Tagesarchiv für den 20. Juli 2010

Was mich optimistisch stimmt

20. Juli 2010

Am siebten Tag sollst du ruhen. So hieß es damals, als die Welt erschaffen wurde. Beim HSV gehen die Uhren aber längst etwas anders als damals, beim HSV hieß es jetzt: Am 43. Tag und am 44. Tag dürft ihr ruhen, ihr Spieler. Recht so, denn die Mannschaft hat schon viel getan bis zum heutigen Zeitpunkt, da durfte es ruhig mal diese zwei Ruhetage geben. Sie haben es sich verdient. Denn sie haben ja auch noch eine lange Zeit bis zum ersten Spiel zurückzulegen. Heiko Westermann wird derzeit noch untersucht, es wird im HA-Interent erscheinen, wenn alles durch ist. Für alle anderen HSV-Profis hieß es derweil heute noch einmal: Zeit zum Durchatmen.

Und Zeit für mich, die ersten vier Wochen einmal Revue passieren zu lassen. Was ist passiert beim HSV? Trotz aller Panikmache und Unkenrufe wurden schon einige in meinen Augen sehr sinnvolle Transfers getätigt. Bliebe es bei dem jetzigen Kader, so hätte ich keine Angst um diesen HSV. Die „neue“ Mannschaft ist, davon bin ich überzeugt, stark genug, um im oberen Drittel mitzumischen. Auch deshalb, weil es in dieser Saison keine Dreifach-Belastung geben wird. Und weil mit Urs Siegenthaler sowie Sportchef Bastian Reinhardt zwei Experten „am Rande stehen“, die genau darauf achten werden, wohin der Hase läuft. Und die genau aufpassen und auch eingreifen werden, damit der Hase genau dorthin zu laufen hat, wohin sie es wollen. Es ist alles bestens angerichtet, so denke ich.

Weil, und nun komme ich zum Kernpunkt der Geschichte, weil der HSV auch einen neuen Trainer hat. Ich weiß genau, dass es gegen Armin Veh noch immer genügend Vorbehalte gibt. Zuletzt, bei meinem Besuch im „Feindesland“ (MiF in Delmenhorst), habe ich auch dort einige negative Stimmen gehört, obwohl ich mir die größte Mühe gegeben habe, damit sie verstummen. Aber nein, man traut dem Frieden noch nicht (so ganz?). Nun gut, ich kann mich irren, ich habe mich schon oft genug geirrt, da muss ich gar nicht so lange zurückblicken, aber dennoch – Stand jetzt – gehe ich von einer erfolgreichen HSV-Saison aus. Das soll heißen: Ich erwarte den HSV wieder auf einem internationalen Startplatz im Jahre 2011.

Grund für meinen optimistischen Ausblick ist der Trainer. Armin Veh, das schreiben inzwischen immer mehr HSV-Fans hier, überzeugt durch seine Statements. Ich kann nur jedem beipflichten, der das erkannt hat. So gibt sich Veh auch in Gesprächen mit den Hamburger Medienvertretern. Stets und ständig. Der Mann weiß genau wovon er spricht, der Mann steht mit beiden Beinen ganz fest auf dem Boden, der Mann ist selbstbewusst und erfahren, der Mann hat klare Vorstellungen von dem, was er tut, und von dem, was seine Mannschaft tun soll. Er ist ruhig, aber er gibt den Ton an, er lässt sich nichts vormachen, er bleibt seiner Linie treu. Und, das vielleicht Wichtigste an Armin Veh ist: Da werden keine hohlen Phrasen gedroschen, da wird immer nur Klartext mit unheimlich viel Substanz gesprochen. Diesem Mann zuzuhören macht Spaß, diesem Mann bei der Arbeit zuzusehen ebenfalls. Und ich denke, es wird auch den Spielern so gehen.

