Tagesarchiv für den 24. April 2012

Fink warnt: “Noch ist nichts gegessen!”

24. April 2012

„In welche Ecke schießt du?“ Antwort: „Links.“ „Nee, links kann ich nicht.“ „Okay, dann schieße ich nach rechts . . .“
Ja, so werden heute die Elfmeter ausgehandelt und geschossen.
In der Werbung.

Wobei mir, das war jetzt absolut nicht geplant, just in diesem Moment eine ähnliche Szene einfällt – aber die war und ist Realität: BU gegen den HTB – ein Verbandsliga-Spitzenspiel der höchsten Hamburger Klasse in den 60er-Jahren, der Rupprechtplatz in Barmbek war ausverkauft. BU lag 0:2 hinten, dann stand es 2:2 – und es gab Strafstoß für BU. Im Tor der Harburger stand der Hamburger Auswahltorwart Horst (?) Willumeit. Der fragte den BU-Schützen: „Wohin schießt du?“ Barmbeks genialer Halbstürmer Uwe Hennig (leider schon lange verstorben), auch immer eine kleines „Großmaul“, tönte: „Pass’ mal genau auf, den schieße ich dir durch die Beine.“ Gesagt – getan. Und „wutsch!“ BU gewann 3:2. Durch diesen „Durch-die-Beine-Elfmeter“.

Aber an die eingangs geschilderte Werbung fühlte ich mich heute beim HSV-Training erinnert. Zwischen zwei Übungen rief Trainer Thorsten Fink seine Mannen zusammen und hielt eine kurze Ansprache. Plötzlich applaudierten die Spieler. Wieso, warum, weshalb? Keine Ahnung. Es war ja für uns Kiebitze nichts zu hören. Nach dem Training fragte ich Thorsten Fink und der verriet: „Ich habe vor versammelter Mannschaft auch noch einmal dem Sven Neuhaus zu seinem Bundesliga-Debüt gratuliert – und dazu gab es von den Kollegen Beifall.“
Ja, so nett kann Bundesliga-Fußball tatsächlich auch heute noch sein.
Nicht nur in der Werbung.
Wobei Thorsten Fink seine Mannen natürlich nicht nur deshalb zusammengerufen hatte, um dem Keeper zu gratulieren – der Coach tat es quasi nebenbei. Es bleibt aber auf jeden Fall nett.

Bei der regnerischen Vormittags-Einheit heute ging es auch freundschaftlich-fair zu. Keine besonderen Vorkommnisse. Um das Programm einmal zu veröffentlichen: Warmlaufen, Passspiel in allen Variationen (in zwei Gruppen), dann das schon obligatorische „Sechs-gegen-zwei“-Spiel (drei Gruppen) – nach einer Stunde gingen jene Spieler, die am Nachmittag das Testspiel gegen den MSV Pampow (Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern) bestreiten sollen, in die Kabine. Es blieben acht Stammspieler draußen, die vier gegen vier auf jeweils zwei kleine Ein-Meter-Tor spielten: Marcus Berg, Dennis Aogo, Heiko Westermann und Robert Tesche gegen Marcell Jansen, David Jarolim, Tomas Rincon und Michael Mancienne. Und da ging es zur Sache, da war Feuer drin – und jede Menge Ärger über ein Gegentor.
Aber so soll es ja auch sein.

Die heutige Partie in Schwerin war übrigens einige Stunden lang gefährdet. Grund: Rostocker „Fans“ hatten den Rasen teilweise umgegraben, hatten Werbebanden zertreten, einen Container geknackt und wüste Parolen gegen den HSV auf Wände gesprüht. Da fällt mir dann doch spontan ein Plakat ein, das ich am Wochenende bei einem Protestmarsch durch Hamburg sah – es ist mir haften geblieben: „Wir wollen doch nur ein Fußballspiel sehen.“ Stimmt. Das wollen jene Maulwürfe, die in Schwerin am Werke waren, bestimmt auch nur.

