Zittern um Ze Roberto, Jansen und Demel

30. September 2010

Um erst einmal sportlich zu beginnen: Guy Demel fehlte beim heutigen Training, denn er hat eine Magen- und Darm-Grippe. Marcell Jansen fehlte beim heutigen Training, er hat eine Stirnhöhlenentzündung. Und Ze Roberto fehlte beim heutigen Training, weil er eine kleine Muskelverhärtung hat und die medizinische Abteilung meinte, dass es besser wäre, wenn der Brasilianer einmal einen Tag mit dem Training aussetzen würde. Trainer Armin Veh aber rechnet für das Sonnabend-Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern fest mit dem „großen Ze“, ob es mit Demel und Jansen gehen wird, das ließ der Coach noch offen. Wobei Jansen schon eine Lücke hinterlassen würde, die schwer zu schließen sein dürfte. „Wenn Marcell Antibiotika schlucken müsste, dann dürfte er wohl sicher ausfallen, auch sonst könnte es knapp werden“, sagt Veh über den deutschen Nationalspieler. Der Coach zur allgemeinen Lage: Wir jammern aber trotzdem nicht, denn wir haben noch genügend Leute.“ Wobei Mladen Petric und Paolo Guerrero ohnehin schon als Ausfälle feststanden.

Vier Spiele ohne Sieg. Das ist schlimm genug. Und zudem hat der Kicker heute geschrieben, dass der HSV seit einem Jahr die zweitschlechteste Bundesliga-Mannschaft ist. Nur neun Siege seit einem Jahr. Nürnberg holte als Schlusslicht acht . . . Eine Wahnsinns-Bilanz. Die ich niemals für möglich gehalten hätte. Das ist so wie mit den gefühlten Temperaturen im Wetterbericht. Da heißt es ja auch oft: „Gemessen zwölf Grad, gefühlte sechs.“ Beim HSV hätte ich gedacht: Gefühlte zehn bis 15 Siege – aber tatsächlich gezählt sind es neun. Ein Wahnsinn. Auf einer Veranstaltung am Nachmittag, zu der ich am Ende dieses Beitrags noch komme, sprach ich mit Felix Magath darüber. Der hätte die Zahl von neun Siegen auch nicht für möglich gehalten, weil er den guten Saisonstart von vor einem Jahr noch im Gedächtnis hatte. Dann sagte er aber: „Ich halte nichts von solchen saisonübergreifenden Statistiken, man dreht es sich dann so hin, wie man es braucht.“ Stimmt ja, aber nur neun Siege? Ich kann es nicht fassen, nein, das hätte ich niemals für möglich gehalten. Kommentar Veh: „Ich bin ja erst ein paar Wochen da, zu diesem Jahr kann ich nichts sagen. Aber wenn ich ein Jahr lang diese Ergebnisse habe, dann bin ich auch nicht mehr da . . .“

Folgt am Sonnabend nun der dritte HSV-Sieg in der Ära Veh? Er sagt: „Vier Spiele ohne Sieg, das passt mir gar nicht. Wir müssen es jetzt erzwingen, das Ergebnis, den Sieg, ganz einfach, und ich bin guter Dinge, dass wir das auch können. Die Mannschaft kann es, sie hat es auch drauf.“

Hoffentlich.

Sollte Jansen tatsächlich nicht spielen können, dann stünden Eljero Elia oder Piotr Trochowski als Alternativen parat. Und für Demel, so denke ich, sollte gegen Kaiserslautern ohnehin Tomas Rincon spielen. An einen Ausfall von Ze Roberto mag ich ja gar nicht denken, aber Veh ist optimistisch.

