Tagesarchiv für den 8. Dezember 2010

Jansen: “Defensives Denken ist Pflicht”

8. Dezember 2010

Ist er nun ein Pechvogel, oder eher ein Glückskind? Marcell Jansen ist immer noch verletzt. Er war oft verletzt, in seiner eigentlich großartigen Karriere, das war sicher Pech. Aber, und in diesen Fällen freue ich mich ehrlichen Herzens für ihn (Tatsache!): Er hat sowohl an der Europameisterschaft 2008 als auch an der Weltmeisterschaft 2010 teilgenommen. Das ist doch wirklich Glück, dass er tatsächlich zu diesen Groß-Ereignissen immer wieder rechtzeitig fit wurde. Pech hat der HSV, dass der sicher sehr wichtige Nationalspieler Jansen nun schon zum wiederholten Male verletzt auf der Tribüne sitzen muss. Jetzt schon wieder seit einigen Wochen. Erst war es der Bruch des kleinen Zehs, danach eine Achillessehnenreizung, die bis heute anhält. Beide Verletzungen haben miteinander zu tun, denn durch eine „falsche“ Belastung („eine Schutzhaltung“) nach dem Zehenbruch stellten sich die Probleme mit der Achillessehne ein. Pech. Das ist einfach nur Pech. Leider trifft es meistens Marcell Jansen.

„Gegen Leverkusen falle ich definitiv aus“, sagt Jansen, „aber ich hoffe, dass ich am Wochenende wieder mit Reha-Trainer Markus Günther trainieren kann, um dann bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können – das wäre schon überragend. Was dann mit einem Spiel gegen Mönchengladbach ist, das kann ich nicht beurteilen.“

Die Ursachen seiner jetzigen Verletzungen sieht Marcell Jansen noch mit jenem Unfall, der ihm im Frühjahr passiert ist. Er sagt rückblickend: „Das wurde ja auch nur nachgearbeitet, ich kam ja nicht mehr in einen richtigen Rhythmus, aber es hatte sich immerhin gelohnt, denn ich nahm an der WM teil, und die war ja auch recht erfolgreich.“ Dann hat er die ersten Saisonspiele für den HSV bestritten, bis zum Zehenbruch. „Das ist zwar blöd, aber ich will nicht jammern. Ich trainiere jeden Tag gemeinsam mit Miroslav Stepanek und Romeo Castelen zusammen, wenn ich da jammern würde, dann würde ich mich schlecht fühlen, denn wann man wirklich mal sieht, wie das Schicksal jemanden im Fußball treffen kann, dann sind es diese Leute. Bei mir war es nur ein Zehenbruch. Es dauert, es nervt, es ist blöd – aber es ist kein Weltuntergang.“

Er bleibt trotz allem Optimist: „Irgendwann werde ich auch mal das Glück haben, dass ich ein Jahr ohne eine Verletzung überstehe, dass man mal keinen Unfall habe. Manchmal läuft es eben mal total verrückt. Immer nur zusehen zu müssen, das ist einfach nur Mist.“

Natürlich hat sich Marcell Jansen so seine Gedanken über die derzeitige Lage des HSV gemacht. Der 25-Jährige sagt: „Ich bin zurzeit zwar weiter weg vom aktuellen Geschehen, aber so richtig wütend bin ich nicht, und so richtig aufregen tue ich mich auch nicht – denn in der vergangenen Saison lief es ja auch schon ähnlich bei uns. Man kennt das schon. Man hofft zwar immer, dass sich etwas ändert, und deshalb sind wir auch als Mannschaft gefordert. Aber ich muss jetzt erst einmal wieder fit werden und meine Leistung bringen, um das genau beurteilen zu können. Es läuft jedoch für mich in diesen Wochen ähnlich wie in der vergangenen Saison.“

