***Aktualisiert: HSV schlägt Pauli 3:2 n.V.****Nichts los – bis auf van der Vaart…und Raschi…

31. Mai 2012

****Aktualisiert: Der HSV gewinnt das letzte Stadtderby im U19-Pokalhalbfinale gegen den FC St. Pauli mit 3:2 nach Verlängerung und zieht ins Pokalfinale ein. HSV-Torschützen: 1:1 Langer, 2:1 Klaes, 3:1 Akdogan******

Ich weiß nicht, wer von Euch gestern genau wie ich das Spiel der Niederlande gesehen hat. Aber die, die es taten, werden mir zustimmen wenn ich sage: Bitter, dass sich Sneijder verletzt hat. Bitter zum einen, weil ich es nicht mal einem Niederländischen Fußballer gönne. Aber eben auch bitter, weil Bondscoach Bert van Marwijk so zur einzig richtigen Entscheidung gezwungen wurde, Rafael van der Vaart aufzustellen. Denn der vielleicht wertvollste HSV-Profi des letzten Jahrzehnts ist in absoluter Topform. Die zeigte er nicht nur in der Saison bei Tottenham, das nur durch den unglaublichen Champions-League-Gewinn Chelseas, die als Titelverteidiger automatisch qualifiziert sind, aus der Champions League flog. „Ich habe ein gutes Jahr hinter mir, fühle mich topfit“, sagt van der Vaart, der gegen die Slowakei nach seiner Einwechslung nicht nur den zweiten Treffer für die Oranje erzielte, sondern anschließend in den niederländischen Medien zum Gewinner des Spiels erklärt wurde. „Wir wussten auch vorher, was wir an ihm haben“, so van Marwijk.

Und jetzt soll van der Vaart nach Schalke wechseln? Unfassbar! Ehrlich gesagt auch irgendwie unvorstellbar für mich, den verlorenen Sohn bei den Königsblauen zu sehen. Und dennoch muss ich sagen: Es ist definitiv was dran an dem Gerücht. Denn van der Vaart selbst will wieder zurück in die Bundesliga. Schalke war zudem vor zwei Jahren schon an dem heute 29-Jährigen dran und entschied sich aus noch immer ungeklärten Gründen am Ende gegen van der Vaart – und für Jurado, der anschließend nie so richtig Fuß fassen konnte. Jetzt scheinen die Schalker ihren Fehler eingesehen zu haben. Jurado geht zurück zu Atletico Madrid – und van der Vaart soll kommen. Das bestätigte auch sein Berater Robert Geelings gegenüber dem „Kicker“: „Ich kann bestätigen, dass Schalke interessiert ist.“ Und auch van der Vaart scheint von dem Interesse gehört zu haben. Mit einem verschmitzten Lächeln gab es dem niederländischen TV-Mann gestern auf die Frage nach einem anstehenden Wechsel die Antwort: „Ich habe davon gelesen. Aber konkret ist nichts, bei mir hat sich offiziell noch niemand gemeldet.“ Dafür inoffiziell? „Im Prinzip bleibe ich bei Tottenham, auch wenn man im Fußball nie genau weiß, was passiert…“

Oh Mann, das klingt nach ernsthaften Wechselgedanken. Zumal ihm sein Landsmann Klaas-Jan Huntelaar sicher von den Vorzügen des S04 berichten wird. Zumindest von den sportlichen – denn städtetechnisch kann Gelsenkirchen Hamburg nicht das Wasser reichen, zumal Sylvie van der Vaart Hamburg als zweite Heimat sieht und nur zu gern wieder in die Hansestadt ziehen würde.

Ebenso gern würde ihr Klaus Michael Kühne diesen Traum erfüllen – sofern sie Rafael im Gepäck hat. Unter Labbadia scheiterte Kühne an dem Veto des heutigen Stuttgart-Trainers, weil van der Vaart nicht in dessen Konzept passen würde. Einer der wenigen, dafür aber umso fataleren Fehlern von Labbadia. Wobei ich ihm zugutehalten möchte, dass er ohne echten Sportchef unterwegs war, der ihm in solchen schwierigen Phasen geholfen hat. Aber egal, heute ist Thorsten Fink Trainer und hat mit Frank Arnesen einen erfahrenen Sportchef, der von van der Vaart nur in den höchsten Tönen spricht. Dass das allein nicht reicht, ist klar. Aber bei den „turnusmäßigen Informationsgesprächen mit Kühne“, wie Jarchow die Termine mit dem Milliardär nennt, dürfte die ehemalige Nummer 23 definitiv ein Thema sein. „Bei einer Fifty-Fifty-Entscheidung würde er wohl eher zu Schalke und somit in die Champions League wechseln“, hat mir ein sehr guter Freund van der Vaarts heute erzählt – und mich damit nicht glücklicher gemacht. Im Gegenteil, ich bin einmal mehr gewillt, hier meine Bitte an den HSV und vor allem Herrn Kühne zu richten: Versuchen Sie alles. Und sollte dieser Transfer auch nur ansatzweise realisierbar sein – bitte machen. Denn obwohl der HSV mit derartigen Rückkehrern nicht nur gute Erfahrungen gemacht hat (ich denke da insbesondere an den damals teuersten Transfer der Vereinsgeschichte, Jörg „Ali“ Albertz), van der Vaart ist eine andere Hausnummer…

Und wenn wir den nicht kaufen können, dann doch bitte selbst ausbilden. Eigentlich wollte ich heute Abend das U19-Pokalhalbfinale des HSV gegen den FC St. Pauli sehen. Allerdings war der Weg raus nach Norderstedt mal wieder komplett dicht. Hat ja auch geregnet, da muss man schon mal 20 Kmh weniger fahren als erlaubt. Ist ja rutschig…

