Gisdols erste Schriftprobe „ausgerechnet“ in Berlin

30. September 2016

Neuer Trainer, neue Chance? Vermutet wird jedenfalls, dass Pierre Michel Lasogga in Berlin vom neuen Trainer Markus Gisdol eine neue Chance erhält

Neuer Trainer, neue Chance? Vermutet wird jedenfalls, dass Pierre Michel Lasogga in Berlin unter dem neuen  Trainer Markus Gisdol beginnen darf

Die Bilanz bestärkt mich leider in meiner latenten Abneigung dem Hauptstadtfußball gegenüber. Denn ich muss zugeben – und bitte, das ist Null gegen die Stadt an sich gerichtet! – ich mag die Spiele bei Hertha BSC irgendwie nicht. Das weitläufige, zugige Stadion erinnert mich immer wieder an alte Zeiten, wo ich im Block E/F mit den anderen meist nur knapp 20000 Fans sehnsüchtig darauf wartete, dass das kalte Volksparkstadion mal ausverkauft war. Irgendwie wirkt die altehrwürdige Betonschüssel in Berlin auf mich trostlos – was sicher auch damit zusammenhängt, dass wir dort gefühlt nie besonders gut aussehen. Fünf der letzten sechs Spiele, da bestätigt mich die Statistik, hat Hertha gewonnen. Dabei blieben sie sogar jeweils ohne Gegentreffer gegen den HSV, der allerdings den letzten Vergleich im März mit 2:0 gewann natürlich nicht in Berlin, sondern in Hamburg. Nein, Berlin ist nicht meine Fußballstadt. Und auch nicht die des HSV. Denn gegen keinen anderen Verein feierte Hertha BSC in der Bundesliga so viele Heimsiege (21) und erzielte so viele Heimtore (65) wie gegen den HSV. Bis morgen…
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Beiersdorfers Suche nach Lösungen muss weitergehen

29. September 2016

Dietmar Beiersdorfer sollte nach Spielern jetzt auf Führungsebene personell nachlegen

Dietmar Beiersdorfer sollte nach Spielern jetzt auf Führungsebene personell nachlegen

So viel zu erzählen gibt es dann auch (noch) gar nicht. Am Montag wurde Markus Gisdol vorgestellt, am Dienstag folgte die Kennenlern-Presserunde und heute saß er schon wieder da. Trotzdem lächelte der 47-Jährige. Auch, weil er frohe Kunde mitbrachte. „Es scheint, als können wir auf die beste Elf zurückgreifen“, so Gisdol, der lediglich bei Albin Ekdal noch abwarten müsse, ob er am Sonnabend in Berlin auflaufen kann. Sollte er bis dahin fit werden, wäre er auch eine Alternative, so der neue HSV-Trainer vor seiner Premiere als HSV-Trainer an der Seitenlinie. Ok, streng genommen hat Gisdol dabei Dennis Diekmeier vergessen, der in Berlin sicher ausfallen wird. Aber das sei ihm nach so viel Output in so kurzer Zeit mit einer derart geringen Vorbereitungsphase auf Hamburg und sein Umfeld schnell verziehen. Er kann ja auch nicht an alles denken.
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Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hertha

29. September 2016

Groß über Gisdol: Markus hat früh mitbekommen, wie man über Fußball denken kann

29. September 2016

Er sorgte 1984 für die vielleicht bitterste Pokalstunde des HSV. Aber nicht nur das, Helmut Groß entdeckte als Trainer des SC Geislingen einst auch Markus Gisdol. Oder besser egsagt: Von Groß schaute sich Gisdol ab, was es bedeutet, ein Fußballtrainer zu sein. „Er ist sowas wie der Arrigo Sacchi des deutschen Fußballs“, lobt Gisdol seinen alten Lehrmeister und heutigen berater von RB-Fußballchef Ralf Rangnick. Gisdol vergleicht den bundesweit hoch anerkannten Extrainer sogar mit einem der erfolgreichsten italienischen Vereinstrainer überhaupt. Und auch Groß erinnert sich bei meinem Kollegen Henrik Jacobs gern nund mit lobenden Worten an seinen ehemaligen Schützling und heutigen HSV-Trainer. Das Interview, das heute auch im Print-Teil des HA zu lesen ist:
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Schipplock über seinen Extrainer Gisdol: „Der HSV wird mit ihm eine Top-Saison spielen“

28. September 2016

Der aktuell nach Darmstadt verliehene HSv-Stürmer Sven Schipplock spielte unter Gisdol einst seine beste Saison und freut sich für den HSV

Der aktuell nach Darmstadt verliehene HSV-Stürmer Sven Schipplock spielte unter Markus Gisdol einst seine beste Saison und freut sich für den HSV

