Tagesarchiv für den 22. Dezember 2010

Analyse: Mittelfeld – Pitroipa der Beste

22. Dezember 2010

„Nichts ist wie es scheint.“
Martin Jol (HSV-Trainer von 2008 bis 2009)

Das zum Thema Wendehals. Mehr möchte ich dazu nicht sagen und schreiben.
Nur so viel: Bei allen, die mich beschimpft haben, möchte ich hiermit in aller Form entschuldigen.

Zum Thema, die Analyse der Hinrunde. Heute schreibe ich, wie angekündigt, über das Mittelfeld.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass alle Mannschaftsteile des HSV für diese schlechte bis durchwachsene Herbstrunde verantwortlich sind. Im Mittelfeld liegt aber ein ganz entscheidender Faktor, denn hier wurden die Räume selten einmal so kompakt gemacht, wie es bei Spitzen-Klubs in der Regel geschah. Und die Mischung schien mir nie zu stimmen. Armin Veh hat über Piotr Trochowski zum Beispiel einmal gesagt: „Ein richtiger Sechser wird er nie.“ Damit traf der Coach voll ins Schwarze, denn das ist auch für mich in Stein gemeißelt. Dennoch musste „Troche“ meistens auf der “Sechs“ spielen – natürlich auch, weil es an Alternativen mangelte. Aber zwei „Sechser“ wie David Jarolim und Trochowski, oder wie Trochowski und Ze Roberto – das passt in meinen Augen gar nicht. Auf die „Sechs“ gehört mindestens ein Typ wie Mark van Bommel. Also einer, der den generischen Spielern schon einmal beizeiten entschieden auf die Füße tritt. Solche Typen aber sind weder Jarolim, noch Ze Roberto noch Trochowski. Ein solcher Typ wäre Tomas Rincon, denn er geht mitunter recht rustikal zur Sache, krempelt die Ärmel hoch und fährt den Gegnern mit gestrecktem Bein in die Parade. Leider hat Rincon aber in Sachen Spielaufbau (noch) viel zu große Schwächen, so dass er keine echte Alternative war.

Kommen wir zu den Mittelfeldspielern des HSV:

David Jarolim (13 Spiele, 1075 Minuten, 0 Tore): Der Ungeliebte. „Jaro“ steht bei vielen HSV-Fans „auf dem Zettel“, auch bei Armin Veh stand er vor Beginn der Saison drauf. Abschuss war das Ziel. Aber der Tscheche kämpfte, kniete sich voll rein, überzeugte im Trainingslager jeden – auch den neuen Trainer. Der setzte „Jaro“ zwar als Kapitän ab, aber wurde ansonsten ein Fan des Dauerläufers. Ihr wisst es, ich habe oftmals darüber geschrieben: Jarolim ist meine Nummer eins beim HSV. Weil er ehrlich ist, weil er immer alles gibt, weil er vorbildlich für das Team eintritt. Ich ziehe den Hut vor „Jaro“, dass er seine Degradierung so bewundernswert wegsteckte – ich hätte es nicht gekonnt (und hätte wahrscheinlich die Konsequenzen gezogen). Dass Jarolim zuletzt nicht in Bestform war, ist natürlich auch mir nicht entgangen, aber für mich waren das Spätfolgen des Saisonstarts. Je schlechter die Mannschaft spielte, desto offensichtlicher dachte „Jaro“ wohl über seine Situation und die des Klubs nach – und deshalb wirkte er auf mich total verunsichert. Neues Jahr, die Rückrunde, neues Spiel. Jarolim wird wieder kommen – und sich zerreißen. Und wie immer vorbildlich voranmarschieren. Er ist für mich immer noch unverzichtbar, auch wenn er in Sachen Torabschluss ein „Schlumpfschütze“ ist und auch bleiben wird. Dafür ist er in Sachen Balleroberung der ungekrönte König.