Egal wie, ich wollte mir einen erneuten Überblick über den direkten Profinachwuchs machen, hatte mich besonders auf den Seeler-Enkel Levin Öztunali und Matti Steinmann gefreut. Zudem wollte ich mich vor Ort mit Verantwortlichen treffen, um hier einen kleinen Überblick über die Nachwuchsarbeit zu geben. Das hole ich morgen nach – versprochen. Und für alle, die darauf gar nicht mehr warten können, weil ich nicht vorgreifen darf und will: morgen einfach Abendblatt kaufen…

Ansonsten war heute ein sehr stressiger und anstrengender, weil unglaublich ereignisloser Tag. Abraham? „Nichts Neues.“ Spielerverkäufe? „Keine aktuellen Gespräche.“ Ein zentraler Mittelfeldmann? „Kommt. Aber aktuell gibt’s da auch nichts Neues.“ Anhand der von verschiedenen Funktionsträgern getroffenen Aussagen könnt Ihr erahnen, was ich mit „ereignislos“ meine. Selbst die Meldungen, dass Paolo Guerrero sich selbst als Spanien-Liebhaber geoutet haben soll und nur zu gern für Espanyol auflaufen würd, wurden von dem Angreifer höchstpersönlich dementiert. Allerdings bleibt es gerade bei ihm dabei: Kommt ein passender Abnehmer, ist Guerrero weg.

Apropos weg – das bin ich dann jetzt auch mal. Getreu dem Motto: Wenn es nichts zu sagen gibt – einfach mal die Fr… halten. In diesem Sinne, bis nachher! Da werde ich Euch das Ergebnis vom letzten Stadtderby der Saison nachreichen. Und denkt dran: Alle, die „Raschis“ Epos schon gelesen haben können hier stoppen. Allen anderen empfehle ich – obwohl ich nicht in allen Punkten zustimme sind es, wich finde, durchaus nachvollziehbare Ansichten – eine weiterzulesen. Deshalb, Ehre, wem Ehre gebührt: Von mir ein großes Kompliment, Raschi! Ein sehr ausgewogener, gelungener und interessanter Beitrag!

