Tagesarchiv für den 6. Oktober 2011

Jetzt ist Thorsten Fink ein Kandidat

6. Oktober 2011

Führt Spur “34 B” ans Ziel? B wie Basel? Viele Namen sind bislang gehandelt worden, namhafte Männer saßen schon auf dem Trainer-Karussell des HSV, hatten dort völlig unfreiwillig Platz genommen. Stevens, Olsen, van Basten, Hecking, van Gaal – um nur einige zu nennen. Nun wird ein neuer Name hinzugefügt: Thorsten Fink. An diesem Donnerstag flogen HSV-Sportchef Frank Arnesen und Medien-Direktor Jörn Wolf nach Basel, um mit dem Trainer des Schweizer Meisters zu sprechen. Fink, der ehemalige Profi von Wattenscheid 09, des KSC und von Bayern München, steht zwar noch bis zum Sommer 2013 beim derzeitigen Tabellenvierten der Eidgenossen unter Vertrag, aber der HSV hat immer betont, dass er zur Not auch gewillt ist, einen Coach aus einem laufenden Vertrag „herauszukaufen“. Wir Thorsten Fink der neue HSV-Trainer?

Er hat viele, viele Erfolge als Spieler gefeiert. Viermal deutscher Meister, dreimal DFB-Pokalsieger, einmal Sieger der Champions League und einmal Weltpokalsieger. Mit dem FC Bayern. Als Trainer stieg er mit Red Bull Salzburg in die Bundesliga auf, er führte den FC Ingolstadt in die Zweite Bundesliga, und er wurde mit dem FC Basel, bei dem er seit 2009 angestellt ist, zweimal Meister der Schweiz und einmal Pokalsieger. Fink, der am 29. Oktober 44 Jahre alt wird, besitzt offenbar das Meister-Gen. Und ein solcher Mann würde natürlich auch zum HSV passen. Wenn er sich vorstellen könnte, zum Tabellenschlusslicht der Bundesliga zu wechseln, und wenn der FC Basel bereit wäre, den Erfolgscoach gegen eine entsprechende Summe an die Elbe ziehen zu lassen.

Es gibt also noch einige gewichtige Fragen, die zu klären wären, aber allmählich brennt es wohl auch den HSV-Verantwortlichen unter den Nägeln, diese offene Trainer-Frage. Und irgendwie wird es ja auch Zeit, denn dem Letzten HSV stehen entscheidende, sehr, sehr wichtige Spiele bevor. Erst in Freiburg, dann folgen die beiden Heimspiele gegen den VfL Wolfsburg und gegen den 1. FC Kaiserslautern. Allesamt Mitkonkurrenten, alles Klubs, die ebenfalls, wie der HSV, in großer Abstiegsgefahr sind. Da wäre es jetzt an der Zeit, einen neuen Mann zu präsentieren, der dann die Zügel auch fest in der Hand hält.

Der neue Mann wäre auch deshalb wichtig, weil die Mannschaft nun endlich wissen muss, wer in Zukunft beim HSV das Sagen hat. Rodolfo Cardoso, so sehr er auch gelobt wurde, darf dieser Mann nicht sein. Das steht fest, trotz der Tatsache, dass der HSV gegen den Ablauf der Ausnahmeregelung (Trainer ohne Fußball-Lehrer-Lizenz) Beschwerde eingelegt hat. Damit will der HSV noch ein wenig Zeit gewinnen. Aussicht auf Erfolg besteht nicht. Sollte nun aber, genau in die Länderspielpause hinein, der neue Trainer kommen, dann kann sich die Mannschaft voll und ganz auf ihren neuen Chef konzentrieren. Und ihm auch schon einmal bereitwillig auf dem neuen Weg folgen – jedenfalls in vielen Fällen, da ja zurzeit nicht alle Spieler beim HSV, sondern mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind.

Ich halte Thorsten Fink für einen interessanten Kandidaten. Und ich bin gespannt, ob nun die Spur „34 B“ zum Erfolg führen wird.

