Die Pfiffe im Volkspark – Demels Abrechnung

3. August 2011

„Schön ist es nicht, aber Pfiffe wird es immer mal wieder geben. Da muss er jetzt durch.“ Sagt Uwe Seeler. Deutschlands Ehrenspielführer, einst jahrelang auch HSV-Kapitän, bezog Stellung zu den Pfiffen, die ein Nach-Nach-Nachfolger von ihm kassierte. Pfiffe gegen Westermann bei jeder Ballberührung des alten und neuen HSV-Kapitäns – eine neue Dimension ist erreicht. Ich habe es seit dem August 1959, als ich mein erstes HSV-Spiel am Rothenbaum erlebte, noch nie erlebt, dass der HSV-Kapitän von den HSV-Fans ausgepfiffen wurde. Aber nichts ist anscheinend unmöglich. Es ist aber nur noch beschämend, ich bin entsetzt und schockiert. Zumal ich mich frage, was diese „Pfeifer“ erreichen wollen? Westermann raus? Das hieße, dass der HSV ein weiteres Mal Millionen verschenkt. Westermann auf die Bank? Das hieße, dass dort hinten fortan an eine „Bubi“-Abwehr gegen gestandene Bundesliga-Stürmer ankämpfen muss. Eine wahnsinnig tolle Vorstellung.

Es wäre ja auch ein Novum, dass der HSV einen Spieler, der gerade als Kapitän bestätigt wurde, mit Nichtachtung straft. Aber keine Bange, das wird nicht passieren. Trainer Michael Oenning bezog zu diesem Thema heute noch einmal Stellung und sagte: „Ich bin froh, dass Heiko unser Kapitän ist, weil ich glaube, dass es der Wunsch der Mannschaft war. Das zog sich auch durch, schon in der vergangenen Saison war er ein geschätzter Teamplayer. Was sehr wichtig ist, denn er schiebt sich nie selbst in den Vordergrund, und er versucht trotzdem, mit seinen Möglichkeiten immer wieder vorne weg zu gehen.“ Oenning weiter: „Natürlich ist es einfacher, wenn ich mich selbst in einer guten Phase befinde, selber tadellos Fußball spiele – dann ist es leicht. Aber ich finde es viel bewundernswerter, dass er es in einer Phase macht, in der er weiß, dass ihm nicht alles so gelingt.“

Und zu den Pfiffen gegen Westermann sagt der Coach: „Ich habe das nicht so dramatisch gesehen. Das war wieder nur einmal aus einer typischen Laune heraus, es waren auch nicht viele. Da kann man natürlich ein Thema draus machen, aber das wird den Heiko je begleiten. Es wird in insofern begleiten, als dass er sich sagt: ‚Okay, ich habe das gehört, aber ich nehme das als Motivation.’ Jeder der Heiko in der vergangenen Saison erlebt hat, der wird wissen, dass er mit der zweikampfstärkste Spieler der Bundesliga war. Er hat seine Qualität, und er hat auch seine Berechtigung. Und ich glaube auch, dass wir uns als HSVer uns es nicht leisten können, plötzlich unsere Spieler auszupfeifen, um sie so dann in Frage zu stellen – das wäre der völlig, völlig falsche Weg. Dafür ist Heiko auch gar nicht geeignet.“

Das sagt der Trainer zu diesem unliebsamen Thema. Natürlich, es ist nur EIN Trainer, und es pfeifen ein paar mehr Fans, aber – dieser Trainer hat das Sagen beim HSV. Nicht diese Pfeifer. Es sei denn, die Pfeifer werden diesen Laden bald übernehmen, dann können sie natürlich weiter pfeifen – und alles rausschmeißen, was sie rausschmeißen wollen. Klar. Unmöglich ist das ja nicht. Siehe Bayern. Wo die Fans ja schon Verhaltensmaßregelungen für die Profis (oder erst einmal nur für einen) vorschreiben. Vielleicht wäre es ja auch angebracht, für Westermann eine Art Verhaltens-Katalog aufzustellen:

1.) Keine Pässe mehr über sechs Meter – und mehr.
2.) Niemals weiter entfernt vom Gegenspieler stehen als ein Meter.
3.) Jeden Zweikampf gewinnen.
4.) Jedes Kopfballduell gewinnen.
5.) In jedem zweiten Spiel ein Kopfballtor nach einem HSV-Eckstoß.
6.) Nur noch ein Stockfehler pro Spiel.
7.) Nach jedem HSV-Tor auf die Raute klopfend zurücklaufen.
8.) Jeden Kollegen nett und höflich auf die 90 Minuten vorbereiten.
9.) Stets die Seitenwahl gewinnen.
10.) Stets sauber und adrett auf den Rasen laufen – auch zur zweiten Halbzeit.
11.) Ohne Gelbe Karte durch alle 34 Spiele gehen.