Wenn ich so im privaten Kreis über Veh spreche, höre ich immer sofort: „Und warum ist Veh in Wolfsburg gescheitert? Und warum in Stuttgart? Das sogar nach der Deutschen Meisterschaft? Wieso? Und wieso ist er zuvor auch mal gescheitert? Du kannst erzählen was du willst, da stimmt doch was nicht.“ Was ich diesen Leuten entgegne? Es ist nicht viel, das gebe ich zu. Ich sage ihnen meistens, dass es kaum einen Trainer gibt, der nicht schon mal entlassen worden ist. Die meisten erwischt es sogar mehrfach. Auch den großen Felix Magath, den ich als einen der besten Trainer der Welt bezeichnen würde, hat es einige Male erwischt. Wichtig für ihn und für andere war, dass sie daraus gelernt haben. Und darauf baue ich auch im Fall Veh. Zudem hoffe ich darauf, dass hier die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer stimmt. Ein heikles Thema, denn in vielen Fällen ist es eben doch so, dass die Chemie nicht stimmt – wie zuletzt beim HSV.

In diesem Punkt ist auch die Mannschaft gefordert. Sie kann sich nicht schon wieder erlauben, einen Trainer „durchfallen“ zu lassen. Sie wird auf diesen Coach eingehen und zugehen müssen, die Spieler werden sich mit Armin Veh ganz einfach arrangieren müssen – sonst läge der „Schwarze Peter“ nämlich endlich mal auf ihrer Seite.

Veh hat seine Prinzipien, und er hat seine Vorstellungen von der Art Fußball, wie er ihn sehen will. Und er hat mich schon davon überzeugt, dass er ein Auge für „sein“ Team hat, dass er erkennt, wo wer am besten aufgehoben ist, und wie er spielen lassen will. Zu schreiben, dass Veh „Ahnung vom Fußball“ hat, wäre mir viel zu platt. Das ist Voraussetzung dafür, wenn ein Mann Trainer beim HSV wird. Armin Veh sagt aber von sich, dass er Talente erkennt, und er weiß, wie er mit erfahrenen Hasen umzugehen hat. Er hat es, selbstbewusst wie er ist, schon an seinem ersten Tag, bei seiner Vorstellung in Hamburg, verkündet, und ich habe so bei mir gedacht: „Oha, der Mann ist aber von sich überzeugt. Das werden wir mal ganz genau beobachten . . .“

Ich habe das in den ersten sechs Wochen genau getan. Und werde von Tag zu Tag gelassener, was die Zukunft Eures HSV betrifft. Bislang hat Veh gehalten, was er (vollmundig) versprochen hat. Und er ist nicht nur fußballerisch top, er ist auch ein Mensch, mit dem man seinen Spaß haben kann. Veh scherzt, er lacht gerne, er kann, so glaube ich, auch über sich selbst mal lachen (eine ganz wichtige Eigenschaft!), er ist feinsinnig, hintergründig, er ist mal ironisch, auch mal leicht sarkastisch, aber er ist auch fair dabei. Diesen Ruf hatte er sich schon vorher in 20 Jahren als Coach (und in der Bundesliga) erarbeitet, diesen Ruf kann ich, bislang jedenfalls, nur bestätigen.

Der HSV wird, wenn nicht noch etwas Grundlegendes passiert, künftig mit einem 4:2:3:1-System spielen. Von der Raute (die im System) hält Armin Veh nicht viel, wohl auch nicht vom 4:4:2-System. Der neue HSV-Trainer geht in diesem Fall neue Wege für den HSV-Fußball. Und er hat sich einen Vollblut-Fußballer für die zentrale Rolle auserkoren: Paolo Guerrero. Da wären mit Sicherheit nicht viele Kollegen von Veh drauf gekommen, er hatte es aber bereits von Anfang an im Kopf. Guerrero dankt es seinem Trainer bislang mit guten Trainingsleistungen und auch mit guten Vorstellungen in den bisherigen Testspielen. Es lässt sich alles sehr gut an. Paolo Guerrero, von vielen hier auch seit ein paar Wochen „Sinalco“ genannt (warum nur?), passt sich wunderbar an die ihm zugedachte Rolle an, er scheint es sogar zu genießen – und spielt Fußball. Das konnte er schon immer, aber jetzt, so hat es den Anschein, genießt er es, als Ideengeber aufzutreten, dass er tödliche Pässe spielen kann (die er ganz kurz aus dem Fußgelenk schlägt), dass er, er in erster Linie, diesen HSV inszenieren kann. Guerrero, so hat es für mich den Anschein, blüht in diesen Wochen richtig auf.