Oft wurde ich in der jüngeren Vergangenheit gefragt, warum der Name Christoph Daum (57) beim HSV keine Rolle spielt, warum der ehemalige Kölner hier nicht gehandelt wird. Gründe dafür habe ich nicht vom HSV erfahren können, denn die Verantwortliche haben es ja abgelehnt (gut so!), jegliche Namen zu kommentieren oder mit zu spielen. So auch Daum. Beim Training sprach mich kürzlich ein HSV-Fan aus Frankfurt an, der auch das Training der Eintracht besucht. Er sagte mir: „Seit Jahr und Tag gab es keinen Trainer bei der Eintracht, der ein so gutes Training abgehalten hat. Tag für Tag. Das hatte einfach nur Klasse.“ Allerdings sagte dieser Fan auch: „Nur der Trainer selbst hatte eben nicht die Klasse, die sein Training hatte . . .“ Daum hat sich mit seiner Art in Frankfurt nicht viele neue Freunde gemacht. Und ich bin, das gebe ich zu, noch nie ein Freund von Daum gewesen. Ich gehe sogar so weit, dass ich sage: Wenn Daum eines Tages HSV-Trainer werden sollte, würde ich meinen Job aufgeben. Sofort. Aber bitte keine Vorfreude – das wird nicht passieren.
Ganz sicher nicht.

23.34 Uhr

Der “kleine Lam” findet es einfach nur cool

6. Oktober 2011

Ja, der HSV und seine Talente. Jetzt habe sogar ich es schon bemerkt, dass es im Rauten-Klub junge Spieler gibt, die irgendwann einmal den Weg nach ganz oben antreten könnten. Jetzt müsste es nur noch der HSV selbst bemerken, und dann ist, dann wäre wirklich alles gut, denn es nützt ja nicht wirklich viel, dass Matz es nun auch schon weiß. Immerhin wissen jetzt schon alle, die sich mit dem HSV intensiv beschäftigen, dass es einen 20-jährigen Nachwuchsspieler gibt, der Zhi Gin Lam heißt, was „Schigin“ ausgesprochen wird, und dieses Talent hat nicht nur Interimstrainer Rodolfo Cardoso auf dem Zettel, sondern nun auch schon viele Fans. Zweimal stand der Deutsch-Chinese, der in Hamburg geboren wurde und Sohn einer Deutschen und eines Vaters, der aus Hongkong stammt, ist, zuletzt in der Startformation. Und er bewies sowohl in Stuttgart als auch gegen Schalke sein außergewöhnliches Talent.

„Es ging alles ziemlich schnell, damit habe ich nicht gerechnet“, sagt „der kleine Lam“, wie er von Cardoso genannt wird. Der Mittelfeldspieler weiter: „In Stuttgart war ich anfangs schon ziemlich nervös, war ja auch etwas völlig Neues für mich, vor 55 000 Zuschauern zu spielen. Das Spiel war ganz gut, so glaube ich, und die Woche danach war auch recht spannend, denn das Echo in der Presse war ja ganz gut. Ich glaube aber, dass ich das alles schon ganz gut weggesteckt habe.“

Er konnte seine Anfangsnervosität eigentlich ganz gut verheimlichen, denn in Stuttgart schoss er bereits nach Sekunden – und als erster Hamburger – beherzt auf das VfB-Tor. Er sagt dazu: „Ich glaube, dass mir dieser Schuss ganz gut tat, denn dadurch ist die Aufregung schon ein bisschen abgefallen.“ Er ergänzt noch: „Das alles ist irgendwie wie ein Traum.“

Vor sechs Jahren wurde Zhi Gin Andreas Lam vom HSV entdeckt. Damals spielte er noch für Nettelnburg/Allermöhe – und wurde in zwei Freundschaftsspielen gegen den HSV von den Verantwortlichen mal auf den „Einkaufszettel“ genommen. Weil das Werben des Bundesliga-Klubs beharrlich und intensiv war, ließ sich die Familie Lam überzeugen und überreden – 2005 erfolgte der Wechsel zum HSV. „Jeder der Fußball spielt, der hat auch irgendwann das Ziel, Profi zu werden. Daran habe ich damals zwar noch nicht so ganz intensiv gedacht, ich habe mehr Fußball spielen wollen, aber den Wunsch, Profi zu werden, den hatte ich dann schon“, sagt Zhi Gin, der noch immer bei den Eltern in Bergedorf wohnt.