Hätte doch was. Obwohl ich nicht so recht weiß, ob ihm das noch helfen würde, die Gunst der HSV-Fans zurück zu gewinnen. Der Karren scheint irgendwie schon restlos verfahren.

Der HSV-Vorstandsvorsitzenden Carl-Edgar Jarchow hat auch seine Meinung zu dem „Fall Westermann“: „Die Pfiffe sind, gerade in dieser Phase, nicht schön. Das sind Pfiffe gegen den HSV-Kapitän, das darf nicht sein. Obwohl ich auch sagen muss, dass Heiko Westermann gelegentlich Fehler macht, die nicht ganz nachvollziehbar sind. Dennoch sage ich, dass er ein Spieler ist, der immer will, der vorbildlichen Einsatz zeigt. Ich möchte um Verständnis bitten, und auch um Geduld. Heiko Westermann ist in meinen Augen auch genau der richtige Kapitän des HSV.“ Jarchow sagt speziell zu den Pfiffen gegen den Kapitän: „Vielleicht war das Publikum, das gegen Valencia dabei war, auch ein anderes Publikum als das bei den Bundesliga Spielen. Das würde die Pfiffe auch erklären.“

Und was sagt eigentlich Heiko Westermann selbst zu den Pfiffen gegen seine Person? Er ist, so scheint mir, obergenervt. Aber ist das ein Wunder? Er sagt: „Das waren ja nur vereinzelte Leute, die da gepfiffen haben. Darüber lohnt es sich gar nicht zu sprechen. Wir haben das letzte Vorbereitungsspiel, wir spielen gegen einen Champions-League-Starter, da dann die eigenen Spieler auszupfeifen, das gehört sich einfach nicht und ist völlig unpassend.“ Taten ihm diese Pfiffe weh? Westermann: „Was heißt wehtun? Ich war ein bisschen erbost, das muss ich schon sagen. Aber es geht weiter. Diese Leute, die da gepfiffen haben, das sind dann die ersten die feiern, wenn es gut läuft.“

Wenn es gut läuft. Aber was ist, wenn es nicht gut läuft? Befürchtet der Spielführer dann, dass die Fans noch schlimmer reagieren werden? Westermann: „Wir haben einen guten Draht zu unseren Fans, sie unterstützten uns auch prima – jedenfalls sind es die Leute, mit denen ich gesprochen habe.“ Westermann weiter: „Klar geht es immer darum, dass wir gewinnen, ganz klar, aber was ich sagen möchte ist das, dass keiner von uns jetzt Traumfußball erwarten kann. Jedenfalls nicht im ersten halben Jahr, oder auch während der gesamten Saison nicht. Es wird sehr schwer werden für uns, aber wir wollen uns natürlich von Woche zu Woche verbessern.“ Und: „Wir haben eine junge Mannschaft, wir haben eine schnelle Mannschaft, aber wir müssen auch vor Rückschlägen gewappnet sein. Wir sind noch lange nicht am Ende, wir müssen noch viel, viel arbeiten, sind erst am Anfang – ich denke es ist wichtig, das wir die Zeit zur Entwicklung bekommen. Und diese Zeit werden wir auch bekommen.“

Der Kapitän sagt dann auch noch etwas ganz Wichtiges: „Wir haben ein sehr gutes Klima in der Mannschaft, das ist mit Sicherheit so. Aber wir haben auch enorm an Qualität verloren, keine Frage. Wir haben viele junge Spieler bekommen, die noch keine Erfahrung in der Bundesliga gesammelt haben, aber ich sage trotzdem, dass wir eine gut aufgestellte Truppe haben.“ Wobei Heiko Westermann mit der verlorenen Qualität wohl eher die Erfahrung meint, die dem HSV verloren ging.