Beim Training heute gab es nach dem Aufwärmen an drei Stellen das beliebte „Fünf-gegen-zwei-Spiel“, anschließend wurden (Direkt-)Pässe in jeder Form geübt, später über eine halbe Stunde Flanken mit Torabschluss. Eric-Maxim Choupo-Moting „versenkte“ sicher, gekonnt und manchmal spektakulär, Eljero Elia schoss hart und platziert, Robert Tesche ebenfalls – und dann tauchen zwei Namen in dieser Rangliste auf, die Euch alle verblüffen werden: David Jarolim muss Spinat gegessen haben, er schoss wie Popeye und traf mehrfach sehenswert, wie übrigens auch Jonathan Pitroipa. Der hat nach seinem Bremen-Knaller wohl Gefallen an harten Schüsse gefunden. Er drosch die Kugel einmal so wuchtig gegen die Latte, dass sich auf der anderen Seite de Trainingsanlage die Kiebitze erschraken . . . Na bitte, es geht doch! Den Hoch-und-weit-Preis des Vormittags erschoss sich Choupo-Moting, der es als einziger HSV-Profi fertig brachte, die Kugel auch über den hohen Abfangzaun zu schießen. Den Ball suchen sie morgen noch . . .

Um das noch einmal abschließend zu sagen: Die Stimmung heute im Volkspark war gut. Teilweise wurde viel gelacht und gescherzt. Aber auch einmal gezittert und gebangt. Da lag bei fünf gegen zwei plötzlich Frank Rost am Boden und krümmte sich vor Schmerzen. Er war beim Kampf um den Ball mit Choupo-Moting ganz hart zusammengeprallt, das sah wirklich böse aus, Jarolim und Joris Mathijsen gaben an die medizinische Abteilung schon das Auswechselzeichen, aber dann erhob sich der Keeper doch noch, schüttelte sich kurz und „panzerte“ wie eh und je dem Ball nach. Aus solchem Holz sind echte Kerle geschnitzt.

Zum Abschluss des Trainings gab es ein „Scheibenschießen“. Aus 16 Metern Entfernung wurde das Tor, das abwechselnd von Rost und von Jaroslav Drobny gehütet wurde, „befeuert“. Wer traf, durfte das Training beenden. Und, wer war der Erste? Elia. Der schlug vor Freude einen Purzelbaum mit anschließender Schraube und einem Köllerbacher Übersteiger. Endlich einmal eine positive Regung der „Rakete“, es hat ja lange genug gedauert. Platz zwei ging an Muhamed Besic, Platz drei an Collin Benjamin. Nicht trafen Piotr Trochowski, Heiko Westermann, Dennis Diekmeier, Lennard Sowah und Choupo-Moting. Es ging dabei nicht nur um Treffer oder eben kein Treffer, nein, es ging um Geld für die Mannschaftskasse. Diejenigen, die nicht trafen, die müssen „blechen“.

Aber: Trotz der Tatsache, dass die Stimmung „draußen“ beim HSV locker war, es bleibt die Tatsache, dass jetzt gewonnen werden muss. Und demzufolge stehen sie alle unter Druck: Die Vereinsführung, die (und der) Trainer, die Mannschaft. Wie empfindet Armin Veh die derzeitige Situation? „Sie ist unbefriedigend. Ich möchte gewinnen. Und die Möglichkeiten waren in jedem Spiel da, aber wir haben nicht gewonnen. Und damit kann man nicht glücklich und zufrieden sein.“

Deswegen gab es in dieser Woche schon einen härteren Umgangston des Trainers, und es wurde sich meiner Meinung nach noch intensiver mit den bevorstehenden 90 Minuten beschäftigt – und auch mit den zurückliegenden. Am Mittwoch gab es Video-Anschauungsunterricht. Es gab Szenen von anderen Spielen (zum Beispiel Liverpool gegen Barcelona), in denen taktische Dinge, die aufgingen, exemplarisch gezeigt wurden. Wobei auch gute Szenen des HSV (ja, die gibt es!) dabei waren. Denn es war bisher ja nicht alles schlecht. Veh: „Diese Szenen zeigen insgesamt, wie wir uns das Spiel vorstellen, wie wir es haben wollen. Und so etwas werden wir nun öfter machen.“ Bei der Gelegenheit: Morgen (Freitag) ist um 16 Uhr Training, aber in der Arena, das bedeutet: unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Mit Kaiserslautern kommt nun ein Gegner nach Hamburg, der auch eine kleine Durststrecke hinter sich hat. Veh gibt aber zu: „Wir haben natürlich mehr Druck, keine Frage. Kaiserslautern hat es einfacher, die werden sich auf die Defensive stützen, die werden ganz kompakt stehen um dann zu kontern. Und die haben mit Hoffer und Lakic ganz schnelle Angreifer.“