Der „kleine Lam „ ist im Moment der größte Cardoso-Fan, obwohl davon zurzeit ja besonders viele geben soll. Lam aber sagt: „Ich habe ihm alles zu verdanken, dass er mir das Vertrauen geschenkt hat, dass er mir die Chance gegeben hat, mich zu beweisen. Ich hatte mit diesem Sprung eigentlich noch nicht gerechnet.“ Und, wie ist der Unterschied zum Spiel einer U-23 und der Bundesliga? Er sagt: „Das merkt man schon, das Tempo ist viel höher, das ist alles ziemlich schnell. Aber im Laufe des Spiels habe ich dann schon gemerkt, dass die auch nur mit Wasser kochen, dass ich dort durchaus mithalten kann.“

Er trainiert nun mit den HSV-Profis, spielt in der Ersten Liga, und er muss Autogramm und nun auch Interviews geben. Ansonsten aber hat sich, so sagt er, nicht viel in seinem Leben geändert: „Meine Eltern sorgen dafür, dass ich schön auf dem Teppich bleibe. Und meine Freunde behandeln mich nicht anders, als vorher auch – die freuen sich einfach nur für mich.“ Er macht auch überhaupt nicht den Eindruck, als würde er nun „abheben“. Vor uns sitzt ein junger Mann, der vor Glück platzen könnte, der aber weiß, dass er noch gar nichts erreicht hat, der weiß, dass er nun eine große Chance hat, und dass er dafür nun alles geben muss. Zhi Gin Lam, dessen Vertrag noch bis zum Sommer 2012 läuft, ist ganz sicher kein Lautsprecher, er ist auch kein „Durchdreher-Typ“, er tritt wie der nette Junge von nebenan auf. Leise, schüchtern, zurückhaltend – und einfach nur nett.

Cristian Ronaldo und Lionel Messi sind seine beiden großen Vorbilder – „von der Spielweise her“. Und dass er nun, im Schalke-Spiel, gegen den Weltstar Raul spielen durfte, bezeichnet er selbst als „brutal“: „Vorher sieht man diese Spieler nur im Fernsehen, und nun steht man plötzlich neben ihnen. Das ist einfach nur cool.“ Als Jugendlicher sah sich „Schigin“ auch Heimspiele des HSV an, stand oft im Norden der Arena. Die Story hat etwas von einer Tellerwäscher-Karriere . . . Zhi Gin heißt übersetzt „starker Wille“ – und er sagt selbstbewusst: „Das passt schon.“ Übrigens: In der Bild von Donnerstag wurden Spieler aufgelistet, die im nächsten Jahr für Deutschland zur EM fahren könnten. Als Geheimtipps waren einige junge Leute aufgelistet, die noch kein Länderspiel haben – auch der Name Zhi Gin Lam tauchte da auf. Er sagt: „Das finde ich natürlich cool, dass ich da genannt werde, aber man muss ja auch mal ruhig bleiben – ich habe jetzt gerade mal zwei Bundesliga-Spiele gemacht . . . Man muss ganz einfach auf dem Boden bleiben.“

Auf meine Frage, ob er verbal von seinen Gegenspielern in der Bundesliga „attackiert“ worden ist, sagt er: „Nein, da war nichts. Vielleicht wissen die gar nicht, welche Sprache ich spreche.“ Deutsch. Und jeden Akzent. Chinesisch kann er gar nicht. Obwohl er die Familie seines Vaters schon dreimal besucht hat.

So, das war es in Kürze zu unserem Shooting-Star.