Woran aber liegt es seiner Meinung nach? Er sagt: „Wir spielen ja fast mit der gleichen Mannschaft wie in der vergangenen Saison, bis auf Heiko Westermann, der für Jerome Boateng gekommen ist. Wir haben aber wieder enorm viele Verletzte, zu viele Verletzte.“ Fehlenden Teamgeist hat er bislang nicht ausgemacht. Seine Einschätzung ist die: „An der Stimmung, auch vom Charakterlichen her, liegen unsere Niederlagen nicht, so denke ich. Es sind ja alles gute Jungs. Wir müssen uns aber vielleicht etwas anderes hinterfragen: Fußball ist ein Mannschaftssport, dann muss man etwas zusammenstellen, was auch zu den verschiedenen Charakteren passt. Da muss man eben gucken, warum wir es in der vergangenen Saison nicht geschafft haben, und warum wir uns auch in dieser Spielzeit so schwer tun.“

Jansens Konsequenz daraus: „Entweder müssen wir alle, wirklich alle, mich eingeschlossen, wir müssen uns alle sagen, wir müssen da etwas ändern, oder die Leute werden halt recht behalten . . .“ Indem sie glauben und sagen, dass es mit diesem Kader einfach nicht geht. Marcell Jansen sagt aber: „Ich bin nicht derjenige, der sagt, dass das keine Charaktere sind, dass die nicht laufen wollen. Wenn ich die Jungs auf dem Platz sehe, dann geben die schon Gas. Ich fühle mich hier auch wohl, dass ist keine schlechte Mannschaft, das sind keine schlechten Charaktere, es gibt hier keine schlechte Stimmung und auch keine schlechten Typen.“

Fehlenden Teamgeist hat er während seiner Zeit in Hamburg nicht ausgemacht. Weder zu Beginn, noch heute. Er hat eine andere Theorie, warum es nicht nach Wunsch läuft: „Nicht jetzt, mir hat hier früher mal gefehlt, dass man als Spieler auch denken muss, dass wenn man offensiv spielt, dass man das Gleiche auch in der Rückwärtsbewegung investieren muss. Auch wenn man es nicht zwingend gelernt hat, man muss dann diesen Willen zeigen.“ Jansen hat aber in der Bundesliga ausgemacht: „Da verteidigen einige Mannschaft genau so, wie sie angreifen – mindestens vom Willen her, von der Entschlossenheit her. Bei uns ist das ein bisschen schwer, von der Mischung her zu sagen: Wo stehen wir, was machen wir? Sind wir nur offensiv, müssen wir immer nur unseren Stil durchbringen? Oder schaffen wir es auch, was heute immer mehr verlangt wird: Dieses bewusste defensive Denken. Und das ist eigentlich heute die Grundvoraussetzung dafür, unter die ersten fünf zu kommen.“

Der HSV, so denke ich gelegentlich auch, generell zu offensiv aufgestellt? Zu sorglos, was die Defensive betrifft? Zu wenige Typen, die in erster Linie hinten auf- und abräumen? Da kann etwas dran sein, sogar einiges. „Alle Mannschaften, die jetzt oben stehen, die zeichnen sich durch eine gewisse Kompaktheit aus“, sagt Marcell Jansen. Und er erinnert sich an eine wichtige taktische Variante – des Kontrahenten: „Wenn ich in vielen Spielen gesehen habe, dass die Außenverteidiger die stärksten Spieler beim Gegner sind, dass sie Tore vorbereiten ohne Ende, weil sie zu viel Platz bekommen, dann machen wir etwas falsch.“ Und Jansen sagt auch, was er folglich daraus schließt: „Das ist für mich keine Charakterfrage unserer Spieler. Das ist eine Art Bereitschaft, es sich einfach bewusst zu machen, dass man nach hinten arbeiten muss. Die Bereitschaft dazu wäre meiner Meinung da, ich glaube aber, die Bewusstheit muss da sein, dass man sich sagt: Nur mit Offensive und nur mit Fußball wird es schwer. Es sei denn, man hat 80 Prozent Ballbesitz – aber wir sind nicht der FC Barcelona.“

Unter Martin Jol hat Jansen einst beim HSV gespielt, und der Nationalspieler vergleicht die Zeiten von damals und heute, kommt dabei zu einem interessanten Schluss: „Damals waren das vom Kader her nicht die klangvollen Namen von heute, aber wir wussten, wie wir ein 1:0 über die Runden bringen mussten. Da haben wir teilweise grottig für das Auge gespielt, aber ich spiele lieber vier Mal grottig und hole drei Punkte, als einmal gut spielen und dreimal verlieren. Letzten Endes wollen alle, vor allem die Fans, Erfolg, und Erfolge sind nicht immer schön.“