Übrigens: Heute war auch der „Matz-abber“ „Gravesen“ (nicht nur er, aber auch er!) beim Training. Und als wir uns über David Jarolim unterhielten, sagte er genau das, was auch ich immer sage und schreibe: „Ich kann es nicht nachvollziehen, dass immer wieder einige fordern, Jarolim aus der Mannschaft zu nehmen. Der ist so enorm wertvoll für diesen HSV, der erobert unheimlich viele Bälle, der opfert sich förmlich für das Team auf – der ist nicht zu ersetzen.“ Mein Reden. Aber „Grave“ und ich sind wohl eine Sorte aussterbender Spezies, denn für die tschechische Nationalmannschaft ist „Jaro“ auch diesmal nicht nominiert worden. Muss Tschechien eine starke Nationalmannschaft haben, wenn sie auf einen so guten (HSV-)Spieler verzichten kann . . .

„Ich wäre zur Nationalmannschaft gefahren, aber ich soll ja nicht. Das ist vielleicht auch ganz gut so und besser für mich, denn dort zehn Tage zu verbringen und eventuell nicht zu spielen, das ist nicht gut“, sagt David Jarolim und fügt an: „Es ist die Entscheidung des Trainers, aber er braucht mich wohl nicht.“ Zu seinem heute sehr starken Schusstraining befand „Jaro“: „Es ist ja nicht so, dass ich nicht schießen kann, wichtig ist, dass man den Mut hat zu schießen. Das hat man bei Jonathan Pitroipa in Bremen gesehen.“ Zugabe, Zugabe möchte man rufen . . .

Zum Thema Mentalität hat David Jarolim übrigens eine etwas andere Meinung als sein Trainer. Der ehemalige HSV-Kapitän sagt: „Nach dem Bremen-Spiel müssen wir nicht über Mentalität sprechen, denn alle haben gesehen, das wir Mentalität haben. Es fehlen Kleinigkeiten, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben, aber es lag nicht an der Mentalität, jeder will doch etwas erreichen, jeder marschiert doch. Und wir haben uns doch gegen Wolfsburg und Werder nicht schlecht präsentiert. Wir haben zehn Gegentore bekommen, da müssen wir uns verbessern. Jeder muss dafür zuständig sein, die Defensive zu verbessern. Jeder. Das fängt schon bei den Stürmern an.“ Dann ergänzte Jarolim noch: „Wir spielen doch keine Katastrophe zusammen, wir spielen doch nicht ohne System. Wenn das so wäre, dann hätte ich Schmerzen, aber ich denke, dass wir auf einem ganz guten Weg sind.“ Dennoch gibt er zu: „Angenehm ist der Blick auf die Tabelle zurzeit nicht, das ist klar.“

So, und nun werde ich doch noch ein wenig länger, denn ich muss noch über eine ganz besondere Veranstaltung, die am Nachmittag im Volkspark stattfand, berichten. Es gibt vier neue Füße, zwei neue Hände und eine Gedenktafel rund um den Uwe-Seeler-Fuß auf dem „Walk of fame“. Der Hamburger Unternehmer Andreas Maske (großes Kompliment, Herr Maske!) ist dafür verantwortlich, er lud zu einer ganz besonderen Feierstunde ein – und alle, alle kamen. Es war überwältigend, und Kult-Masseur Hermann Rieger gab danach zu: „Das ging mir sehr zu Herzen, ein Traum, alle diese Leute wieder zu sehen, ein einmaliges Erlebnis, einfach nur super.“

So war es. Ihren Fußabdruck haben nun hinterlassen: Felix Magath, Horst Hrubesch, Georg Volkert und Bernd Wehmeyer. Auf seine Hände blicken kann jetzt Rudi Kargus, und für Weltmeister Jupp Posipal gibt es eine Gedenktafel. HSV-Chef Bernd Hoffmann hielt die einführende Rede, Laudator war Dr. Peter Krohn, der danach viel Lob erhielt – auch von „seinem“ Trainer Kuno Klötzer (88): „Das kann er, das hat er auch richtig gut gemacht.“ Stimmt. Was super war: Nicht nur die geehrten Spieler waren alle da, es war auch fast gesamte große HSV-Familie zugegen. Einmalig.

