„Wir brauchen Feuer!“

13. Februar 2016

Szene aus dem Hinspiel: Diaz, Ilicevic, Holtby, Raffael beim 3:0 des HSV

Szene aus dem Hinspiel: Diaz, Ilicevic, Holtby, Raffael beim 3:0 des HSV

Systemveränderung – ja oder nein? Personelle Wechsel – ja oder nein? Der Konkurrenzkampf im Team, den Bruno Labbadia ausgerufen hat, sorgt vor dem Anpfiff morgen Nachmittag wenigstens mal wieder für spannende Debatten. Tatsächlich hat sich der Coach nicht in die Karten gucken lassen, und ich könnte mir denken, dass er am Sonntag um 15.30 Uhr noch die eine oder andere kleine Überraschung parat hat. Jedenfalls ließ sich Labbadia heute Nachmittag beim Abschlusstraining am Stadion nicht weiter in die Karten gucken. 18 Feldspieler und zwei Torhüter waren dabei. Einballern für Gladbach – Torschuss-Übungen in allen Formen standen auf der Tagesordnung. Die Co-Trainer feuerten ohne Ende an, jede gelungene Aktion wurde bejubelt. „Wir müssen das Feuer reinbringen“, rief Bruno Labbadia seinen Spielern zu. Immer wieder.

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Lasogga raus?

12. Februar 2016

Erstmals seit September wieder Bankdrücker? Pierre Michel Lasogga

Erstmals seit September wieder Bankdrücker? Pierre Michel Lasogga

Es war mächtig was los heute auf dem Trainingsrasen beim HSV. Gleich 27 Spieler (unter ihnen der Gelb-gesperrte Johan Djourou) konnte Trainer Bruno Labbadia bei der Arbeit beobachten – das dürfte Saison-Rekord sein. Damit verbunden, und gestern hier schon angedeutet, ist ein größerer Konkurrenzdruck, dem tatsächlich der teuerste HSV-Spieler zum Opfer fallen könnte. Pierre Michel Lasogga, für mehr als acht Millionen Euro von Hertha BSC geholt, droht die Ersatzbank. Beim Trainingsspielchen durften sich nacheinander Artjoms Rudnevs und Josip Drmic in vorderster Front versuchen – nicht aber Lasogga. Lasogga also raus fürs Gladbach-Spiel? Ein Fragezeichen gehört dahinter, denn vielleicht will Bruno Labbadia seinen Stürmer, der in der Bundesliga zuletzt beim 3:1 gegen Dortmund am 20. November per Elfmeter erfolgreich war, auch nur kitzeln. Das bislang letzte Tor aus dem Feld gelang Lasogga übrigens am 23. Oktober zum 1:0-Sieg in Hoffenheim. Seit dem 3. Spieltag saß der frühere Herthaner zu Beginn eines Bundesliga-Spiels nicht mehr auf der Ersatzbank.

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Labbadia heizt den Konkurrenzkampf an

11. Februar 2016

Hamburger Jubel nach dem 3:0 im Hinspiel in Mönchengladbach

Hamburger Jubel nach dem 3:0 im Hinspiel in Mönchengladbach

HSV-Trainer Bruno Labbadia hat heute auf der Pressekonferenz endlich wieder den Konkurrenzkampf ausgerufen. Ilicevic nach Suspendierung wieder da. Ekdal nach langer Fußverletzung wohl wieder im Kader. Cleber soll sich nicht mit seiner Rolle als Nummer drei in der Innenverteidigung des HSV zufrieden geben. Spielt Lasogga oder Rudnevs – die Entscheidung sei noch nicht gefallen. Und wie entwickelt sich der Zweikampf zwischen Diekmeier und Sakai auf der rechten Verteidiger-Position. Mit dem zurückkehrenden Konkurrenzkampf, dessen ist sich Labbadia sicher, hält ein (unsichtbarer) Baustein wieder Einzug im HSV-Spiel, der in den vergangenen Wochen deutlich gefehlt hat. Doch wer hat jetzt die Nase vorn für die Partie am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach? In Wirklichkeit wird sich wohl erstaunlich wenig ändern.

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Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Mönchengladbach

11. Februar 2016

Drmic hofft – auf sich und auf Olic (MIT Video)

10. Februar 2016

Josip Drmic will endlich die Verstärkung werden, die alle in ihm sehen.

Josip Drmic will endlich die Verstärkung werden, die alle in ihm sehen.

Er ist der Teil, der alles wieder zum Laufen bringen sollte. Keine leichte Aufgabe. Aber eine Verantwortung, die Josip Drmic gern übernehmen will. Im Training ist der Schweizer bereits einer der aktivsten. Viel unterwegs, immer auf der Suche nach Ballaktionen und mutig im Abschluss sowie im Passspiel. Eben so, wie ihn die Fans, der Trainer und seine Kollegen sehen wollen – und noch mehr er sich selbst. „Ich war mit meinem ersten Spiel nicht zufrieden. Ich habe alles probiert“, so Drmic, dem gegen Köln beim HSV-Debüt wirklich nichts gelungen ist. Und das soll sich jetzt ändern – ausgerechnet gegen Mönchengladbach. Gegen eben jenen Klub, von dem er vor nicht ganz zwei Wochen auf Leihbasis nach Hamburg wechselte. Eine außergewöhnliche Situation für Drmic: „Das Spiel ist schon etwas Besonderes, das muss ich zugeben.“ Ob er auch auf Jubel verzichten würde, wenn er trifft? Drmic überlegt und antwortet ehrlich: „Egal, was ich spontan mache, ich kann versprechen, dass ich mich riesig freuen würde, wenn ich treffe. Ich wünsche es mir. Zumal mein letztes Tor lange her ist.“
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Das Ende eines Traumes?

