Hässlich? Mir doch egal!

28. April 2017

Wird er der Kostic-Ersatz? Gut möglich, dass Matthias Ostrzolek bei seinem Exklub FC Augsburg für den HSV eine neue Rolle einnimmt

Der eine sagt etwas, der andere antwortet – und schon hat der Boulevard seine Geschichte. Auch mir gegenüber hat Dietmar Beiersdorfer geantwortet. Aber er sagte auch, dass er eigentlich keine Lust auf dieses Theater habe, weil es keinen Gewinner geben würde. Im Gegenteil: Am Ende verlieren eher alle. Er, Bruno Labbadia – und im schlimmsten Fall auch noch der Klub. Ergo : Dumm. Und deshalb belassen wir das Thema bei dem bisher Beschriebenen. Ich habe deutlich gesagt, was ich denke – und das wird so bleiben. Es sei denn, es tun sich hier noch neue Gräben auf, die bislang noch nicht genannt wurden – okay. Das ist Journalistische Pflicht. Ansonsten aber ist alles gesagt. Beide waren sich nicht einig und haben dumme Entscheidungen gefällt, die zur Bürde wurden, wie man schon allein an den ersten Spieltagen, nein: sogar an der ganzen Saison erkennen kann.
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Papadopoulos will bleiben – erstklassig vor allem

27. April 2017

Er würde gern in Hamburg bleiben – zumindest dann, wenn er mit dem HSV den Klassenerhalt schafft. Angefangen mit einem Sieg in Augsburg am Sonntag

Die Kinder mochten ihn, das war zu spüren. Markus Gisdol kam bei den rund 80 Kindern im Pressekonferenzsaal gut an – er machte es aber auch gut. Er suchte den Schulterschluss, und die Kinder nahmen ihn an. Sie stellten Fragen, die die Pressekonferenz deutlich belebten. Auch mein heutiger Partner und Freund Joshua konnte Gisdol seine beiden Fragen stellen und bekam ausführliche Antworten. Einzig bei uns älteren Fragenden war Gisdol nicht ganz so ausführlich. Zumindest nicht ganz so, wie wir es uns bei der Frage nach Kyriakos Papadopoulos ebenso sehr gewünscht wie wenig erwartet hätten. Denn Gisdol wich aus und hielt sich bedeckt.
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Mathenia-Aus und Wood-Angebote: HSV-PK vor Augsburg

27. April 2017

Das Fass ist geöffnet

27. April 2017

Da war es eigentlich schon zu spät. Im Sommer 2016 fanden Vorstandsboss Beiersdorfer und Trainer Labbadia keinen gemeinsamen Weg mehr – dennoch trennten sie sich nicht rechtzeitig.

 

Ab Minute 11 circa (siehe hier Videolink) ging es los im Interview von Alexander Bommes im ARD-Studio. Ihm gegenüber saß der ehemalige HSV-Trainer Bruno Labbadia, der sich monatelang zurückgezogen hatte und mit niemandem großartig gesprochen hatte. Hier und da ein Telefonat – aber kein inhaltlich auf den HSV bezogenes Interview. Gestern nun, im Anschluss an das DFB-Pokalspiel des BVB in München machte er es dann doch: Er öffnete das Fass und machte seinem Frust über sein Scheitern beim HSV Luft zu Saisonbeginn. „Ein großer Kampf“ in der Sommertransferperiode habe ihm zu viel Kraft gekostet und ihn eigentlich da schon zum Ende gedrängt. Seine Inkonsequenz und sein Halten zur Mannschaft hätten ihn dennoch zum Bleiben überredet. Ein Fehler? Ohja, ein großer Fehler! Die Frage ist nur, von wem…
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Wenn Geld zur Belastung wird

26. April 2017

HSV-Aufsichtsrat Karl Gernandt mit Christine Kühne

In der vergangenen Woche hatte der ehemalige Vorsitzende des HSV-Aufsichtsrates, Karl Gernandt, in der Hamburger Morgenpost eine Botschaft an alle HSV-Fans ausgesandt. Milliardär Klaus-Michael Kühne, so der Tenor, werde die Mannschaft auch in der kommenden Transferperiode mit seinem Geld unterstützen. Diese Botschaft beinhaltet gleich eine ganze Reihe von Versprechen: – die Mannschaft wird künftig besser und erfolgreicher werden; – Kühne traut den handelnden Personen zu, mit seinem Geld verantwortungsvoll umzugehen, und schließlich auch indirekt: – ernsthafte Sorge um die Bundesliga-Lizenz des HSV ist unangebracht. Gerade beim Thema Lizenz hat sich ja gezeigt, dass der Turnaround noch längst nicht geschafft ist. Trotz der massiven Kühne-Investitionen in die Mannschaft in den vergangenen Monaten hatte der HSV diese Lizenz zunächst nur unter Bedingungen erhalten. Selbst die Tatsache, dass Kühne weite Teile der Spielergehälter von neuen „Stars“ übernimmt, hat noch nicht annähernd zu einer Reduzierung des gewaltigen Gehalts-Etats gesorgt. Nun hat der Vorstands-Vorsitzende des HSV, Heribert Bruchhagen, allerdings recht kühl auf die Gernandt-Aussagen reagiert. Wie kann das sein? Müsste er sich nicht eigentlich vor Glück überschlagen? Nein, müsste er nicht. Denn Bruchhagen weiß, dass das Gernandt/Kühne-Versprechen ein Januskopf ist, der auf der unglücklichen Seite wieder einmal einen großen Nachteil in sich trägt, der den HSV schon in den vergangenen Jahren wie ein Virus im Griff gehabt hat.