Aber zurück zum Wesentlichen. Zum Abstiegskampf. Auf den noch zweimal die volle Konzentration gerichtet sein muss. Und genau das ist sehr, sehr wichtig, denn die Rettung ist zwar nah, aber noch ist gar nichts vollbracht. Daran appellierte auch Trainer Fink heute noch einmal ganz eindringlich: „Ich warne jeden davor zu sagen, dass wir schon durch sind. Unsere Spieler sollen sich ja nicht davon anstecken lassen – von Leuten, die sagen, jetzt packt ihr es, ihr seid ja quasi schon durch. Zu mir sagen das die Leute auch immer, aber Vorsicht, noch ist nichts gegessen. Wir müssen erst noch die Punkte einfahren. Einmal verlieren, und Köln gewinnt einmal – schon müssen wir uns auf den letzten Spieltag konzentrieren, aber das wollen wir nicht. Wir wollen es in diesem Heimspiel klar machen. Schließlich haben wir ja auch die Fans in den Heimspielen nicht verwöhnt, obwohl das in den letzten Heimspielen schon besser war, im letzten Heimspiel sogar sehr gut – aber jetzt wäre es eben schon toll, wenn wir es hier gegen Mainz am Sonnabend schon klar machen. Von daher noch einmal volle Konzentration auf dieses Spiel – und nicht beeinflussen lassen von dem, was andere Leute von außen sagen.“

Mainz wird schwer genug. Mainz 05 ist an sich schon immer unangenehm, aber diesmal eben ganz besonders. Weil Mainz gerettet ist, und der HSV noch nicht. Fink: „Die haben nichts mehr zu verlieren, die können locker aufspielen, die können nicht mehr absteigen – das macht es so schwierig. Mannschaft, die noch absteigen können, die haben schon mal Angst, die schlagen den Ball hinten einfach mal unkontrolliert raus – aber Mainz kann nun versuchen, ganz locker von hinten rauszuspielen – denen kann ja nichts mehr passieren. Aber vielleicht ist das auch unsere Chance. Wir müssen aber versuchen, die Leistungen, die wir gegen Leverkusen und Hannover gebracht, abzurufen, und wenn wir das schaffen, dann wird der Klassenerhalt auch gelingen.“

Eine gravierende Frage für das Mainz-Spiel ist immer noch ungeklärt. Kann Jaroslav Drobny spielen? Der Torwart trainiert schon wieder, aber nur in den Katakomben der Arena. Wann er auf den Trainingsrasen zurückkehren wird, bleibt offen. Fink: „Wenn er erst am Freitag trainieren würde, dann würde mir das reichen. Er ist ja ein austrainierter Mann, der das ganze Jahr trainiert hat – ich glaube, dass er es sich nehmen lassen wird, noch einmal ein Heimspiel zu bestreiten – in dieser wichtigen Phase.“ Es wäre wohl. So wie es jetzt aussieht, das Hamburger Abschiedsspiel von Jaroslav Drobny. Denn mit dem Klassenerhalt des HSV käme (wohl) auch die Verpflichtung von Rene Adler zustande. Thorsten Fink lobte den Torwart heute noch einmal ausdrücklich: „Drobo ist ein harter Hund, ein Teamplayer, ein guter Junge, er führt die Mannschaftskasse, ist ein witziger Typ, der alle Späße mitmacht – er ist schon ein toller Junge.“

Und noch ein Hamburger Abschiedsspiel steht am Sonnabend auf dem Programm; das von David Jarolim. Der tschechische Dauerläufer wird gehen müssen, da beißt die Maus nun auch keinen Faden mehr ab. Sportchef Frank Arnesen hatte sich zu diesem Thema ja bereits am vergangenen Sonntag beim „NDR Sportclub live“ – abschließend – geäußert, Thorsten Fink sagte heute: „Und Frank und ich sind uns eigentlich immer einig.“ Eigentlich? Fink: „Na ja, eigentlich. Es kann ja immer noch was passieren, im Fußball ist alles möglich. Es könnte sich ja am Wochenende noch ein Spieler schwerer verletzen – ich habe ja nie gesagt, dass die Tür ganz zu ist. Was ist, wenn sich ein Spieler das Kreuzband reißt? Dann könnte es doch passieren, dass wir den Jaro doch noch gebrauchen. Dass man dann nicht noch einen anderen Spieler holen muss.“ Grundsätzlich aber sagt Fink: „Wir haben die Kaderplanung nun einmal so entschieden, ich denke, wir müssen einen langfristigen Plan haben und können nicht immer wieder kurzfristig umplanen. Nur wenn wirklich mal etwas passiert . . .“

Aber dazu reicht die schwere Verletzung von Gojko Kacar eben noch nicht aus. Und Fink lobte David Jarolim auch noch einmal explizit: „Ich weiß, dass er sehr gut gespielt hat, dass er uns sehr geholfen hat – und ich weiß, wenn man denn geht, und man geht mit positiven Gefühlen, dass man mitgeholfen hat, den Abstieg zu vermeiden – dann ist das doch eine tolle Sache. Besser auf jeden Fall, als dann noch ein Jahr auf der Bank sitzen zu müssen.“ Fink weiter: „Man soll immer gehen, wenn es am besten läuft. Und so ist es wohl das Beste.“ Er ergänzte dann aber auch noch: „Sollte etwas passieren, werde ich natürlich noch einmal mit Frank reden . . .“

Also kaum noch Hoffnung für „Jaro“ – leider.