9. Februar 2016

Viel zu lachen hat er aktuell nicht: Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer

Viel zu lachen hat er aktuell nicht: Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer

Wenn ich nicht schon etwas krank (leichte Grippe) wäre, ich könnte es werden. Denn die Tatsache, dass der HSV bereits 14,75 Prozent seiner Anteile verkauft hat, ohne dabei mehr als Bilanzkorrekturen erreicht zu haben, ist frustrierend. Dass Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer heute bei meinen Kollegen der „Bild“ davon spricht, die letzten 10,15 Prozent für 27 Millionen Euro verkaufen zu wollen, ist hart, weil es das Ende des 2014 von HSVPlus geweckten Traumes bedeutet. 38 Millionen hat man bisher eingenommen – ohne einen strategischen Partner gefunden zu haben. Verkauft wurde an Kühne und drei private Käufer(-Familien). Und nur, um mal zu verdeutlichen, wie schnell auch die letzten 27 Millionen Euro in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, ein Beispiel: Dieser Betrag entspricht exakt dem Finanzvolumen, das der HSV vor dreieinhalb Jahren (2012/2013) für Rafael van der Vaart (13 Millionen), Milan Badelj (4), Petr Jiracek (4), Artjoms Rudnevs (3,5) und Hakan Calhanoglu (2,5) ausgegeben hat. Jetzt kann man sagen, aus diesen Spielern hat der HSV immerhin noch 18 Millionen Euro wieder eingenommen (Calhanoglu 14 und Badelj 4 Millionen Euro Ablöse) – aber es zeigt auch, wie schnell das Geld ausgegeben ist, ohne damit sportlich viel erreicht zu haben.
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Jubilar Bruno Labbadia setzt auf Geduld – und bleibt optimistisch

8. Februar 2016

HSV-Trainer Bruno Labbadia

HSV-Trainer Bruno Labbadia

Geschenke gab es genug. Von der Mannschaft einen netten Präsentkorb, von den Fans verschiedene Kleinigkeiten – und sogar größere Dinge. Und überall zog sich der Genussfaktor durch. Gute Rotweine, leckerer Kuchen wie den traditionellen Apfelstrudel von Edelfan und HSV-Historiker „Tiroler Friedl“. Nur der Fußball, den der HSV momentan präsentiert, trifft noch nicht ganz den Geschmack des seit heute 50 Jahre jungen HSV-Trainers. Zu wenig Druck nach vorn, zu viele unnötige Ballverluste hatte er gestern, unmittelbar nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln. Heute hingegen, vielleicht auch von der Geburtstagsstimmung beflügelt, sah es alles schon etwas positiver aus. Nein: sogar positiv. „Ich habe viele Dinge gesehen, die gut waren, die uns eine Entwicklung innerhalb der Mannschaft zeigen“, so Labbadia. Was genau er meinte, ließ Labbadia weitgehend offen. Er nannte aber stellvertretend den Teamgeist, der sich durch die Geste Nicolai Müllers noch mal verdeutlicht hätte.
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1:1 – der HSV holt gegen Köln den ersten Rückrundenpunkt, ohne zu überzeugen

7. Februar 2016

Überzeugte nicht: Debütant Josip Drmic (M.)

Überzeugte nicht: Debütant Josip Drmic (M.)

Die böse Überraschung war ihm anzusehen, obgleich er gute Mine zum bösen Spiel machte. Dennoch, Wer Dennis Diekmeier in den letzten Jahren miterlebt hat, der weiß, wie ein bankplatz an ihm nagt. „Das spielt jetzt aber überhaupt keine Rolle – Hauptsache, wir gewinnen heute“, so Diekmeier vor dem Spiel einsilbig – und fokussiert. So, wie seine Kollegen auch, die zu Beginn der Partie präsent waren – deutlich präsenter als in den letzten 90 Bundesligaminuten in Stuttgart. Was auch nicht allzu schwer war. Dass es am Ende wieder ein Spiel wurde, dass als Rückschritt gegenüber der Hinrunde zu werten ist, war hier noch nicht zu ahnen.
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Der HSV kratzt jeden Groschen zusammen

6. Februar 2016

Finanz-Vorstand Frank Wettstein und Vereins-Boss Dietmar Beiersdorfer auf der Mitgliederversammlung im Januar

Finanz-Vorstand Frank Wettstein und Vereins-Boss Dietmar Beiersdorfer auf der Mitgliederversammlung im Januar

Jetzt hat die HSV AG also einen vierten Anteilseigner. Die Firma Burmeister, Vater Ernst und die drei Söhne Heino, Gerhard und Maik, haben 1,5 Prozent des HSV erworben. Macht eine Finanzspritze von etwa 4 Millionen Euro. Darüber haben die Kollegen der „Bild“ heute exklusiv berichtet. Der Club geht damit den Weg weiter, den Finanz-Vorstand Frank Wettstein vor einigen Tagen in seinem Interview mit dem Magazin „Finance“ beschrieben hat. „Richtig ist, dass wir unser Kapital mit Hilfe des privaten Umfelds des HSV stärken wollen. Wir wollen unseren Aktionärskreis auf eine breite Basis stellen, so dass kein einzelner Investor eine Sperrminorität ausüben kann, wie das bei manchen Klubs der Fall ist, die strategische Partner oder gar einen Finanzinvestor an Bord geholt haben.“ Klaus-Michael Kühne hat überdies seine Beteiligung am HSV auf 11 Prozent erhöht durch eine Umwandlung eines Kredits in Anteile. Das sorgt zwar nicht für „neues Geld“ bei Wettstein, aber doch für eine Reduzierung der Belastung durch Verbindlichkeiten.

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