Tagesarchiv für den 21. Mai 2010

Überragende Zahlen – danke!

21. Mai 2010

Zunächst einmal die erfreuliche Nachricht: Die Internet-Abteilung des Hamburger Abendblatts hat mir gerade mitgeteilt, dass „Matz ab“ alle Rekorde bricht. Die Zahlen steigen täglich, sie sollen sensationell sein, es gibt immer mehr Leser auch von außerhalb Deutschlands. Dafür ganz, ganz herzlichen Dank. Nein, das reicht nicht: danke, danke, danke. Und ich möchte gleichzeitig allen Freunden von „Matz ab“ zurufen: Lasst Euch nicht von einer Handvoll Quertreibern, um es einmal liebevoll zu formulieren, verrückt machen. Es sind nur einige wenige Querköpfe, die „Matz ab“ kaputt machen wollen, sie schreiben teilweise unter gleich mehreren verschiedenen Namen. Ich gebe zu, dass ich deshalb schon oft ziemlich weit unten war, die Nachricht aber aus der Internet-Abteilung und auch Eure vielen, vielen netten Mails und die unglaublich gute Unterstützung haben mich jetzt wieder aufgebaut. Und allen, die es jetzt noch einmal vorgeschlagen oder gefordert haben, kann ich versprechen: Ich werde für die Registrierung eintreten, ganz klar, denn nur so bekommen wir Ruhe hier. Und ich werde nicht eher ruhen, bevor diese Registrierung erreicht worden ist – fast würde ich sagen, ich verknüpfe mein Schicksal damit.

Die weniger erfreuliche Nachricht: Mein Thema, das ich für den Freitag vorgesehen hatte, ist innerbetrieblich geplatzt. Leider. Deswegen wird hier nun auch nichts Weiterführendes erscheinen. Für die „Matz-ab“-Feinde wahrscheinlich ein gefundenes Fressen, aber da muss ich mal durch – es ist, wie gesagt, nicht meine Schuld, sondern eine innerbetriebliche Entscheidung. Ihr werdet alles sehen, wie, was und warum gelaufen ist, nur leider nicht heute und morgen. Da muss ich noch um Geduld bitten – und um Verständnis. Wobei: Wenn ich gerade bei Feinden war: Es ist Euch sicher aufgefallen, dass ein Blog-Zerstörer, der hier im August 2009 unter dem Namen „Taut“ begann, inzwischen über „Haering“, „Salvisberg“, „Hein Mück“ und, und, und inzwischen bei „Herder“ gelandet ist. Und sein „Halbbruder“ ist ein Mann namens „Weizenkleie“ der früher auch einmal ganz anders hieß. So geht es im Internet eben zu. Bitte verzeiht ihnen.

Zurück zu „Matz ab“. Beim HSV herrscht Stille – nicht etwa Ruhe. Es geht, oder es soll voran gehen. Für nächste Woche werden erste Entscheidungen verkündet, ich erwarte dann den Namen des Trainers, des Sportchefs und den Vollzug in „Sachen Afellay“. Ansonsten ist es so: Alle, wirklich alle stochern im totalen Nebel herum. Nicht nur ich. Ich würde natürlich auch gerne verkünden, dass der HSV Lionel Messi, Wayne Rooney und Cristiano Ronaldo verpflichten will (oder besser wird), und dass sich der Klub mit Arsene Wenger einig ist, aber dass passiert vielleicht in der nächsten Woche. Ein Scherz.

Wenn ich gestern noch getippt habe, dass es mit Nico Hoogma doch noch klappen könnte, so würde ich das heute nur noch mit 40:60 beziffern. Ich glaube inzwischen auch, dass wenn ein Hoogma einmal „nein“ sagt, dann bleibt es dabei. Ich hoffe aber trotz allem, dass er es sich noch einmal – im Interesse seiner vielen Fans in und um Hamburg herum – überlegen wird.

So, ich werde gleich zum Oddset-Pokalfinale zwischen Victoria und Halstenbek-Rellingen aufbrechen. Der 21-jährige Victoria-Abwehrspieler David Eybächer (kam 2007 vom TuS Osdorf an die Hoheluft – soll nicht verschwiegen werden) übrigens trainierte in dieser Woche zum wiederholten Male bei Werder Bremen zur Probe. Wenn ich mir das durch den Kopf gehen lasse, fallen mir einige Hamburger Namen ein, die es ähnlich machten. Frank Neubarth (SC Concordia), heute 47 Jahre alt, ging 1982 zu Werder und spielte dort bis 1996, wurde auch Nationalspieler. Norbert Meier (Bergedorf 85), heute 41 Jahre alt und Trainer von Fortuna Düsseldorf, ging 1980 zu Werder und brachte es dort auf 16 Länderspiele. Und Andreas Brehme (BU), der einst ein Probetraining beim HSV absolviert hat (und mit dem dabei und danach niemand auch nur eine Silbe gesprochen hatte), wurde später Nationalspieler von Bayern München und Inter Mailand, brachte es auf 86 Länderspiele und wurde Weltmeister. Das waren nur drei Beispiel von vielen, die als Hamburger nicht den Weg zum HSV gingen – oder fanden. Zugegeben: Das sind alles alte Fälle, so etwas hat es in der Neuzeit kaum gegeben. Martin Harnik vom Verein Vier- und Marschlande fällt mir ein, er wurde Nationalspieler Österreichs und spielt demnächst für den VfB Stuttgart. Ob man sich nun den Namen Eybächer merken sollte? Oder gar muss? Abwarten.

Und wo ich gerade bei den Amateuren bin: An diesem Sonnabend treten 24 normale Bürger aus Norderstedt, Hamburg und Umgebung zum Spiel ihres Lebens gegen die Uwe Seeler Traditionself an. Mit dabei sind dabei neben Uwe Seeler: Manfred Binz, Uwe Bindewald, Christian Wörns, Steffen Herzberger, Andreas Fischer, Mathias Herget, Uwe Bein, Thomas Helmer, Dariusz Wosz, Klaus Fischer und Fredi Bobic. Die All-Star-Mannschaft um Team-Manager Steffen Ehlert wird. unterstützt durch Schauspieler und ehemaliger HSV-Stadionsprecher Marek Erhardt. Schiedsrichter dieser Begegnung ist der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Michael Malbranc, Anpfiff des Spiels ist um 16:30 Uhr. Der Erlös der Veranstaltung fließt dabei abzüglich der Kosten erneut in die Uwe Seeler Stiftung. Die Veranstaltung selbst findet dabei wieder auf dem Gelände von TuRa Harksheide (Am Exerzierplatz 16, 22844 Norderstedt) statt.

So, sorry noch einmal für diesen inhaltslosen Tag, es ist, wie schon erwähnt, „höhere Gewalt“ im wahrsten Sinne des Wortes. Soll nicht wieder vorkommen. Aber bitte denkt immer dran: Es ist Sommerpause. Da wollten wir eigentlich von schönen HSV-Geschichtchen „leben“. Die sollen auch noch kommen, es haben mehrere User angekündigt, ihre Geschichte zu liefern. Mit dieser Hoffnung verbleibe ich mit freundlichen Grüße, ich wünsche Euch allen (und Euren Lieben) ein schönes und sonniges Pfingstfest.

18.16 Uhr