Jetzt habe ich noch drei Briefe, die mich kürzlich erreicht haben, ich will sie hier an dieser Stelle gerne einmal veröffentlichen:

Brief eins:

Hallo Dieter,

nun wird sie endlich kommen, die Registrierung. Du wirst sehen, der Ton wird sachlicher. Natürlich wir es dann weniger Kommentare geben, aber das Niveau
wird steigen. Das „Klima“ wird besser.

Natürlich darf man so manchen Kommentar nicht so ganz ernst nehmen. Da schließe ich die meinigen gar nicht aus. Was aber nicht bedeutet, dass die Themen mich nicht interessieren. Nein, ganz im Gegenteil. Der momentane Verlauf der Trainersuche ist ( – wie schon die Suche nach einem neuen Sportdirektor ) höchst interessant. Doch ob es sein muss, jegliche Äußerungen von Herr Arnesen zu werten, bleibt dahingestellt. Da werden Thesen aufgestellt, die jeglichen Grundlage entbehren.

Nun gut, wer es braucht und die nötige Zeit dafür hat.

Aber nun zu meinem Anliegen. Du brachtest mal den Herrn Thomas von Heesen ins Spiel, als Trainer. Wieder spielt meine Meinung keine Rolle, kann ich es doch `eh nicht beeinflussen. Aber was kann ich beeinflussen, als einfaches Mitglied?

Beeinflussen können die Mitglieder einzig und alleine den Aufsichtsrat.
Und da ist meiner Meinung zu wenig sportliche, bzw. zu wenig fußballerische Sachkompetenz.
Schauen wir doch mal hoch zu den Bayern aus München. Egal ob Hoeneß, Rummenigge, oder Beckenbauer (okay, schon etwas länger her), aber die Leute verstehen was von Fußball.
Der Aufsichtsrat muss ausgewogener sein.

Und hier komme ich wieder zu dem Namen Thomas von Heesen.
Der Mann wäre doch vielleicht ein Kandidat für den Aufsichtsrat. Der Mann weiß wovon er redet. Natürlich könnte ich auch noch andere Namen nennen, Peter Hidien, Peter Nogly, oder Ditmar Jakobs. Nach meiner Recherche, muss allerdings nicht stimmen, sind all die Herren im Raum Hamburg beheimatet.

Den Herrn Manfred Kaltz lasse ich hier mal außen vor. Denn in der Presse kritisieren,
bei aller Liebe, das hilft unserem HSV in keiner Weise weiter. Deine Meinung würde mich mal interessieren, wie siehst du den Aufsichtsrat in seiner momentanen Zusammenstellung???

Das war Brief eins. Meine Anmerkung: Die Registrierung wird kommen, eindeutig, es dauert nur noch eine kurze Zeit – so hoffe ich.
Zu den Namen möglicher Aufsichtsrat-Kandidaten kann ich nur sagen, dass ein Mann wie Thomas von Heesen ganz sicher noch einige Jahre Trainer sein will, deswegen ist eine solche Position noch nichts für ihn. Und andere Namen? Ich weiß bislang, dass jeder gehandelte Kandidat, der einst Profi hier war, die Arme hochgeworfen hat: „Nein danke, das muss ich mir nicht antun.“ Es wäre vielleicht etwas anders, wenn viele, viele Ex-Profis da sitzen würden, Leute, die selbst ganz oben gespielt haben Das wäre mein Wunsch.

Brief zwei:

Hallo Dieter,

wir haben uns letztes Jahr im Ötztal kennengelernt und dieses Jahr im Zillertal wieder getroffen.

Anliegend sende ich Ihnen eine E-Mail, die wir heute vom HSV bekommen haben.
Wir hatten nach Autogrammkarten gefragt, eigentlich eine ganz normale Sache.
Leider ist es schon so wie in den letzten Jahren, der HSV kriegt es einfach nicht gebacken.
Wir haben schon seit acht Wochen Bundesligabetrieb und seit Ende August ist auch die Transferliste geschlossen (Argument der letzten Jahre). Ist es nicht unbeschreiblich traurig, dass es HSV Merchandising nicht auf die Reihe bekommt, Autogramme oder Mannschaftsposter in den Handel zu bringen? Im Zillertal haben wir nach der Abreise unseres HSV noch kurz den Club aus Nürnberg besucht und dort wurden schon die aktuellen Autogrammkarten sowie ein super schönes Jahrbuch an die anwesenden Fans verteilt.