Apropos verloren ging. Guy Demel ist dem HSV ja verlustig gegangen. Oder gegangen worden. Und der Abwehrspieler, der seit Saisonbeginn bei der Regionalliga-Truppe von Rodolfo Cardoso trainiert, rechnete heute (einmal mehr?) mit dem HSV ab. Der Mann, unser aller „Guiiiiiiiiiiiiiiiiiii“, oder Euer „Guiiiiiiiiiiiiiiiiii“, ist total verbittert. Er sieht gut aus, scheint topfit zu sein, aber er ist auch fertig mit dem HSV. Absolut fix und fertig. „Wenn das der HSV ist, dann kann ich mich damit nicht mehr identifizieren. Ich muss noch ein Jahr durchhalten, dann hat sich das Thema erledigt. Ich wollte weg, die wollten mich nicht halten, aber ie lassen mich nicht ohne Ablöse gehen, obwohl ich einst ohne Ablöse zum HSV gekommen bin. Andere Spieler haben vier Millionen gekostet und durften für 500 000 Euro gehen . . .“

Demel, einmal in fahrt, sagte weiter: „Das erste Training bei Rodolfo Cardoso war schwer, da tat noch weh, aber jetzt bin ich durch mit dem Thema. Ich fühle mich wohl bei der U 23, das sind alles nette Kerle. Heute ist es nicht mehr schwer für mich, dort zu trainieren, denn ich weiß, dass es nichts mit meiner Qualität zu tun hat. Ich weiß zwar nicht, was ich falsch gemacht habe, um so etwas mitmachen zu müssen – doch wahrscheinlich liegt es daran, dass ich meinen Mund aufgemacht habe, dass ich immer die Wahrheit gesagt habe. Das passt nicht jedem. Der HSV spricht nach außen so und handelt nach innen so. Das ist nicht ehrlich.“

Während Demel das sagte, kamen viele Kollegen aus der Profi-Mannschaft vorbei, sie alle umarmten ihn, sie alle lagen in den Armen mit ihm – da gab es eine unheimliche Herzlichkeit zu registrieren. Er sagt: „Ich habe kein Problem mit nur einem Spieler hier, auch kein Problem mit den Fans, ich genieße noch immer die schönen Zeiten, die ich hier hatte – auch wenn es im Moment sehr schwer ist für mich. Ich wünsche dem HSV alles Gute, ich habe nur ein Problem mit dem Trainer und dem Präsidenten, mit Leuten, die nicht die Wahrheit sagen. Aber für mich ist die Sache erledigt, ich schließe jetzt auch einen sofortigen Wechsel aus, denn ich habe Familie, da muss ich langfristiger planen.“

Am Freitag, wenn die Regionalliga startet, spielt der HSV gegen Meuselwitz. Wahrscheinlich mit Guy Demel. Er sagt: „Rodolfo Cardoso plant jedenfalls mit mir, aber wer weiß, was sich die Herren da oben noch einfallen lassen, damit ich nicht spielen kann. . . Vielleicht werden mir dann doch wieder andere Spieler vorgezogen, aber das werde ich ja sehen.“ Ob er ein Spiel in der Regionalliga als Strafe empfinde? Guy sagt: „Nein, ich habe dann ja Spielpraxis. Und Strafe? Was kann der HSV denn noch Schlimmeres machen mit mir, als das, was bisher passiert ist? Das Schlimmste haben sie ja schon geschafft, sie haben meinen Ruf kaputt gemacht. Sie haben mich zur zweiten Mannschaft geschickt, ich sehe nichts, was sie noch schlimmer machen könnten.“

So, kurz noch zu den Personalien – bezüglich des Dortmund-Spiels. Dennis Diekmeier hatte beim Training einen Schlag (von Paolo Guerrero) auf den Fuß bekommen und humpelte in die Kabine, aber er wird am Freitag spielen können. Gökhan Töre, der gegen Valencia verletzt vom Platz musste, hat heuet schon wieder voll mittrainiert – Entwarnung also. Und alle anderen sind fit. Auch die beiden Copa-America-Teilnehmer. Von denen ich ausgehen, dass sie am Freitag dabei sind – in der Startelf. Aber dazu dann am Donnerstag mehr. Dann von Scholle, der auch in Dortmund vor Ort sein wird.