Dass Armin Veh einen Mann wie Ze Roberto im Spiel gegen Juventus Turin linker Verteidiger spielen ließ, gehört ebenfalls in die Kategorie „Überraschung“. Ich bin hier gefragt worden, ob es dieses Experiment nicht auch schon mal bei Bruno Labbadia gegeben habe (oder es soll dieses Vorhaben gegeben haben?), aber daran kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern – auch Kollegen von mir sagten, dass sie davon nichts wüssten. In Pflichtspielen sowie den großen Tests beim damaligen T-home-Cup oder in der Europa-League-Quali ist es jedenfalls nicht vorgekommen. Es hätte mich damals auch sehr, sehr überrascht. Wobei ich sagen muss: Ich halte es da wie Otto Rehhagel: Ein Spieler muss eigentlich auf allen Positionen zurechtkommen. Und: Ich bleibe nach wie vor dabei, es ist auch alles eine Sache der Ansprache.

Und noch ein wichtiger Punkt spricht für Veh. Er selbst hat ihn auch (am ersten Tag) genannt, als er uns sagte: „Ich habe einen Blick für Talente.“ War auch eine ganz schön forsche Aussage, aber auch die trifft bislang zu. Und ich hoffe mal sehr (für den HSV und für Euch), dass der Trainer diesem (selbst gegebenen) Ruf auch immer gerecht wird. Muhamed Besic und Heung Min Son sind jene Spieler, die er forcieren will, auch wenn Besic durch seine Handverletzung einige Wochen ausfallen wird. Andere HSV-Trainer vor Veh haben andere HSV-Spieler (Talente) gefördert, Veh hat sich zunächst einmal – und das recht schnell – auf Besic und Son festgelegt – und tut, so sehe nicht nur ich das, gut daran.

Nein, verehrte Damen und Herren hier im Blog, es ist zurzeit (noch!) eine recht runde Sache, diesen HSV wachsen und aufblühen zu sehen. Ein Kollege von mir (nicht vom Abendblatt) hatte kürzlich errechnet, dass ich in 30 Jahren 19 Trainer kommen und gehen gesehen habe beim HSV. Ich will gar nicht erst rechnen, ob es stimmt – es waren einige. Nicht so oft, das bitte ich mir zu glauben, ließ es sich auf Anhieb so gut an. Okay, okay, ich gebe zu, auch bei Labbadia ließ es sich in den ersten Wochen gut an, so gut, dass ich auch schon euphorisch wurde. Aber, das muss ich auch erwähnen, ich war zunächst einmal doch recht skeptisch, als er verpflichtet worden war. Diese Skepsis fehlte mir im Vorfeld des Veh-Transfers. Und nun bin ich gespannt, ob dieser neue HSV-Trainer meinen Vorschusslorbeeren auch gerecht werden kann.

Viel wird davon abhängen, wie Veh mit den noch fehlenden WM-Teilnehmern umgehen wird. Wird aus den Spielern und dem Coach eine Einheit, so steht der „Aufholjagd“ des HSV in Richtung Spitze nicht mehr viel entgegen. Aber, das gebe ich zu, es wird ganz sicher nicht einfach, die Herren Nationalspieler alle bei Laune zu halten, denn fest steht ja schon jetzt (für mich): Es werden niemals alle sieben auch beim Anpfiff des Spiel in der Mannschaft stehen. Ihnen diesen Umstand zu „verklickern“, sie dann auch bei der Stange und bei Laune zu halten, das dürfte die Kunst und die Hauptaufgabe werden, die der Trainer zu bewältigen hat.