Scholle

Raschi (am 31. Mai um 16.23 Uhr): „Was genau sollen die alten Stars, die hier vor dreißig Jahren mal gespielt haben, den Jungspunden, deren Eltern sich damals noch nicht einmal kannten, denn sagen? Soll Kargus ihnen ein Bild malen, soll Hrubesch ihnen etwas vom Pferd erzählen oder sein Dorschangel-Buch schenken? Die können ja gerne mal einen gemeinsamen Hüttenabend im Zillertal machen, am besten noch mit Herrmann dabei, aber sobald die alten Recken anfangen über die alte Zeit zu palavern, gehen Töre, Sala und Co. doch lieber schon mal aufs Zimmer und daddeln auf ihrer Playsi Barcelona gegen ManCity oder so.
Dieser Ansatz, die großen Spieler aus der großen, erfolgreichen Zeit einzubinden, kommt ungefähr dreißig Jahre zu spät. Heute kennt von denen den HSV doch überhaupt keiner mehr, heute haben die alle andere Jobs oder Interessen. Klar ist es verlockend, die erfolgreichen Vorbilder abzukupfern, und wenn es bei Bayern mit Hoeneß, dem Kaiser und Rummenigge so gut klappt(e), dann müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn das bei uns mit Uwe, Hrubesch und Kaltz nicht ebenfalls gelänge.
Der Unterschied ist nur, dass in München die letzten dreißig Jahre gearbeitet wurde, das dort über dreißig Jahre lang etwas aufgebaut wurde und dort auch ein Hoeneß seinen Job erst gelernt hat und darin gewachsen ist. Der Ruf nach den Alten ist für mich deshalb auch nichts weiter als ein erster Lösungsreflex, einer, in dem sich die große Sehnsucht nach Titeln widerspiegelt, die jeder HSV-Fan nun einmal tief in sich hat. Dieser Ruf darf aber nicht zum Allheilmittel werden, er darf nicht die letzte Hoffnung des Vereins sein.
Der Weg zurück ist lang, vielleicht keine dreißig Jahre, aber er ist und wird lang. Aber je eher wir ihn gehen, je eher wir aufhören an die Wunderheiler mit den großen Namen zu glauben, desto eher kommen wir auch ans Ziel.
Ich will jetzt nicht wieder irgendwelche Vorbilder hervorkramen oder aufbauen – wir sind der HSV, wir brauchen keine Vorbilder, müssen endlich unseren eigenen Weg finden – aber der Blick auf Dortmund, wo Watzke und Klopp gerade den zweiten großen Club Deutschlands etablieren, zeigt doch, dass es auch ohne die großen und altgedienten Vereinsrecken vergangener Tage geht. Wir müssen nur endlich damit anfangen vorauszugucken anstatt immer wieder zurück (vdV ist dafür übrigens auch nur ein Beispiel aus etwas jüngerer Vergangenheit.)
Das heißt allerdings nicht, dass wir unsere eigenen Ansprüche aufgeben. Wir brauchen schon Ziele. Und diese Ziele müssen von oben vorgegeben werden und bis unten, bis hin zum Zeugwart und Bednarek ausgeführt und mit Leben gefüllt werden – alle müssen ihre persönlichen Ziele diesem Vereinsziel, diesem Streben nach zukünftigem Erfolg unterordnen. Wir müssen endlich mit der Arbeit beginnen.
Aber wie genau sieht die Arbeit aus? Wer macht die Arbeit?
Wenn unser Ziel, auf das sich vielleicht sogar noch alle einigen können (aber wirklich nur vielleicht – bei Bednarek, Ertel, Erhardt, Hunke und Co. vermute ich eigentlich ganz andere Ziele) möglichst schneller, aber vor allem nachhaltiger und anhaltender Erfolg ist, dann wären wir ja schon einen großen Schritt weiter, denn dann müssten wir nur noch gucken, was dafür erforderlich ist und was wir in der Form (noch) nicht haben.
Fangen wir doch mal oben an: Was ist die Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden?
Zum einen sollte er die Ziele vorgeben. Von Hoffmann (Blick zurück, ich weiß…) hörte man, er wolle innerhalb von fünf Jahren mit dem HSV unter die Top 20 Europas und er hat es geschafft. Jarchow hingegen verweist darauf, dass der HSV in seiner Geschichte eigentlich überwiegend erfolglos war, er aber „natürlich dem Zuschauer etwas bieten“ wolle. Das ist mit dem Abstiegskampf schon mal ganz hervorragend gelungen… Ziele, oder auch Visionen, wie es hier immer wieder genannt wird, sind in dieser Aussage aber nicht zu erkennen.
Es wäre aber ungerecht von mir, Jarchows momentanes Hauptanliegen, die finanzielle Gesundung des Vereins, nicht als Zielvorgabe zu erkennen. Aber auch wenn ich sein Ziel erkenne, so zweifel ich doch an seinem Weg. Immerhin hat der HSV im ersten Jahr Jarchows ein Minus von sechs Millionen gemacht, ein so großes Minus hat Hoffmann in seiner gesamten Amtszeit, und zwar auch in den Jahren, in denen die Mannschaft den Uefa-Cup bzw. die Euroleague verpasste, obwohl der Gehaltsetat aufgrund der bestehenden Verträge noch weitaus höher als der heutige war, nie gemacht (und ich glaube schon, dass der HSV auch unter Hoffmann Ablösesummen oder –raten für Spieler gezahlt hat.) Mir geht es jetzt aber gar nicht darum, Hoffmann zu huldigen, ich frag mich nur, läuft da gerade bei der Erreichung der Ziele etwas schief? Und ich frag mich das umso mehr, wenn ich höre, dass unser einziges Faustpfand, unser einziger Wettbewerbsvorteil der nächsten Jahre, nämlich der Vorsprung gegenüber anderen Bundesligisten bei der Stadiontilgung, jetzt verspielt und verscherbelt werden soll.
Aber zurück zur Arbeit des Vorstandsvorsitzenden, zurück zu einer Art Anforderungsprofil. Ich glaube, dass der Chef des Ganzen auch den Überblick über alles haben sollte, dazu gehört auch, dass er Strömungen innerhalb des Vereins erkennt und diese, sofern sie der Sache, dem Erfolg, abträglich sind, beseitigt oder ihnen zumindest entgegenwirkt. Und selbstverständlich ist der HSV ein zerrissener Verein, selbstverständlich gibt es hier Lager- und Grabenkämpfe; das hat nach der MV, die schonungslos gezeigt hat, dass diese Gräben sich aber mindestens bis in den Aufsichtsrat erstrecken, selbst Dieter erkannt. Jarchow aber stellt sich hin und sagt allen Ernstes „Ich kann da keine wirklichen Lager erkennen.“ Entweder kann er es wirklich nicht, was nicht gerade für seinen Ein- und Überblick in den Verein, den er führen soll, spricht, oder er will es nicht, womit er seiner Verantwortung als Vorsitzender, der auch die Aufgabe hat, alle möglichst zu einen und auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören, nicht gerecht wird. Im Gegenteil, er macht sich, indem er die Augen vor der Realität verschließt, mitschuldig, mitschuldig daran, dass der HSV von Tag zu Tag mehr auseinanderdriftet und irgendwann vielleicht auch nicht mehr gekittet werden kann. Jarchow spielt mit dem Vereinsfrieden. Als VV hätte er jedoch die Aufgabe, für eben diesen zu sorgen oder ihn wiederherzustellen. Er muss da Lösungswege finden, ob das dann gleich die von Hoffmann geforderte Ausgliederung ist, steht dann ja noch auf einem ganz anderen Blatt. Aber den runden Tisch, den Friedensgipfel, den könnte er als Vorsitzender durchaus einberufen, genauso wie die Strategiegespräche – Jarchow hätte als Chef die Macht, endlich wieder alle dazu zu bewegen, miteinander zu reden, alle wieder ins Boot zu holen anstatt eine Seite durch das Abwenden seines Blickes auf die vereinsinternen Streitereien immer mehr auszugrenzen.