Einen Punkt habe ich zum Schluss noch abzuhandeln: die Uhr!

Die Uhr ist weg!

Habt Ihr es gesehen? Die Bundesliga-Uhr des HSV tickte beim Valencia-Spiel nicht mehr, sie war fort, weg. Ende, aus? Ich habe darüber mit HSV-Boss Carl-Edgar Jarchow gesprochen: „Nein die Uhr ist nur kurzzeitig weg gewesen. Gegen Hertha BSC wird sie wieder da sein. Sie ist deswegen weg, weil dort renoviert wurde, und diese Arbeiten waren bis zum Valencia-Spiel noch nicht abgeschlossen. Ich kann alle beruhigen, wir sind noch nicht abgestiegen – die Uhr kommt wieder!“

Okay. Hoffentlich war es – trotz allem – kein schlechtes Omen, dass die Uhr auch nur kurzzeitig weg war. Hoffentlich.

18.09 Uhr

640 Reaktionen zu “Die Pfiffe im Volkspark – Demels Abrechnung”

  1. Nordbert sagt:

    randy, man sollte doch auch beim Training mal seine Ruhe haben dürfen…

  2. robotnik sagt:

    @bopsiam 4. August 2011 um 17:01 Uhr
    @robotnik
    Da liegen in unserer Bewertung der beiden Abgänge wohl Welten zwischen uns. Von daher erübrigt sich eine Diskussion.

    Ja, weil du offenbar die anfänglichen Auftritt und die guten Spieler, der am Ende als “mäßig” bewerteten Spieler vergisst und du aufgrund von einzelnen Szenen/Ansätzen, denn mehr war bei noch nicht bei Töre schon auf eine absolute Verstärkung spekulierst.

    Damit wirst du weder Töre gerecht, den du kommend schon als deinen utopischen Maßstäben, er wäre eine absolute Verstärkung, messen wirst…
    …noch wirst du Torun/Pitroipa gerecht, die schon weit mehr gezeigt haben, als ein paar gute Ansätze in Testspielen.

  3. Gravesen sagt:

    Ich kann’s dir verraten, Randnotizi,
    weil er ein Großmaul und ein Internet-Poser ist.
    .
    Beim Training waren heute diverse Matz Abber, die sich hier im Blog weiß Gott nicht immer grün sind. Ganz im Gegenteil. Na und ? Man kann trotzdem zusammen beim Training zugucken, ein wenig fachsimpeln und anschließend auch was zusammen beißen gehen. Gar kein Thema.
    .
    Wenn man allerdings keine Eier in der Hose hat und dazu noch Oenning-revival-Bärtchen trägt… :-D :-D :-D

  4. robotnik sagt:

    @shusakuam 4. August 2011 um 17:10 Uhr
    @ robo 16:26
    Warum sollte Demel in der U23 spielen? Da geht es doch nicht ums gewinnen, sondern um die Heranführung an den Profikader oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    Nein, darum geht es bei der U23.
    Aber ebenso, wie es Jungprofis etwas bringt bei den Profis im Training dabei zu sein, wird es Sternberg unc co. etwas bringen, in Pflichtspielen neben Demel spielen zu können oder Kocabas neben Castelen.
    Das hebt das Spielniveau dieses Teams auf eine andere Ebene und auf dieser höheren Ebene bewegen sich dann auch die anderen 9 eingesetzten HSV-Jungprofis.

  5. Rautenschälchen sagt:

    @Randy, 17:20 Uhr
    Recht hast Du :-)

  6. shusaku sagt:

    @ robo
    Danke. Klingt plausibel. :)

  7. robotnik sagt:

    @Quercusam 4. August 2011 um 17:09 Uhr
    Mich interessiert die U 23 sehr wenig.
    Hätte nichts dagegen wenn das hier gelegentlich Thema ist. Aber vermissen tue ich da nichts.

    Du vielleicht nicht. Aber so oft, wie hier in der letzten Saison aus Unwissenheit über Veh geschimpft wurde, weshalb er Sowah nicht spielen lässt oder Besic….wäre genau dies für alle interessant, um nicht erneut wegen eigener Unwissenheit einen Trainer zu verurteilen sondern WENN DANN wenigstens wissentlich.