Vielleicht können Sie mal vorfühlen, woran es in diesem Jahr scheitert. Vor dem Trainingslager im Zillertal waren doch schon Fototermine!

Vielen Dank und alles Gute nach Hamburg,
Ihr Matz-abber „S.“

Hier die Antwort-E-Mail des HSV:

„Sehr geehrte Familie S.,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Momentan sind noch keine Autogrammkarten verfügbar. Leider ist es mir auch nicht möglich Ihnen einen konkreten Erscheinungstermin zu nennen. Daher bitte ich Sie noch um ein wenig Geduld.

Ich hoffe ich konnte Ihnen damit weiterhelfen.

Wir bitten Sie, bei Ihrer Antwort stets den gesamten Schriftverkehr, sowie den Betreff in der E-Mail zu belassen.

Mit freundlichen Grüßen aus der Imtech Arena,
Merchandising/Lizenzen.”

Das war Brief zwei, hier folgt nun sofort Brief drei:

Hallo Herr Matz,

ich will jetzt nicht über zukünftige Trainer spekulieren, dafür habe ich zu viel erlebt in den letzten 20 Jahren (Dauerkarte seit 91/92).

Aber an Sie als Journalisten habe ich mal ein paar Fragen, die sich mir ständig stellen:

Auch ich würde gern sehen, dass man Leute wie von Heesen und Hrubesch beim HSV einbindet. Wobei bei Hrubesch das allerspätestens nach seinen Erfolgen mit den deutschen U-Teams hätte geschehen müssen. Er kann ja offensichtlich mit jungen Leuten. Können oder wollen sämtliche HSV-Verantwortliche das nicht sehen? Oder leidet ein Hrubesch unter dem Image des sagen wir mal etwas einfacher strukturierten Kumpeltyps?

Man hat den Eindruck, dass Arnesen auf Teufel komm raus einen seiner dänischen Trainer-Buddies verpflichten will. Stimmt’s? Aus meiner Sicht bringt es uns nichts, jemanden zu holen, der die Bundesliga erstmal kennen lernen muss. Olsen ist seit gefühlten 20 Jahren Nationaltrainer und seine Kölner Zeit als Trainer war glaube ich auch nicht die erfolgreichste. Dann können wir auch Hans Meyer holen. Oder Didi Constantini. Ich glaube, das ist ein guter Trainer und mit Ösis haben wir nicht so schlechte Erfahrungen gemacht.

Glauben Sie, dass die Mannschaft Oenning nach 2-3 weiteren Spielen verstanden hätte? Wie damals 96 mit Slomka nach den 6 Pleiten zum Start. Oder fehlt Oenning leider die Fähigkeit, seine Kompetenz „an den Mann zu bringen“?

Viele Grüße,
S. K.

Meine kurze Anmerkung:
Zu Hrubesch und von Heesen habe ich genügend gesagt, das wäre mein Traumpaar für den HSV. Ich glaube nicht, dass Arnesen nur einen dänischen Trainer im Auge hat, schon gar nicht Olsen. Mein Eindruck. Er sucht eben noch, gut Ding will Weile haben. Und zu Oenning: Ich glaube, dass es nichts mehr mit ihm, der Mannschaft und dem HSV geworden wäre, die Stimmung war irgendwie „verkorkst“. Ich habe von einigen Stammspielern (nicht von David Jarolim, auch nicht vom kleinen „Dribbelkünstler“) gehört, dass sie den Glauben an den Trainer schon verloren hatten. Sie haben es, das muss ich zugeben sogar ein wenig drastischer ausgedrückt, als ich es hier nun tat.

17.26 Uhr

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