Und da bin ich noch einmal bei der sonntäglichen NDR-Aussage von Frank Arnesen. Der sagte nämlich auch: „Die Situation mit David Jarolim ist unverändert. Ich habe entschieden und dazu stehe ich. Ich muss gucken, was wir können und ich brauche ganz klar Geld, um auch etwas Neues zu machen.“

So ist es. Und ich kann mich erinnern, dass mir bereits im Herbst, as „Jaro“ auf die Bank gesetzt worden war, ein „großer“ HSV-Funktionär hinter der vorgehaltenen Hand gesagt hatte: „Jarolim soll gehen, weil der HSV sein Gehalt einsparen will. Die denken, dass auf seiner Position auch ein etwas billigerer Mann dieselbe Arbeit verrichten kann.“
Wenn sie sich da mal nicht geschnitten haben . . .
Aber es geht in diesem Fall eben auch nur oder in erster Linie um das liebe Geld. Natürlich.

Und ein Dirk Kuyt ist natürlich auch nicht ganz so billig. Zu dem Niederländer befand Thorsten Fink übrigens: „Ein solcher Mann hat einfach Klasse, über den muss man nicht lange diskutieren. Der kann alles, ist überall einsetzbar, ist ein Kämpfer, immer mit Leidenschaft dabei. Ob Kuyt aber ein Thema wird, das weiß ich nicht. Wir haben ihm bislang ja noch nicht einmal ein Angebot gemacht.“

Und erst steht ja wohl auch noch ein bisschen Mainz vor der Tür. Das darf bei allem Kuyt ja nicht vergessen werden. Mainz mit Paolo Guerrero. Das heißt, HSV mit Guerrero gegen Mainz. Fink: „Wenn einer acht Wochen weg war, und wir alle jammern, dass er acht Wochen weg war, und wir lassen ihn dann nicht spielen, dann hätte sie ihm auch zehn Wochen Sperre geben können . . .“ Auch deswegen gab es das Testspiel heute in Schwerin. Fink wollte Guerrero sehen, und er wollte noch einmal die Außenbahnen sehen. Auch deshalb, weil Ivo Ilicevic eventuell gegen Mainz ausfallen könnte: Adduktorenprobleme. Er konnte heute nicht trainieren, und er kann auch am Mittwoch noch nicht trainieren. Und dann dürfte es schon mal eng werden – mit den 100 Prozent Fitness.
Bei der Gelegenheit lobte Thorsten Fink auch „mein Sorgenkind“ – nämlich Ilicevic: „Er hat in den letzten Spielen unheimlich viel für uns getan, sehr viel geleistet. Vom Laufpensum her war das schon sensationell. Natürlich wissen wir, dass er noch ein bisschen torgefährlicher werden kann, aber er hat den Abstiegskampf angenommen. Das sieht man bei ihm sehr deutlich, er versucht im Moment nicht, schön zu spielen, sondern er versucht zu fighten – das fand ich schon sehr gut.“

Fällt Ilicevic aus, könnte Heung-Min Son auf rechts ausweichen – weil Guerrero ja wieder mit von der Partie ist.

Noch eine kleine Personalie: Gegen den MSV Pampow (also heute) spielte Angelo Langer als Linksverteidiger, er ist Kapitän der A-Jugend. Fink: „Den will ich mir mal angucken, mal sehen, was er so anbietet.“

Das Ergebnis des Testspiels wird hier, genau an dieser Stelle, nachgeliefert.
Und es ist jetzt da:
Der HSV gewann gegen den MSV Pampow nach einem 0:1-Rückstand noch 4:1. Halbzeit 2:1. Die Tore erzielten: Mladen Petric, Paolo Guerrero, Tolgay Arslan, Gökhan Töre. Die beiden letzten Hamburger Tore waren Strafstöße, nachdem zuvor Janek Sternberg und Jacopo Sala jeweils gelegt worden waren.
Der HSV spielte mit:
Neuhaus (46. Stritzel), Diekmeier, Bruma, Sternberg, Langer, Arslan, Sala, Son, Töre, Guerrero, Petric. In Halbzeit zwei kamen Behrens (für Bruma), Lam (für Petric, 70.), Nagy (für Son), Besic (für Diekmeier) und U-19-Stürmer Manuel Farrona-Pulido (70. für Guerrero).

Fazit: Vor 2800 Zuschauern war ein wesentlich höherer HSV-Sieg möglich – gegen eine engagierte MSV-Mannschaft.