    Sich nicht für die U23 zu interessieren und dennoch immer wieder erwähnen, weshalb keine Jugendspieler im Kader seien und wir keinen Götze und co. haben…
    …sorry, das passt nicht zusammen.
    Nicht du jetzt, aber allgemein.
    —-
    Dieter for U23!!!

  8. randnotiz sagt:

    Magath hat seinen Kapitän nach der Pokalschlappe entmachtet, obwohl er in der letzten Saison großen Anteil am Klassenerhalt hatte.
    .
    So kann man es natürlich auch machen. Aber ob das auf Dauer im Team ankommt?

  9. Horstomat sagt:

    Kriegen Pfeifer Geld fürs Pfeifen?

  10. Rehbusch sagt:

    Gestatten? Pfeiffer.

  11. bloozer sagt:

    zum abkühlen xhttp://www.ndr.de/unterhaltung/musik_konzerte/wacken/livestream/index.html

  12. robotnik sagt:

    @randnotizam 4. August 2011 um 17:35 Uhr
    Magath hat seinen Kapitän nach der Pokalschlappe entmachtet, obwohl er in der letzten Saison großen Anteil am Klassenerhalt hatte.

    Falsch – Schäfer bot aus freien Stücken seinen Rücktritt an – offiziell jedenfalls!

  13. Erhard Werthwein sagt:

    Lieber Herr Matz,

    zuerst möchte ich mal was zu meiner Person schreiben, damit Sie sich ein kleines Bild von mir machen können.
    Bin 1946 geboren, komme aus dem Süden unsrer Rep. Raum Pforzheim, bin verh., 2 Kinder, 21 u. 18 Jahre alt und war in der Medizintechnik beschäftigt.
    Bin seit 1957 HSVer. Also mit 11 Jahren hatte ich das erste mal Kontakt zum HSV.
    Da gab es Heftchen, wie heute das Stadionheft HSV Live, das war so fesselnd geschrieben daß ich das ganze Heft am Stück las. z.B. Wie Erwin Seeler mit gebrochenem Bein das Spiel zu Ende spielte. Das war für mich so beeindruckend dass es bis heute hielt.
    Bin seit 4 Jahren Mitglied im Supporters Club.
    OFC – “Schwarzwaldexpress”, vielleicht kamen Sie mit meinen Freunden in Hippach in Kontakt.
    So, und nun ein paar Worte zur Aktualität – Stichwort Pfiffe gegen Westermann!
    Meine Meinung dazu ist folgende: Ich kann die Reaktion dieser Zuschauer vollkommen verstehen.
    Wenn ich die letzte Saison Revue passieren lasse, so sind da etliche Schnitzer von Westermann dabei die so manchen Punkt kosteten. Vievielmal ging Rost auf Ihn zu, dass man glaubte er frißt ihn jeden Augenblick.
    Jetzt habe ich die Spiele gegen Bayer, Dortmund, Oldenburg und das Spiel gegen Sevilla. Jetzt geht es schon wieder los mit den Patzern und welche! Am Dienstag beim 1. Tor steht er auf der Linie und kuckt zu wie der Ball eingeschoben wird, statt er den Mann deckt – unmöglich! Beim 2. Tor läuft Westermann außen am Gegenspieler, wie will er denn da an den Ball kommen- unmöglich. Was kam – das Gegentor.
    Trainer in der D-Jugend würden solchen Spielern den Kopf abreißen.
    Wir brauchen den Westermann nicht! Nichts gegen seine Person, das möchte ich ausdrücklich unterstreichen, nur das Fußballerische Können ist für mich entscheidend.
    Meine Mannschaftsaufstellung würde so aussehen:
    Dobny-
    Dieckmeier- Mancienne – Bruma (Kacar) Aogo
    Rincon (Jansen) – Jarolim – Töre (Kacar)
    Elia (Jansen) – Petric – Son.
    Kacar und Jansen als Wechselspieler moder bei Verletzung.
    Sie glauben nicht daß die “Jungen” das packen in der Innenverteidigung? Ich bin da Optimist, obwohl ich Bruma noch nicht habe spielen sehen.
    Mit Skjelbred kann ich noch nichts anfangen, das muß man sich mal anschauen, in 20 Minuten sage ich Ihnen was er taugt. Dann noch ein Wort zu “Jaro”, er genießt im Moment auch ein paar Antipathien, aber man sollte mal bedenken und genauer hinsehen was der spielt. In der BL gab es nur 2 seines Faches das war v. Bommel und Jaro. Die gehen da hin wo es weh tut und räumen ab was das Zeug hält und die Verteidigung kann es ihnen danken.
    Das Speil gegen die Bayern im Liga Total Cup, das muß der Maßstab sein, das hat mich beeindruckt und so funktioniert es.
    NUR DER H S V

    Erhard Werthwein

  14. kerner sagt:

    @rehbusch
    mit einem oder zwei F?