Dr. Krohn in seinem Resümee: „Zählt man einmal die sportlichen Erfolge der sechs Männer, die heute in den Walk of fame aufgenommen wurden, zusammen, dann ergibt sich ein imponierendes Bild von zusammen 1420 Liga-Pflichtspielen für den HSV, zusammen 112 A-Länderspielen als HSV-Spieler, eine Weltmeisterschaft, zwei Europapokalsiege, drei deutsche Meisterschaften und einen DFB-Pokalsieg – das verdient unseren großen Applaus.“ Und den gab es dann reichlich.

Wie gesagt, eine traumhafte Veranstaltung, zu der viele HSV-Größen gekommen waren: Uwe Seeler, Dr. Wolfgang Klein, Udo Bandow, Jochen Meinke, Horst Schnoor, Gerhard Krug, Erwin Piechowiak, Klaus Neisner, Manfred Kaltz, Harry Bähre, Uwe Reuter, Arkoc Özcan, Bastian Reinhardt, die Ehefrauen von Jupp Posipal, Horst Dehn und Klaus Stürmer (aus Lemgo!) und Kuno Klötzer, um nur einige zu nennen. Fotos von dieser Veranstaltung wird demnächst (so denke ich) unserer „rasender Matz-ab-Reporter“ Benno Hafas (danke, Benno!) zeigen, dann habt Ihr einen kleinen Eindruck, was dort heute im Volkspark abging.

20.09 Uhr

646 Reaktionen zu “Zittern um Ze Roberto, Jansen und Demel”

  1. Vier gewinnt sagt:

    Oh – schon wieder über 500 Eintragungen. Die lese ich aber jetzt nicht…
    Ich glaube, da platzt an diesem Wochenende der Knoten. Das gibt ein sattes 4:0.
    Sorry Lautern aber du bist fällig dieses Wochenende.^^

  2. Gravesen sagt:

    Sehr schön.

  3. Gravesen sagt:

    Es wird Zeit.
    Doch – heute ist nicht aller Tage, ich komme wieder…..

  4. Trapper 'DOC' Seitenberg sagt:

    wie arm ist das denn! Der AR kann wohl nicht mal fehlerlos schreiben.

  5. HSV Jonny sagt:

    Denominazione di Origine Controllata, also DOC hat mal wieder gepanscht :mrgreen:

  6. Hans sagt:

    Bastian Reinhardt ist ein Witz … nicht als Mensch oder Person aber als Sportdirektor. Und das Matz ihn hier puscht ist schwach.

    Man stelle sich vor Mats bei Euch kommt nen Gruenschnabel in die Redaktion, der hat zwar Zeitung gelesen aber nie was Redaktionelles gemacht. Und nen Tag spaeter wird der Chefredakteur.

    Realistisch? Aber genau das ist Bastian Reinhard als Sportdirektor … wer soll den denn Ernst nehmen?

  7. Isa sagt:

    @Hans, 18:05 Uhr:
    Regnet es bei Euch? Streit mit der Frau? Müsst Ihr Euch an irgendetwas abreagieren? Oder warum kommen auf einmal diese völlig inhaltsleeren Attacken auf unseren SpoDi?

  8. Scorpion sagt:

    # Hans am 1. Oktober 2010 um 18:05 Uhr
    .
    .
    Aber er hat doch die Raute im Herzen. Für viele HSV Fans Qualifikation genug, vom Greenkeeper bis zum Vorstand …

  9. ThomasToll sagt:

    Ich sehe den Unterschied zwischen Reinhardt, Preetz, Zorc, Held, Nerlinger und Konsorten nicht. Was macht unser Spodi konkret schlechter als die genannten? Und wieso sollen seine Qualifikationen geringer sein?