Robert Tesche (4 Spiele, 271 Minuten, 0 Tore): Im Training zeigt er mitunter gute und sogar beste Ansätze, da gefällt er durch seinen präzisen und harten Schuss. Davon ist, wenn er in der Bundesliga zum Einsatz kommt, leider kaum etwas zu sehen. Fehlendes Selbstvertrauen – nennt man so etwas. Auch Tesche ist bei einigen (vielen?) HSV-Fans „unten durch“, sie trauen ihm nichts mehr zu, was ich noch nicht so ganz teilen will. Um aber einmal für eine längere Zeit Stammspieler sein zu können, müsste schon viel passieren. Nämlich eine deutliche Leistungssteigerung – unabhängig von der Anzahl der verletzten Mittelfeldspieler. Mein Typ: Energischer auftreten, mehr Initiative ergreifen, mehr Verantwortung übernehmen – und lauter werden. Dann könnte es vielleicht doch noch einmal klappen, denn ein schlechter Fußballer ist dieser Robert Tesche nicht.

Gojko Kacar (9 Spiele, 413 Minuten, 1 Tor): Das ist zu wenig. Als der Serbe verpflichtet wurde, da stöhnte der Herr Kühne zwar auf, aber ich war zufrieden. Kacar hatte bei Hertha (für mich) einige sehr gute Spiele abgeliefert, auch wenn er gegen den HSV auflief war er einer der Besten. Davon, das gestehe ich, ist seit diesem Sommer nichts mehr erkennbar. Auch deshalb, weil er nie bei 100 Prozent war. Was wohl auch an der Weltmeisterschaft lag. Aber nur die WM? War das nicht auch ein wenig die fehlende Reife, die zu lasche Einstellung? Wenn ich vom Trainer immer höre, dass ich nicht bei 100 Prozent bin, dann tue ich etwas dafür. Auch außerhalb der festgelegten Trainingszeiten: Das gab es zwar auch, aber wohl etwas zu selten, denn sonst hätte Kacar doch irgendwann einmal (vor seiner Verletzung) bei 100 Prozent sein müssen. Der Serbe ist für mich eine der größten Hinrunden-Enttäuschungen, vielleicht auch deshalb, weil ich (zu) große Hoffnungen in ihn gesetzt hatte.

Marcell Jansen (8 Spiele, 697 Minuten, 0 Tore): Keine Frage, auch das ist entschieden zu wenig. Zu oft verletzt, zu oft erkrankt, die Ausfallliste zeiht sich wie ein roter Faden durch seine Karriere. Schon im vergangenen Jahr schrieb ich von der Hoffnung, dass er einmal verletzungsfrei (und ohne Erkrankung) über eine Halbsaison kommen möge – aber er hat es nicht einmal geschafft. Und ich gestehe, mir kommen schon seit geraumer Zeit Zweifel, ob er es noch jemals schaffen wird. Ist Jansen endlich einmal in absoluter Bestform, ist er einer der besten Mittelfeldspieler auf der linken Seite, nicht nur in Deutschland. Aber wann ist er in Bestform? Auf jeden Fall ist er ein Spieler, der alles klar erkennt, es deutlich analysiert und kein Blatt vor den Mund nimmt. Das, aber auch nur das wirkt erfrischend.

Piotr Trochowski (16 Spiele, 1039 Minuten, 2 Tore): Der Dauerbrenner im Mittelfeld des HSV, aber der Nationalspieler hat nicht nur mit den Gegnern zu kämpfen, sondern auch mit dem eigenen Anhang. Dabei hat „Troche“ in dieser Saison überwiegend gut oder solide gespielt (Ausnahme Bremen), so dass seine härtesten Kritiker eigentlich zu einem Kompromiss kommen müssten: „Er war schon wesentlich schlechter.“ Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Diesem Schritt hat Trochowski längst getan, denn er hat sich die viele Kritik zu Herzen genommen und sein Spiel umgestellt. Und weil er das getan hat, bin ich fest davon überzeugt, dass es weiterhin bergauf gehen wird mit ihm. Der Billstedter wird im Frühjahr in die Nationalmannschaft zurückkehren und auch für den HSV eine Stütze werden. Nehmt mich beim Wort.