Aber weiter, als Vorstandsvorsitzender sollte man idealerweise auch ehrlich sein und Integrität besitzen. Die und das aber sprechen Jarchow nach seinem „Zurück-auf-den-Dauerkartenplatz“-Statement, auf das postwendend die Beförderung vom Interims- zum Dauerchef folgte, nicht wenige ab. Die nochmalige unnötige vorzeitige Verlängerung seines Vertrages, hat die Zweifel an seiner Aufrichtigkeit ein weiteres Mal genährt. Ein Makel, für den er mitverantwortlich ist und den er wohl auch nicht mehr los wird.
Ich will mich hier aber gar nicht darin verlieren, Jarchow als schlechten Chef zu enttarnen, vielmehr will ich versuchen aufzuzeigen, was ein guter Chef idealerweise so haben könnte. Neben den Zielvorgaben und der Fähigkeit, eine verschworene Einheit zumindest außerhalb des Platzes zu befördern, sollte ein Chef auch Ideen haben. Er sollte die Wirtschaft mit ins Boot holen, sollte eine Art Aufbruchstimmung erzeugen, Missstände erkennen und beseitigen, den Finger in die Wunde legen und Verbesserungsvorschläge unterbreiten und manchmal vielleicht auch die Spieler bei der Ehre packen.
Ein VV des HSV könnte eine noch nie da gewesene Nachwuchsoffensive starten, indem er ein paar Firmen oder Privatleute als Investoren gewinnt, die in einen Fond für die Jugendarbeit einzahlen und selbstverständlich an den Einnahmen aus späteren Erlösen für diese Nachwuchskicker partizipieren. Genauso könnte ein VV nach einer Saison wie der letzten auf die Spieler zugehen, sie sanft bei der Ehre packen, und ihnen vorschlagen, nach jedem schlechten Spiel auf ihre Prämien zu verzichten oder einen Teil ihres Gehaltes zu spenden und sich damit ebenfalls (freiwillig) an der Finanzierung der Nachwuchsoffensive zu beteiligen. Warum sollte das nicht klappen, es müssen ja keine Unsummen sein und die Spieler könnten zeigen, dass sie doch eine größere Verbundenheit mit dem Verein, für den sie gerade kicken, haben, als so manch einer denkt.
Ich will meine unausgegorenen Ideen jetzt gar nicht als der Weisheit letzter Schluss hinstellen, aber diese Denkrichtung kann ein VV schon mal einschlagen und, wenn er damit erstmal anfängt, daraus auch sicher tragfähige Modelle erstellen, die am Ende vielleicht sogar umsetzbar sind.
Aber auch ein Chef handelt nicht alleine, er braucht fähige Leute an seiner Seite. Über den Vorstand für Mitgliederbelange, Oliver Scheel, möchte ich gar nicht groß reden, der ist für mich als Hardcore-SCler, der scheinbar nur seine eigenen Leute kennt, genauso eine krasse Fehlbesetzung wie Sven Brux als Sicherheitschef bei unserem Nachbarn St. Pauli. Gerade Scheel hat die Aufgabe, die Strömungen in der Mitgliedschaft zu erkennen und sich ein Gesamtbild zu verschaffen, betreibt aber nichts anderes als Klientelpolitik, und zwar für die Abteilung, die er selbst mit ins Leben gerufen hat. Zielorientiertes Handeln auf diesem Posten sieht für mich anders aus.
Im Verbund mit dem Sportchef müsste der Vorsitzende aber auch dafür sorgen, dass die Strukturen in der Nachwuchsförderung endlich stimmen. Es reicht nicht, auf das Stichwort der „Geldvernichtungsmaschine“ Nachwuchsförderung anzuspringen und seinem Vorgänger das Wort im Munde umzudrehen, obwohl man eigentlich derselben Ansicht bezüglich der fehlenden Effizienz in diesem Bereich ist. Was sollen diese nie enden wollenden Sticheleien, was soll dieser Nachtretreflex? Lenkt da jemand von seiner eigenen Leistung ab, hat da jemand vielleicht nur diese eine Leiher, oder zielt da jemand auf den Applaus seiner Unterstützer ab?
Viel wichtiger wäre es doch, den gesamten Bereich einmal ohne Rücksicht auf Verluste zu durchleuchten. Was läuft da schief? Wieso ist dieser Bereich denn seit Jahren nicht mehr als eine „Geldvernichtungsmaschine,“ wieso können die Streitereien zwischen Nachwuchstrainern und Nachwuchskoordinator über Wochen und Monate schwelen, ohne dass da konsequent gehandelt wird? Hier gäbe es ja mit Hrubesch tatsächlich mal einen alten Recken, der uns weiterbringen könnte; aber den hat anscheinend noch niemand über ein Engagement in diesem Bereich gefragt. Aber Hrubesch hin oder her, auf diese Posten gehört Kompetenz, unabhängig vom Namen oder längst verflogenem Stallgeruch. Und wo findet man die? Da, wo es genau in diesem Bereich schon mal geklappt hat. In Barcelona, in Amsterdam, in Freiburg, Mainz oder Stuttgart, und mit Hrubesch eben auch beim DFB.
Wenn es so sein sollte – ich weiß es nicht – dass hier seit Jahren die falschen Leute rumwurschteln, dann braucht man mal einen harten Schnitt und dann echte Kompetenz, Know-How eben, das man dann auch mal von außen holen kann, aus Barcelona, Amsterdam, Freiburg, Dortmund, Stuttgart, dem DFB oder sonst woher. Aber hier wird mit Basti Reinhardt jemand zum Nachwuchschef befördert, weil er sich damals als komplett überforderter Sportchef so loyal enteiern lassen hat, und jetzt wird ihm mit Michael Schröder jemand zur Seite gestellt, der in der Scouting-Abteilung nicht mehr gebraucht wird. Und demnächst sollen Jarolim und Benjamin zurück, nicht weil sie ihre Kompetenz irgendwo bewiesen hätten, sondern weil sie so (verdiente) alte Spieler, liebe Kerle und loyale Kämpfer im Zeichen der Raute sind oder waren. Klar, warum nicht, kann ja klappen, aber es herrscht dabei mal wieder das Prinzip Hoffnung. Sie sollen gerne kommen, ganz speziell Collo, aber eben nicht gleich in verantwortlicher Position.
Wir müssen endlich weg davon, Freunden und alten Fanlieblingen wichtige, wenn nicht entscheidende Posten zuzuschanzen, das gilt für Vorstand, Aufsichtsrat und Nachwuchsbereich gleichermaßen. Wir müssen uns endlich wieder professioneller aufstellen und unsere Arbeitsplätze mit Fachleuten besetzen anstatt aus Dankbar- oder Gefälligkeit. Vielleicht haben wir schon viel zu viele alte Spieler mit eingebunden, ich weiß es nicht, aber wir haben auf jeden Fall noch nicht ausreichend zielorientiert arbeitende Kompetenz…