  10. Eiche Nogly sagt:

    Isa, vergiß es. Solche Typen verstehen nicht….
    Vermutlich noch nicht wenn sie sich bemühen
    :-)

  11. Hans sagt:

    @# Isa war ne Reaktion auf den Vorposter … und was ist daran inhaltsleer … wir sind 2 schlechteste Manschaft der letzten 12 Monate und haben als Sportdirektor einen Anfaenger, der auch als Spieler NIE Fuehrungsfigur war sondern Mitlaeufer. Ich kann einfach dieses schoenreden nicht mehr hoeren.

    Die jetztige Krise kommt auch daher, das wir uns in der Vereinsfuehrung sehr verschlechtert haben.

    Bandow – Hoffmann – Beyersdorf – Jol.

    Das war was. Und was haben wir jetzt?

    Nusche – Hoffmann – Anfaenger – 2 fach gescheiterter Trainer den ich allerdings mag.

    Der Fisch stinkt am Kopf zuerst.

  12. ThomasToll sagt:

    Hans, können wir nicht einfach mal was aufbauen? So wie Bremen das gemacht hat? Oder müssen wir jetzt die großen teuren Namen holen, die beim nächsten Luftzug wieder weg sind, weil ihnen der HSV ohnehin wurscht ist.

  13. HSVDonald22B sagt:

    @C.H.Bert, 16:35 Uhr:
    Sehe ich etwas anders. Eine vernünftige agressive Grundhaltung bedeutet automatisch auch höhere Anzahl an Fouls. Insofern ist mir der HSV zu brav. Aber auch Deine Auslegung der Statistik kann ich nachvollziehen.

    NUR DER HSV

    So, fahre jetzt los zur MatzAb-Fleischesschlacht, um für morgen im Volksparkstadion die nötige Grundagressivität in 22B mitzubringen!

  14. Benno Hafas sagt:

    @Scorpion, 18:08 Uhr:
    hast Du Dich selbst gestochen?

  15. Christian sagt:

    @Hans, 18:23 Uhr:

    Der Fisch stinkt am Kopf zuerst.

    Das erinnert mich an einen meiner Lieblingsfilme:
    Ein Fisch namens Hans

  16. Trapper 'Doc' Seitenberg sagt:

    @Hans, 18:23 Uhr:

    Die jetztige Krise kommt auch daher

    :Shock: Welche Krise? :Shock:
    Die von Dir zitierte Statistik sollte man zwar nicht gänzlich ignorieren (da der Großteil der Mannschaft dieselbe ist), aber grundsätzlich auch dieses Saison – mit einem neuen Trainerteam! – separat betrachten.
    Sollten wir aus den nächsten vier Spielen weniger als sechs Punkte holen, dann könnte man evtl. über die Verwendung des Begriffs “Krise” nachdenken. Dass wir einen Stotter-Start hinlegen kann nicht wirklich überraschen.

  17. Benno Hafas sagt:

    @HSVDonald22B, 18:29 Uhr:
    gibt es da auch Ente? Pass bloß auf. :-)

  18. HSV-Blues sagt:

    OFF TOPIC
    # Olli-K am 1. Oktober 2010 um 15:10 Uhr:
    “Badminton-Länderspiel (!) … Erstaunlicherweise interessiert das
    den Hamburger Blätterwald nicht die Bohne!
    +++
    Purer Unsinn: Heute ein Riesenartikel im HA (Print!)!
    Personifizierter Beitrag als Vorbericht!
    .
    Erst lesen, dann labern …