Genau deswegen wäre es schon schön, wenn es an diesem Sonnabend, im letzten Heimspiel des Jahres 2010, ein grottiges 1:0 gegen Leverkusen geben könnte. Schlusswort von Marcell Jansen, der sich sehr viele Gedanken generell um den Fußball und speziell um den HSV macht: „Wir werden nie eine Mannschaft sein, die mauern soll, das ist schon klar. Wir werden nicht unseren Stil ändern, aber das defensive Denken muss eine Selbstverständlichkeit werden wir alle. Das ist nicht böse gemeint von mir, aber sonst schaffen wir es nicht. Wir hatten doch in der vergangenen Saison unser Lehrjahr – wir spielen nicht international. Daran sehen wir es doch.“ Und Jansen sagt auch noch: „Es ist in der Bundesliga in den letzten Jahren in den 34 Spielen eine ganz andere Entwicklung des Fußballs eingetreten. Da muss es stimmen zwischen Offensive und Defensive, und dazu gehören nicht nur die vier in der Abwehr dazu, sondern alle in der Mannschaft. Wenn man aber denkt, dass man nur Offensivspieler ist und es nicht nötig hat, nach hinten zu arbeiten, dann werden wir auch in dieser Saison keinen Erfolg haben. Das gibt es heutzutage nicht mehr. Um vorne zu glänzen, muss man hinten zuerst mal viel investieren. Das ist eine ganz einfache Sache.“

Einfach? Eine einfache Sache? Dann aber los jetzt!

23.24 Uhr

Die Routiniers sind nun gefordert

8. Dezember 2010

Für einige Spieler begann das heutige Training eine halbe Stunde später. Um 10.30 Uhr, als die Kollegen schon 30 Minuten auf dem rasen waren, kamen nacheinander Frabnkf Rost, Armin Veh, Ze Roberto, David Jarolim, Ruud van Nistelrooy und Heiko Westermann aus der Arena. Nacheinander. „Benno Hafas“ hat es beobachtet. Westermann, der Kapitän, sagte auf Nachfrage, worum sie später kamen: „Wir hatten noch eine Besprechung.“ Wer? Westermann: „Der Mannschaftsrat.“ Als er es sagte, korrigierte er sich gleich: „Einige Spieler.“ Und, worum ging es? Er: „Um den HSV.“ Dann ergänzte der Innenverteidiger: „Wir kommunizieren ja viel miteinander, schon immer. Und heute haben wir uns eben noch einmal zusammengesetzt. Das war vor den letzten beiden Spielen des Jahres wichtig, denn es soll keiner denken, dass es jetzt schon in die Winterpause geht. Die beiden Spiele gegen Leverkusen und Mönchengladbach sind enorm wichtig für uns.“ Wie wahr. Und da war es vielleicht gerade noch der rechte Zeitpunkt, den Blick aller auf diese beiden Begegnungen zu lenken. Wobei aller? Es waren ja nur die Routiniers, die da zusammen saßen, aber sie sollen ja auch die jungen Dachse führen und leiten – möglichst zu zwei Siegen.

Beim Training heute kristallisierte sich, ganz nebenbei, auch schon die Aufstellung für das Leverkusen-Spiel heraus: Rost; Benjamin, Demel, Westermann, Aogo; Trochowski, Jarolim; Pitroipa, Ze Roberto; Guerrero, van Nistelrooy. Dieses Team gewann heute Vormittag gegen die Reservisten mit 3:0 (wenn ich es richtig gesehen habe), die Tore schossen Paolo Guerrero, Ruud van Nistelrooy und Heiko Westermann. Mehr möchte ich nicht über dieses Training schreiben, denn ich bin es inzwischen schon leid, über Friede, Freude, Eierkuchen im Volkspark zu berichten, dass van Nistelrooy wieder ein herrliches Tor erzielt hat, das Trochowski überragend war und das Frank Rost großartig gehalten hat. Dass auch zudem die Stimmung prächtig und der Rasen grün war. Ich habe darauf im Moment keinerlei Lust mehr, denn in der Woche ist seit Wochen immer alles wunderschön und super, und am Sonnabend wird dann . . .