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Tom Mickel soll in Augsburg zum Bollwerk werden

25. April 2017

Torwart Tom Mickel soll am Sonntag in Augsburg die verletzten HSV-Keeper Adler und Mathenia ersetzen.

Er hat kein Problem damit, wenn er von seinen Kumpels scherzhaft als „Ossi“ betitelt wird. Immerhin wurde er in Hoyerswerda geboren. Aber als DDR-Bürger sieht er sich nicht, vielmehr verbucht er Größeres für sich. Denn der aktuell dritte Torwart des HSV verbucht für sich ganz bescheiden den Mauerfall. Geboren im April 1989 sei allein seine Aura schon mitverantwortlich gewesen für den Mauerfall, so der sympathische Keeper – im Scherz natürlich. Und den, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, beherrscht der heute 28-Jährige. Den Humor der etwas trockeneren Art, mit eher unerwarteten Pointen. Und für ihn selbst deutet sich aktuell ein kleines Happyend an. Zumindest Stand heute ist er es, der in Augsburg in der Bundesliga das Tor hüten soll. Es wäre erst sein zweiter Erstligaeinsatz – nach dem letzten Saisonspiel im Vorjahr, als er ebenfalls in Augsburg zum Einsatz kam. Damals gewann der HSV auswärts mit 3:1 in einem bedeutungslosen Spiel. Und allein das ist diesmal schon komplett anders.
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Mathenia mit Glück im Unglück

24. April 2017

Arbeitet schon wieder an seiner Genesung: Christian Mathenia

Christian Mathenia hat sich im Spiel gegen Darmstadt verletzt, so viel war gestern schon klar. Heute stellte sich nun heraus, dass es sich dabei um eine starke Prellung handelt. Zum Glück für den Keeper sind keine Bänder gerissen, was zunächst auch im Raum stand. Und es ist letztlich auch nichts, was den hartgesottenen Ersatz vom ebenfalls verletzten Rene Adler lange aus der Bahn werfen kann. Allerdings ist das Spiel am Sonntag in Augsburg zumindest gefährdet. Bitter für Mathenia, der sich als neue Nummer eins für die kommende Saison zu empfehlen versucht. Seine Stelle könnte wie in der vergangenen Saison auch in Augsburg, Tom Mickel besetzen. Und damals siegte der HSV dort mit 3:1…
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Zweiter Keeper Mathenia auch verletzt – und dem HSV droht eine empfindliche DFB-Strafe

23. April 2017

Torwart Christian Mathenia im viel diskutierten Rauch – jetzt droht er auszufallen

So einfach ist das alles nicht. Nach dieser Niederlage, die dem HSV nach Wochen des Optimismus einen herben Rückschlag versetzt hat, wird der HSV in seinen Grundfesten diskutiert – und das zurecht. Allerdings wird hier eine jahrelange Entwicklung auf wenige Wochen heruntergebrochen und die Niederlage mit aberwitzigen Dingen erklärt. Denn so unglaublich die kriminelle Energie einiger HSV-Pyromaten auch ist und so sehr sowas auch stört – DAS war nicht der Grund für die Niederlage. Aber es war einer von vielen Gründen gestern, die komplett unnötig und/oder selbstverschuldet waren. Aber der Reihe nach…
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Der HSV patzt – schwaches 1:2 gegen Darmstadt

22. April 2017

Gestolpert: Auch Bobby Wood fand heute kein Mittel gegen Darmstadt

Das war nichts. Gar nichts sogar. Anstatt einen immens großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen, musste sich der HSV heute vor 56132 Zuschauern dem designierten Absteiger Darmstadt 98 geschlagen geben. Ein Doppelschlag unmittelbar nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit sorgte für die bittere Pleite. Das einzig Gute an diesem Spieltag war, dass wenigstens die Konkurrenz trotz zwischenzeitlicher Führungen nicht gewinnen konnte. Und so rangiert der HSV mit 33 Punkten weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz. Einen Punkt vor dem Relegationsplatz und punktgleich mit Wolfsburg (14.) und Mainz auf Rang 13.

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