  19. HSV-Blues sagt:

    # Babbi am 1. Oktober 2010 um 15:22 Uhr
    “Na, aber grundlos wird BH von gefühlten 50 % der Fans …”
    +++
    Babbi, Du musst BH gg seine Anbeter nicht verteidigen. ;)
    Das machen sie heute im Blog selbst so schlecht,
    dass eine Antwort nicht lohnt.
    Zudem geht es nicht um Gefühle,
    sondern um Vernies selbstherrliche Art,
    die selbst kompetente Mitarbeiter verjagt!
    ;)

  20. Scorpion sagt:

    # Benno Hafas am 1. Oktober 2010 um 18:30 Uhr
    .
    .
    Wenns denn hilft :-)

  21. HSVDonald22B sagt:

    @Benno Hafas, 18:32 Uhr:
    Ich bin zu Fett! Bis gleich!

    NUR DER HSV

  22. Benno Hafas sagt:

    @Scorpion, 18:39 Uhr:
    Pass bloß auf, dass Dich nicht ein Mazda überfährt. :-)
    Rund um die Raiute ist alles möglich.

  23. HSV-Blues sagt:

    # bopsi am 1. Oktober 2010 um 15:30 Uhr
    +++ D’accord!
    Die Anbeter des HSV-Sonnenkönigs sind und bleiben unkritisch.
    Da helfen leider keine Argumente, nicht mal gute !!! ;)

  24. Christian sagt:

    @Christian, 18:30 Uhr:

    Der Fisch stinkt am Kopf zuerst.

    Ich zitier mich mal selbst, weil mir folgende These in den Sinn kam:
     
    Wenn in einem Diskussionbeitrag mindestens eines der folgenden Merkmale anzutreffen ist:
    a) Der Beitrag endet in einem Ausruf (etwa “Schade!”)
    b) Der Beitrag enthält mehr als ein Ausrufe- oder Fragezeichen am Stück (etwa “Schade!!!”)
    c) Der Beitrag stützt sich in der Argumentation auf eine landläufige Platitüde (etwa: “Der Fisch stinkt am Kopf zuerst. Schade!!!”)
     
    steht die zur Lektüre notwendige Zeit (t) in keinem vernünftigen Verhältnis zum daraus gezogenen Erkenntnisgewinn (e).
     
    Diese Erkenntnis soll fürderhin als das “Christiansche Relevanz Lemma” bekannt sein.

  25. Scorpion sagt:

    # Benno Hafas am 1. Oktober 2010 um 18:42 Uhr
    .
    .
    .
    Dafür gibt es ein T.

  26. Trapper 'Doc' Seitenberg sagt:

    @Christian, 18:44 Uhr:

    Diese Erkenntnis soll fürderhin als das “Christiansche Relevanz Lemma” bekannt sein.

    Dies sollten wir beide bei Gelegenheit und im angemessene Rahmen, also vor loderndem Kaminfeuer und mit Beteiligung von Sloterdijk diskutieren. Aber eher nicht im Blog, denn sonst denken manche, sie seien bereits im Nachtstudio! ;-) :-)

  27. Scorpion sagt:

    @ Benno Haffas
    .
    .
    OT
    Mein Agent sagt mir gerade, dass Du den Vertrag für die Bildrechte an mir (s. veröffentlichte Fotos der versammelten “Matz abber” vorgestern beim Frühsport an der Arena) noch nicht unterschrieben zurückgeschickt hast.
    .
    Ist das Absicht?

  28. Christian sagt:

    @Scorpion, 17:47 Uhr:

    Skeptiker (danke, dass Du nicht “Gegener” geschrieben hast)

    Na, “Gegener” hätte ich sowieso nicht geschrieben, zumindest nicht aus Absicht. Aber mal im Ernst: Man kann diese Personalentscheidung mit gutem Recht skeptisch sehen, vor allem angesichts ihrer Entstehungsgeschichte. Aber wäre es nicht angemessen, die Beurteilung des Reinhardt’schen Wirkens unabhängig vom berechtigten Unwillen über die Sportdirektor-Suche zu trennen?
     
    Wenn man nur die greifbaren, belegbaren Fakten nimmt (und das schließt ausdrücklich Transfergerüchte oder Latrinenparolen aus), dann fällt es schwer, gegen seine Arbeit Argumente zu finden.
     
