Tagesarchiv für den 23. Januar 2011

Zwei gute Nachrichten zum Abschluss

23. Januar 2011

Ich hatte Euch gesagt, ich melde mich, wenn etwas passiert. Das war heute in der Tat so. In zwei Themen: Veh/Reinhardt und Ruud van Nistelrooy/Real Madrid. Und bei beiden Themen hat der HSV Weitblick bewiesen und endlich einen Deckel draufgesetzt. Deshalb, für die wenigen, die es noch nicht mitbekommen haben:

Heute haben sich Armin Veh und Bastian Reinhardt zusammen mit Vorstandsboss Bernd Hoffmann zur Aussprache zusammengesetzt, um über die weitere Zusammenarbeit zu sprechen. Dabei waren auch die zuletzt getätigten Aussagen von Veh über Reinhardt Thema. Und der HSV hat das Beste aus dem Thema gemacht, wie der ebenfalls bei der Runde anwesende Klubboss Bernd Hoffmann anschließend via HSV.de verkündet hat: „Es war ein sehr offenes und konstruktives Gespräch. Es war gut und wichtig, dass jeder seine Sicht der Dinge aufzeigen konnte. Wir haben zudem vereinbart, dass wir ab sofort wieder miteinander und nicht übereinander sprechen. Schon gar nicht in den Medien wie jüngst geschehen.“

Gut so. Endlich der Schulterschluss, den der HSV jetzt braucht und der die Mannschaft die jüngsten Erfolge in Ruhe weiterverfolgen lässt.

Zudem wurde das Thema Ruud van Nistelrooy zum wiederholten Mal aber diesmal wohl endgültig beschlossen. Ebenfalls sehr zur Freude aller HSV-Fans. Bernd Hoffmann auf HSV.de: „Real Madrid hat in den vergangenen Tagen in der Tat weiterhin versucht den Transfer zu realisieren und hat uns zuletzt ein Angebot über zwei Millionen Euro plus ein Freundschaftsspiel anlässlich unseres 125-jährigen Jubiläums unterbreitet. Dieses Angebot haben wir am heutigen Nachmittag ein weiteres Mal und zum letzten Mal abgesagt. Unsere Entscheidung haben wir auch dem Spieler und Berater mitgeteilt. Wir wollen alles tun, um einen internationalen Platz zu erreichen. Deshalb ist es undenkbar zum jetzigen Zeitpunkt Ruud van Nistelrooy abzugeben.“

Ich belasse es bei diesen zwei guten Nachrichten. Den Auftritt Sammers bei Sky 90 lasse ich hier unkommentiert. Der spricht für sich…

Einen schönen Sonntagabend. Bis morgen.

Dieser Sonntag ist ein (lauter?) Ruhetag

23. Januar 2011

Oha, hier muss man starke Nerven haben. Aber so ist das. Ich habe in den letzten 1000 Posts viel Kritik gelesen, viele Pöbeleien und Beleidigungen aber auch einigen Zuspruch. Und nach knapp einem Monat als Blog-Verantwortlicher hat sich mir eigentlich nur bestätigt, was ich vorher schon dachte: Schreibe ich über Rückkehrer, positive Entwicklungen, Hoffnungen und optimistische Ausblicke, oder eben einfach über tolle Leistungen – gibt es Lob. Teilweise sogar überbordend, was mich freut, was ich aber auch nicht zu ernst genommen habe. Wird aber über zu kritisierende Zustände geschrieben, gibt’s auf den Kopf. Insider-Informationen werden auf die gleiche Art bewertet. Bei Elia war es top, jetzt ist es Schmierenjournalismus. Das kommt so nicht von allen, aber von einigen. Und das ist okay für mich. So funktioniert der Fan nicht nur in Hamburg, sondern wohl überall. Ein Torschütze wird eben noch bejubelt und nur einen Augenblick später ist er der Loser und wird ausgepfiffen. Und die Erklärung dafür ist einfach und gar nicht ml unsympathisch: immer geht es dem einzelnen dabei darum, sein Liebstes – hier: den HSV – zu schützen. Mit allen Mitteln. Mit wirklich allen Mitteln…

Auch Da muss ich durch. Da komme ich auch durch. Zumal ich mir sicher bin, dass wir in den nächsten Monaten neben der einen oder anderen Delle auch ausreichend positive Geschichten rund um den HSV erfahren und aufschreiben werden. Vom sportlichen Erfolg bis hin zur verbesserten internen Struktur.

Ich habe gestern im zweiten Blog versucht, dem Wunsch einiger Blogger zu entsprechen und mich erklärt. Das wird mir hier ausgelegt, als wolle ich mich verteidigen oder „zurückrudern“. Dem ist nicht so. Ganz sicher nicht! Sollte dem mal so sein, werde ich das kennzeichnen, versprochen! Aber bis dahin gilt: Ich stehe zu dem, was ich schreibe. Euch wie auch den beschriebenen Protagonisten gegenüber. Auch wenn es mal richtig unangenehm für mich wird. Selbst dann, wenn ich einen Fehler mache, was schon vorgekommen ist mit Sicherheit auch in Zukunft vorkommen wird.

Immer wieder werden Entschuldigungen dafür verlangt, dass wir (Dieter und ich in diesem Fall) bei Veh und jetzt bei Sammer falsch lagen. Aber ganz ehrlich, hier ist weniger eine Entschuldigung nötig, denn eine Erklärung. Dass unsere Prognosen – am Ergebnis klar nachzumessen – falsch waren, ist uns ebenso wie Euch klar. Aber der Vorwurf, eine „Ente“ aufgeschrieben zu haben, ist nachweislich falsch. Selbst Sammer hat gesagt, es war alles so gut wie durch. Und diese Information hatten wir auch. Ich habe sie dann aufgeschrieben und es so gedeutet, dass Sammer verpflichtet wird. Das war falsch. Nicht mehr, nicht weniger.

Es gibt sie eben doch noch, die Pferde vor der Apotheke…

Heute ist kein Training. Heute ist Pause. Eine laute Pause, betrachtet man das TV- und Radioangebot. Denn heute können wir uns ab 15 Uhr (Aufsichtsratsboss Rieckhoff bei NDR 90,3) bis zum Sportclub (ebenfalls Rieckhoff als Gast) um 23.15 Uhr noch mal die „Geschichte Sammer“ erzählen lassen und unsere eigenen Schlüsse ziehen. Insbesondere, da Sammer heute in der Welt am Sonntag“ auf „www.Abendblatt.de“, in der „BamS“ sowie heute Abend bei „Sky90“ (19.30 Uhr live) ausreichend Zitate zum gesamten Vorfall liefert, bzw. liefern wird.

Heute ist beim HSV Ruhetag. Hier auch. Allerdings behalte ich mir vor, Euch zu informieren, sollte etwas passieren. Ob positiv oder negativ.

In der Hoffnung, dass wir alle (egal bei welchem Thema) wieder zu alter Sachlichkeit zurückzukommen, Euch allen einen schönen Sonntag!

11.39 Uhr

P.S.: Ich kann Euch versprechen, dass ich den werten Herrn S. heute nicht mehr aufführen werde, sofern sich keine senstaionelle Wendung in diesem Thema ergibt. Wer so übel nachtritt und seine eigenen Versäumnisse verleugnet, der hat keine Erwähnung verdient. Sammer ist Geschichte. Seine Äußerungen erzeugen Unruhe, die unnötig ist. Und die wollen wir vermeiden. Wir alle.