Änis Ben-Hatira (2 Spiele, 15 Minuten, 0 Tore): Sein Comeback ist für mich eine kleine Überraschung, ich habe nicht mehr geglaubt, dass ich den Berliner noch einmal im HSV-Trikot in der Ersten Liga erleben werde. Er hat es sich verdient. Nur: Damit darf sich der gute Techniker nicht zufrieden geben, er muss nachlegen, muss im Training überzeugen, muss alles versuchen, um sich anzubieten. Ob er dazu in der Lage ist? Mich beschleichen leise Zweifel. Obwohl ich immer noch ein Fan von Änis Ben-Hatira bin. Denn eigentlich könnte er alles, er muss es nur zeigen wollen. Und dazu diszipliniert auftreten – während der 90 Minuten. Nur Schönwetter-Fußball geht heutzutage nicht mehr. Erst recht nicht in der Bundesliga, zwei Klassen tiefer mag es eventuell noch gehen. Er steht am Scheideweg.

Jonathan Pitroipa (16 Spiele, 1339 Minuten, 2 Tore): Die Entdeckung der Saison. Und plötzlich eifern viele HSV-Fans einem gewissen Dieter Matz nach. Sie werden zu Wendehälsen. Motto: „Das habe ich doch schon immer gesagt, dass der gute Pit ein ganz Großer ist.“ Natürlich, natürlich – alles haben sie es gesagt. Bis auf diejenigen, die ihn vom Hof jagen wollten. Jeder aber, ob Freund oder Feind, kann jetzt mal sehen, was es heißt, wenn der Trainer einem Spielewr das Vertrauen schenkt. Und das hat Armin Veh in diesem Falle von Beginn an bei „Pit“ gemacht. Der blühte auf, spielte Gegner und auch teilweise sich schwindelig, nur mit dem Tore schießen hapert es immer noch. Aber eventuell schafft das ja auch noch einer, ihn da in die richtige Spur zu bringen – doch dann ist Pitroipa sicherlich auch ganz schnell weg. Für mich ist er trotz seiner vielen vergebenen Chancen trotz allem der beste Spieler der Hinrunde.

Eljero Elia (10 Spiele, 534 Minuten, 2 Tore): Spät kam er, aber er kam. Immerhin. Doch wenn der Trainer über Kacar sagte, der sei nicht bei 100 Prozent, dann sage ich über den Niederländer, dass er höchstens bei 50 Prozent war und ist. Leider. In Mönchengladbach zuletzt ließ er sein riesiges Können in ein, zwei Szenen kurz aufblitzen, aber damit kann er keinen verfrorenen Hund hinter dem Ofen hervorlocken. Das ist bislang nichts in diesem Jahr, da muss noch eine gewaltige Steigerung kommen – oder es gibt den vorzeitigen Transfer in eine andere Glückseligkeit. Geht es mit „Elli“ aber so weiter, wird er als eine gigantische Enttäuschung in die HSV-Geschichte eingehen – denn er könnte doch acht Mann in einer Telefonzelle umdribbeln. Warum? Warum tut er es nicht? Warum? Fehlt die richtige Ansprache? Fehlt ihm die Nestwärme? Das sollte einmal hinterfragt werden.

So, den Rest des HSV-Kaders gibt es am Donnerstag.

Drei Kleinigkeiten habe ich noch am Rande für Euch. Es sind Briefe, die mich beinahe nicht erreicht hätten, weil sie an die Gewinnspiel-Adresse gemailt wurden. Zum Glück wurden sie mir von der Internet-Abteilung zugespielt. Ich halte sie für lesenswert, deswegen enthalte ich sie Euch nicht vor. Bitte, bitte aber: Wer mir persönlich schreiben will, der sollte seine Mail ans Abendblatt schicken, nicht an die Gewinnsspiel-Adresse – dort wird eigentlich nur an den Tagen der Verlosung reingeschaut. Bitte merken!