Und ich kann nur jedem HSV-Fan, jedem, der die Raute im Herzen trägt, raten, dem neuen Trainer und der „neuen“ Mannschaft nicht zu (!) skeptisch gegenüber zu stehen. Schlechte HSV-Zeiten hat Hamburg genug erlebt, jetzt wird es Zeit, endlich einmal Zeit, dass der Spieß umgedreht wird, dass es wieder steil und möglichst auch dauerhaft nach oben geht. Ich traue, das sage ich gerne noch einmal zum Abschluss, Armin Veh zu, dass er es mit dem HSV packt. Und wenn nicht, auch das habe ich – natürlich – aus dem „Fall Labbadia“ gelernt, werde ich derjenige sein, der den Finger in die Wunde legen wird – und zwar sofort. Ohne „rumzueiern“. Immer den direkten Weg zum Tor. Versprochen.

So, ich werde meine Arbeit für heute erst einmal einstellen, denn: Die Familie hat heute einen Grund zu feiern, Frau M. hatte ihren letzten Arbeitstag! Fünf Jahre Vorruhestand! Das werden wir auch feiern – und morgen geht es dann nach Längenfeld. Ich melde mich dann erst wieder aus Österreich zu Wort. Der Nachtschicht alles Gute, allen anderen Usern einen guten Schlaf – trotz der Hitze, und allen “Matz-abbern”, die sich ebenfalls auf den Weg nach Längenfeld machen, eine gute und stressfreie Anreise.

18.25 Uhr

Kevins Sommergeschichte

20. Juli 2010

Diese Sommergeschichten sind doch zu schön. Und vor allem: Man lernt ja nie aus. Wie das heutige Beispiel zeigt. Es schreibt uns Kevin seine Geschichte, und Kevin ist ein Jüngling. Und trotz seiner Jugend schon ein emsiger, ein absoluter HSV-Fan. Vielen Dank für diesen Beitrag, lieber Kevin, ich habe ihn sehr, sehr gerne gelesen. Und ich hoffe, dass es allen „Matz-abbern“ so ergehen wird. Ich werde alle Zeilen veröffentlichen, die mich erreicht haben, hiermit geht es nun los. Viel Spaß.

Sehr geehrter Herr Matz, ich lese seit Anbeginn Ihres Blogs mit und habe bis zum heutigen Tage noch nicht einen einzigen Blog verpasst! Allerdings habe ich auch bis heute noch nie ein Kommentar abgegeben, obwohl es mir teilweise schwer fiel, gewisse Dinge für mich zu behalten.

Jetzt fragen Sie sich bestimmt, warum ich nie einen Kommentar abgegeben habe, oder ? Und wenn ich ehrlich bin, weiß ich es selbst nicht mal . . . Aus Angst? Aus Respekt? Oder aus Faulheit? Ich weiß es nicht, richtig ist aber, dass ich meistens viel unterwegs bin und deshalb nur den Blog lese und die Kommentare schlichtweg überfliege. Nun habe ich mich aber nun entschlossen, ab und zu doch einen Kommentar abzugeben, und ich dachte so bei mir, dass es ein guter Anfang wäre, meine Sommergeschichte zu veröffentlichen. Dies hat viel damit zu tun, dass ich einer der von Ihnen angesprochenen Jünglinge bin (Jahrgang 1992) und nun hoffe, mit meinem „jünglichen Esprit“ zu zeigen, wie ich trotz meiner geringen Lebenserfahrung zum HSV kam.

Ich habe mir gedacht, dass ich mir den Spitznamen „Jüngling W“ geben werde, weil dass einfach sehr gut passt. Ich hoffe Sie sind mir nicht böse, wenn doch einige Fehler in meiner Geschichte Einhalt gezogen haben und würde es sehr nett finden, wenn Sie diese korrigieren könnten.

Liebe Grüße, „Jüngling W“

Hier ist nun also meine persönliche Sommergeschichte:

Die Ritter der Warsteiner-Runde

Zu Beginn sollte ich mich erst einmal vorstellen, mein Name ist „Jüngling W“ und ich bin ein waschechter Hamburger Junge. Im Jahr 1992 erblickte ich im Hamburger Albertinen Krankenhaus das Licht der Welt und war gleich vom ersten Moment an begeisterter Fußball-Fan. Damals mit sechs oder vielleicht auch sieben Jahren war ich allerdings noch kein Fan in dem Sinne, denn ich ging lieber selbst Bolzen anstatt die Fußballspiele im TV zu verfolgen.