434 Reaktionen zu “***Aktualisiert: HSV schlägt Pauli 3:2 n.V.****Nichts los – bis auf van der Vaart…und Raschi…”

  1. randnotiz sagt:

    Abramo holt Hulk für 47 Mio. amn wa könnten wir uns für diese Summe für Spieler leisten.
    .
    Überhaupt unglaublich was Abramo in den FC Chelsea gepumpt hat:
    .
    Abramowitsch’ ewige Einkaufsliste
    .
    Saison 2003/2004 – 172,2 Millionen Euro
    Damien Duff: 26,5 Millionen Euro (Blackburn Rovers)
    Hernan Crespo: 26,0 Millionen Euro (Inter Mailand)
    Juan Sebastian Veron: 22,5 Millionen Euro (Manchester United)
    Claude Makelele: 20,0 Millionen Euro (Real Madrid)
    Adrian Mutu: 19,0 Millionen Euro (AC Parma)
    Scott Parker: 14,0 Millionen Euro (Wigan Athletic)
    Wayne Bridge: 10,5 Millionen Euro (FC Southampton)
    Njitap Geremi: 10,0 Millionen Euro (Real Madrid)
    Joe Cole: 9,9 Millionen Euro (West Ham United)
    Glen Johnson: 8,3 Millionen Euro (West Ham United)
    Alexej Smertin: 5,5 Millionen Euro (Girondins Bordeaux)
    .
    Saison 2004/2005 – 161,9 Millionen Euro
    Didier Drogba: 37,0 Millionen Euro (Olympique Marseille)
    Ricardo Carvalho: 30,0 Millionen Euro (FC Porto)
    Paulo Ferreira: 20,0 Millionen Euro (FC Porto)
    Arjen Robben: 18,0 Millionen Euro (PSV Eindhoven)
    Petr Cech: 13,0 Millionen Euro (Stade Rennes)
    Thiago: 12,0 Millionen Euro (Benfica Lissabon)
    Alex: 11,5 Millionen Euro (FC Santos)
    Mateja Kezman: 7,5 Millionen Euro (PSV Eindhoven)
    Alcides: 0,9 Millionen Euro (SC Vitoria)
    .
    Saison 2005/2006 – 91,725 Millionen Euro
    Michael Essien: 38,0 Millionen Euro (Olympique Lyon)
    Shaun Wright-Philipps: 31,5 Millionen Euro (Manchester City)
    Asier del Horno: 12,0 Millionen Euro (Athletic Bilbao)
    Slobodan Rajkovic: 5,2 Millionen Euro (OFK Belgrad)
    Lassana Diarra: 4,5 Millionen Euro (AC Le Havre)
    Maniche: 0,3 Millionen Euro (Leihgebühr/Dynamo Moskau)
    Harry Worley: 0,225 Millionen Euro (Stockport County)
    .
    Saison 2006/2007 – 94,7 Millionen Euro
    Andrej Schewtschenko: 46,0 Millionen Euro (AC Mailand)
    John Obi Mikel: 23,6 Millionen Euro (Lyn Oslo)
    Khalid Boulahrouz: 13,2 Millionen Euro (HSV)
    Ashley Cole: 7,4 Millionen Euro (FC Arsenal)
    Salomon Kalou: 4,0 Millionen Euro (Feyenoord Rotterdam)
    Ben Sahar: 0,5 Millionen Euro (Hapoel Tel Aviv)
    .
    Saison 2007/2008 – 60,9 Millionen Euro
    Nicolas Anelka: 19,9 Millionen Euro (Bolton Wanderers)
    Florent Malouda: 19,0 Millionen Euro (Olympique Lyon)
    Branislav Ivanovic: 12,0 Millionen Euro (Lokomotive Moskau)
    Belletti: 5,5 Millionen Euro (FC Barcelona)
    Franco Di Santo: 4,5 Millionen Euro (Audax Italiano)
    .
    Saison 2008/2009 – 30,5 Millionen Euro
    José Bosingwa: 20,5 Millionen Euro (FC Porto)
    Deco: 10,0 Millionen Euro (FC Barcelona
    .
    Saison 2009/2010 – 28,55 Millionen Euro
    Juri Schirkow: 21,0 Millionen Euro (ZSKA Moskau)
    Daniel Sturridge: 5,8 Millionen Euro (Manchester City)
    Nemanja Matic: 1,75 Millionen Euro (MFK Kosice
    .
    Saison 2010/2011 – 126,5 Millionen Euro
    Fernando Torres: 58,5 Millionen Euro (FC Liverpool)
    David Luiz: 30,0 Millionen Euro (Benfica Lissabon)
    Ramires: 22,5 Millionen Euro (Benfica Lissabon)
    Yossi Benayoun: 7,0 Millionen Euro (FC Liverpool)
    Tomas Kalas: 6,0 Millionen Euro (Sigma Olmütz)
    Matej Delac: 3,0 Millionen Euro (NK Inter Zapresic)
    .
    Saison 2011/2012 – 85,7 Millionen Euro
    Juan Mata: 26,7 Millionen Euro (FC Valencia)
    Romelu Lukaku: 22,0 Millionen Euro (RSC Anderlecht)
    Raul Meireles: 13,5 Millionen Euro (FC Liverpool)
    Thibaut Cortois: 9,0 Millionen Euro (KRC Genk)
    Lucas Piazon: 7,5 Millionen Euro (FC Sao Paulo)
    Oriol Romeu: 5,0 Millionen Euro (Barcelona II)
    Ulises Dávila: 2,0 Millionen Euro (Dep. Guadalajara)
    .
    Saison 2012/2013 – 97,3 Millionen Euro (bisher)
    Hulk: 47,5 Millionen Euro (FC Porto/Transfer noch nicht bestätigt)
    Eden Hazard: 40 Millionen Euro (OSC Lille/Transfer noch nicht bestätigt)
    Marko Marin: 9,8 Millionen Euro (Werder Bremen)
    .
    (Quelle: Bild.de)
    .
    Also das wäre mir als Fan ein wenig zuviel. Aber wahrscheinlich gewöhnt man sich daran:)

  2. randnotiz sagt:

    Nordbert sagt:
    1. Juni 2012 um 16:29
    .
    .
    OKI DOKI

  3. Bubi Hönig sagt:

    Der Beißreflex ist bei einigen Leuten hier extrem ausgeprägt. Es scheint denen wohl gut zu tun… Für den Blog ist das eher kontraproduktiv und läßt die Diskussionen oft auf ziemlich kindlichen Niveau verharren. Schade.