Westermann sagt über die jetzige Situation beim HSV (und seiner Mannschaft): „Ich denke, wir sind jetzt alle gefragt, die älteren Spieler aber besonders. Wir müssen es immer wieder versuchen, wir dürfen nicht aufgeben, wir dürfen auch an diesen Auswärtsspielen nicht zerbrechen. Jetzt wollen wir gegen Leverkusen wieder einen guten Auftritt gegen Leverkusen hinlegen.“ Er sagt es, aber so richtig überzeugt scheint er davon selbst nicht zu sein. So erscheint es mir. Westermann sagt dann auch: „Ich habe so etwas noch nie erlebt, ich habe noch nie vier Auswärtsspiele in Folge verloren. Wenn man oben mitspielen will, wenn man international spielen will, dann muss man auch mal auswärts gewinnen, aber das machen wir nicht, deswegen stehen wir auch verdient auf diesem Platz, auf dem wir jetzt stehen.“ Platz neun ist es. Genau die Mitte der Tabelle. Der HSV im Mittelmaß.

Heiko Westermann aber gibt zu: „Auf die Tabelle schauen ich im Moment nicht.“ Und: „Es wäre aber schon mal wieder ein schönes Gefühl, wenn man mal 14 Tage lang mit einem guten Gefühl ins Training geht. Das ist mein Hauptaugenmerk zurzeit. Er hat es schon schwer, in diesen Tagen, der neue Kapitän und Neuzugang Westermann. Er soll zuletzt ja auch eine persönliche Pleite hingenommen haben, als er zum Mannschaftsabend bat, und nicht alle Spieler kamen. Dazu sagt der ehemalige Schalker aber: „Das stimmt nicht. Es waren alle Spieler da. Es war ja eine Pflichtveranstaltung, das hätte etwas gekostet, wenn jemand nicht erschienen wäre. Also, um es noch einmal zu sagen: In der Bullerei waren alle da, es ist nichts schief gelaufen. Und im East habe ich meinen Einstand gefeiert, und auch da waren alle Spieler da.“

Alles also bestens? Ganz sicher nicht. Das ist zu sehen, das zeigen die Ergebnisse. Wie aber kann es besser werden? Westermann: „Wir müssen alle enger zusammenrücken. Das ist besonders wichtig.“ Wie meint er das? „Es kann nicht angehen, dass sich in unserer Situation auf nur einige Spieler, ein, zwei Spieler, eingeschossen wird. Wir sind eine Mannschaft, wir sind 25 Mann, wir hängen da alle mit drin – und nicht nur ein, zwei Leute“, sagt Heiko Westermann und fügt an: „Wir müssen dagegen einwirken. Wir müssen auch enger zusammenrücken, dass man keinem die Möglichkeit gibt, uns anzuprangern. Das aber haben wir zuletzt nicht so getan, deswegen muss man daran arbeiten Wir stecken in dieser Situation, wir sind unter Druck, jetzt müssen wir.“ Heiko Westermann sagt aber auch noch: „Wichtig ist, dass wir uns alle vergegenwärtigen, dass wir alle auf dem Platz stehen. Ob ich jetzt mit einem gut oder schlecht kann, das ist völlig egal, wir stehen mit elf Mann auf dem Platz, mit diesen elf Mann müssen wir unser Tor verteidigen und unsere Tore schießen.“ Wobei er erklärend anfügt: „Gut oder schlecht ist so gemeint: Es gibt immer Spieler, mit denen man mehr oder auch weniger zutun hat. Das gibt es in jeder Mannschaft, das war auch bei meinen anderen Klubs so. Das ist wie bei einem normalen Arbeitsplatz: Mit dem einen Kollegen hat man mehr zutun, mit dem anderen weniger. Es geht aber, das müssen alle wissen, nur miteinander.“

Heiko Westermann hat zuletzt alles für den HSV und die Mannschaft gegeben. Er ist seit einigen Wochen lauter geworden, er geht immer mit bestem Beispiel voran. Wenn es, das behaupte ich einmal, elf Westermänner geben würde, dann wäre es derzeit besser um den HSV bestellt. Er gibt zu: „Mich nerven die vielen Gegentore, diese unnötigen Gegentore, die wir verhindern hätten können. Darüber reden wir, aber es ist im Moment eben so.“

Hoffen wir es mal, dass sich das am Sonnabend um 17.20 Uhr wieder geändert hat.