Allerdings ging das mit mir und dem Fußball irgendwann leicht auseinander, was einfach damit zusammenhing, dass meine Eltern mir verboten, in einen Fußballverein einzutreten (sie waren der Auffassung, dass man zu viel quer durch Hamburg fahren müsste . . .). Auf der anderen Seite „musste“ ich aber irgendeine Sportart ausüben. Ich muss an dieser Stelle kurz erwähnen, dass ich Sport über alles liebe und ich wahrscheinlich sogar mit Curling als Sportart zufrieden gewesen wäre. Hauptsache überhaupt einen Sport im Verein, war mein Motto zu diesem Zeitpunkt.

Nach vielen Überlegungen entschied ich mich für den Handballsport – und war auch eigentlich recht erfolgreich (Oberliga), bis mich meine Rheuma-Diagnose davon abhielt, in die Regionalligamannschaft zu kommen. Und so hing ich meine siebenjährige Karriere an den Nagel.

In dem Alter von sechs bis zehn war ich, um wieder auf den Fußball und insbesondere den HSV zurück zu kommen, ein reiner Erfolgsfan. Der, der Meister wurde, für den war ich auch – und das waren meistens die Bayern. Auch Kaiserslautern fand ich cool, aber nur weil ich ihren Spitznamen (die roten Teufel) so geil fand *grins*. Dies alles aber änderte sich schlagartig, als mich mein Onkel einlud, zu ihn zu kommen, damit wir gemeinsam ein HSV Spiel ansehen konnten. Ich muss ehrlich sagen, dass wir bis dato nicht so viel miteinander zutun hatten, aber auch dies änderte sich schlagartig!

Wenn man die Wohnung meines Onkels in Stellingen (ganz nah beim Stadion) sieht, dann ist man als Fußballfan gleich begeistert. Denn er war früher selbst Trainer und sein Wohnzimmer war zugestellt mit zig Pokalen, Medaillen und Urkunden. Er war früher Co- und Konditionstrainer bei West-Eimsbüttel und trainierte dort viele heute bekannte Persönlichkeiten. Unter anderem Oliver Geißen, den großen RTL TV-Moderator oder auch Dr. Oliver Dierk, den heutigen HSV-Arzt. Später trainierte er dann die 1. Damenmannschaft und eine Frau, die heute auch viel erreicht hat, nämlich die Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball beim DFB und Bundesverdienstkreuz-Trägerin, Hannelore Ratzeburg.

Wenn man solche Geschichten erzählt bekommt, dann öffnet sich bestimmt bei jedem das Fußballherz, und ich war so was von stolz, so einen Onkel zu haben. Der HSV hat mich dann auch ziemlich begeistert und so ist es gekommen, dass ich nun seit sieben Jahren, bei jedem Spiel des HSV, bei meinem Onkel bin, wir ein kühles Warsteiner trinken und uns über Fußball zu unterhalten. Dabei werden wir unterstützt von einigen Freunden meines Onkels und bilden so eine nette Männergruppe. Die Ritter der Warsteiner-Runde halt.

PS: Ich gelte nun mit meinem Onkel zusammen als die Sportfreaks der Familie und damit haben alle recht, denn der Rest sind reine Sportmuffel. Egal wann, wie oder was ich gucke, es ist immer Sport, aber hauptsächlich natürlich Fußball. Und auch wenn meine HSV-Liebe noch relativ jung ist, so habe ich doch schon einiges mitgemacht, Zum Beispiel den FAST-Abstieg unter Thomas Doll sowie den schrecklichen Abgang in der letzten Saison. Aber komme was wolle, das Schiff hat seinen Hafen erreicht und zwar den HSV-Hafen.

Liebe Grüße von „Jüngling W“

13.22 Uhr

In eigener Sache
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