Dann noch zwei Zuschriften, die uns (mich) erreichten. Gebe ich einmal ohne Kommentar weiter, vielleicht identifiziert sich der eine oder andere „Matz-abber“ ja auch damit – oder auch nicht.

„Uwe“ schrieb mir:

Nun noch kurz zur meine (unmaßgebliche) Sicht auf die Saison des HSV: Nach den grundsätzlich positiven Eindrücken in der Vorbereitung und dem Liga-Pokal, die ich allerdings nicht überbewertet habe, habe ich mit der ganzen Familie in Oldenburg das DFB-Pokalspiel besucht. Ich weiß noch ganz genau, dass ich über das Gesehene regelrecht entsetzt war. Das war vom Auswärmen bis über das Spiel nicht professionell (unvergessen die Darbietungen eines gewissen Eljero Elia).

Zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits geäußert, dass es in dieser Saison nur um den Klassenerhalt gehen wird. Allerdings habe ich nicht wirklich geglaubt, so schrecklich leiden und viele Nächte ohne Tiefschlafphase auskommen zu müssen. Es war schlimmer als in dem Jahr, als Huub von Dolly übernahm; aber das ist ja nur zu verständlich, ging es doch unter Huub nach der Auftakt-Niederlage in Berlin zu Beginn der Rückrunde stetig bergauf.

Nach der Niederlage in Hoffenheim habe ich zwei Nächte gar nicht mehr geschlafen. Angesichts der nach dem frühen Rückstand leblosen Vorstellung habe ich ernsthaft keine Möglichkeit mehr gesehen, aus den
letzten vier Spielen überhaupt noch einen Punkt zu holen. Nicht zuletzt wegen der Vorstellungen der übrigen Abstiegskandidaten, die mit Ausnahme von Kaiserslautern und Köln (unter Solbakken) um jeden Quadratmillimeter auf dem Platz gekämpft haben und auch nach Rückständen nicht auseinander
gebrochen sind. Das die Lage wirklich schlimm war, wurde mir dann auch durch das Umfeld vermittelt, als es plötzlich keine Häme sondern nur noch Mitleid für meine HSV-Anhängerschaft gab.

Nach der richtigen Demission von Oenning, bei dem für mich zu keinem Zeitpunkt ein System oder eine Philosophie zu erkennen war, ging es ja auch unter Fink erst bergauf und ich hatte die Hoffnung, dass sich meine Befürchtungen nicht bewahrheiten würden und wir frühzeitig nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun haben würden. Was dann kam, ist ja allen HSV-Anhängern bekannt und hat sicherlich viele Gründe, zu denen ich auch meine Meinung habe, die ich aber niemals so vehement und absolut nach außen trage, wie es einige der Blogger Tag für Tag tun. Ich war aktiver Fußballer, habe den Schiedsrichterschein gemacht, kann Bilanzen lesen und besitze grundsätzliches Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, aber ich bin Außenstehender und viel zu weit weg, um den HSV und seine Verantwortlichen ernsthaft zu beurteilen.

Dennoch, man sagt: „der Fisch stinkt vom Kopf”, und dieser Spruch entzieht sich – wie alle Weisheiten – nicht aller Realität. Der HSV hat viel zu viele Baustellen und ich hoffe inständig, dass diese nun endlich ernsthaft und vor allem nachhaltig angegangen werden. Dazu gehört für mich auch, dass sich der Verein professioneller aufstellt, den Aufsichtsrat verkleinert und mit Sachverstand ausstattet – am besten sollte endlich damit angefangen werden, HSV-Urgesteine einzubinden. Kandidaten aus den glorreichen Zeiten (z. B. Hrubesch, Kaltz, von Heesen etc.) fallen mir da genügend ein. Auch dieses Thema wurde schon zur Genüge im Blog mehr oder weniger sachlich diskutiert.

Sportlich wurde es völlig unverständlicherweise über Jahre versäumt, den Abgang von Dietmar Beiersdorfer auch nur annähernd zu kompensieren. Jetzt ist für viele Frank Arnesen der Sündenbock. Seine Bundesliga-Kompetenz und Einkaufspolitik stehen zur Diskussion. Er hat aber nicht die Situation zu verantworten, die er jetzt managen muss. Ich denke er macht das Beste aus den Möglichkeiten, die der Verein überhaupt
noch bietet – und die sind alles andere als gut.