  15. randnotiz sagt:

    robo,
    .
    .
    da kannste mal sehen, da bin ich dann auch der Presse auferlegen :)

  16. kerner sagt:

    pfeiffer mit drei F eins vor dem EI zwei nach dem EI.
    das kommt aus der feuerzangenbowle :)

  17. Benno Hafas sagt:

    Habe heute meiner Dauerkarte bekommen. Geiles Design. HSVDonald22B Du bist nicht mehr alleine.

  18. robotnik sagt:

    @randnotiz
    Du solltest eben auch die Randnotizen lesen und nicht nur die Headline. :)

  19. Eisenwilli sagt:

    Willkommen in Hamburg, Per :-)

  20. Christian2604 sagt:

    # robotnikam 4. August 2011 um 16:20 Uhr

    Genau, mehr Berichterstattung zur U23 wäre gut. Die Tendenz beim HSV geht in diese Liga und bei der noch in der BL spielenden Mannschaft ist auch kaum einer älter ;-)

  21. RauteCouture sagt:

    8 millionen für elia? gehts noch??

  22. Launi sagt:

    Hi,
    gibt es diese Saison wieder ein Tippspiel der Matz-Abber? Wenn ja, könnte jemand den Link posten?
    Grüße
    Launi

  23. Christian sagt:

    @benno:
    Das war er vorher schon nicht.
    Gez.
    Christian22B

  24. André sagt:

    Das ist unser 18-Mann Kader für Dortmund:
    Drobny, Mickel, Bruma, Diekmeier, Mancienne, Westermann, Aogo, Jansen, Rincon, Guerrero, Petric, Elia, Tesche, Jarolim, Son, Töre, Ben-Hatira, Kacar.

    …also auf den ersten Blick liest sich der doch wirklich gut!

  25. HSVDONALD22B sagt:

    @Benno Hafas, 17:55 Uhr:
     
    Endlich kompetenten Fussballsachverstand, gepaart mit Daueroptimismus an meiner Seite! Ich freue mich! (Aber alleine war ich vorher auch nicht)
     
    NUR DER HSV

  26. André sagt:

    @Benno
    Ich war vom Design enttäuscht.

  27. Eisenwilli sagt:

    Der größte Pester gegen den HSV ist die HAMBURGER Morgenpest!!!
    Unglaublich!!!

  28. Eisenwilli sagt:

    8 Millionen für Elia…okay…Plus einen Demel dazu :mrgreen:

  29. HSVLuenen sagt:

    @Ulli um 14:50 Uhr,

    “Zum Holzknecht” auf der Hohen Strasse.(Nähe städtische Kliniken)da könnt ihr auch zu Fuß hingehen.
    Guten Hunger. :-D

  30. Haukefjells sagt:

    Das Problem denke ich liegt nicht an der Person Heiko Westermann selber…..es ist auffällig das sich gewisse Stadionbesucher (Fans nenne ich diese Personen nicht) unwohl fühlen, wenn sie keinen Grund finden einen Buhmann anzuprangern…..

    Als Beispiele der Vergangenheit….Sanogo;Atouba;Pitroipa und mit Abstrichen Paul aus Peru.

    Dem einen warf man Lustlosigkeit vor, dem anderen Unfähigkeit, dann Respektlosigkeit gegenüber dem Verein;Fans und dem nächsten wieder seine Art lethargisch übern Platz zu schlendern…nun ist es also Heiko Westermann.

    Gute alte Tradition? Ein Spieler der eigenen Mannschaft verunglimpfen, niedermachen, auspfeiffen?

    Was bringt es dem Verein? Was bewirkt man bei dem Spieler? Welchen Imageschaden fügt man damit dem HSV zu? Ist es Leistungsfördernd? Oder ist es vielleicht auch nur Ausdruck der eigenen Frusttration?