So, nun die drei Mails, die ich für erwähnenswert halte. Die erste stammt von einem „Matz-abber“, der zwei Eintrittskarten gewonnen hatte:

„Hallo Herr Matz,
vorweg nochmals vielen Dank für die Eintrittskarten.
Aber auch vielen Dank für ihren Artikel.

Ja, was sich in den vorherigen Spielen bereits abzeigte (keine Bewegung, keine Leidenschaft, kein Biss) setzte sich gegen Bayer erneut fort.
Schon im Fernsehen war beim Freiburg-Spiel keine Bewegung zu erkennen. Dass es dann live noch schlimmer aussieht, habe ich in einem Heimspiel nicht erwartet. Der HSV war nur in zwei Szenen über 90 Minuten in der Lage den Ball über mehrere Stationen direkt zu spielen, die Mannschaft ist nicht (kaum) in der Lage die Gegenspieler zu doppeln, das kann kein mentales Problem sein. Die Abwehr lief wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen über den Platz. Allein wie Guy Demel (gefühlte fünf Meter zum Ball) gegen Sidney Sam (Abstand gefühlte zehn Meter) das 0:1 nicht verhindern kann, spricht Bände.

Wobei ich glaube, das Heiko Westermann als Mannschaftskapitän sehr darunter leidet, das er seine Kollegen nicht erreichen kann bzw. nicht mitreißen kann, denn anders sind seine Fehler nicht zu erklären (das ist wirklich ein mentales Problem).

Was beim HSV gut zu erkennen war, war das Spielsystem 4-4-2, in dieser Formation standen (!) sie auch meist (gut aufgereiht) auf dem Platz.

Ich hoffe das jetzt zur Winterpause ein Schnitt kommt mit wem oder durch wen auch immer.
Als erstes müssen alle Gremien das „Wir-Gefühl“ vorleben/praktizieren.

Neben den von Ihnen aufgezeigten Problemzonen müssen auch die Scouting-Abteilung, die Nachwuchsabteilung bzw. die Integration der Nachwuchsspieler unbedingt auf den Prüfstand.

Hoffen wir auf ein besseres 2011 (bzw. kein Überlebenskampf – denn da sind wir derzeit hoffnungslos überfordert – in der Saison 2010/2011)

Wie heißt es doch so schön die Hoffnung stirbt zu letzt.
Beste Grüße aus Kellinghusen, E.G.“

Mail Nummer zwei ist eine Art „offener Brief“ eines besorgten HSV-Fans. Solche Schreiben erhalten ich seit vielen Wochen fast täglich:

“Sehr geehrter Herr Hoffmann , sehr geehrter Herr Reinhardt ,

vorab, ich bin seit 53 J. treuer HSV-Fan, der Verein liegt mir sehr am Herzen. Bin Mitglied im Verein und einem Fanclub (HSV-Kumpels NRW), habe, obwohl Wohnort NRW, seit vielen Jahren eine Dauerkarte, investiere pro Saison sehr viel Zeit und Geld.
Das gilt im Übrigen auch für eine große Anzahl meiner Kollegen im Fan-Club. Jetzt wird es langsam Zeit klare und deutliche Worte zu finden. Im Verein gibt es leider seit vielen Jahren im sportlichen Bereich keine Entwicklung bzw. keine kontinuierliche Aufbauarbeit.
Es genügt nicht nur wirtschaftlich erfolgreich zu sein, zu einem Profi-Fußball-Club gehört auch eine klare Philosophie im sportlichen Bereich.

Diese Strategie ist einfach nicht vorhanden. Viele Spieler betrachten den Verein als Durchgangsstation, anhand der Körpersprache ist doch bei einigen Spielern erkennbar, dass Ihnen der Verein nichts bedeutet. Gehaltsempfänger die nur ab und zu Leistung bringen, helfen uns aber auf Dauer nicht weiter. Dazu kommen die ständigen Trainerwechsel, wie soll da Kontinuität entstehen???