    Wobei Schönheit stets im Auge des Betrachters ist: Ich finde seinen Stil bei Interviews o.d. erfrischend ehrlich und wenig formelhaft; man kann das aber mit gutem Recht aber auch unprofessionell oder unvorsichtig finden.
    “Your mileage may vary”

  29. Christian sagt:

    @Trapper ‘Doc’ Seitenberg, 18:50 Uhr:

    Aber eher nicht im Blog, denn sonst denken manche, sie seien bereits im Nachtstudio!

    Einer Diskussion meines Lemmas im Blog gehe ich dadurch aus dem Weg, das ich mich auf denselben mache und meine Beiträge in aller Ruhe wirken lasse
    ;-)

  30. Bernado Romeo MS sagt:

    BVB-Lautern 5:0, dann schaffen wir auch nen Sieg mit Tesche u. Co !!!

  31. Nordbert sagt:

    Einmal mehr zum Thema Fisch und er abgedroschenen “Fisch-Kopf”-Phrase…
     
    http://www.youtube.com/watch?v=d1xfp6Xeu0c
     
    Ansonsten eine sehr schöne (rhetorische) Frage, TT um 18:14h. Nein, es muß immer alles jetzt und sofort und egal mit was für Geld und egal mit was für Auswirkungen auf die Zukunft und immer schön die Jugend bringen, aber nur wenn es sofort Erfolg bringt, ansonsten einfach mehr nichtvorhandenes Geld in die Hand nehmen und Söldner kaufen, die man bei Mißerfolg dann auch gleich entsprechend beschimpfen kann.
     
    Das Paradies…

  32. Trapper 'Doc' Seitenberg sagt:

    @Christian, 18:52 Uhr:
    das nenn ich dann das “Schweigen der Lemmas” :-)

  33. Nordbert sagt:

    Trapper (18:50h), eine nette Idee, aber nur, wenn entweder ich oder/und aber Safrankski mit dabei bin/ist/sind.

  34. Scorpion sagt:

    # Christianam 1. Oktober 2010 um 18:51 Uhr
    .
    DeinDiskussionsniveau mag ich. Gut so.
    .
    Mein Posting war darauf bezogen, dass er beim gescheiterten Petric Transfer sicher keine glückliche Figur gemacht hat und, wenn man den Experten trauen darf, ein Juwel für kleines Geld nicht an Bord geholt hat.
    .
    Sein Stil bei Interviews habe ich nicht kritisiert, da sind wir von seinem Vorgänger ja wesentlich Schlimmeres gewohnt.
    .
    Aber er soll seine weiteren Chancen gerne nutzen. Ich halte ihn aber in dem Haifischbecken der Spielerberater etc. für (noch) nicht geieignet Vorteile für den HSV herauszuholen. Nur darum geht es.

  35. Trapper 'Doc' Seitenberg sagt:

    @Nordbert, 18:57 Uhr:
    Ichdachte erst, Du meinst Sara…. – nö, den Namen nehm ich nicht in dn Mund.
    Dann trüge die Sendung den Titel:
    “Post-Postmoderne, Web 2.0 und Matz-ab: “Prekariert” es sich gänzlich ungeniert, wenn die Gene ganz versaut sind?” ;-)

  36. Christian sagt:

    @Trapper ‘Doc’ Seitenberg, 18:55 Uhr:

    das nenn ich dann das ´Schweigen der Lemmas´

    Ich werde dich nur noch mit MEISTER anreden. Alleine für diese trockene Sottise hast du es verdient

  37. Trapper 'Doc' Seitenberg sagt:

    @Christian, 19:25 Uhr:

    Ich werde dich nur noch mit MEISTER anreden. Alleine für diese trockene Sottise hast du es verdient

    HERR Meister (für dich, für Grave “mein” :mrgreen: ;-) ) – soviel Zeit muss sein. :-)

  38. Harly Örfel sagt:

    Also, ich finde diesen Kult um die Füsse alter Männer, gelinde gesagt, etwas anrüchig. Die verschwielten, häßlichen Treter dann auch noch zu gießen, weckt Ekel.