    Man kann einem Spieler vorwerfen sich nicht genügend für seinen Klub zu engagieren, nicht zu kämpfen und lustlos über den Platz zu schleichen, aber wer kann Heiko Westermann ernsthaft sowas vorwerfen?
    Er gibt immer alles, er war einer der wenigen die sich nach dem Freiburg Spiel in die Kurve getraut haben und er ist immer für Fans ansprechbar.
    Der einzige Fehler, den man ihm vorwerfen kann ist, das er Fehler macht, das er in einem Spiel durch seine Aktionen viele Tore verhindert, das ihm Mitspieler oftmals alleine lassen und er deshalb zwischen 2 Gegenspielern steht, anstatt klar bei einem zu bleiben, wird dabei gerne übersehen.

    Pfiffe gegen den Mannschaftskapitän gehen gar nicht! Ein Tim Wiese wird in unserem Stadion genauso behandelt wie unser Kapitän, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Das man, das sich frisch gekittete Verhältnis Mannschaft/Fans, durch so ein Verhalten wieder zerstört scheinen die Angesprochenen nicht zu bedenken, beziehungsweise in ihrer Ignoranz nicht wahrzunehmen.
    Wenn ich einen Kollegen sehe der von einem Kunden angemacht wird, solidarisiere ich mich automatisch mit dem Kollegen., anders wird es den Mitspielern von Heiko Westermann auch nicht gehen und das ist auch gut so.

    Genau wie Heiko,geben auch wir alles für den HSV und genau wie ihm unterlaufen auch uns Fehler.

    Also ich bin für eine Aktion ” Wir sind Heiko!”, denn wer den Kapitän des HSV auspfeifft, schadet auch dem HSV.

    Nur der HSV!!!

  31. marienhagen sagt:

    …”wir sind Heiko”….

    Mein Gott. Hast Du auch ein Poster in Lebensgröße in Deinem Kleinkindzimmer aufgehängt??

  32. Aradia sagt:

    Für alle Ahnungslosen. :-)
    Heute:
    19.00-21.00h Rückspiel Quali…. Mainz- CS Gaz Metan Medias-FSV.
    Was für ein Name!
    .
    Sport 1 …

  33. JU aus Qu... sagt:

    Grave,17.25

    ….ich kann mir es nur so mit Bob erklären, wenn er es war, das er sich vor seinem Sohn schämt, falls er von uns eine (geballte Ladung) Kritik einstecken muß, oder, was wir nicht hoffen wollen, er eine ansteckende Krankheit hat :) :) :)

  34. michi67 sagt:

    Neuer blog

  35. rautenqueen sagt:

    Neuer Blog!!!

  36. Gravesen sagt:

    Quelle:Kicker.de
    .
    “Sie haben meinen Ruf kaputt gemacht”
     
    Guy Demel (30) ist durchaus ein freundlicher Zeitgenosse. Höflich, aufgeschlossen. In einen Kader, in dem Erfolg ausbleibt, aber kann der Defensivallrounder auch schon mal zusätzliche Unruhe transportieren. Erst recht dann, wenn er sportlich nicht die Rolle spielt, die er selbst für sich in Anspruch nimmt.
    .
    Michael Oenning (45) hat im Sommer deshalb das getan, was schon einige seiner Vorgänger erwogen hatten: Er hat Demel aus nachvollziehbaren sportlichen und zwischenmenschlichen Motiven trotz Vertrags bis 2012 aussortiert. Die Folge: eine verbale Abrechnung am gestrigen Mittwoch.
    .
    Weil noch kein Klub anbiss, trainiert Demel nur noch im Regionalliga-Team, ist verärgert, dass er nicht ablösefrei gehen darf. Er kündigt an: “Ich habe einen guten Vertrag, dann bleibe ich halt ein Jahr hier, gehe im Sommer ablösefrei.” Dann holt er zum Rundumschlag aus: “Ich weiß, was ich falsch gemacht habe. Ich sage, was ich denke. Ich habe ein Problem mit dem Trainer und dem Präsidenten, mit den Leuten, die einem nicht die Wahrheit ins Gesicht sagen können.
    .
    Ob seine Aussagen hilfreich sind? “Wenn es nach Trainer Rodolfo Cardoso geht, spiele ich am Freitag in der Regionalliga. Aber vielleicht kommt auch eine Ansage von ganz oben.” Eine, die Demel geradezu provoziert: “Was kann der HSV noch Schlimmeres machen als er es ohnehin schon getan hat? Sie haben meinen Ruf kaputt gemacht, mich in die Reserve geschickt! Mehr kann nicht kommen.”
    .
    Tatsächlich scheint eine sofortige Trennung, Ablöse hin oder her, der einzig mögliche Ausweg in dieser Personalie.
    .
    .
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    Schon klar, was Herr Demel hier bezweckt (mit Sicherheit in Absprache mit seinem Berater): Stunk machen und einen kostenlosen Abgang provozieren.
    Mitnichten, mein Freund. Für mich kann es nach diesen Worten nur eins geben: Deutliche Geldstrafe wegen vereinsschädigen Verhaltens und zur Not Dauerkarte auf der Tribüne. Der hat sie doch nicht mehr alle.