  4. WORTSPIELER sagt:

    @Meier 2 (14:08 Uhr) + @Marronniers (15:18 Uhr)

    ich finde den unterschied zwischen dem vorjahr “4 kündigen von 50 logen” und der aktuellen saison “12 kündigeungen von 50 logen” schon eklatant, als dass man es für nicht bedenklich halten müsste…!

    erstaunlich, dass CEJ das entweder im “großen interview – teil I” verschleiern (“hängen ein wenig hinterher” // “schleppender verkauf”) wollte oder – noch wesentlich schlimmer – nichts davon wusste…!? wenn ich bedenke, um welche einsparungen (summen) es gerade geht, ist das schon eine echte hausnummer, die im etat noch nicht gedeckt wäre…!

  5. Bubi Hönig sagt:

    Platz 10 bis 11 halte ich für eine traurige Prognose. Wenn die ernsthaft sein sollte erwarte ich von diesem Verein Maßnahmen zur Verbesserung der sportlichen Lage. Was ist das nur für ein Leisetreter-Stil? Tut mir leid, aber das ist genau das, was ein CEJ zu verkörpern scheint.Tschüs.

  6. HSV Bayer sagt:

    Wie im Kindergarten: Bääh, der hat zuerst gehauen! Bääh

  7. @ HSV Bayer,
    .
    ;) genau das dachte ich auch…… ;)
    .
    Noch einen THW Sieg (!)

  8. Schenefelder sagt:

    Was die Logen angeht, denke ich, dass viele Kunden tatsächlich noch warten was beim HSV in Sachen Mannschaft noch so passiert. Bei den Dauerkarten sieht es doch gar nicht so schlecht aus.
    .
    Außdem muss man sich gar keine Sorgen machen, was die verkauften Logen angeht, wenn man die interne Kalkulation nicht kennt. Aus vielen Serviceunternehmen kenne ich die Zahl 85%, die man vermietet haben muss, um seine Kosten zu decken. Da ich die Zahlen beim HSV nicht kenne, halte ich mich in diesem Punkt raus – und hoffe, dass zum Saisonstart alle Logen wieder besetzt sind.
    .
    Tatsächlich wird Jarchow nicht alle Daten und Fakten kennen. Dafür hat er in der Tat seine Leute. Die Frage ist nur, wie man mit seinem “Halbwissen” umgeht. Sein Satz, dass alle wir noch hinterherhängen, wird dadurch natürlich wieder auf der Schlachtbank feinsäuberlich filetiert…!
    .
    Vorschlag an alle Blogger, die sich Sorgen machen, dass nicht alle Logen verkauft werden: Kauft euch doch eine Loge für die nächste Saison – ab 5 Jahren gibt es bestimmt auch Rabatt!
    .
    Ich werde mir für die nächste Saison das erste Mal eine Dauerkarte kaufen und warte sehnsüchtig auf den freien Verkauf!

  9. Kindergartencop ;)

  10. Ritsche Dipp sagt:

    .
    Heute Tag der Statistiken? Hab meine von vorhin nochmal aufgemöbelt. Jetzt mit Torschützenkönig des jeweiligen Meisters.
    .
    Beweisen lässt sich wie immer nichts, aber es fällt schon auf, dass du einen Spieler brauchst, der mindestens 15 Tore macht …
    .
    .

    1986/1987 — Trainer: Happel — Platz 2 — Torschützenkönig: Thomas von Heesen (12) /// Meister: Bayern — Matthäus (14)
    1987/1988 — Skoblar/Reimann — 6 — Bruno Labbadia (11) /// Bremen — Riedle (18)
    1988/1989 — Reimann — 4 — Uwe Bein (15) /// Bayern — Wohlfarth (17)
    1989/1990 — Reimann/Schock — 11 — Jan Furtok (10) /// Bayern — Wohlfarth (13)
    1990/1991 — Schock — 5 — Jan Furtok (20) /// Lautern — Kuntz (11)
    1991/1992 — Schock/Coordes — 12 — Jan Furtok/Armin Eck (8) /// Stuttgart — Walter (22)
    1992/1993 — Coordes/Möhlmann — 11 — Karsten Bäron (8) /// Bremen — Rufer (17)
    1993/1994 — Möhlmann — 12 — Thomas von Heesen (14) /// Bayern — Scholl/Valencia (11)
    1994/1995 — Möhlmann — 13 — Jörg Albertz (9) /// Dortmund — Zorc (15)
    1995/1996 — Möhlmann/Magath — 5 — Harald Spörl (14) /// Dortmund — Zorc (15)
    1996/1997 — Magath — 13 — Harald Spörl (8) /// Bayern — Klinsmann (15)
    1997/1998 — Pagelsdorf — 9 — Hasan Salihamidzic (10) /// Lautern — Marschall (21)
    1998/1999 — Pagelsdorf — 7 — Anthony Yeboah (14) /// Bayern — Elber/Jancker (13)
    1999/2000 — Pagelsdorf — 3 — Yeboah, Präger, Butt (9) /// Bayern — Elber (14)
    2000/2001 — Pagelsdorf — 13 — Sergej Barbarez (22) /// Bayern — Elber (15)
    2001/2002 — Pagelsdorf/Jara — 11 — Bernardo Romeo (8) /// Dortmund — Amoroso (18)
    2002/2003 — Jara — 4 — Bernardo Romeo (14) /// Bayern — Elber (21)
    2003/2004 — Jara/Toppmöller — 8 — Bernardo Romeo (11) /// Bremen — Ailton (28)
    2004/2005 — Toppmöller/Doll — 8 — Sergej Barbarez (11) /// Bayern — Makaay (22)
    2005/2006 — Doll — 3 — Barbarez/van der Vaart (9) /// Bayern — Makaay (17)
    2006/2007 — Doll/Stevens — 7 — Rafael van der Vaart (8) /// Stuttgart — Gomez (14)
    2007/2008 — Stevens — 4 — Ivica Olic (14) /// Bayern — Toni (24)
    2008/2009 — Jol — 5 — Mladen Petric (12) /// Wolfsburg — Grafite (28)
    2009/2010 — Labbadia — 7 — Mladen Petric (8) /// Bayern — Robben (16)
    2010/2011 — Veh/Oenning — 8 — Mladen Petric (11) /// Dortmund — Barrios (16)
    2011/2012 — Oenning/Fink — 15 — Mladen Petric (7) /// Dortmund — Lewandowski (22)