Diese immer wieder „blutleeren“ Auftritte, emotionslos und ohne Biss . . . Man kann ja verlieren, die Frage ist nur wie??!! Warum ist es beim HSV nicht möglich, von Entscheidungsträgern klare und deutliche Signale zu hören. Es ist an der Zeit, endlich mal reinen Tisch zu machen, man wartet bereits seit vielen Jahren darauf. Stattdessen hat man das Gefühl, dass weiter geschlafen wird!!!!!! Wir betreiben einen hohen wirtschaftlichen Aufwand, der sportliche Ertrag dagegen ist einfach zu gering!!!

Noch ein Wort zum AR; aber auch zum Supporters-Club. Es ist einfach unerträglich dass es anscheinend nicht machbar ist, vernünftige und kompetente Leute zu finden. Die Außendarstellung des HSV ist dadurch katastrophal!!!! Wenn sich nicht grundlegend Strukturen im Verein ändern, werden wir noch viele Jahre keinen Erfolg haben. Ein Verein wie der HSV muss doch in der Lage sein, mehr als Mittelmaß darzustellen! Wenn man die letzten 20 J. betrachtet, so ist es bis auf wenige Ausnahmen äußerst bescheiden gelaufen. Man kann das ändern, nur ist das entsprechende Personal auf allen Ebenen wichtig, aber daran mangelt es leider!

Es gibt so viele Themen , z.B. Verkleinerung des AR und Besetzung mit kompetenten Leuten, Aufräumarbeiten im SC, Spielerkader nicht nur aus guten und teuren Einzelspielern zusammenstellen. Wichtig ist eine gesunde Mischung aus erfahrenen Profis und Nachwuchskräften (die bereit sind, für den Verein alles zu geben), bessere Förderung im Jugendbereich, Kontinuität auf dem Trainerposten und so weiter und so weiter.
Alles aufzuzählen würde jetzt zu weit führen.

Da einem der Verein nicht gleichgültig ist, macht man sich halt so seine Gedanken.
Trotzdem, nur der HSV!!

Mit freundlichen Grüßen, ein besorgter HSV-Fan (R.F.)”

Und zum Schluss die Nummer drei:

„Unten die Mail, die ich an den HSV verfasst habe, vielleicht magst Du auch nochmals nachhaken bzw. berichten. Auch den Weg in den Blog darf mein Text gern finden, allein schon aus meinem Bekanntenkreis heraus weiß ich, dass viele Fans derartige Probleme haben und selbst bei weniger frequentierten Spielen die Probleme beim Ticketverkauf auftauchen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich mich über die Nicht-Erreichbarkeit Ihres Ticketservers beschweren. Ich bitte Sie um Weiterleitung an die zuständigen Personen und um eine qualifizierte Antwort jenseits von „Satzbausteinen“.

Folgender Ablauf: Ich war um genau 08.00 Uhr online. Angezeigt wurde mir: „Server wegen Überlastung nicht erreichbar…” Habe es 7x, 8x über einige Minuten hinweg versucht. Dann, bei der Arbeit, so gegen 9.10 Uhr, auch 4x hintereinander. Vergebens. Beim 5. Mal bin ich rein gekommen. Die von mir gewünschte Nordtribüne war ausverkauft. Dass die Karten schnell vergriffen sind, ist verständlich, es waren nur 17 000 im Verkauf. Dann aber erwarte ich wenigstens, dass jeder die Chance hat, auf den Server zuzugreifen. Ihr System scheint veraltet und instabil zu sein.

Derzeit kostet es aufgrund der miserablen Mannschaftsleistungen ohnehin Überwindung, überhaupt ein Ticket zu erwerben. Es wäre gut, wenn Sie Ihre Kapazität auch den Spitzenbelastungen anpassen, so dass Chancengleichheit beim Zugriff besteht.

Mit freundlichem Gruß,
Simon Bruckner“

Morgen geht es stürmisch weiter – in Sachen Analyse.

19.31 Uhr