  37. Haukefjells sagt:

    @ marienhagen “Warum sind die Einfältigen nur so voller Selbstvertrauen und die Klugen so voller Zweifel” (Bertrand Russell)

    Du hast mit deinem Beitrag genau die Charakteristika der Pfeiffer wiedergespiegelt:
    *Ignoranz
    *Verunglimpfung
    *Arroganz

  38. Eisenwilli sagt:

    @ Haukefjels: Es geht doch gar nicht darum, auf Teufel komm raus einen einzigen Spieler fertig zu machen, sondern darum, das der TRAINER erkennt, wenn ein Spieler unter seinem Leistungsniveau spielt, und daß er (der Trainer) rechtzeitig Maßnahmen ergreift.
    .
    Im Fall Westermann sehe ich noch gar nicht mal so schwarz. Obwohl ich seine Fehlpassquote im Aufbauspiel und in der Vorwärtsbewegung grottig finde.
    Dann muss Westermann eben von dem Spielaufbau entbunden werden. Zumindest solange, bis er es besser macht.
    Vielmehr geht es darum, daß das gesamte Defensivverhalten verbessert wird, und er (Westermann) nicht immer die Löcher stopfen muss.
    .
    Mit Skjelbred ist ja nun einer da, der es hoffentlich besser macht. Mir wäre es allemale lieber, wenn Heiko sich AUSSCHLIESSLICH hinten aufhalten würde, und nur bei Ecken und Freistößen mit vorne ist, um vielleicht seine Kopfballstärke in Tore umzumünzen.

  39. HSVLuenen sagt:

    @Ju aus Qu um 16:19 Uhr,

    Mensch Ju,wat biste heut jut druff. :-D
    Aber ein guter Beitrag.Wenn Du dir dann noch von Benno die Knipse geliehen hättest und die Bilder hier eingestellt hättest,nicht auszudenken. :-D
    .
    Ps:hatte Grave wirklich Strapse an?.
    .
    Beste Grüße aus Lünen

  40. Billy Bremner sagt:

    “Er gewann und der FC Liverpool wollte ihn verpflichten. Aber Skjelbred lehnte ab: „Das wäre viel zu früh gewesen.“”
    -
    Harharhar! Liverpool wollte ihn verpflichten! Hör’ auf, Dieter. Skjelbred war damals 15, und der Sender wollte ihm seinen Kinderherzenswunsch erfüllen. Möglicherweise hat Arnesen dies auch verwechselt und hält Skjelbred, weil der von einem herbeiphantasierten Liverpool-Interesse veredelt wurde, automatisch für eine Verstärkung?
    Ich glaube, ich gehe nicht zu weit, wenn ich vorhersage, dass Skjelbred nicht mehr als fünf Spiele in dieser Saison absolvieren wird und den Verein Mitte kommenden Jahres schon wieder Richtung Heimat verläßt.
    Alles, aber auch wirklich alles in seiner Biographie spricht dafür: Skjelbred gehört nicht zu diesen Typen vom Kaliber eines Rincon oder Benjamin oder Guerrero, die ins Ausland ziehen und sich dort alleine durchschlagen und nach oben kämpfen. Ich meine, dass muß doch wirklich jeder erkennen, der sich ein paar Jahre lang für Fußball und die Karrieren der Spieler interessiert.