  39. Babbi sagt:

    # Christian am 1. Oktober 2010 um 18:51 Uhr

    Das stimmt Christian, gegen seine Arbeit kann man nichts sagen. Die Frage ist doch, woraus bestand denn bis jetzt seine Arbeit. Er war Praktikant auf der Geschäftstelle, die Meute verlangte, nach dem US – Debakel (welches für mich immer noch ein großes Rätsel ist und nicht klar wer da wen beschissen hat) nach einem Spodi und BH hat geliefert, damit Ruhe im Karton ist. Mich würde schon einmal interessieren mit welcher Aufgabenstellung BH Basti ausgestattet hat. Die Transfer Drobny(würg), Kazcar und Westermann hat ja nun Definitiv BH eingetütet. Katja macht die weiche Welle mit dem HH-Weg und Basti ? Meist du wirklich, daß Basti morgens zum Hoffmann geht und ihn ein Papier auf denTisch klatscht und sagt, Das ist jetzt unsere Sportliche Richtung. der wird gescoutet etc. Ich hätte Basti, für seinen Berufseinstieg einen Job in der zweiten Reihe gewünscht in der er erstmal ein bißchen reifen kann. Es ist doch unmöglich das im Profibereich alle Normalitäten, welche in der Wirtschaft(nicht die Kneipe) gelten, außer Kraft ist. Beim HSV hat einer das Sagen und das ist bis 2011 leider BH.

    off topic: was findest du denn negativ oder kritikwürdig ? Ich habe oft den Eindruck, das deine Sicht auf die Dinge unter dem Motto läuft, Alles Supi.

    Es gibt im I-Net ja auch das Gerücht, dass bezahlte Claquere Meinungen in Blogs beeinflussen. Die ist eine Anmerkung von mir, und nicht auf dich bezogen.

  40. Störzenhofegger sagt:

    In Sachen Sloterdijk und “Christianisches Lemma”.
    Bei euch piept das wohl langsam im Gehirn. Immer wenn einer mal was gegen
    Hoffmann sagt,fangt ihr an mit eurem akkademieschem Gedünkel.Was bildet
    ihr euch ein? Ihr sitzt wohl den ganzen in Büros mit Klimaanlage herum und juxt euch einen. Ich teer jeden Tag Straßen und mach die Löcher vom letzten Winter dicht,
    damit ihr mit euren Cayenns darüberbrausen könnt.Und wennschon der Kopf nach Fisch stinkt,dann ist da auch was faul. Wer hat denn all den Schrott gekauft?
    Von Sorin über die Feuermelder-Wiesage Sanogo bis heute? Das war doch Hoffmann und sein Gehilfe Beiersdorfer dazu. Und als die Knete alle war,hat Kühne
    mal kurz in seine Portokasse gegriffen.Ich hab schon damals irgendwann im November im Volksparkstadion gestanden gegen den Meidericher SV,und da war der HSV noch wie eine große Familie.Und damals gab es auch noch keine Schambein-Entzündungen bei den Spielern. Heute haben die ja alles mögliche.
    Ich möchte wieder einen Präsidenten haben,der die richtigen Kerle einkauft und Ahnung hat und nicht solch einen Finanzknilch.
    Und kommt mir nicht mit Sottisen oder so…und mit Meister anreden…das könnte
    euch so passen! Nicht mit mir!
    puuhhh….

  41. kurze frage dieter – was war an dem pass von kacar riskant?

  42. eva sagt:

    *********************************
    Dem Karnevalsverein müssen wir zeigen das wir die Favoriten sind!

  43. Nordbert sagt:

    Jepp, dem setzen wir die Pappnase auf! :twisted:

  44. Diego sagt:

    chega-te aos bons serás um deles

  45. randnotiz sagt:

    Diego,

    Wir sind die Guten, schon vergessen? :)

  46. eva sagt:

    Moin, Moin
    hoffen wir das es jetzt die Wende ist.