Sportlich werden wir in den nächsten Jahren kleine Brötchen backen müssen, aber solange wir erstklassig bleiben und der Verein eine positive Entwicklung nimmt, ist das für mich hinnehmbar. Dazu gehört im Wesentlichen die konsequente Verjüngung der Mannschaft (entgegen anderen Behauptungen liegt der Altersschnitt des HSV eher im Mittelfeld), nach Möglichkeit mit nationalen, bestenfalls sogar mit regionalen Spielern sowie die Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Spielphilosophie für den Verein.

Hinsichtlich des Spiels gegen Mainz hoffe ich nicht, dass die Ex-HSVer Zidan und Choupo-Moting unsere Erstklassigkeit auf einen Existenzkampf in Augsburg verschieben. Den Fall einer verspielten Relegation gegen wen auch immer will ich mir gar nicht erst vorstellen. Ein Abstieg wäre m. E nicht heilsam für den Verein sondern würde das herrschende Chaos noch vergrößern. Und angesichts der geforderten Tugenden in der 2. Liga sowie der dort herrschenden Konkurrenz wäre einer direkter Wiederaufstieg sowieso nicht selbstverständlich.

Aber soweit wird es wohl – Gott sei es gedankt – nicht kommen! Zuletzt möchte ich dir (und natürlich auch Scholle) noch einmal danken, dass du es vielen Fans ermöglichst, durch deinen Blog und dem neuen „Matz ab live” nicht nur nah sondern auch zeitnah an unserem HSV dran zu sein – das ist wirklich sensationell, danke, danke, danke!

Die meisten Sportsendungen um den Fußball ertrage ich wirklich nicht mehr, weil sich mindestens ein Beitrag um die Roten aus München dreht; die interessieren mich in der Regel mittlerweile nur noch zweimal im Jahr: nämlich dann, wenn wir gegen sie spielen müssen. Ich hoffe inständig, dass das auch in den nächsten Jahren so bleibt ;-)!

Einen schönen Tag und herzliche Grüße aus O.

Und von „Beiersdorfer” gab es auch das noch:

Ich möchte nochmals den Blog und das neue Live Format in höchsten Tönen loben, weil es für mich, der ich nicht aus Hamburg komme, keine auch nur annähernd vergleichbare Möglichkeit gibt, mich über den HSV in allen Details zu informieren. Im Blog kann sich ja dann ja dann noch jeder in Diskussionen einlassen ganz wie er mag und wers nicht mag, der kanns ja sein lassen.. Ich kann keine Kritik an dem Live Stream Format nachvollziehen.
Was soll das denn? Ich meine davon hat man doch jahrzehntelang geträumt .. das war doch Sience Fiktion .. immer nur die paar Krümel aus dem Bayern-TV-Doppelpass .. und nun so schnell im Anschluss an das Spiel eine HSV Talk Runde … ein Traum … ein Super Service … Tausend Dank für das Herzblut, die Mühe und den Service!

Also ich schau es mir immer an. Da sind doch neben dem ganzen “Auflage Verlags Hintergründen” mit Dieter und Scholle doch Menschen am Werk .. dazu ganz unstrittig durch u durch echte HSVer im tiefsten Herzen .. die heben sowas aus der Taufe .. und da gibts Leute denen der Stream zu schlecht ist !?.. au backe wie peinlich ist das denn ? man wie muss das ankommen? Und das hat doch auch gar nichts damit zu tun ob jemand inhaltlich andere Meinungen vertritt. Also ich bin sehr dankbar für den Blog mit allem drum u dran und wenn mal ein paar Dinge nicht perfekt klappen juckt mich das doch überhaupt nicht. Es ist und bleibt der beste Service rund um den HSV.

Das gilt zB auch für die heute hier abgedruckten Fink Zitate aus dem Doppelpass. Ich hatte Doppelpass nicht gesehen u konnte im Internet nirgendwo was zu den dort besprochenen HSV Inhalten finden. Nur hier .. Am Sonntag für uns zusammengefasst. Das ist einfach ein klasse Service. Und das darf man ruhig mal als nicht selbstverständlich ansehen und danke sagen Da verschmerze ich ganz locker .. Nein das gehört eben zu der Vielfalt von Meinungen dazu .. das Dieter zu den Finanzfragen eine Meinung vertritt mit der ich mich nicht abfinden kann. Who cares .. Aber deshalb muss man doch die ganze Veranstaltung hier als HSVer von Herzen begrüßen und froh u dankbar sein.

Also ich sag jedenfalls Danke für Euren ganzen Einsatz .. Und dass ihr nach der langen Woche mit täglichen Berichten für uns auch noch das ganze Wochenende durchberichtet. Und für jeden, dem das alles zu kuschelig ist … Einfach den Beitrag überspringen.

So, das war es zunächst. Am Mittwoch wird um 10 Uhr im Volkspark geübt.

18.18 Uhr