So, einige Dinge noch am Rande:

Das berichtet der Sport-Informations-Dienst heute:

Mittelfeldspieler Ze Roberto will seinen Vertrag beim HSV zum Saisonende auslaufen lassen und in seine brasilianische Heimat zurückkehren. Dies bestätigte Juan Figer, Berater des 36 Jahre alten Südamerikaners. Nach einem Bericht der Sport-Bild buhlen Fluminense Rio de Janeiro, Corinthians Sao Paulo, Gremio Porto Alegre und der FC Santos um die Dienste des ehemaligen Nationalspielers. Mit den Hamburgern will der frühere Bayern-Star nach dem Ende der Winterpause Gespräche führen. Trainer Armin Veh hatte sich in den vergangenen Wochen mehrfach dafür ausgesprochen, Ze Roberto einen neuen Kontrakt beim HSV anzubieten.

Und:

Die Gewinner der CD-Verlosung „Toooor . . . für den HSV“ (von den NDR-90,3-Reportern Claudia Hoogestraat und Lars Pegelow) sind:
Sebastian Schmied aus Iserlohn, HSV-Ingo (ich brauche nun Deine Adresse!) und Jana Mahnke aus Kiel. Herzlichen Glückwunsch.
Und übrigens: Ich habe ein Foto von „Phillip“ bekommen. Phillip mit dem Trochowski-Trikot. Es ist angekommen, er hat das Foto geschickt – und ich kann sagen: Ich habe niemals mit „Phillip“ telefoniert oder gesprochen, wir sind nicht verwandt und nicht verschwägert und nicht befreundet, wir kennen uns nun nur durch die Mails, die nach der Trochowski-Trikot-Verlosung über die Bühne gingen.


Und:
Ich habe heute noch folgende Mail erhalten:

Hallo Dieter,

als Stammleser Deines Blogs, der mir erheblich mehr gibt als die „HSV-live-mäßige“ Berichterstattung von Mopo, Bild usw. habe ich einige Male gelesen, dass sich User auch zu „Alltagsproblemen“ wie zum Beispiel zu wenig WC´s im Stadion äußerten. Einen Punkt, den ich übrigens auch teile. Da ich dieses Jahr aber noch nicht häufig im Stadion war, war es mein Ziel, beim Lokalderby endlich mal dabei zu sein, doch hat mir hier die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hatte mich um 8.00 Uhr eingeloggt beim Ticketverkauf und bekam die Seite vor 9.15 Uhr nicht einmal zu Gesicht. Anbei die Mail, die ich an den HSV verfasst habe, vielleicht magst Du auch noch einmal nachhaken bzw. berichten. Auch den Weg in den Blog darf mein Text gern finden, allein schon aus meinem Bekanntenkreis heraus weiß ich, dass viele HSV-Fans derartige Probleme haben und selbst bei weniger frequentierten Spielen die Probleme beim Ticketverkauf auftauchen.

Viele bws-Grüße,
Simon B.

Und:
Es haben sich einige „Gesperrte“ beschwert. Ich nehme sehr gerne mit ihnen persönlichen Kontakt auf, aber dazu , müssen sie schon mit einer gültigen Mail-Adresse schreiben, damit ich antworten kann. Zudem muss ich sagen: Ich werde mich auf jeden Fall bei ihnen melden, auch wenn es dauert – aber im Momet habe ich Unterkante Oberlippe zu tun. Danke.

PS: Im Laufe des Abends folgt noch ein Gespräch mit Marcell Jansen, der weiterhin an der Achillessehne verletzt ist und in diesem Jahr wohl kaum noch einmal zum Einsatz kommen dürfte.

18.39 Uhr

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