  11. HSV Bayer sagt:

    Kieler:

    Yeap, dann 68:0 Traumquote, morgen ist bei Euch ne riesige Sause! :) Wäre ich gerne dabei!

    Arnie der Kindergartencop! :)

  12. Ritsche Dipp, danke für die Mühe.
    .
    Da erziehlt der Grafite in der Saison 2008/09 28 Tore und der Bogenschütze in 2009/10 – 2010/11 und 2011/12 zusammen 26 (!) ……….. tztztz aber das Paologehalt fordern.

  13. @ HSV Bayer sagt:
    1. Juni 2012 um 17:11
    .
    ” Kieler:

    Yeap, dann 68:0 Traumquote, morgen ist bei Euch ne riesige Sause! :) Wäre ich gerne dabei!

    Arnie der Kindergartencop! :)
    .
    Dann komm her……… ;)

  14. HSV Bayer sagt:

    Geht leider nicht, aber das wird bestimmt ne geile Sause!

    Brauch die Kohle für ein erneutes Hamburg Wochenende und HSV Spiel wie versprochen! ;)

  15. HSV Bayer sagt:

    Und Musicalbesuch mit einer Gattin! :)

  16. @ HSV Bayer,
    .
    versteigere doch Zitate hier aus dem Blog bei Ebay.de. Dann hast du mit Sicherheit genug Kohle um dir mehrere Flüge zu leisten. ;)

  17. Ähhhhhh ” einer ” oder deiner? ;)

  18. HSV Bayer sagt:

    :) Meiner sollte es heissen :) blöde Tastatur

    Ne, lieber nicht, sonst unterstellt mir wieder jemand Bärsenzockereien! :)

    Übriges hängt am Fahnenmast z.Zt die Kieler Stadtflagge! :)

  19. Tante Kaethe sagt:

    @Bubi
    .
    Wenn Du in Deiner Partei immer hören würdest, wir wollen die 5% Hürde knacken und dann werden 6,9% wie der Wahlsieg gefeiert..???.:mrgreen:
    .
    Auf den HSV gemünzt wird Platz 13-10 von CEJ & Co. wie ein Erfolg gefeiert.
    .
    Ich schrieb hier bereits vor Wochen wir brauchen einen Leader mit Visionen!!
    .
    Ich will immer gewinnen und geb mich nicht mit Unentschieden oder Niederlagen ab!
    .
    Und Ritsch-Ratschi, keine Punkte, kein Geld. Punkt Ende.
    Viele Punkte viel Geld :lol:

  20. Max_Merkel sagt:

    +
    +
    Bubi Hönig sagt:
    1. Juni 2012 um 14:48
    +
    Bubi , da hst Du natürlich recht, für mich war diese ganze Mahath – Seeler Diskusion auch mehr n Flachs.

  21. Rautenschälchen sagt:

    @randnotiz, 15:29 Uhr
    Hätte mich auch gewundert, wenn Du das gewesen wärst. Dann muss mir da jm. anderes den Liegestuhl nicht vergönnt haben. Dann mal viel Erfolg für heute Abend und möge Petrus seinen Schirm heute Abend für Dich aufspannen :-)
    .
    Und zu Linda: Kein Wunder, dass ich das nicht mitbekomme, wenn das in der Heide kommuniziert wird. Denn so laut seid ihr dort auch nicht, dass man das bis hier hört :lol:

  22. Raschi sagt:

    Moin randy, ich hab eben noch mal Deinen Beitrag von gestern Abend um 23:14 Uhr durchgelesen und stimme Dir absolut zu. Uns fehlt die Aufbruchstimmung, uns fehlt dieser Wille und Mut, dieses Selbstvertrauen noch einmal anzugreifen. Im Moment habe ich das Gefühl, dass wir uns selbst auf unsere Rolle als Dino reduzieren (Jarchow stört das zwar auch, er etabliert aber genau das mit der Art und Weise seines uninspirierten und wenig mitreißenden Führungsstils.) Voller Stolz und Ehrfurcht über die Erfolge der Vergangenheit, die für uns momentan so weit weg sind wie für Aogo die EM, blicken wir gebannt und staunend auf die Stadionuhr und ergötzen uns daran, dass sie tatsächlich noch tickt.
    Darüber hinaus aber scheinen wir momentan keine anderen Ambitionen mehr zu verspüren. Die Lücke aus unserem Anspruch, aus unserer Sehnsucht nach Titeln und der tristen und harten Realität ist derzeit so groß, dass wir in Schockstarre verfallen, wie gelähmt auf die ablaufende Zeit starren und sehen, wie Sekunde um Sekunde verrinnt. Verlorene Zeit, Zeit, in der wir uns immer mehr in unsere Resignation ergeben und mit jeder vergangenen Sekunde mehr zu einem desillusionierten Verein verkommen.
    Ob der viel zitierte schlafende Riese tatsächlich nur schläft, weiß eigentlich gar keiner mehr. Vielleicht ist er auch schon längst aus all seinen Träumen gerissen und leise und unbemerkt in tiefe Ohnmacht gefallen. Das Rezept? Ruhe! Anstatt mal zu checken, ob da vielleicht irgendetwas die Atemwege blockiert, ob da überhaupt noch ein Pulsschlag zu spüren ist, ob man dem Ganzen nicht gerade mal schleunigst etwas Leben einhauchen und die Lebensgeister neu wecken müsste. Von der aktuellen Führungscrew samt ihrer Unterstützer wird das aber niemand tun, die doktern an ganz anderen Dingen rum, lassen den Patienten in Ruhe und freuen sich, dass auch die potenziellen Ersthelfer ihren Einsatz und ihre Chancen zur Wiederbelebung von Jahr zu Jahr aufs Neue verpennen.

  23. Nordbert sagt:

    @Rautenschälchen, 1. Juni 2012 um 17:52:
    Das war ich, glaube ich… :mrgreen:

  24. Hansalt sagt:

    Bubi Hönig sagt:
    1. Juni 2012 um 16:58

    Platz 10 bis 11 halte ich für eine traurige Prognose.

    Ich halte Platz 10 bis 11 eher für eine gewagte Prognose .

    Schauen wir mal wer recht behält, ich hoffe Keiner von uns Beiden und es wird Platz 9.

  25. Rehbusch sagt:

    Kinners, wacht endlich auf. Täglich öffnen Euch hier intelligente Leute die Augen und viele raffen (sic) es trotzdem nicht:
    .
    Mit dieser Führung sind wir spätestens in 3 Jahren in der zweiten Liga. Jarchow & Co ist Spitzensport viel zu anstrengend. Ruhe, wir brauchen Ruhe!
    .
    Wir brauchen jetzt echte Führungskräfte, die Erfolg vorleben und auf Trainer und Mannschaft übertragen. Nur so geht es. Ich habe keinen Bock auf weitere 30 erfolglose Jahre.

  26. Rautenschälchen sagt:

    @randnotiz, 23:14 Uhr
    Durch den Hinweis von Raschi noch Deinen Kommentar entdeckt (war wohl zur falschen Uhrzeit online ;-) ). Auch Deinem Kommentar kann ich (bis auf die Ausgliederung) zustimmen, denn er enthält gute Aussagen.
    Zur Ausgliederung gebe ich keine Meinung ab, weil ich mich damit bisher zu wenig beschäftigt habe.

  27. Rautenschälchen sagt:

    @Nordbert, 17:57 Uhr
    War ja klar und hätte ich mir auch gleich denken können :mrgreen:

  28. Rautenschälchen sagt:

    Habe mir auch gerade mal noch diesen Artikel durchgelesen:
    http://www.mobil.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article2293605/HSV-gegen-St-Pauli-3-6-Michael-Schroeder-uebernimmt.html
    .
    Was ich dabei nicht verstehe ist:

    Ob der HSV aber Ende 2012, wenn die nächste Zertifizierung durch DFB und DFL ansteht, wieder die maximale Anzahl von drei Sternen (und eine Förderung von 360 000 Euro) erhält, ist fraglich.

    Heißt das, wir haben bei der letzten Mal die max. Punkteanzahl bekommen???? :roll:
    Wie kann das sein? Bisher wurde an unserer Nachwuchsabteilung doch nie ein gutes Haar gelassen?
    Weiß da jm. mehr?

  29. randnotiz sagt:

    Raschi,
    .
    .
    absolut. ich denke wir beide sind da im Großen und Ganzen auf eienr Wellenlänge. Ich habe eher das Gefühl Bednarek und Co. wollen uns in ein künstliches Wchkoma versetzen um uns wieder zum leben zu erwecken, wenn der ganze Kommerz-Trubel vorbei ist und die Fußballwelt wieder zur Besinnung gekommen ist. Dann machen wir es wieder wie früher und werden auch unsere Titel erringen :)
    .
    .
    So wie es jetzt läuft, arbeiten wir nicht bewußt, mit Konzept und Strategie auf Titel und langfristigen Erfolg hin. Wenn es passiert, wäre es purer Zufall und nicht gewollt. Dann wird man aber besonders laut jubeln und den eingeschlagenen Weg als den richtigen halten.
    .
    .
    Wir sinds die 7 Zwerge und verrichten Tag aus Tag ein im gleichen Trott unser Tagwerk. Und usner Schneewittchen BH haben wir das Äpfelchen untergeschoben.
    .
    Und Bednarek steht jeden Morgen vor dem Spiegel, na besser vor den 2 Spiegeln ;) und fragt:
    .
    Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist der Größte im ganzen Supporterland?
    .
    Und der Spiegel antwortet……..
    .
    .
    So und nu dürft ihr kreativ sein :razz:

  30. randnotiz sagt:

    neuer Blog

  31. flashbax sagt:

    new blog

  32. randnotiz sagt:

    Übrigens viele haben zum 30.06. Jahresabschluß und buchen erst danach ihre Logen fürs neue Geschäftsjahr. Man muss ein wenig positiv denken :)