz gegen Ungarn gab.

Alles halb so wild, und wahrscheinlich werden beide Trainer, sowohl Morton Olsen als auch Jogi Löw, unisono sagen: „Wenn wir heute schon in EM-Form wären, dann hätten wir ganz sicher etwas falsch gemacht – nein, nein, wir bemühen uns selbstverständlich um eine Punktlandung zur EM.“ Natürlich, klar Trainer, sowieso. Wobei ja wohl allen klar wie Kloßbrühe sein dürfte, dass diese deutsche Mannschaft ohnehin kein zweites Mal in dieser Formation antreten wird.

Dennoch tat es schon weh, wie diese Gegentore fielen. Beim 1:0 der Schweiz schlief die rechte Abwehrseite, Höwedes lief hinterher, in der Mitte standen Hummels und Schmelzer schlecht – der (Ex-)Leverkusener Derdiyok traf nach Belieben (21.). Und in der 23. Minute traf Derdiyok nochmals. Weite Flanke aus der linke Halbposition, Mertesacker steht schlecht, Dortmunds Schmelzer (der „Ersatzmann“ für unseren Dennis Aogo!) kommt zu spät, und Torwart-Debütant Marc-Andre ter Stegen (Mönchengladbach) blieb auf „halber Höhe Vanilla“ etwas verkümmert stehen – Kopfball, Tor, 2:0 für die Eidgenossen. Immerhin: Hummels verkürzte Sekunden vor der Pause per Kopf auf 1:2 – Pause.

Und nach dem Seitenwechsel gleich 3:1. Derdiyok? Oder der Fast-Hamburger Xhaka mit dem Arm? Wie auch immer, die deutsche Abwehr nahm dänische Züge an – nicht vorhanden. Dabei wäre Mertesacker, der Funkturm, eigentlich prädestiniert, per Kopf dahinten aufzuräumen – aber der Arsenal-Profi machte es nicht. Dafür hatte er wieder einen und seinen obligatorischen „Roller“ im Repertoire. Und der geht so: Wenn Mertesacker viel Zeit und viel Platz hat, dann guckt er wie ein Spielmacher und streichelt den Ball mit der Sohle still vor sich hin – bevor er ihn nach vorne spielt. Das hat einst Franz Beckenbauer so gemacht, aber dem hat man das auch immer abgenommen, nur Mertesacker? Schuster, bleib bei deinen Leisten. Köpfen wäre besser. Und noch besser wäre köpfen, wenn gegnerische Standards in den deutschen Strafraum segeln. Aber gut, Jogi Löw wird es registriert haben.

Wie natürlich auch das Tor zum 2:3. Ein Weitschuss von Schürlle, Benaglio spring (absichtlich? Nein, ein Scherz!)) zur Seite, Tor (63.). Aber ter Stegen wollte das nicht auf sich sitzen lassen, auch er kann Torwartfehler – 2:4 per Kopf von Lichtseiner. Eindeutig ging dieser Treffer auf das Konto des deutschen Torhüters. Und auch Schmelzer sah wieder alles andere als gut dabei aus – aber Aogo ist jetzt im Urlaub.

Um noch einmal auf das Wort Torwartfehler zurückzukommen. Wolfsburgs Benaglio legte dem (Ex-)Mönchengladbacher Reus das 3:4 vor (73.). In der 76. Minute dann endlich mal wieder ein schöner Freistoßtrick. Allerdings der Schweizer. Ist mir rätselhaft, warum das erstens Deutschland nie schafft, und zweitens auch keine (oder kaum eine) deutsche Profi-Vereinsmannschaft. Die haben alle keine Zeit, so etwas ein zu studieren . . . Erst traf der frühere HSV-Spieler Reto Ziegler (der hier nie zum Zuge kam!) den Pfosten, und dann staubte Mehmedi zum 5:3 ab. Es handelte sich bei diesem Treffen in Basel aber nicht um ein Handballspiel. Und die Deutschen kamen ja immerhin direkt aus einem knallharten Trainingslager aus Südfrankreich. Erst die Anforderungen im täglichen Training, dann die Reisestrapazen – da muss man schon Mitleid haben. Aber, wie geschrieben, es geht hier ja um die Löwsche Punktlandung.

So, das war der Fußball-Tag heute, gleich geht es mit „Matz ab live“ weiter, „Scholle“ und ich haben zwei Kollegen zu Gast: Lars Pegelow vom NDR 90.3 und unseren „verlorenen Sohn“, Christian Pletz, der einst von „Matz ab“ (und natürlich dem Hamburger Abendblatt) zu Red Bull Salzburg gewechselt ist. Also bis gleich.

PS: Ich werde zu Beginn eine kleine Frage stellen – ich habe noch ein HSV-Trikot im Schrank, das derjenige erhält, der die richtige Antwort zuerst in den „Matz-ab-Blog“ schreibt.

19.48 Uhr

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