Er ist gerade auf dem Weg vom Training nach Heidelberg zur Behandlung, als ich ihn im Auto erreiche. „Ich habe heute wieder richtig mittrainieren können, will aber kein Risiko eingehen und fahre zur Sicherheit noch mal zur Behandlung“, sagt Sven Schipplock, der die letzten zwei Partien für Darmstadt 98 ausgefallen war. „Ich habe mir gegen Dortmund den Hüftbeuger gezerrt“, so der Angreifer, der vom HSV im August unmittelbar vor Transferende noch nach Darmstadt verliehen wurde. „Aber ansonsten geht es mir gut. Die Spiele, die Minuten auf dem Platz haben mir sehr gut getan. Auch wenn noch ein wenig Abstimmung fehlt, bin ich in einer guten Verfassung und wir kommen langsam immer besser in Fahrt.“ Anders als der HSV, zu dem der Angreifer Stand heute nach dieser Saison zurückkehrt. „Ich verfolge die Spiele natürlich noch intensiv, habe auch noch engen Kontakt zu einigen Spielern und bekomme viel mit. Und das Geschäft funktioniert leider so schnell“, sagt Schipplock, angesprochen auf die Entlassung Bruno Labbadias. „Trotzdem bin ich mir sicher, dass der HSV die Kurve kriegt, da er über eine Top-Mannschaft verfügt. Und über einen guten Trainer.“
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Gisdol: „Wir haben jetzt hier ein weißes Blatt Papier, und wir beschreiben es neu“

27. September 2016

Markus Gisdol beim heutigen Training. Während seine Assistenten die Übung leiten, bereitet er die Taktiktafel vor.

Markus Gisdol beim heutigen Training. Während seine Assistenten die Übung leiten, bereitet er die Taktiktafel vor.

Auch der 21. Trainer hinterlässt einen guten Eindruck. Also der 21. HSV-Trainer (inklusive 5 Interimstrainer), seitdem ich für das Hamburger Abendblatt über den HSV berichte. Heute hatten wir, wie sonst auch immer, die Möglichkeit, den Trainer in kleiner Runde zu sprechen und ihn so zumindest anfänglich etwas kennenzulernen. Und ehrlich gesagt gleichen sich die Gespräche doch sehr. Auch heute war es sehr interessant zu sehen, wie der neue Trainer den HSV gesehen hat, bevor er unterschrieben hat. „Ein Brett“ sei der Klub schon, ließ er gestern wissen. Und heute schloss er seiner Verbundenheit zum HSV eine nette Anekdote an, die vielen HSV-Fans Schmerzen bereitet. Also denjenigen, die im September 1984 den HSV schon aktiv begleitet haben. Denn damals trafen Gisdol und der HSV das erste Mal aufeinander. Im DFB-Plokal besiegte der damalige Oberligist den frisch gebackenen Europapokalsieger sensationell mit 2:0. „Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte“, so Gisdol, der damals noch als Jugendspieler des SC Geisling aktiv war und das Spiel von unterhalb der Tribüne hinter der Trainerbank aus beobachtete. Nicht ahnend, dass es ihn 32 Jahre später zu eben jenem HSV ziehen würde.
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Frühstückshäppchen

27. September 2016

Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer wirkte bei der Vorstellung von Markus Gisdol auf mich getroffen von der Kritik an seiner Person

Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer wirkte bei der Vorstellung von Markus Gisdol auf mich getroffen von der Kritik an seiner Person

Wow, da kommen die Verteidiger des HSV. Schnell und unerbittlich. Auch diejenigen, die bis vor kurzem der Vereinsführung noch verschiedene Vorwürfe gemacht haben. Sie nehmen Dietmar Dietmar Beiersdorfer in Schutz, sobald sie das Gefühl haben, dass er oder ihr HSV angegriffen wird. Und offenbar habe ich das gestern ausgelöst, als ich von Beiersdorfers zögerlicher Art schrieb und ihm die Art der Entlassung Bruno Labbadias vorwarf. Dazu möchte ich feststellen:
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Gisdol: Der HSV ist ein richtig geiler Verein

26. September 2016

Bemühte sich, seine Motivation zu betonen, dem HSV helfen zu wollen: Der neue HSV-Trainer Markus Gisdol

Bemühte sich, seine Motivation zu betonen, dem HSV helfen zu wollen: Der neue HSV-Trainer Markus Gisdol

Sehr pünktlich, sogar auf die Minute genau um 13.30 Uhr war er da, der neue Trainer. Lächelnd betrat der 14. HSV-Trainer in den letzten 12 Jahren als letzter der drei HSV-Offiziellen zusammen mit Sportdirektor und Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer sowie Mediendirektor Jörn Wolf den außergewöhnlich gut gefüllten Pressekonferenzraum des Volksparkstadions. 17 Kamerateams, rund 50 Journalisten und etliche Fotografen saßen und standen bereit, um der Vorstellung des neuen HSV-Trainers beizuwohnen. Und Gisdol enttäuschte alle – zumindest alle diejenigen, die von ihm jetzt ein Feuerwerk von Versprechungen erwarteten. Stattdessen machte Gisdol tatsächlich alles richtig und fand eine sehr gute Mischung aus Zurückhaltung und Aufbruchsstimmung. Er habe richtig Lust auf die Mannschaft. „Das Team ist spannend.“ Als er vom Interesse des Nordklubs an ihm erfahren habe, habe er sogar einen kleinen Luftsprung gemacht.
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Marcus Scholz zu Markus Gisdol

26. September 2016

HSV-Experte Markus Scholz schildert seine Eindrücke von dem neuen HSV-Trainer Markus Gisdol nach dessen erster Pressekonferenz für den Hamburger SV.

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